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Mein schlechtes Gewissen

 Arbeit

Jetzt habe ich meine Jahresabrechnung über den Verkauf meiner Bücher erhalten. Und da muss ich mich auf diesem Wege bei all denen bedanken, die das Wagnis eingegangen sind, sich eine ungewöhnliche Lektüre zu kaufen.
Ebenso bedanken möchte ich auch wieder bei meinen vielen Followern, die sich für meine Beiträge interessieren. Ein schlechtes Gewissen habe ich deshalb, weil es so viele geworden sind, dass ich sie gar nicht mehr alle im Auge behalten kann. Aber gelegentlich schaue ich doch einmal auch bei Ihnen wieder vorbei.

Warum bin ich hier bei WordPress?

Ich hatte früher eine Homepage bei Multimania. Plötzlich von einem Tag auf den anderen stellte dieses Unternehmen seinen Betrieb ein und meine Seite, in die ich viel Arbeit investiert hatte, verschwand aus dem Netz. Ich ging dann zu Jimdo:
http://die-andere-seite.jimdo.com/
Dort war ich zwar sehr zufrieden, fürchtete aber, dass es mir dort so gehen könnte wie bei Multimania.
Deshalb wechselte ich dann noch sicherheitshalber hierher zu WordPress, um nicht wieder wie bei Multimania mit einem Schlag aus dem Netz katapultiert zu werden.
Und zum Bloggen bin ich zu Blog.de gegangen, weil mir das englisch-sprachige WordPress keine ausreichende Leserschaft zu versprechen schien:
http://die-andere-seite.blog.de
Das war eine gute Entscheidung. Aber nun schließt Blog.de seinen Laden, wie immerhin rechtzeitig vorher angekündigt wurde. Dort hatte ich gerade insgesamt eine halbe Million Aufrufe?
Nun zeigt sich, dass der Umzug zu WordPress richtig war. Das sehe ich zum einen daran, dass ich hier genau dort weitermachen kann, wo ich bei Blog.de aufgehört habe. Ich kann also meine alten Seiten mitnehmen. Und noch einen Vorteil bietet WordPress, wie ich an meiner kritischen Bad-Reichenhall-Seite sehe, die ich betrieben habe. Die Seite wurde von Hackern zerstört, weil es offenbar Leute gibt, die Kritik nicht ertragen konnten. Und da erwies sich, wie berechtigt die höheren Sicherheitsstandards von WordPress sind, die ich früher für meine schlichten privaten Seiten für völlig übertrieben gehalten hatte.

Model mit 80?

Als ich diese Seiten bei WordPress einrichtete, habe ich experimentiert und verschiedene Bilder für mein „Theme“ ausprobiert. Aber keines davon wollte mir recht gefallen:
Da kam ich auf die Idee, Bücher zu verwenden, denn schließlich heißt meine Homepage ja „Autorenseite“. Aber auch das erschien mir als zu langweilig. So habe ich mich dafür entschieden, eine Leserin abzubilden. Aber wen nehme ich? Enkelin, Tochter? Ehefrau? Ich habe mich für meine Frau entschieden, weil das am einfachsten war. Und ganz taufrisch brauchte mein Model auch nicht zu sein, denn ich glaube, dass ich damit am besten zeige, um was es mir geht: Ich möchte einen interessanten Lesestoff für alle bieten – für Junge und jung gebliebene Alte.

Lesen
Übrigens ist mir beim Älterwerden aufgefallen, dass viele Junge schon früh alt werden: Sie leben nicht, sondern funktionieren nur an ihrem Platz und haben keine Zeit oder keine Kraft mehr, sich neuen Ideen und Perspektiven zu öffnen. Ein empfehlenswerter Denkanstoß für sie wäre beispielsweise das Buch „Verbotene Zone“.

Tipp zur Buchmesse: Schreiben Sie kein Buch!

Schon in der Bibel wird gewarnt. Im Buch Prediger 12,12 heißt es: „Hüte dich, mein Sohn, vor andern mehr; denn viel Büchermachens ist kein Ende, und viel studieren macht den Leib müde.“ Wenn Sie glauben, einen Bestseller schreiben zu können, werden Sie vielleicht eine große Enttäuschung erleben. Schauen Sie mal, wie viele Bücher Tag für Tag bei Xinxi, Neobooks, Bod.de, Amazon, Lulu & Co erscheinen: Wer soll das alles lesen? Den meisten Büchern ist ein trauriges Schicksal beschieden.
Schreiben Sie also nur dann ein Buch, wenn Sie selber Freude daran haben. Dann hat es sich jedenfalls insofern gelohnt. Oder überlegen Sie mal, ob Sie nicht stattdessen Blogs schreiben sollten. Die Zahl Ihrer Leser wird dort sicherlich die Verkaufszahlen Ihrer Bücher übersteigen. Und noch einen Vorteil haben Blogs: Sie bekommen dort ein Echo, das Ihnen beim Verkauf von Büchern in der Regel fehlt.
Meine Bücher und Blogs:
https://autorenseite.wordpress.com/

Der Unterschied zwischen WordPress und Blog.de

Screenshot 2015-09-23 21.29.13

So sieht dieser Unterschied aus: Bei WordPress bin ich gestern auf kümmerliche 25 Besucher gekommen, bei Blog.de dagegen auf 548 Besucher, die 968 Seiten aufgerufen haben (das Bild unten ist am Abend vor dem Ende des Tages aufgenommen).
Für das rege Interesse auf Blog.de möchte ich mich ganz herzlich bedanken und auch dafür, dass meine Bücher auf immer mehr Interesse stoßen.

Screenshot 2015-09-23 22.33.59

Und heute Morgen schläft man bei WordPress offenbar noch um 9.00 Uhr, während bei Blog.de schon 100 Besucher auf meiner Seite waren.

Wo soll man bloggen?

Ich habe zwei Blogs Testzwecken eingerichtet. Blog.de schließt nämlich demnächst seinen Laden, und da muss man schauen, wo man bleibt. Während ich bei Blog.de täglich zwischen 100 und 200 Seitenaufrufen verzeichnen konnte, sind es bei Blogger.de und Blogger.com binnen 2 Wochen nur insgesamt je 14 gewesen. Daher habe ich mich dort wieder verabschiedet.
Tumblr scheint mir auch keine Alternative zu sein:
http://die-andere-seite.blog.de/2015/09/06/blog-de-ende-waere-tumblr-alternative-20726175/
Derzeit scheint mir WordPress die beste Lösung zu sein – aber kein Vergleich mit Blog.de, und das stimmt einen traurig. Blog.de ist zur Zeit immer noch meine Heimat im Netz.

Hallo, wer kennt sich aus?

Ich habe bei Blog.de immer mehr als hundert Besucher am Tag:
http://die-andere-seite.blog.de
Aber mit meinen Blog-Beiträgen bei WordPress will es nicht so recht klappen:
https://autorenseite.wordpress.com/blogs/
Ich habe schon den Support befragt, aber der weiß nur einen Rat: Geduld!
Das ist ein seltsamer Rat, weil ich finde, dass meine Seiten doch unter „deutsch“ zu finden sein müssten, wenn ich den entsprechenden Tag eingegeben habe. Auch unter den anderen eingegebenen Tags finde ich meine Beiträge nicht. Mit anderen Worten: Das System WordPress funktioniert nicht richtig.
Was macht Ihr den so, um eure Seiten publik zu machen (außer Facebook, Twitter usw.)?

Topmanager verdienen das 53-fache

Die Hans-Böckler-Stiftung hat gerade einen Bericht veröffentlicht, nach dem die Topmanager das 53-fache des normalen Arbeitnehmers verdienen. Das ist nicht nur unanständig, sondern man fragt sich, was die Leute überhaupt mit ihren vielen Millionen anfangen sollen, die anderen fehlen.
Interessant sind die Ergebnisse weitere Untersuchungen: Die normalen Arbeitnehmer haben keine Ahnung von diesem Missverhältnis, sondern denken, ihre Chefs würden das 10-fache verdienen. Das ist sogar auch noch nach Ansicht der Wohlhabenden zu viel. Bei einer Umfrage fanden sie ein Verhältnis der Arbeitnehmer- und Topmanager-Einkommen von 5:1 gerecht.
Was mich an den Medienberichten ärgert ist die Tatsache, das kein einziger sich die Mühe macht, einmal eine Übersicht darüber zu schreiben, wie viel mehr die Gehälter der Topmanager im Verhältnis zu den Arbeitnehmereinkünften in den letzten Jahren gestiegen sind. So etwas würde nur Unruhe stiften, also lässt man das. Die Politiker wollen nicht, dass darüber debattiert wird, also schweigt die Presse lieber dazu, statt sich zu fragen, wie auf einmal der Ruf „Lügenpresse“ aufgekommen ist.
Meine Vermutung ist die: Wenn in den letzten Jahren immer von Aufschwung die Rede war, haben den hauptsächlich die Manager kassiert. Und was für mich unbegreiflich ist: die Sozis waren immer dabei.

Schlank durch Sex

Was liest man nichts alles über Schlankheitsprogramme. Aber wie sieht es damit aus?
Neulich hatte ich ein sonderbares Erlebnis, das ich nie für möglich gehalten hätte. Ich sonnte mich im Kurpark auf einer Bank. Da kam eine Frau daher, die ich oberflächlich vom Tanzen her kannte. Die flüsterte mir ins Ohr: „Ich brauche Sex! Ich werde so dick!“ Tja, was macht man da als Mann? Man(n) ist von einem solchen verbalen Überfall völlig überfordert. Ich bin auf die Idee gekommen, der Frau einen Vortrag über den Zusammenhang von Sex und Schlankheit zu halten. Das hat gewirkt. Vielleicht interessiert Sie das Thema ja auch:
Sex als Schlankheitskur – das wär’s! Da muss doch was dran sein, denn wie heißt es doch so schön in einem Sprichwort? „Ein guter Gockel wird nicht fett.“ In einer Zeitung las ich auch eine Bestätigung dieser Weisheit. Da war der Kalorienverbrauch beim Sex und beim Dauerlaufen gegenüber gestellt. Das Fazit lautete: Nur ein dummer Mensch läuft, um abzunehmen.
Die Wahrheit sieht leider nüchterner aus: Im Durchschnitt verbrennt man beim Sex 21 Kalorien.
http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/42897/Mythos-Intimsport
Fazit: Wenn Sie durch Sex schlanker werden wollen, wird das nichts.

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Zur Zeit bin ich auch noch hier zu Hause:
http://die-andere-seite.blog.de

Zahlt die CIA unsere Presse und Blogunternehmen?

Was die Presse angeht, habe ich hier schon darüber geschrieben:
http://die-andere-seite.blog.de/2014/04/28/bezahlt-cia-presse-18326467/
Nun hat jemand im Forum die Frage aufgeworfen, ob die CIA hinter der Schließung von Blog.de steckt. Blog.de täte daher gut daran, die Gründe für die Schließung dieser Blogseite dar zu tun. Es ist doch nicht schlimm, wenn man u.U. zugeben muss, dass man sonst pleite gegangen wäre. Wir haben ja schon einmal mitbekommen, dass Personal von Blog.de weg gegangen ist, was ein Zeichen für eine Krise zu sein schien. Ein derartiges Unternehmen mit Gewinn zu betreiben, ist womöglich gar nicht so einfach, wie wir uns das vorstellen. Ein Beispiel dafür ist Multimania, wo ich einmal Nutzer war: Das Unternehmen ist trotz 6 Millionen Nutzern plötzlich verschwunden.
http://www.conversis.de/produkte
Also Blog.de-Team, bevor es zu der Legendenbildung kommt, die CIA habe unangenehme Stimmen mundtot machen wollen, sagt doch mal, was los ist.