Schlagwort-Archive: Brille

Heute ist der Welttag des Sehens. Warum er so wichtig ist

Es gab eine Zeit, in der man mehr auf die Gesundheit achtete, denn die Medizin war noch nicht so fortgeschritten wie heute. Eine Erkältung, die zu einer Lungenentzündung führen konnte, konnte ein Todesurteil bedeuten. Heute denkt man anders: Viele leben bedenkenlos dahin und meinen, wenn ihnen was fehlt, wird es ein Arzt schon richten. Wer denkt heute schon daran, etwas für die Gesundheit der Augen zu tun? Wenn man kurzsichtig wird, trägt man eben eine Brille:
Nur wer denkt daran, dass er in der Jugend schon so alte Augen hat, wie früher die über 50-Jährigen? Und wer denkt daran, wie es dann bei ihm einmal im Alter weiter geht? Die meisten glauben, dass sie dann halt eine stärkere Brille brauchen könnten. Aber an Blindheit denkt keiner:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/29/werden-brillentraeger-blind/https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/29/werden-brillentraeger-blind/
Viele Menschen glauben ja, dass sie eine Brille tragen müssten, weil sie zu viel gelesen oder am PC gearbeitet hätten. Das ist falsch:
Ich brauche mit meinen 87 Jahren immer noch keine Brille, obwohl ich mehr gelesen habe als die meisten. In meiner Jugend habe ich Bücher geradezu verschlungen, beispielsweise sämtliche Karl-May-Bände. Und mein Berufsleben bestand hauptsächlich im Aktenstudium. Seit meiner Pensionierung arbeite ich stundenlang am PC. All das hat meinen Augen bisher nicht geschadet.

Unsere armen Kinder


Das Umweltbundesamt hat festgestellt, jedes vierte Kind zwischen drei und fünf Jahren sei m
it bestimmten Plastikrückständen so stark belastet, dass es gesundheitlich bedenklich sei. Insgesamt hätten fast alle Kinder Plastikrückstände im Körper. Diese hormonstörenden Stoffe könnten die Ursache sein für Zivilisationskrankheiten wie Fettleibigkeit, Fruchtbarkeitsstörungen, Krebs und Entwicklungsverzögerungen.
Wie wird es wohl weiter gehen? Werden alle Kinder zu Brillenträgern?
Wird der männliche Nachwuchs unfruchtbar?
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/
Und:
Werden wir immer blöder? Die Menschen lassen sich vom Navi den Weg zeigen. Und Gebrauchsanleitungen sollen kaum noch gelesen werden, seit man sich bei YouTube zeigen lassen kann, wie’s geht. So werden die Analphabeten immer mehr.
Und warum tut kaum einer was dagegen?
Immerhin warnen die Kinderärzte. Wenn Sie Kinder haben:  Lesen Sie bitte unbedingt hierzu:
https://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/wenn-kinder-liken-und-eltern-streiken0
Aber auch wenn Sie keine Kinder haben, sollten Sie wissen, wohin die Entwicklung läuft.

Unsere Jugend ist krank

Was ist nur mit der Jugend los?
Etwa sechs Prozent der deutschen Kinder sind adipös, dreizehn Prozent übergewichtig.
Die Rate der Kinder, die neu an Typ-1-Diabetes erkranken, steigt aus unbekannten Gründen jährlich um drei bis vier Prozent. Pro Jahr erhalten in Deutschland etwa 3000 Kinder diese Diagnose.
Jede(r) zweite Abiturient*in trägt eine Brille:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/12/15/brille-muss-nicht-sein/
Jedes 4. Schulkind ist psychisch auffällig.
Die Kinder in Deutschland haben einer Studie der Barmer zufolge häufiger Karies als bisher angenommen. Ein Drittel der Zwölfjährigen in Deutschland hat Karies in den bleibenden Zähnen.
Und unsere männliche Jugend sieht ihrer Entmannung entgegen.

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften eignen.

Das Sehen muss man lernen: Das gilt zunächst einmal für die Augen. Aber das haben viele verlernt und daher haben wir immer mehr Brillenträger

https://autorenseite.wordpress.com/2017/12/15/brille-muss-nicht-sein/
Für die geistige Sicht auf die Dinge siehe Beitrag von gestern:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/04/03/zitat-zum-tag-382/
Mehr über den Autor auf der
Homepage oder in der Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Wir werden immer kränker, aber auch immer älter

Wir können es selber feststellen: Mehr als ein Drittel aller Kinder braucht eine Brille. Das müsste nicht sein: https://autorenseite.wordpress.com/2017/12/15/brille-muss-nicht-sein/
Aber man tröstet sich damit, dass es ja Kontaktlinsen gibt und dass eine Brille auch ganz schick aussehen kann.
Also alles halb so schlimm! denken die Eltern. Tatsächlich aber ist die Kurzsichtigkeit eine Krankheit und sie ist das Einfallstor für weitere schwere Augenerkrankungen: Die drei Brillenträger, die ich aus meiner Jugend kenne sind nun nach etlichen Jahrzehnten ganz oder fast blind.
Von einer anderen Erkrankung lesen wir gerade in der Ärzte Zeitung
: Mehr als zwei Drittel der Kinder und Jugendlichen in Deutschland haben regelmäßig Kopfschmerzen. Bei den Oberschülern liegt der Anteil sogar bei fast 80 Prozent.
Ich bin jetzt 85 Jahre alt und habe nie unter Kopfschmerzen gelitten, obwohl ich dauernd mit dem Kopf gearbeitet habe. Was also ist los mit der armen Jugend, die auch insofern nicht gesund ist?
Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit nehmen bei den jungen Menschen erschreckend zu.
Auch die Männer werden immer kränker und sind auf dem Weg zur völligen Zeugungsunfähigkeit:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/
All das lässt die Menschen aber ziemlich kalt, denn die moderne Medizin hat enorme Fortschritte gemacht, und so gibt es für fast alles die entsprechenden Pillen oder Operationen. Daher achten die Menschen heutzutage nicht mehr so auf ihre Gesundheit, wie es in meinen jungen Jahren der Fall war. Damals wusste man noch, was gesund war, besonders bei der Ernährung, und man richtete sich danach, denn Krankheiten, die für die moderne Medizin kein Problem sind, bedeuteten früher ein Todesurteil. Aber dieses Wissen ist weitgehend verloren gegangen. Die Frauen, die früher dieses Wissen hatten, sind heute berufstätig und haben keine Zeit für etwas, das in ihren Augen in die Zuständigkeit der Ärzte fällt.

Altes Wissen: vergessen und wieder neu entdeckt

In meinen Aphorismen habe ich geschrieben:

Das zum Leben notwendige Grundwissen geht immer mehr verloren: Wie erziehe ich ein Kind? Wie führe ich eine Ehe oder Partnerschaft? Wie ernähre ich mich richtig?“

Wie sehr dies zutrifft, sah man in der Sendung „Wer weiß denn sowas?“ Keiner wusste, dass man die Gardinen nicht geschlossen halten sollte, damit durch die Sonne Bakterien und Milben vernichtet werden können. Kai Pflaume „verkaufte“ diese Erkenntnis als neuestes Forschungsergebnis einer Universität. In Wirklichkeit gehörte das früher zum normalen Grundwissen für die Gesunderhaltung des Körpers, denn beispielsweise erregen Hausstaubmilben Allergien.
So gäbe es noch vieles, was die Alten noch wussten und die Jungen achtlos vergessen haben.
Ein typisches Beispiel ist die Tatsache, dass die Menschen von heute nicht mehr wissen, wie man die Augen gesund erhält. Sie kümmern sich nicht darum und tragen lieber eine Brille.

Welttag des Sehens: Was tun Sie für Ihre Augen?


Ich habe hier eine ganze Reihe von Beiträgen über Brillenträger geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/07/03/brillentraeger-sind-gescheiter/
Ich bin inzwischen 85 und brauche immer noch keine Brille und habe darüber berichtet, wie man sein Sehvermögen erhält.
Wenn ich nun die vielen jungen Leute mit Brille sehe, frage ich mich, wie das mit denen weiter geht. Sie haben jetzt schon dieselben Augen, die früher die Menschen ab 60 hatten. Da nannte man das Alterskurzsichtigkeit.
In meiner Jugend hatte kaum einer eine Brille. Ich kann mich nur an zwei erinnern, die kurzsichtig waren, und die sind heute blind. Geht das mit den heutigen jungen Leuten auch so weiter? Irgendwo las ich, dass sie auf jeden Fall Atropin nehmen sollen, um ein weiteres Wachstum des Augapfels zu verhindern.
Und noch etwas fällt mir zu den Brillenträgern ein: Die Tochter eines Kollegen war extrem kurzsichtig und brauchte daher eine sehr starke Brille, Der Kollege erzählte mir, sein Augenarzt habe ihm Vorwürfe gemacht und gesagt: „Wie konnten Sie nur als Brillenträger eine Brillenträgerin heiraten?“ Ich weiß ja nicht, ob das auch heute noch Stand der Wissenschaft ist, wenn ja, dann sieht es schlimm aus mit dem Sehvermögen der nachfolgenden Generation.

Gesund bis ins Alter: Wie geht das?


Ich bin kein Arzt, aber ich bin 85 Jahre alt und (unberufen!) gesund, abgesehen davon, dass ich gerade meinen ersten Zahn verloren habe.
Und wenn ich mich in meinem Umfeld so umsehe, ist das nicht normal: Schon die Jugend läuft mit einer Brille herum, die Eltern leiden an Allergien, Gelenkschmerzen, Kreuzweh, Venenleiden usw. Dabei verfügen die jüngeren über Kenntnisse, von denen wir früher keine Ahnung hatten. Sie wissen, welche Nahrungsmittel Vitamin C oder Omega-3-Fettsäuren enthalten und ernähren sich entsprechend, wenn sie auf ihre Gesundheit achten. Sie müssten also eigentlich gesünder sein als wir mit unserer herkömmlichen Ernährung, aber das Gegenteil ist der Fall.
Dafür habe ich eine einleuchtende Erklärung: Die Menschen sind darauf „geeicht“, dass sie sich von dem ernähren, was ihre Umgebung hergibt. Natürlich gibt es demgemäß im Winter etwas anderes als im Sommer, so dass dadurch Erkältungen vorgebeugt wird.
Interessant war für mich in diesem Zusammenhang, was ich von einer Biologin hörte: Sie sagte, wenn man heutzutage Blumenwiesen für die Erhaltung von Bienen anlege, dürfe man in Bayern keinen Margeritensamen von Hamburg nehmen, denn die daraus entstehenden Blumen würden von den bayerischen Bienen nicht aufgesucht. Vertragen diese Bienen auswärtige Margeriten nicht und haben sie ein so feines Gespür, dass sie merken, was ihnen gut tut und was nicht? Uns ist dieses Gespür, mit dem unsere Vorfahren sogar Heilpflanzen erkannt haben, völlig verloren gegangen, so dass wir meist nicht einmal erkennen, was uns schadet.
Wir sind durch Jahrhunderte alte Traditionen daran gewöhnt, bestimmte Pflanzen oder Tiere zu essen. Unser Körper verlangt danach und es bringt ihm nichts, wenn man im Winter statt Gemüsearten wie Kohl nun vitaminreiche Früchte aus fernen Ländern isst, um seinen Vitamin-C-Bedarf zu decken. Für die Ernährung gilt immer noch die Weisheit aus der Bibel: „Bleibe im Lande und nähre dich redlich.“ Und auch die Weisheit des alten Hippokrates sollte man nie vergessen: „Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel,
und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“
Die heutige Ernährung sieht nicht nur deshalb anders aus als früher, weil es nun praktisch alles zu jeder Zeit auch aus fernen Ländern gibt, sondern die Massentierhaltung hat das Leben total verändert: Während wir uns früher nur Sonntags einen Braten leisten konnten, auf den wir uns immer gefreut haben, ist in den Augen der heutigen Bevölkerung eine Mahlzeit ohne Fleisch kein richtiges Essen. Schauen Sie doch mal die Speisekarte der Gasthäuser an, was da angeboten wird.

Natürlich ist für die Gesundheit auch Bewegung nötig, aber das ist für Leute, die in Bayern wohnen und auf die Berge steigen, eigentlich kein Problem. Ich war daher immer gern und viel in den Bergen unterwegs, und das hat meine Gelenke so gesund erhalten, dass ein Arzt staunte: „Sie haben ja fast jungfräuliche Knie. Wie haben sie denn das gemacht?“
Ja, man hat seine Gesundheit selbst in der Hand. Vielen ist sie aber gleichgültig, weil die moderne Medizin für fast alles eine Lösung hat. Ich beobachte mit Interesse zwei ca. 90-jährige Frauen. Die eine hat etwa so gelebt wie ich. Sie ist gesund und braucht keine Pillen. Die andere war das genaue Gegenteil und feiert gerade ihren 90. Geburtstag. Sie ist allerdings ständig „runderneuert“ worden: neue Hüft- und Kniegelenke und Bandscheibe, Herzschrittmacher, Venen-OP, Insulinspritzen…
Sie haben also die Wahl.

Macht Lesen kurzsichtig?

Über dieses Thema haben Wissenschaftler der Uni Tübingen eine Studie erstellt:
http://www.medizin.uni-tuebingen.de/Presse_Aktuell/Pressemeldungen/2018_07_18-port-10011-p-299490.html

Ich bin darüber sehr enttäuscht. Auch ich habe mich ja als Nichtwissenschaftler schon mehrfach mit dem Thema befasst und meine, man soll das Phänomen Kurzsichtigkeit in einen größeren Zusammenhang stellen:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/07/03/brillentraeger-sind-gescheiter/
Wenn die Wissenschaftler die Kurzsichtigkeit am vielen Lesen fest machen, so ist das eher falsch als richtig. Gewiss besteht da ein Zusammenhang, aber das ist nur ein kleiner Teilaspekt:

Ich bin 84 Jahre alt und brauche immer noch keine Brille. Bei meinem letzten Klassentreffen stellte ich fest, dass meine ehemaligen Mitschüler nur teilweise für das Lesen der Speisekarte eine Brille brauchten. Eine ähnliche Beobachtung machte kürzlich eine alte Oma, die in einem Lokal ihren Geburtstag feierte. Sie überblickte die Schar ihrer Enkel und fragte: „Was ist los mit euch, dass ihr alle eine Brille braucht? Schaut die alten Leute hier im Lokal an: Die kommen fast alle ohne Brille aus.“
Wenn die Tübinger Wissenschaftler bei der Kurzsichtigkeit auf das Lesen abstellen, so muss ich doch darauf hinweisen, dass wir alten nicht bebrillten Menschen viel mehr gelesen haben als die heutige Jugend. Es gab nämlich noch keinen Fernseher. Ich habe unter vielem anderen sämtliche Werke von Karl May „verschlungen“.
Manche meinen, die heutige häufige Kurzsichtigkeit läge am PC oder Smartphone. Auch das kann nicht stimmen, denn auch wir Alten sitzen sehr viel am PC. Und was unseren alten Augen nicht schadet, werden wohl auch die jüngeren aushalten.
Für mich sind die Ursachen der Kurzsichtigkeit vieler heutiger Jugendlicher verschiedene:

  • Die Kinder sind zu wenig draußen und haben daher nicht lange genug in die Ferne gesehen und sich zu wenig bewegt. Viele führen ein Leben wie Behinderte.

  • Die Kinder haben nicht gelernt, richtig zu lesen. Um die Augen fit zu halten, muss man alle Viertelstunde mal in die Ferne schauen. Das wurde in unserer Jugend den Schülern eingebläut.

  • Heute essen die meisten Menschen wild durcheinander, was ihnen schmeckt. Wir mussten aber früher auf unsere Gesundheit achten, denn Penicillin, Antibiotika usw. gab es noch nicht. Wir aßen daher abwechselnd verschiedene Gemüse, von denen überliefert war, welche Wirkungen sie hatten: Das eine war gut für die Augen, das andere gut für die Knochen, wieder anderes gut für die Abwehrkräfte usw. Es hat funktioniert, denn wir Alten sind dank Hippokrates gesund geblieben. Aber dann kam die moderne Medizin und hat dieses System kaputt gemacht. Auf einmal hieß es, Spinat sei gar nicht so gut fürs Blut, weil er viel weniger Eisen enthalte als angenommen. Und die Karotten seien auch nicht so gut für die Augen, denn es gebe andere Lebensmittel mit mehr Karotin (Dabei haben die früheren Generationen überhaupt keine Ahnung vom Karotingehalt gehabt und nie behauptet, dass er ausschlaggebend für die Sehfähigkeit sei). Eine Zeit lang wurde von den Medizinern geraten, Vitamin-Tabletten zu essen, was dann aber doch schnell wieder aufgegeben wurde. Kürzlich bekam ich im Fernsehen den letzten Satz eines Ernährungswissenschaftlers mit: Man solle sich am besten so ernähren wie Oma. Vielleicht klappt‘s ja dann auch wieder mit den Augen. Meine Überzeugung auf Grund eines langen gesunden Lebens ist die:
    Einer der größten Fehler unserer Zeit ist der, dass die meisten Frauen die Jahrhunderte alten Rezepte für gesunde Ernährung aufgegeben haben und einfach nach Gusto drauf los kochen. Manche denken dabei schon auch ein bisschen über Gesundheit nach und schauen nach Omega-3-Fettsäuren oder Vitamin B12 und ähnlichem. Nur fehlt dann das Konzept von früher: Ernährung aus dem Lande je nach Jahreszeit. Darauf sind wir geeicht und das brauchen wir auch weiterhin – und nicht ständig immer wieder durcheinander ein anderes exotisches Zeug, das wer weiß was für Mengen an Vitaminen enthalten soll.

     

Brillenträger sind gescheiter (?)

Das behaupten jedenfalls Forscher der University of Edinburgh in der bisher größten Studie, in der die genetischen Grundlagen von Intelligenz bei 300.000 Briten im Alter von 16 bis 102 Jahre untersucht wurden. Heraus kam, dass intelligente Menschen mit 28 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit eine Brille – oder Kontaktlinsen – tragen.
Nun, dazu hätte es keiner großen wissenschaftlichen Untersuchung bedurft, sondern die Wissenschaftler hätten nur mit offenen Augen durch die Stadt gehen müssen. Dann hätten sie sehen können, dass Maurer, Müllmänner, Gärtner usw. meist ohne Brille auskommen und Angehörige akademischer Berufe häufig Augengläser tragen.
Die ganze Untersuchung ist also eigentlich überflüssig:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/10/26/sind-brillentraeger-wirklich-klueger/
Ich bin 84 und brauche immer noch keine Brille, obwohl ich schon als Kind eine wahre Leseratte war, dann studiert habe (was viel Lesen bedeutet) und schließlich als Jurist ein Berufsleben lang gelesen habe. Meine – wie ein Augenarzt es ausdrückte: „Adleraugen“ – verdanke ich meinem niedrigen DQ.
Was die Wissenschaftler aber hätten untersuchen sollen, ist die Frage, warum heute im Vergleich zu früher so viel mehr Menschen eine Brille brauchen. In meiner Jungend gab es an unserer ganzen Schule nur einen Schüler mit Brille, das war der Brillus. Und schauen Sie mal heute zu, wenn ein Gymnasium Schulschluss hat: wie viele Schüler da mit einer Brille heraus kommen.
Woran liegt es, dass immer mehr Menschen eine Brille brauchen?
Sind die Menschen so schnell degeneriert? Wohl kaum!
Verdirbt der PC die Augen? Dann bräuchte ich längst eine Brille, weil ich mit meinen alten Augen seit 3 Jahrzehnten sehr viel vor dem PC sitze.
Ich behaupte, Ursachen für die Augenschwäche der nachwachsenden Generationen sind:
falsche Ernährung, Bewegungsmangel und falsche Lesetechnik, wie in dem oben verlinkten Artikel nachzulesen ist. Aber die Wissenschaft hat kein Interesse, dies aufzuklären, denn die Augenärzte und Optiker leben ja von der Fehlsichtigkeit. Die würden nämlich am Hungertuch nagen,  wenn alle so wären wie ich.
So aber breiten sich die Optikergeschäfte in den Städten immer mehr aus. Dasselbe gilt übrigens für die Hörgeräte-Läden. Und wenn ich wie eben im Auto die Musik aus dem neben mir stehenden PKW mithören kann, dann denke ich, es wird bald noch viel mehr Schwerhörige geben.