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Männer auf der Verliererstraße


Gestern war der „Equal-Pay- Day“ und da haben wir wieder das Übliche gehört. Als Mann frage ich mich, wo denn die armen unterbesoldeten Frauen sind. Ich kenne keine: Lehrerinnen und Richterinnen gehören natürlich nicht zu den schlechter bezahlten Kräften. Aber auch diejenigen aus der freien Wirtschaft, die ich kenne, sind nicht schlechter dran als die männlichen Kollegen. Offenbar kenne ich da die falschen (nämlich nur eine aus dem Vorstand). Aber auch bei ALDI schaute mich eine Kassiererin erstaunt an, als ich sie fragte, ob sie weniger bekommt als ihr männlicher Kollege.
Es gibt natürlich Frauen, die nach einer längeren Phase eines Hausfrauendaseins in ihre Firma zurückkehren und glauben, sie müssten genau so gut bezahlt werden wie ihre Kollegen, die inzwischen einen Haufen Erfahrungen gesammelt haben. Und es gibt auch Frauen, die bei Gehaltsgesprächen zu bescheiden sind, dreiste Forderungen zu stellen. Aber lassen wir dieses Thema, über das wir gestern genug gehört haben.
Frauen, merkt ihr denn nicht, dass ihr es im Grunde genommen besser habt als die Männer? Ihr braucht nur einen gut situierten oder gar reichen Mann zu heiraten und dann habt ihr ausgesorgt. Es geht aber auch so:
Nehmen wir mal als Beispiel Kylie Jenner: Sie wurde ein Instagram Star mit Kosmetik und dadurch zur Milliardärin. Welcher Mann würde es schaffen, auf diese Weise auch nur ein schlichter Millionär zu werden? Auch sonst sehen wir ständig Frauen, die sich mit angeblich zufälligen Fotos ins Licht der Öffentlichkeit bringen, um damit viel Geld zu verdienen. Welcher Mann könnte mit „Nippelalarm“ oder „Höschen-Blizen“ auch nur einen Euro verdienen? Wer würde sich dafür interessieren, wenn ein Mann wie Heidi Klum angeblich „mehr zeigt, als er wollte“?
Kein Mann protestiert dagegen, dass die Models ein Vielfaches der armen Dressmen verdienen. Und die Frauen finden das in Ordnung. Als Trost bleibt den Männern nur, dass sie leichter als Frauen Abgeordneter oder Firmenboss werden können. Aber die Frauen sind dabei, ihnen das zu vermiesen, indem sie eine Frauenquote verlangen. Zwar verfügt beispielsweise die CSU nur über einen Frauenanteil von 20%. Aber diese 20% sollen Anspruch auf anteilig genauso viele Abgeordnetensitze haben wie die 80% Männer – so meinen es die Frauen und finden das gerecht. Auch unsere Justizministerin Barley, die in ihrem Titel das lateinische Wort für Gerechtigkeit trägt, findet das in Ordnung. Zwar bringen erfahrungsgemäß Männer als Kandidaten mehr Stimmen als Frauen, aber die Frauen wollen diesen in ihren Augen fehlgeleiteten Wählerwillen korrigieren, indem sie eine 50-prozentige Sitzverteilung einführen wollen. Merkel und KK in Spitzenpositionen genügen ihnen nicht.
Männer, passt auf! Ihr seid auf der Verliererstraße:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/

Da liegen Sie völlig schief, Frau Barley!

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Frau Barley, Sie sind Justizministerin. In Ihrer Berufsbezeichnung steckt das Wort Justitia, also Gerechtigkeit. Wie können Sie also – ohne rot zu werden – eine 50-prozentige Frauenquote für das Parlament fordern? Das ist Feminismus pur, hat aber mit Gerechtigkeit nichts zu tun.

Die CSU hat beispielsweise eine Frauenquote von 5%. Diese paar Frauen haben dann also eine ungleich größere Chance, ins Parlament zu kommen, als die restlichen 95% Männer. Die Qualität des Parlaments würde sicherlich leiden, wenn es im Extremfall als Qualifikation fast schon genügen würde, eine Frau zu sein, um einen Sitz im Bundestag zu bekommen.
Im übrigen ist die von Ihnen vorgeschlagene Wahlrechtsreform schon deshalb völlig überflüssig, weil es die Parteien ja selbst in der Hand haben, wen sie ins Parlament schicken. Wozu brauchen Sie dann noch ein Gesetz?

Übrigens sollten Sie ihre Gedanken auch zu Ende denken: Das Parlament hat zu viele Beamte. Sollte man dann nicht auch eine Quote für sie vorschreiben in der Höhe wie es ihrem Anteil an der Bevölkerung entspricht?
Und noch etwas: Mir scheint, Sie wollen mit Ihrer Wahlrechtsreform von einem viel wichtigeren Problem ablenken: Unser Parlament hat sich immer mehr aufgebläht. Es hat sich aber als unfähig erwiesen, die Zahl der Abgeordneten auf ein vernünftiges Maß zu reduzieren. Hier müsste in erster Linie mal der Hebel angesetzt werden, zumal Ihr Kollege Scholz ein düsteres Bild der künftigen Kassenlage gezeichnet hat. Leider hört man zu diesem Problem überhaupt nichts mehr. Das ist typisch für die Merkel- Politik: Einfach aussitzen – dann gewöhnt sich das Volk daran und kein Mensch regt sich mehr auf.

Barleys Frauenquote ist verfassungswidrig

Justizministerin Barley will den Frauenanteil im Bundestag vergrößern. Das dies so nicht geht, habe ich hier schon gestern beschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/11/11/mehr-frauen-ins-parlament/
Nachzutragen ist noch: Die Justizministerin trägt in ihrer Berufsbezeichnung das lateinische Wort für Gerechtigkeit. Ihr Vorschlag, mehr Frauen ins Parlament zu bringen, ist jedoch ungerecht:
Die Frauen haben bei der CDU einen Mitgliederanteil von rund einem Viertel. Bei der CSU sind nur etwa ein Fünftel Frauen. Wenn nun gleich viel Frauen wie Männer als Wahlkandidaten aufgestellt werden müssten, würde dies für die wenigen Frauen bedeuten, dass sie ungerechterweise gegenüber den Männern einen Vorteil hätten. Die Wahlchancen wären also ungleich verteilt.

Der richtige Weg, mehr Frauen in die Parlamente zu bringen, wäre der, mehr Frauen zum Eintritt in die Parteien zu bewegen. (Ohne Parteimitgliedschaft hat man ja bei uns leider keine Chance, in ein Parlament zu kommen.) Wenn aber die Frauen weniger Interesse an einer Mitwirkung in den Parteien haben, geschieht es ihnen doch recht, wenn sie auch entsprechend weniger Sitze im Parlament bekommen.

Wir haben ja leider eine „Beflissenheitsdemokratie“. Wenn jemand einen solchen Vorschlag macht wie Frau Barley, wird es wohl so sein, dass auch andere Parteien nicht zurück stehen wollen und sich ebenfals dafür stark machen, die angebliche Benachteiligung von Frauen zu beseitigen. Bevor es aber so weit kommt, sollte Frau Barley uns erst einmal erklären, inwiefern ihr Vorschlag verfassungsgemäß ist. Die Chancengleichheit ist einer der verfassungsrechtlich verankerten Grundsätze des Wahlrechts. Aber nicht jede Gleichmacherei lässt sich mit der Chancengleichheit vereinbaren.

Mehr Frauen ins Parlament? Aber nicht so, Frau Barley!

Katarina Barley, Bundesministerin der Justiz, will, dass mehr Frauen ins Parlament kommen. Sie sagte, sie sehe im Bundestag „zu viele graue Anzüge“. Da muss ich ihr Recht geben. Also Männer: Zieht euch gefälligst anders an!
Als Mann muss ich ehrlich zugeben: Ich würde ja auch lieber mehr Frauen im Parlament sehen, ganz einfach deshalb, weil ich lieber Frauen als Männer anschaue. Ich stelle mir vor, wie Frauen womöglich reagieren könnten, wenn sie mit einem Antrag nicht durchdringen:

Weder bei der Kleidung noch bei dieser Theatralik könnte da ein Mann auch nur annähernd mithalten.

Aber nun im Ernst: Frau Barley möchte das Wahlrecht ändern, beispielsweise durch „größere Wahlkreise mit zwei direkt gewählten Abgeordneten unterschiedlichen Geschlechts“. Eine andere Möglichkeit ist laut Barley das Sysstem der Franzosen: Dort stünden auf den Kandidatenlisten der Parteien abwechselnd Männer und Frauen.
Man muss sich wundern, dass so ein Vorschlag nicht von einer Feministin (oder ist sie das doch?) kommt, sondern ausgerechnet von einer Justizministerin. An sich sollte es ja so sein, dass das Volk entscheidet, wer ins Parlament kommt. Wenn das Volk also derzeit mehr Männer als Frauen wählt, sollten die Frauen dies als demokratische Entscheidung akzeptieren.
Wenn Frau Barley meint, die Wahlentscheidung dadurch beeinflussen zu dürfen, dass zwangsweise auch Frauen gewählt werden müssen, dann fragt sich, ob man ihren Gedanken nicht weiter spinnen müsste:
Im Bundestag sitzen ja zu viele Beamte und zu wenig arme Leute. Müsste man also nicht die Parteien verpflichten, in ihren Wahllisten nur so viele Beamte aufzustellen, wie es ihrem Anteil in der Bevölkerung entspricht? Und müssten nicht mehr Hartz-IV-Empfänger gewählt werden können? Also, Frau Barley: an die Arbeit!