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Cyberangriffe: Haben Sie genug Geld im Haus?

Gerade müssen wir sehen, dass die Cyberkriminalität zu einer wachsenden Bedrohung wird. Hacker schrecken sogar nicht einmal davor zurück, Krankenhäuser lahm zu legen, um sie zu erpressen. Auch die Bezahlsysteme einiger Banken wurden schon mal außer Betrieb gesetzt.
Und da frage ich mich: Kann es sein, dass einmal alle Kassen der Supermärkte abgeschaltet werden könnten? Und was dann?
Wäre es nicht zur Vorsorge notwendig, jeden Supermarkt mit einem PC auszustatten, in dem bei Ausfall der Kasse alle Vorgänge autark registriert werden können, bis die Kasse wieder funktioniert?
Übrigens meinte einmal ein Experte, der Krieg der Zukunft sei völlig unblutig: Man schaltet einfach das ganze Informationssystem des Gegners aus.
Vorläufig gibt es nur kleine Nadelstiche über das Internet. Aber stellen Sie sich vor, wie es in Deutschland aussehen könnte, wenn Putin nicht im nächsten Winter nur das Gas abdreht, sondern auch das Internet lahm legt.

Was tun, wenn Putin…

Ich glaube, Putin lacht über unsere Sanktionen. Die steckt er locker weg.  Aber was passiert, wenn er uns wegen der Subventionen durch einen Cyberangriff bestraft? Natürlich würde dieser Angriff von irgendwo im Ausland gestartet, so dass sich die Urheberschaft nicht zurück verfolgen lässt.
Aber was könnten wir gegen einen solchen Angriff tun? Eigentlich sollte uns die Regierung darüber aufklären, wie es insoweit um unsere Sicherheit steht. Lässt sich ein solcher Angriff abwehren? Wie lange wird es dauern?
Haben wir vorgesorgt?
Da sind zunächst Sie als Leser angesprochen: Haben Sie immer genügend Geld im Haus, um einen Cyberangriff auf die Banken überstehen zu können?
https://autorenseite.wordpress.com/2022/02/19/alarmstufe-rot-haben-sie-keine-phantasie/

Aber auch die Politik und die Unternehmen sind gefragt. Wir haben schon öfter von Cyber-Kriminellen gelesen, die ein Krankenhaus oder Versorgungsunternehmen lahm gelegt haben und die dann dafür oft hohe Lösegelder erpresst haben. Wie viel schlimmer würde wohl ein Cyberangriff ausfallen, wenn er vom russischen Geheimdienst ausgeführt würde?
Was kann man dagegen tun?
Ein kleines Beispiel: Könnten die Supermarktkassen nicht auf autark geschaltet werden, so dass sie zeitweise vom Internet abgekoppelt sind und der Laden weiter laufen kann? Es wäre doch unvorstellbar, wenn die Supermärkte schließen müssten, weil die Kassen nicht funktionieren.

Wir bewegen uns also auf dünnem Eis und erwarten, dass die Regierung nicht einfach den Kopf in den Sand steckt, sondern sagt, „was Sache ist“.

Zitat zum Thema Politik

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Banken, die ihre Kunden betrügen, Supermärkte, die Gammelfleisch verkaufen, und Firmen, die ihre Angestellten bespitzeln, hätte es früher nicht gegeben, weil die Menschen damals konsequent und solidarisch waren mit der Folge, dass all diese Unternehmen pleite gegangen wären.
(H.Pöll)

Die Firma Trigema ist vorbildlich mit ihrer Werbung. Warum wirbt nicht auch einmal ein Autohersteller mit dem Argument, dass es bei ihm keine prekären Arbeitsverhältnisse gibt?
Mehr über den Autor auf der Homepage.

Die Unverschämtheiten der Banken

Gerade erhalte ich von der Postbank 100 Seiten der neuen Geschäftsbedingungen, denen ich auch rückwirkend zustimmen soll.
Das Ganze ist eine Zumutung: Schon die Textgröße ist ein „Augenpulver“ nach dem Motto: Das liest ja sowieso keiner.  Was aber schlimmer ist: Vieles ist unverständlich. So soll eine „Echtzeitüberweisung“ 50 Cent kosten. Fällt darunter auch die normale Überweisung?
Anständig wäre es, wenn die Bank dem Kunden schreibt: „Folgendes ändert sich für Sie.“  So ging es doch auch früher. Da waren die AGB nur 75 Seiten lang und die Kunden wurden genau darüber informiert, was auf sie zu kam:

Aber der Kunde soll ja nicht mit der Nase auf die Nachteile gestoßen werden, sondern die soll der Kunde halt selbst aus den teilweise unverständlichen Geschäftsbedingungen selbst heraussuchen, sprich kapitulieren.
Das sollte den Verbraucherschutz auf den Plan rufen, damit er vom BGH klären lässt, ob so etwas zulässig ist. Der BGH steht ja den AGB immer sehr skeptisch gegenüber.

Was das Üble ist: Diese Geschäftsbedingungen einer Bank sind ja nicht das Einzige, womit der Normalmensch sich zu befassen hat. Auch andere wie beispielsweise die Krankenkasse beschäftigen einen mit so Zeugs. Wenn das so weiter geht, artet das zu einer Feierabendbeschäftigung aus.
Dem muss Einhalt geboten werden.

 

 

 

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Wir verbrauchen immer mehr Ressourcen. Nicht recht wahr genommen wird, dass wir eine ganz wichtige davon verbraucht haben: das Vertrauen: Während man beispielsweise früher von einem Bankier fair beraten wurde, haben die Banker von heute nur ihren eigenen Profit im Auge.
*
Die Banker lebten einmal von dem Vertrauen, das ihre Vorgänger, die Bankiers, aufgebaut hatten.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/


Tolle Idee von Söder: Verbot der Negativzinsen?

Ministerpräsident Söder will Negativzinsen verbieten und sagt uns gerade: „Sparen muss belohnt und darf nicht bestraft werden.“ Das ist ein rein populistischer Vorschlag, der noch dazu Merkels Politik zuwider läuft. Die Kanzlerin hat ja eine Politik erfunden, die dem Bürger Unangenehmes in homöopathischen Dosen beibringt, so dass sich kein Protest regt:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/05/14/merkel-politik-man-gewoehnt-sich-an-alles/
Sie hätte das schon hin gekriegt, dem Bürger weis zu machen, dass Negativzinsen „alternativlos“ sind, um den Aufschwung nicht zu gefährden.
Herr Söder hat anscheinend nicht mitbekommen, dass der Bürger jetzt schon fürs Sparen bestraft wird, weil die Inflation die Sparguthaben
zur Zeit um 1,7% entwertet. Da kommt es doch auf die 0,4% Strafzinsen auch nicht mehr an – schließlich geht es um unsere Wirtschaft und um Arbeitsplätze, wie man uns bald erzählen wird. Außerdem wird man uns belehren, dass in unserer Marktwirtschaft Eingriffe in die Preisgestaltung verboten sind, denn das wäre ja auch Diktatur und keine Demokratie. Und dann wird der Bürger es in gewohnter Manier schon schlucken wie bisher.
Übrigens könnte es ja beim Verbot von Negativzinsen auch passieren, dass die Banken nicht mehr Geld annehmen, als sie brauchen, und dann muss der Bürger sein Geld unter seinem Kopfkissen verwahren.

Unser Leben ohne Moral

Denken wir einmal darüber nach, was uns unsere Vorväter einmal alles hinterlassen haben: Unermessliche Kulturschätze, ein Straßen- und Schienennetz, ein funktionierendes Bahn- und Postwesen, Garnisonen… Man kann es gar nicht aufzählen, was man früher an Werten geschaffen hat. Die Leute haben geschuftet nach dem Motto: „Unsere Kinder sollen es einmal besser haben als wir.“
Und wir leben heutzutage genau umgekehrt: Wir verkaufen Schienennetz, Bahnhöfe, Postämter und Garnisonen. Obwohl uns das viel Geld einbringt, haben wir Schulden, die wir der nächsten Generationen hinterlassen. Über die Art, wie wir heute anders leben als unsere Vorväter, könnte man die Überschrift setzen: „Nach uns die Sündflut!“
Vielleicht ist ja die Art, wie wir heute leben, unbewusst davon bestimmt, das man innerlich das Gefühl hat: „Es kann nicht mehr lange gut gehen, also genießen wir unser Leben, so lange es geht.“ Das ist wohl auch die Wurzel unserer „Spaßgesellschaft.“
Kant hat einmal als moralisches Postulat seinen berühmten Imperativ formuliert.
Heute müsste dieser wie folgt ergänzt werden:
„Handele so, dass nach den Grundsätzen deines Handeln alle Menschen auf dieser Erde noch viele Jahrtausende leben können.“ (
Mit spitzer Feder“)
Aber wen interessiert schon heute die Moral? Nur: Wie es ohne Moral aussieht, haben wir in der Bankenkrise erlebt: Geldgier statt Moral. Und auch die Atomenergie ist Ausdruck fehlender Moral: Man nahm die Gefährdung von Menschenleben in Kauf, um mit immer mehr Verschwendung schöner leben zu können. Und wenn die Kanzlerin so tut, als habe ihr erst Fukushima die Augen geöffnet, so stimmt das nicht, denn ihre eigene Behörde hat die Möglichkeit eines GAUs berechnet: Alle 40 Jahre würde es dazu kommen. Und nach Tschernobyl und Fukushima sehen wir: Es ha t genau gestimmt.
https://autorenseite.wordpress.com/2017/08/18/wuerden-sie-das-kaufen/

Vorsicht, giftige Pakete!

Zur Zeit findet der Weltwirtschaftsgipfel statt. In den Nachrichten kam die Meldung, dass die Banken einen Haufen giftiger Papiere im Keller haben und dass sie diese in „Paketen verschnüren“ und  verkaufen. Da wird man sich dann auf die Suche nach a+b-Kunden machen, denen man einredet, es handele sich um „Anlagen mit Potenzial“. (a+b-Kunden sind solche in meiner Altersklasse, die nach der Diktion einer Bank „alt und blöd“ sind und  denen man alles Mögliche aufschwatzen kann. Hier ein erschütterndes Beispiel:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/30/egoismus-der-alten-forts/
Wenn Sie das gelesen haben, brauchen Sie nun etwas zur Aufheiterung: Beim Stichwort „Paket“ fällt mir ein Erlebnis ein, das ich in meinen Anekdoten geschildert habe:

Als junger Student war ich Mitglied der Bergwacht, und weil ich viel Zeit hatte, half ich gelegentlich dem bekannten Wiggerl Gramminger beim Bau und der Reparatur von Akias, die er ja erfunden hatte. Dabei gab es nur ein Problem: Als ich aufs Klo musste, fragte ich den Wiggerl, wo diese Lokalität sei. Er antwortete:
„So was ham mir hier net. Hier muass‘t halt in d‘ Hosen machen!“ So verstand ich ihn und hielt das für einen Scherz.
Tatsächlich aber hatte er gemeint: „Hier musst du in Dosen machen.“
Der Wiggerl klärte mich auf, was zu tun sei: „In der Garage steh’n alte leere Konservendosen, da machst ’nei. Pass aber auf, dass nix daneben geht. Beim großen Geschäft musst’d abwechselnd vorn und hinten schließen. Das ist nicht einfach und des muass ma üben. Am Anfang muasst a Zeitung drunter legen.“
Tatsächlich gelang es mir beim ersten Mal, alles zielgenau in eine Dose zu bekommen.
„Und was jetzt?“ fragte ich ihn.
„Jetzt kommt der Hauptspaß. Nun wickelst’d das Ganze in Packpapier und klemmst es in den Gepäckständer von dein’m Radl. Und dann wart’st, bis dir des Zeug g’stohl’n wird. Mir san hier nämlich im Glasscherbenviertel von München.“
„Aber wohin damit, wenn das Packerl nicht gestohlen wird?“ wollte ich noch wissen.
„Des gibt’s net! Aber in dem Fall muasst d’as halt abends mit heim nehmen.“
Ich war gespannt. Kaum hatte ich mein Packerl auf dem Rad vor dem Haus untergebracht, war es schon weg. Der Wiggerl freute sich ganz diebisch darüber, dass seine Prognose zugetroffen hatte.

Schlimme Nachrichten:

Lauter schlimme Nachrichten lese ich heute im Bildschirmtext:

Bis jetzt sind in diesem Jahr 1500 Flüchtlinge ertrunken.

Die Zahl der Sozialwohnungen nimmt ab: 2006 gab es noch 2,1 Millionen, 2017 waren es nur noch 1,223 Millionen. Allein im letzten Jahr gingen 46.000 Sozialwohnungen verloren. Wir sehen also auch hier, wie notwendig Sahra Wagebknechts Aufruf zum „Aufstehen“ ist.

Die anhaltende Dürre lässt die 500.000 neu angepflanzten Bäume vertrocknen.

Die Banken der EU haben für fast eine Billion problematische Kredite ausgegeben. Jederzeit kann es daher wieder zu einer neuen Finanzkrise kommen.

Die einzige positive Meldung war:
Bin Laden war ein gutes Kind, behauptet seine Mutter.

Die Welt ist heute so verletzlich

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„Es ist dafür gesorgt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.“
Johann Wolfgang von Goethe


Nicht nur der weise Dichter Goethe sagt es uns im obigen Zitat. Auch die Bibel führt uns mit dem Bericht über den Turmbau zu Babel vor Augen, dass wir nicht zu hoch hinaus wollen dürfen, sonst geht es uns wie dem Fischer mit seiner Frau, der schließlich im „Pisspott“ landet. Auch unser Leben, das immer mehr von Computern abhängt, wäre gefährdet, wenn eine Cyber-Attacke das Netz weitgehend zerstören würde: Wir haben ja schon einmal erlebt, dass einige Banken wegen eines solchen Angriffs ein paar Tage ausgefallen sind. Das war nicht schlimm, weil andere Banken eingesprungen sind. Aber stellen Sie sich mal vor, es würde nur der gesamte Zahlungsverkehr lahm gelegt: Was dann?
Aber auch die Versorgungsbetriebe hängen am Netz. Wir hätten also kein Wasser und keinen Strom mehr.
Sind wir auf solche Attacken vorbereitet? Funktionieren Wasser und Strom auch noch nach einem Cyber-Angriff? Sind solche Systeme gegenüber dem Netz genügend gesichert und können sie nach einem Cyberangriff auch unabhängig vom Netz arbeiten? Bei dem Ausfall der Banken zeigte sich jedenfalls, dass man dort das Netz sogar dann braucht, wenn es um eine schlichte Auszahlung geht.
Die sollte doch ein hausinternes Netz erledigen können.
Frage an die Politik: Sind wir auf solche Situationen vorbereitet?