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Corona-Beschluss der Bundesregierung zu pauschal: FN sollte Nachjustierung fordern

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Dieses Prachtmädel ist meine Tochter. Sie ist Berufsreiterin und lebt vom Training der Pferde und der Unterrichtserteilung. Nun auf einmal wird sie arbeitslos gemacht, weil die Ausübung ihres Berufs als Sportbetrieb angesehen wird. Wieso eigentlich?
Soweit sie Pferde trainiert, ist dies zwar eine sportliche Tätigkeit, aber kein doch kein Betrieb. Dies scheint also noch zulässig zu sein. Aber dasselbe gilt doch auch für die Erteilung von Einzelunterricht, mindestens für eine selbständig tätige Reitlehrerin, weil so eine Tätigkeit – wie gesagt – keinen Betrieb darstellt.
Aber warum sollen auch die in einem Reitstall angestellten Reitlehrer keinen Unterricht erteilen dürfen? Es besteht doch keine Ansteckungsgefahr, wenn sie in einer Halle Kunden Einzelunterricht erteilen. Ein enger Kontakt findet ja nicht statt.
Hier sollte die FN für eine Klarstellung bzw. Nachjustierung sorgen:
Bevor also all diese Berufsreiter arbeitslos gemacht werden, sollte ihnen durch klar stellende Regeln die weitere Berufsausübung ermöglicht werden.

Wie geht’s euren Kindern?

Wenn man Bekannte oder Verwandte trifft, ist es üblich zu fragen: „Wie geht’s?“ Da will man natürlich keinen unerträglich langen Bericht über die allgemeine Gesundheitssituation hören, sondern es genügt (mindestens in Bayern) ein kurzes: „Passt!“ oder: „“Geht scho!“ oder: „Nimmer so oft wie früher!“
Und die nächste Frage lautet in der Regel indiskreterweise bei vielen: „Und was machen die Kinder?“ Meine Frau ist zwar nicht abergläubisch, aber sie hält es mit den Japanern, die – wie man hört – keinesfalls zu positiv antworten, um die Götter nicht neidisch zu machen. Die Japaner sollen in der Regel dem Sinne nach antworten: „Schlechter Reis, schlechter Reis!“ Nicht, dass meine Frau unsere Kinder nun schlecht machen würde, aber ihre Antwort läuft halt auf ein schlichtes „zufriedenstellend“ hinaus. Für andere ist es nämlich schwer, mit ansehen zu müssen, dass das, was bei ihren Kindern nicht funktioniert, anderswo besser läuft.
Eine Frau aus unserem Blickfeld schien ein Wunderkind zu haben: Ihr Sohn hatte in seinem Zeugnis lauter Einser. Nur im Turnen war er ein Versager. Die schlechte Note im Turnen konnte die gute Mutter dadurch aus dem Notenschnitt heraus halten, dass sie ihren Sohn wegen eines angeblichen Leidens vom Turnunterricht befreien ließ. So hatte er also schließlich auch ein glattes Einser-Abitur. Sie hatte immer eine Ablichtung des Zeugnisses dabei, um es stolz herzuzeigen. Das war aber auch seine letzte berichtenswerte Leistung. Was er dann machte, war undurchsichtig. Seine Mutter antwortete auf Fragen: „Der braucht nicht zu arbeiten. Der lässt sein Geld arbeiten.“ Wie man daraus ersieht, ist die Familie stinkreich.
Was mich nun veranlasst hat, hierüber zu schreiben, ist der Wahnsinn in unserem Abgabensystem:
Wer hart arbeitet, muss Sozialabgaben bezahlen. Wer sich aber zu fein für die Arbeit ist und stattdessen sein Geld arbeiten lässt, zahlt insoweit nichts und auch bei den Steuern fährt er günstiger.
Und was hören wir zu dieser Situation aus Kreisen der CDU/CSU? „Man kann doch nicht die Leistungsträger stärker besteuern!“ Und: man will keine „Neiddebatte“. So gesehen bin und bleibe ich ein „Neidhammel“ – nicht wirklich, denn Neid ist mir fremd. Aber ich bin für Gerechtigkeit, besonders wegen meiner Tochter. Sie ist Bereiterin und wohl wenige Menschen arbeiten so hart wie sie als Bereiterin. Aber sie ist glücklich dabei, wie man auf obigem Bild sieht. Ein solches Glück wird jemand, der sein Geld für sich arbeiten lässt wohl kaum finden:
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