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Manchmal habe ich ganz merkwürdige Gedanken

Manchmal habe ich ganz merkwürdige Gedanken. Ich kann. nichts dafür. Sie kommen ganz von selbst. Nicht, dass ich sie für richtig halten würde – sie sind einfach auf einmal da.
Damit Sie sehen, wie kraus es manchmal in meinem Kopf zugeht, will ich hier drei Beispiele aufführen:
> Was wäre, wenn sich der Klimawandel oder jedenfalls die Thesen über seine Ursachen als größter Betrug der Menschheitsgeschichte  erweisen würden?
> Was würde aus der EU, wenn sich herausstellen würde, dass es den Briten ohne sie viel besser gehen würde?
> Um bei der EU zu bleiben: Könnte es sein, dass die Schotten Großbritannien verlassen und in die EU zurück kommen?
Haben Sie auch manchmal so ähnliche Ideen, die einfach so kommen, ohne dass Sie was dafür könnten?

Brexit und Orgasmus

An sich ist der Welt-Orgasmus-Tag im Dezember, aber die Briten haben hier den Brexit schon vollzogen: Sie feiern heute ihren eigenen nationalen Orgasmus-Tag:
https://www.kuriose-feiertage.de/national-orgasm-day-in-england/
Wir wünschen ihnen viel Spaß dabei.
Das soll Sie aber nicht hindern, …

Gott sei Dank! Bye-bye Great Britain!

Der Brexit rückt näher. Die EU sollte nicht traurig sein, wenn uns die Briten verlassen. Ein Land, in dem abscheuliche Verbrechen geschehen wie die folgenden, entspricht nicht dem Standard, den es als EU-Mitglied haben sollte. Da regen wir uns über Polen auf wegen dessen Umgang mit der Justiz, aber kein Politiker traut sich, etwas über die Zustände in Großbritannien zu sagen:
> In London gab es allein zwischen November 2016 und April 2017 mehr als 400 Angriffe mit Säure, die den Opfern ins Gesicht gegossen wird. Wenn man die entstellten Opfer sieht, fragt man sich, wie Menschen zu solchen Ungeheuerlichkeiten fähig sein können.
> London ist die Hauptstadt der Messerstecher geworden: Im vergangenen Jahr wurden allein in England und Wales 285 Menschen erstochen.
> Gerade wurde Özil Opfer von Motoradfahrern, die Ihn mit Messern bedrohten, weil sie ihm sein Auto rauben wollten.
> Die Vergewaltigungen haben dort binnen 5 Jahren um 20 % zugenommen.
Wenn die Briten weiter in der EU bleiben würden, bestünde die Gefahr, dass diese Welle von Verbrechen zu uns herüber schwappt. Wie sagt nämlich ein Sprichwort? „Ein fauler Apfel kann eine ganze Kiste Obst verderben.“
Also: Bye bye Great Britain! Ihr habt es nicht anders verdient mit eurem Kasper Johnson.

Verlogene Asylpolitik

Merkel

Kann mir jemand das erklären:
Wir reden dauernd von einer Willkommenskultur und klopfen uns immer wieder selbst auf die Schultern, weil wir uns einbilden, so ziemlich die letzten Gutmenschen in Europa zu sein.
Aber ist das wirklich so? Ich sehe das anders: In Afrika gibt es Exklaven, die zu Europa gehören. Manchmal sehen wir Bilder davon: Eine von ihnen ist Ceuta. Sie ist von hohen unüberwindlichen Zäunen umgeben, also solchen, die wir dem ungarischen Regierungschef als unmenschlich vorgeworfen haben.
Wenn wir nun aber das Asylrecht ernst nehmen würden, müssten wir in Ceuta jeden hereinlassen, der dort „an die Tür klopft“ und um Asyl nachsucht. Wäre das so, bräuchte kein Flüchtling die gefährliche Fahrt über das Mittelmeer anzutreten.
Kann mir jemand erklären, warum Ceuta den Flüchtlingen verschlossen bleibt und wie das mit dem Asylrecht vereinbar ist?
Wahrscheinlich wird die Regierung sagen, dafür seien die Spanier verantwortlich und dazu wolle sie nichts sagen.
Ich aber meine, man sollte endlich mit der Verlogenheit der Asylpolitik aufhören und neue klare Richtlinien erarbeiten. Es steht ja wohl fest, dass wir nicht halb Afrika bei uns aufnehmen können. Die Obergrenze, von der Seehofer schon immer gesprochen hat, haben sowohl Gauck als auch der Dalai Lama aufgegriffen und gefunden, dass es Grenzen für unsere Aufnahmekapazität gibt. Wann hat endlich die europäische Politik den Mut, das einmal zu diskutieren und dann Regeln dafür aufzustellen. Hätte man das schon frühzeitig getan, gäbe es keine starke PEGIDA und auch die AfD hätte nicht den großen Zulauf. Auch jenseits der Grenze wären die Rechtspopulisten wesentlich schwächer. So aber nehmen diejenigen zu, die in der EU keine Zukunft mehr sehen: Dass die Briten die EU verlassen wollen, ist, wenn man die Interviews im Fernsehen verfolgt, hauptsächlich eine Folge der verfehlten Asylpolitik der EU. Und in Österreich sind laut einer Studie sind nur noch 51 Prozent der Meinung, dass ihr Land EU-Mitglied bleiben soll.
http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/politik/sn/artikel/oexit-umfrage-sieht-mehrheit-fuer-eu-mitgliedschaft-202824/
Der österreichische Außenminister hat die Lage richtig erfasst, indem er soeben sagte, die Flüchtlingspolitik sei der größte Fehler, den die EU gemacht habe. Dieser Meinung sind auch viele Deutsche und deshalb gibt es auch bei uns eine steigend Zahl von Bürgern, die Der EU skeptisch gegenüberstehen:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/06/25/brexit-da-stimmt-doch-was-nicht/

EU von Bürokratie erwürgt?

Europa.jpg
Wer die deutsche Geschichte kennt, weiß, mit welcher Begeisterung sich Deutschland zusammen gefügt hat. Und die meisten erinnern sich noch an den Fall der Mauer, als sich die Menschen mit Freudentränen in den Armen lagen. Bei der Gründung Europas gab es keine vergleichbare Begeisterung. Die beschränkte sich eher auf die Reden der Politiker.

Wie sähe es denn aus, wenn man die Bevölkerung fragen würde, ob Europa noch ihre Zukunft ist? Diese Frage wurde im Jahr 2005 noch von 62 % der Befragten bejaht. 2011 waren es nur noch 41 %.
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/173227/umfrage/zustimmung-der-deutschen-zu-europa/
Wir würden also wohl Europa verlassen, wenn das Volk etwas zu sagen hätte. Die enormen Erfolge der AfD gehen ja hauptsächlich auch darauf zurück, dass diese Partei für mehr Unabhängigkeit von der EU eintritt.
Und die italienischen Bürgermeisterwahlen haben gezeigt, dass man Wahlen gewinnen kann, wenn man gegen Europa ist.
Nun rückt die Abstimmung über den Brexit näher. Erstaunlich, wie viele Briten dafür sind, obwohl Cameron mit allen Mitteln versucht, sie bei der Stange zu halten. Er warnte davor, dass man dann bei der Fußball-EM nicht mitmachen könnte. Aber das ist Unsinn, denn die Türkei ist ja auch dabei. Und er warnte vor Rentenkürzungen. Wieso eigentlich? Zahlt die EU vielleicht die Renten? Und er warnte vor einer zunehmenden Kriegsgefahr, wenn Europa auseinander fallen würde. Aber eine solche Gefahr hat es auch vor der EU nicht gegeben. Mit diesen Argumenten wird er nichts erreichen. Wenn er sich dennoch darauf stützt, ist anzunehmen dass seine sonstigen Argumente über die wirtschaftlichen Folgen wenig stichhaltig zu sein scheinen. An Europa scheint aus Sicht der Briten nicht viel dran zu sein, wenn viele von ihnen gehen wollen, obwohl sie ständig mit Sonderkonditionen gehätschelt wurden.

Und was käme nach dem Brexit? Andere Länder würden mit Sicherheit folgen.
Wenn Sie mich fragen, ob ich für die EU bin oder dagegen, muss ich Ihnen sagen:
Schön ist natürlich der Wegfall der Grenzen, aber so schlimm war es auch nicht, als man früher von Zollbeamten an der Grenze durchgewinkt wurde. Der Euro vereinfacht zwar den Zahlungsverkehr in Europa, aber wir bezahlen ihn mit einer Null-Zins-Politik, die jeden Haushalt in den letzten 10 Jahren 20.000 Euro gekostet hat. Und wie sieht es mit der Bürokratie in Europa aus? Die Bürokraten kümmern sich um jeden Kleinkram: Ich darf mir nicht einmal ein Telefon kaufen, dessen Klingeln ich im ganzen Haus hören kann, denn nur 40 Dezibel sind erlaubt.
Manchmal stelle ich mir eine Frage, die mal jemand beantworten sollte: Wie viel von dem Geld, das die EU einnimmt, wird von einer Bürokratie verschluckt, deren Akteure unverhältnismäßig hohe, steuerfreie Gehälter beziehen. Vielleicht wäre es besser gewesen, man hätte eine Zollunion gegründet und uns unsere DM gelassen.