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Corona: Ein ganz schrecklicher Satz


In den Nachrichten hörte ich einen ganz schrecklichen Satz eines Virologen, dessen Namen ich nicht mitbekommen habe. Der lautete etwa so:
„Corona wird uns selbstverständlich bleiben wie bisher die Grippe.“ Ich habe das – ehrlich gesagt – nicht verstanden. Bisher dachte ich, dass jede Grippe irgendwann überwunden ist und dass das bei Corona hoffentlich auch so sein wird.
Nur wann die Corona-Krise vorbei sein wird, ist völlig offen. Die Regierung pumpt Geld in die Wirtschaft in der Annahme, dass im nächsten Jahr ein Impfstoff gefunden wird und dass dann alles wieder so laufen kann, wie vor dem Ausbruch der Pandemie. Das kann so sein, aber dies ist nur eine Hoffnung.
Es könnte aber auch so sein, dass kein wirksamer Impfstoff gefunden wird oder nur ein solcher, der nur kurzfristig wirkt. Für letztere Möglichkeit spricht die Tatsache, dass sich Patienten, die eine Corona-Erkrankung überwunden haben, erneut infiziert haben.
Außerdem sind Viren „schlau“. Sie können sich wandeln. So könnte die Wirkung eines Impfstoffs ins Leere gehen, wenn sich inzwischen ein neuer Virustyp ausgebreitet hat.
Wir sehen also, wir gehen einer äußerst unsicheren Zukunft entgegen. Ob es da gut ist, dass wir da jetzt unsere finanziellen Möglichkeiten bis zum Äußersten ausschöpfen, wage ich zu bezweifeln. Vielleicht brauchen wir das Geld, das wir dann nicht mehr haben werden, später viel dringender. Der Bundesregierung geht es offenbar darum, die Zeit bis zur Wahl durch Kurzarbeitergeld, Insolvenzregelung und andere Hilfen zu überbrücken. Aber dann gibt es „blood, sweat and tears“. Dann ergibt sich womöglich, dass all die großzügigen Hilfen, die unsere Schreihalsdemokratie verstreut hat, in den Sand gesetzt worden sind. Was nützen 9 Milliarden für die Lufthansa, wenn kaum noch einer fliegt? Müssen dann dafür die Renten gekürzt werden?