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BILD und AfD als Hüter des Rechtsstaats?

BILD und AfD als Hüter des Rechtsstaats? So weit sind wir mit unserer Demokratie schon herunter gekommen: Schauen Sie sich dazu dieses kurze Video von BILD an:
https://www.youtube.com/watch?v=6yL-s8p8FWY

Ja, unsere Demokratie ist schon lange kaputt:
https://autorenseite.wordpress.com/demokratie-kaputt/

 

Zum Sonntag: Das hat gerade noch gefehlt: Gott* (mit Sternchen) und homophob

 

Ein katholischer Verband junger Menschen (KjG) will nun auch Gott gendern. Gott soll mit Sternchen versehen werden. Soll unser Gottesbild dann so aussehen, wie diese Mozartstatue, mit der der Künstler ausdrücken wollte, dass Mozart auch eine weibliche Seite hatte?
Auch ich habe mich schon dem Thema gewidmet, ob Gott ein Mann oder eine Frau ist oder weder noch:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/07/18/gedanken-zum-sonntag-ist-gott-eine-frau/
Sollen wir nun den Feministinnen folgen und „das Gott“ sagen? (Bis zur Frage des Geschlechts des Teufels sind die Damen aber noch nicht vorgedrungen. Sie stört offenbar nicht, ihn als Mann zu sehen.)
Das Problem, wie Gott ist,  ergibt sich ja nur daraus, dass wir nicht auf ihn hören wollen. Im der Bibel im Buch Exodus, wo die 10 Gebote enthalten sind, heißt es u.a.:
„Du sollst dir kein Gottesbild machen …“
Die Moslems befolgen dieses Gebot. Aber die Christen haben sich darüber hinweg gesetzt. Das rächt sich nun, wenn auch sehr spät.
Anders beten müssten wir also dann auch. Es geht nicht mehr so: „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

Ja, da sehen wir, zu welchen Blüten das Gendern führt.
Noch zum Thema: Gerade gibt es ein Buch von Sam Allberry mit dem Titel „Ist Gott homophob?“ Da sieht man, wie verschieden das Gottesbild der Menschen ist. Wenn Gott als alter Mann mit grauem Rauschebart dargestellt wird, so ist das für viele nicht mehr ihr Gott. Sie haben keinen allmächtigen Vater mehr, zu dem sie vertrauensvoll beten können, sondern ein anonymes Neutrum.

 

Was lesen Sie?

Ich habe mir zur Regel gemacht, mich immer auch in den nicht „linientreuen“ Medien darüber zu orientieren, was los ist. Dazu eine kleine Anekdote:
Als ich während der Strauß-Ära meinen Dienst bei der bayerischen Justiz begann, kaufte ich mir in der Mittagspause einen „Spiegel“. Als ich dann mit diesem Blatt in mein Büro zurückkehrte, gab mir ein älterer Kollege einen Rat: „Tragen Sie den ,Spiegelʻ um Gottes Willen doch nicht so offen herum, sonst wird in Ihren Personalakten vermerkt: ,Spiegelleserʻ.“
Heute ist der „Spiegel“ leider im Mainstream untergegangen. Da ist ja sogar die Bildzeitung kritischer.
Wo man aber wirklich etwas erfährt, was von Politik und Mainstream unter den Teppich gekehrt werden soll, liest man beim Kopp-Verlag oder den Deutschen Wirtschaftsnachrichten. Freilich ist dort nicht alles Gold, was glänzt, aber man sieht Manches auch mal von der anderen Seite und das ist gut, wenn man sich selbst ein Urteil bilden will. Natürlich finden Sie auch ungewöhnliche Aspekte in diesem Blog:
https://autorenseite.wordpress.com/blogs/

Nippel und Männer

Ich bin bei Web.de. Dort wird mir dankenswerterweise jeden Tag das Wichtigste in Kürze serviert. Heute lauten die beiden Schlagzeilen ganz oben: „So viel Macht hat Juncker“ und „Immer mehr freie Nippel“. So, und nun weiß ich, was los ist auf der Welt. Man ist ja so anspruchslos geworden und will gar nicht mehr wissen, denn darüber würde man sich ja nur ärgern. Das hat schon die Bildzeitung richtig erkannt, und Web.de kopiert nun dieses Informationssystem. Das wird sich immer mehr ausbreiten, denn wer will schon dauernd was hören über die Toten in Nahost und der Ukraine. Weil nun die Fußball-WM leider vorbei ist, müssen die Medien halt wieder auf Bewährtes zurück greifen, nämlich nackte Frauen, denn wir Männer sind leider (oder: Gott sei Dank!) zu uninteressant. Deshalb verdienen männliche Models nur ganz wenig:
http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/model-als-job-maenner-praesentieren-mode-auf-der-fashion-week-berlin-a-980937.html
Wir sehen: Der Weg der Männer zur Gleichberechtigung ist noch weit.

Schönes Bild und guter Witz

Heute früh schon hat es der Liebe Gott gut mit mir gemeint und mir dieses Bild vor mein Fenster gestellt.
Regembogen
Und dabei fiel mit gleich ein netter Witz ein, so dass ich fröhlich in den Tag starte. Ich hoffe, Sie tun das auch:
Also:
Zwei Irre sitzen in ihrer Zelle und schauen aus dem Fenster. Dort sehen sie einen Regenbogen.
Da sagt der eine zum anderen: „Für so was ham’s a Geld…“
Und der andere ergänzt:“…aber dass sie unsereinen studieren lassen…“

Wie sieht eigentlich Gott aus?

Bisher war das ganz einfach. Wir sehen ihn in vielen Kirchen: ein alter Mann mit Bart. Aber inzwischen haben wir ein anderes Gottesbild und jeder hat sein eigenes:
Für die Emanzen ist Gott eine Frau. Sie sagen spöttisch: „Als Gott den Adam erschuf. übte sie nur.“
Ministerin Schröder sah kein Problem darin, „das Gott“ zu sagen – Gott also ein Neutrum?
Nach der Einheitsbibel schuf Gott nicht mehr Adam nach seinem Ebenbilde und Eva aus dessen Rippe, sondern er fertigte beide aus Lehm nach seinem Ebenbilde. Dann wäre Gott also androgyn – sowohl Mann wie auch Frau.
Und nun stehen wir vor dem Problem: Wie stellen wir in Zukunft Gott dar? Versündigen wir uns nicht, wenn wir Bilder von Gott machen? Die Lösung kann nur so aussehen. Schauen Sie sich das doch mal an oder lieber doch nicht?

Die ungehorsame Kirche

Die Kirche richtet sich oft nicht nach Gottes Geboten. Obwohl Gott beispielsweise den Menschen befahl: „Seid fruchtbar und mehret euch!“ finden diejenigen, die Vorbilder sein sollten, nämlich die katholischen Priester, dass dies nicht für sie gilt, sondern sie leben im Zölibat. Und sie betrachten den Zölibat sogar als „Gottesgeschenk“ (Papst Johannes Paul II).

Besonders ungehorsam ist die Kirche gegenüber dem 2. Gebot. Dieses lautet:
Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnismachen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden…
Wie es leider oft bei der Bibel der Fall ist, wird der Text dann später einfach umgeschrieben und lautete auf einmal: „Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen.“
Im evangelischen Katechismus wird das Gebot schließlich gar nicht mehr erwähnt.

Wäre man doch wie der Islam bei der strikten Befolgung des 2. Gebots in seiner ursprünglichen Fassung geblieben! Denn wie sieht Gott denn nun nach heutiger Auffassung aus? Er ist nach der modernen Theologie weder Mann noch Frau, kann also eigentlich nicht mehr als der gütige Vater im Himmel dargestellt werden. Wie aber dann?
Werden wir also in Zukunft Gott als androgynes Wesen abgebildet sehen, also als Zwitter? Eine schreckliche Vorstellung!
Lüpertz hat Mozart als eine solche Statue dargestellt, mit der er sowohl die Männlichkeit des Komponisten wie auch seine weibliche Seite darstellen wollte. Ganz schrecklich:

SANYO DIGITAL CAMERA

Eine Bitte an die Kirche: Folgt dem Islam und bildet Gott nicht mehr ab. Wird er als Mann dargestellt, protestieren die Frauenvereinigungen, wird er aber als androgynes Wesen abgebildet, gibt es noch mehr Wirbel. Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an eine Marienfigur auf einer Isarbrücke. Da war die Gottesmutter als junge Frau im Sommerkleid dargestellt, wie sie ganz normal mit ihrem Kind spielte. Was haben sich die Menschen aufgeregt, bis schließlich einer die Figur in der Isar versenkt hat.

Bildzeitung – beliebt und gefürchtet

Die Bildzeitung ist das meistgekaufte Blatt. Zur Zeit werben etliche Prominente für Bild, bei denen man sich wundert, dass sie Bildleser sein sollen. Und neu ist auch, dass keine nackten Brüste mehr auf der ersten Seite herumhängen. Bild will also heraus aus dem alten Image, das zu beschreiben einem durchaus eine Klage einbringen könnte.
Bild ist auch politischer geworden. Man kann wohl sagen dass der „Abschuss“ des früheren Bundespräsidenten Wulff vor allem auf Bild zurück geht, und das, obwohl Bild als CDU-nah gilt und die Zeitung erst mit dabei war, als es galt Wulff die Steigbügel für das höchste Amt im Staat zu halten..
Was nun interessant ist, ist dies: Immer mehr Politiker äußern sich über Bild. Sogar Horst Seehofer, der bisher die „Passauer Neue Presse“ bevorzugte, gab seine Meinung zum neuen Rederecht im Bundestag über Bild bekannt.
Die anderen Medien haben das Nachsehen: In den Nachrichten heißt es dann immer öfter: „Wie die Bildzeitung berichtete…“
Die Politiker haben offensichtlich Angst vor der Bildzeitung und lassen deshalb ihr bevorzugt Meldungen zukommen. Man hofft wohl, dass man dann sich die Zeitung damit wohl gesonnener macht und dass man nicht plötzlich angegriffen wird.
Und die Bildzeitung profitiert auch von dieser Symbiose. Die Leute sagen entsprechend einem Slogan: „Bild weiß alles.“
So hält nun eine Zeitung die Fäden der Politik in der Hand, besser gesagt: einige davon. Langsam dämmert auch dem Dümmsten: Wir sind keine Demokratie mehr, sondern eine Lobbykratie und eine Medienkratie. Und das Unbehagen an dieser Lage äußert sich im Erfolg der Piraten.
Und nebenbei betätigt sich die Bildzeitung auch noch mit schmutziger Wäsche. Gerade lesen wir über einen Schauspieler:
„Sebastian ist leider der Typ Luschi. In Fußballerkreisen würde man sagen: ‚Susi‘!“ Machen sich die Journalisten von Bild eigentlich keine Gedanken darüber, dass sie mit solchen Berichten vieleicht einmal ein Menschenleben auf dem Gewissen haben könnten?