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Der Linkspopulismus

Gabriel
Dem Thema Linkspopulismus habe ich hier schon einen Beitrag gewidmet:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/12/09/die-linkspopulisten/
Der unsympathische SPD-Vize Stegner liefert gerade wieder ein typisches Beispiel dafür. Als der immer sehr sachliche CDU-Abgeordnete Bosbach Transitzonen an den Grenzen forderte, bezeichnete Stegner dies als „Stammtischgeschwätz“. Abgesehen davon, dass dies eine niveaulose Entgegnung auf einen begründeten Vorschlag ist, sind solche Äußerungen geeignet, das „postfaktische“ Zeitalter zu zementieren. Stegner spricht die primitiven Wähler an, die auf so etwas hereinfallen und die nicht nach Argumenten, sondern nach Emotionen entscheiden.
Übrigens erkläre ich Herrn Stegner gerne, weshalb die Forderung nach Transitzonen kein Stammtischgeschwätz ist, sondern dass sich solche Zonen durchaus einführen lassen, ohne dass damit gegen das Recht verstoßen würde, das sich im übrigen ja auch ändern ließe.
Herr Gabriel sollte seine Genossen zur Ordnung rufen: Man kann nicht dauernd der AfD Populismus vorwerfen, wenn man selber auch nicht anders ist. Im übrigen ist die beste Waffe gegen den Populismus die Sachlichkeit, denn sie strahlt Kompetenz aus.

Was muss ich da lesen?

Wolfgang Bosbach will sich aus der Politik zurück ziehen. Ich dachte zunächst, das würde an seinem Gesundheitszustand liegen. Der Mann, der aussieht wie das blühende Leben, hat nach meiner Erinnerung eine Krebserkrankung oder täusche ich mich da? Den Grund seines Rücktritts erklärte Bosbach aber so:
„Ich will nicht immer die Kuh sein, die quer im Stall steht.“
http://web.de/magazine/politik/wolfgang-bosbach-deutet-politischen-rueckzug-30466132
Herr Bosbach ist anscheinend ein Stadtmensch, denn die Kühe, die ich kenne stehen alle immer quer im Stall. Aber Herr Bosbach, wir verstehen auch hier in der ländlichen Provinz, was Sie meinen. Sie wollen die Griechenland-Politik nicht mittragen und kein Quertreiber sein.
Es ist schade, wenn die letzten Quertreiber aus der Politik verschwinden. Deutschland hat gerade wegen der GroKo und im Hinblick auf den Einheitsbrei der Mainstream-Medien Menschen nötig wie Bosbach, Gauweiler, Ströbele… Leider scheinen sie langsam auszusterben.