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Angst ums Geld geht um

Wir haben uns ja schon daran gewöhnt, dass uns der Staat bestiehlt: Die Zinsen sind so niedrig, dass unsere Sparguthaben dahin schmelzen. Und dafür müssen wir auch noch Steuern bezahlen! Kein Wunder, dass der Bürger jede Möglichkeit nutzt, Steuern zu hinterziehen, zumal ihm das Grauen kommt, wenn er sieht, wie sein hart erarbeitetes Geld dann nach dem Gießkannenprinzip als Subvention ausgegeben wird. Und er fragt sich, ob dabei nicht die am meisten bekommen, die an die Parteien am meisten spenden.
Aber nun wird es ernst!
Der Internationale Währungsfonds diskutiert über eine 10-prozentige Vermögensabgabe für alle Besitzer von Ersparnissen, um die Staatsschulden in der Währungsunion zumindest zum Teil abzutragen. Diese Idee ist insofern ein Blödsinn, weil nur die Sparer betroffen wären, nicht aber die Immobilien- und Wertpapierbesitzer.
Natürlich werden solche Pläne sofort energisch von der Regierung bestritten. Aber so etwas haben wir schon oft gehört, bevor dann doch das gekommen ist, von dem uns gesagt wurde: „Niemals!“ Denken Sie nur beispielsweise an Zypern, wo es ja schon vorgekommen ist, dass die Sparer enteignet wurden. Aber wir wurden damit getröstet, dass praktisch nur die russische Mafia betroffen gewesen sei.
Trotzdem: Bereiten Sie sich schon darauf vor, dass Sie im Alter arm sein werden.
Merken Sie denn nicht auch, dass wir ständig von der Politik belogen werden? Haben wir nicht immer gehört, dass die Krise überwunden sei? Dabei ist sie nur in die Keller der Banken verlagert worden. Aber das Volk ist nicht so dumm, Merkel & Co zu glauben, sondern es investiert eifrig in Sachwerte: Immobilien, Gold und Aktien. Diese haben inzwischen schwindelnde Höhen erreicht, so dass irgendwann der große Absturz kommen wird. Ich wünsche Ihnen, dass Sie nicht dabei sind.
Und gönnen Sie sich was von Ihrem Geld, bevor es kaputt geht!

Angst ums Geld geht um

Wir haben uns ja schon daran gewöhnt, dass uns der Staat bestiehlt: Die Zinsen sind so niedrig, dass unsere Sparguthaben dahin schmelzen. Und dafür müssen wir auch noch Steuern bezahlen! Kein Wunder, dass der Bürger jede Möglichkeit nutzt, Steuern zu hinterziehen, zumal ihm das Grauen kommt, wenn er sieht, wie sein hart erarbeitetes Geld dann nach dem Gießkannenprinzip als Subvention ausgegeben wird. Und er fragt sich, ob dabei nicht die am meisten bekommen, die an die Parteien am meisten spenden.
Aber nun wird es ernst!
Der Internationale Währungsfonds diskutiert über eine 10-prozentige Vermögensabgabe für alle Besitzer von Ersparnissen, um die Staatsschulden in der Währungsunion zumindest zum Teil abzutragen. Diese Idee ist insofern ein Blödsinn, weil nur die Sparer betroffen wären, nicht aber die Immobilien- und Wertpapierbesitzer.
Natürlich werden solche Pläne sofort energisch von der Regierung bestritten. Aber so etwas haben wir schon oft gehört, bevor dann doch das gekommen ist, von dem uns gesagt wurde: „Niemals!“ Denken Sie nur beispielsweise an Zypern, wo es ja schon vorgekommen ist, dass die Sparer enteignet wurden. Aber wir wurden damit getröstet, dass praktisch nur die russische Mafia betroffen gewesen sei.
Trotzdem: Bereiten Sie sich schon darauf vor, dass Sie im Alter arm sein werden. Bei uns hat hat jeder Haushalt in den letzten 10 Jahren 20.000 EUro verloren!
Merken Sie denn nicht auch, dass wir ständig von der Politik belogen werden? Haben wir nicht immer gehört, dass die Krise überwunden sei? Dabei ist sie nur in die Keller der Banken verlagert worden. Aber das Volk ist nicht so dumm, Merkel & Co zu glauben, sondern es investiert eifrig in Sachwerte: Immobilien, Gold und Aktien. Diese haben inzwischen schwindelnde Höhen erreicht, so dass irgendwann der große Absturz kommen wird. Ich wünsche Ihnen, dass Sie nicht dabei sind.
Und gönnen Sie sich was von Ihrem Geld, bevor es kaputt geht!

Bankenrettung nur für Blöde?

Nun haben sich die Finanzminister geeinigt, wie die Bankenrettung in Zukunft bewerkstelligt werden soll. Erst sollen die Aktionäre, dann die Gläubiger und schließlich die Sparer haften, bevor der Steuerzahler in Anspruch genommen wird. Die Sparer sollen aber nur in Anspruch genommen werden, wenn sich ihr Guthaben auf über 100.000 Euro beläuft. Tolle Idee? Frage: Wer ist dann so dumm und lässt sein Konto auf über 100.000 Euro anwachsen? Da wird halt nun das Geld auf viele Banken verteilt. Und es wird wohl nur wenige geben, bei denen die Zahl der Banken nicht ausreicht, um das Geld sicher unterzubringen.

Kann man Vertrauen verkaufen?

Wir haben in früheren Blogs beklagt, dass der Staat all das, was unsere Väter aufgebaut und erworben haben, verscherbelt: Post, Bahn, Versicherungen Grundstücke…
Und dann gab es noch etwas, was man zu Geld gemacht hat: das Vertrauen der Menschen.
Ich erinnere mich noch, als ich als junger Referendar mein erstes Geld verdiente. Da brauchte ich natürlich ein Konto, und so meldete ich mich bei der Bank gegenüber von meiner Behörde an. Obwohl ich nur kümmerliche 352 DM verdiente, ließ es sich der Inhaber der Privatbank nicht nehmen, mich persönlich in seinem Büro zu begrüßen. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass dieser Mann etwas anderes im Sinn gehabt hätte, als mein Geld bestens zu verwalten.
Aber die Zeiten haben sich geändert: Vor einigen Jahren las ich in der Zeitung, dass eine Bank über ihren PC die alten Leute herausgefiltert habe und mit „ab“ gekennzeichnet habe, was angeblich so viel bedeutete wie „alt und blöd“. Ich gehöre auch zu dieser Kategorie und hätte es wohl auch damals vor der Krise geglaubt, wenn mir ein „Bankbeamter“ eine günstigere Kapitalanlage empfohlen hätte.
So konnte die Bank etwas verkaufen, was frühere Generationen aufgebaut hatten: Vertrauen. Und man hat gute Geschäfte damit gemacht.

Die gekauften Steuer-CDs werfen interessante Fragen auf:

Die erste Frage ist schon beantwortet und zwar so, wie erwartet: Wie stellt sich die Regierung zum Ankauf der CDs? Es zeigt sich wieder einmal, dass sie zu den Reichen hält. Das ist nichts Neues.
Was aber spannender ist, ist die Frage, ob die Steuersünder überhaupt Angst haben müssen. Wenn sie nämlich wegen Steuerhinterziehung bestraft werden, könnte es durchaus sein, dass ihre Schweizer Bank ihnen Schadensersatz in Höhe der Strafe zahlen müsste. Schließlich ist die Bank zur Verschwiegenheit verpflichtet und muss die Daten ihrer Kunden sicher verwahren. Ein Datendiebstahl könnte doch wohl nur von einem Angestellten der Bank begangen worden sein, für den die Bank haften müsste. Interessant wird sein, was die Schweizer Gerichte dazu sagen.

Die manipulierte Justiz

Wir sind schon lange keine Demokratie mehr.
Dadurch ist es zu den Erfolgen der Piratenpartei gekommen.
Aber wir sind auch kein Rechtsstaat mehr. Das wurde einem wieder einmal deutlich vor Augen geführt, als das Fernsehmagazin „Frontal“ das Ergebnis seiner Recherchen über die Aufarbeitung der Bankenkrise zeigte: Während diese in den USA zügig vorangetrieben wurde, indem Experten eingesetzt wurden, ist unsere Justiz eine lahme Ente.
In den USA wurde schon 57 Banker verurteilt, bei uns dagegen ist es 4 Jahre nach der Finanzkrise noch kein einziger. Und warum ist das so? Es liegt am Personal: Zum einen hat man zu wenig und zum anderen zu schlechtes. Wo sind denn bei uns die Staatsanwälte, die sich im Bankenwesen wirklich auskennen? Ein Staatsanwalt, der im Monat so viel verdient wie sein von den Banken beauftragter Gegenspieler am Tag einstreicht, hat wenig Chancen, voran zu kommen. Und das ist offensichtlich vom Staat auch so gewollt. Der Staat verhält sich etwa so, wie ein Autoproduzent, der mit einem Serienmodell bei der Formel I mitfahren will. Da wird nichts draus! Die Politiker wollen offensichtlich nicht, dass die Banker, mit denen sie sich verbrüdert haben und von denen sie Spenden erhalten haben, nun der Strafjustiz zum Fraß vorgeworfen werden. Es bleibt dabei:
Die Kleinen hängt man und die Großen lässt man laufen