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Kinder als Viren- und Bakterienschleudern


Meine Kinder sind seit Jahrzehnten aus dem Haus und in all dieser Zeit haben wir keine Grippe mehr gehabt.
Wie anders war es in den Zeiten, als die Kinder im Kindergarten und in der Schule waren. Da brachten sie die Viren und Bakterien nach Hause und so hatten wir ein-, zweimal im Jahr eine Grippe.
Was beweist uns das? Kinder sind Bakterienschleudern. Trotzdem muss man nun die Schulen wieder öffnen, weil bei unserer Lebensform die Eltern nicht wissen, wohin mit den Kindern.
Und wegen des zurück liegenden Ausfalls des Unterrichts bricht bei uns eine Hysterie aus. Experten malen bleibende psychische Schäden an die Wand und man spricht von einer „Lost Generation“. Du liebe Zeit! Wir hatten nach dem Krieg auch ein Jahr keinen Unterricht, weil die Schulen zerbombt waren. Trotzdem waren wir die Generation, die Deutschland wieder aufgebaut hat.
Interessant war für mich, was ich gerade von einer Familie hörte, die nach Griechenland ausgewandert ist. Ich fragte, wie es denn mit den 4 Kindern und der Schule sei.
„Kein Problem. Es gibt Fernschulen und bei denen lernen die Kinder gern und eifrig.“
Aber bei uns ist das leider ein Problem.

Ich bin dauernd in Lebensgefahr

Das Leben ist gefährlich. Wenn ich so denke, was ich alles überlebt habe…
Nur ein Beispiel: Mein Freund und ich wollten einen Skiführer über die Zillertaler Alpen schreiben. Dabei wollten wir in einer Hütte übernachten, aber als wir dort waren, fing es an zu schneien. Ich riet dazu, sofort wieder abzufahren, so lange unsere Aufstiegsspur noch zu sehen war. Mein Freund wollte wollte sich aber noch unbedingt vorher den Winterraum der Hütte ansehen für den nächsten Besuch. Er holte den Winterrchlüssel aus dem Rucksack und wollte schon die Türklinke ergreifen, als ich ihn schimpfend zur Eile antrieb. Später lasen wir in der Zeitung, dass Südtiroler Attentäter eine Sprengladung mit der Türklinke verknüpft hatten und zwei Alpini  Opfer dieses Anschlags wurden.
Ja, so könnte ich noch vieles darüber erzählen, was ich alles als Bergwachtmann erlebt und überlebt habe.
Aber nun im Alter lese ich mit Staunen, wie gefährlich mein Leben immer noch ist:
Wenn ich ein Glas Wasser am Bett stehen habe, so ist das angeblich sehr gefährlich, weil sich darin Bakterien vermehren.  Anscheinend empfindet mein Immunsystem das aber eher als Training.
Und auch Nasenhaare darf man sich nach den Erkenntnissen der modernen Medizin keinesfalls heraus ziehen, weil dabei lebensbedrohende Bakterien eindringen könnten.
Ja, das Leben ist schon lebensgefährlich!

Wann stirbt die Menschheit aus?


Das bekannte Genie Hawkins hat uns noch eine Überlebenszeit von höchstens 100 Jahren eingeräumt. Wenn er noch erlebt hätte, was nun alles passiert, hätte er vielleicht die Frist kürzer bemessen:

Fischsterben an der Nordseeküste, Elefantensterben in Botswana, Gletschersterben in den Alpen, Hitzerekord in Sibirien … Viren, Bakterien und Algen sollen schuld sein. Aber was geht uns das an?
Nehmen wir als Beispiel Sibirien: Ein Drittel von Russland war dauerhaft gefroren,
aber nun durch die Klimaerwärmung schwindet der Permafrost im Boden. Das führt nicht nur zu kaum beherrschbaren Waldbränden mit gewaltigem CO2-Ausstoß, sondern die im Boden eingefrorenen Gase werden freigesetzt: Das wäre doppelt so viel CO2, wie in der Atmosphäre vorhanden ist.
Was aber schlimmer ist, ist die Tatsache, dass
auch eingefrorene Viren und Bakterien durch den schmelzenden Permafrost frei gesetzt werden: Gerade ist in Russland ein 12-jähriger an Milzbrand gestorben. Die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, wie schnell sich solche an sich längst überwundenen Krankheiten ausbreiten können.

Altes Wissen: vergessen und wieder neu entdeckt

In meinen Aphorismen habe ich geschrieben:

Das zum Leben notwendige Grundwissen geht immer mehr verloren: Wie erziehe ich ein Kind? Wie führe ich eine Ehe oder Partnerschaft? Wie ernähre ich mich richtig?“

Wie sehr dies zutrifft, sah man in der Sendung „Wer weiß denn sowas?“ Keiner wusste, dass man die Gardinen nicht geschlossen halten sollte, damit durch die Sonne Bakterien und Milben vernichtet werden können. Kai Pflaume „verkaufte“ diese Erkenntnis als neuestes Forschungsergebnis einer Universität. In Wirklichkeit gehörte das früher zum normalen Grundwissen für die Gesunderhaltung des Körpers, denn beispielsweise erregen Hausstaubmilben Allergien.
So gäbe es noch vieles, was die Alten noch wussten und die Jungen achtlos vergessen haben.
Ein typisches Beispiel ist die Tatsache, dass die Menschen von heute nicht mehr wissen, wie man die Augen gesund erhält. Sie kümmern sich nicht darum und tragen lieber eine Brille.

Nicht anfassen!


Manchmal frage ich mich, ob wir nicht ein bisschen hysterisch geworden sind. Heute lese ich auf der Titelseite meines Browsers, dass man den Föhn in Hotels ja nicht anfassen soll, denn der sei voll von Bakterien:
https://web.de/magazine/gesundheit/foehn-hotel-benutzen-32462462
Da frage ich mich doch: Und was ist mit der Türklinke?
Ebenfalls heute werde ich in einer wissenschaftlichen Untersuchung vor Reinigungsschwämmen gewarnt: Die seien Brutstätten von Bakterien und da reiche es auch nicht aus, sie in der Waschmaschine oder dem Geschirrspüler zu reinigen; man müsse also laufend neue kaufen.
Wenn ich in den Supermarkt gehe, muss ich schon sagen, dass mir da manchmal ein leichtes Grausen kommt, wenn ich den klebrigen Griff des Einkaufswagens anfasse.
Wir müssen uns halt damit abfinden, dass Bakterien überall lauern, und das hat auch Vorteile: Wissenschaftler haben nämlich gerade heraus gefunden, dass Kinder aus Haushalten, wo das Geschirr mit der Hand gespült wird, halb so oft Allergien haben wie Kinder, deren Geschirr mit einem Geschirrspüler gesäubert wurde. Man vermutet, dass das Immunsystem durch übertriebene Hygiene geschwächt werde. Deshalb seien Kinder auf Bauernhöfen auch sehr selten allergisch.
Und wenn Sie ein kleines Kind haben, das seine dreckigen Finger in den Mund steckt, denken Sie daran: Vielleicht trainiert es sein Immunsystem.

 

Aber meine Damen!

Ich sah gerade einen Bericht im Fernsehen, in dem untersucht wurde, wo die Keimbelastung am höchsten ist. Auf Platz 1 landete nicht die Klobrille des Bahnhofs-WCs, die ja immer das Symbol für Dreck in gesundheitsgefährdendem Ausmaß ist, so dass sich die meisten Menschen entweder gar nicht darauf setzen oder erst nach einer völligen Abdeckung mit Klopapier.
Nein, am schlimmsten sieht es dort aus, wo Sie es wahrscheinlich nie vermutet hätten. Ich will Sie nun nicht länger auf die Folter spannen und Ihnen die schonungslose Wahrheit offenbaren: Schmutziger als die Klobrille des Bahnhofsklos sind die Damenhandtaschen, die sogar Fäkalbakterien enthalten (wie kommen die denn da rein?).
Was nun? Erstens sollten Frauen sich entweder noch öfter neue Taschen kaufen oder diese gelegentlich sauber machen. Zweitens werden Feministinnen wohl alsbald zum Gegenangriff übergehen und eine Ergänzung des Keimtests verlangen, indem er auf die Hosentaschen von Männern erstreckt wird. Also, Männer, bereitet Euch darauf vor!