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Problembär in Italien – Abschießen oder begnadigen?

In Italien gibt es einen „Problembären“. Er hat zwei Männer angegriffen und nun gibt es Streit, ob er abgeschossen werden soll oder nicht. Von Naturfreunden hören wir, dass nicht der Bär das Problem sein soll, sondern der Mensch. Und so mehren sich die Stimmen derer, die um Gnade für den Bären flehen. Sogar die beiden verletzten Männer sind dabei.
Wir Bayern können den Italienern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Auch wir hatten einen Problembären, und wie es dem ergangen ist, lesen Sie bitte hier in seinem Nachruf:

https://autorenseite.wordpress.com/2016/05/24/nachruf/

Heute ist der Umarme-einen-Bärentag

Um Missverständnissen vorzubeugen: So wie in diesem fiesen Witz, den man heutzutage eigentlich gar nicht erzählen darf und besser vergessen soll,  ist dieser Tag nicht gemeint:

Ein bayrischer Forstarbeiter will Mitglied im Klub der kanadischen Holzfäller werden. Allerdings fordern die, dass er erst eine Prüfung zu bestehen hat:
Erst muss er eine Flasche Whisky austrinken, anschließend einen Bären erschießen und schließlich noch eine kanadische Frau vergewaltigen.
„Okay!“ sagt der Mann und rennt los. Nach ein paar Stunden kommt er völlig betrunken und blutüberströmt zurück und fragt: „Und wo ist jetzt die Frau, die ich erschießen soll?“

Es geht heute vielmehr um einen Teddybären, mit dem man ein wenig kuscheln soll, um wieder Zärtlichkeit zu üben:
https://www.kuriose-feiertage.de/umarme-einen-baeren-tag/

Wieder ein Bär in Bayern! Hau ab, sonst…


In den Nachrichten kam die Meldung, dass wieder ein Bär zu uns nach Bayern eingewandert ist. Ich kann das Tier nur warnen: „Hau ab, sonst geht’s dir so wie Bruno!“
Ich habe damals dem guten Bruno dieses Gedicht gewidmet:

Nachruf auf Bruno
(“Problembär”, erschossen  im Juli 2006
auf Anordnung von Minister Schnappauf)

Bruno, unser Lieblingsbär,
Weilt leider unter uns nicht mehr.
Nachdem man wochenlang geheuchelt,
Wurde er dahingemeuchelt.
Dem Schnappauf war er nicht genehm,
Der sprach: „Der Bär ist ein Problem.
Weil er nicht so lebt wie ein Bär,
Drum dulden wir ihn nun nicht mehr,
Hat er doch ganz unverhohlen,
Ein Pfund Honig sich gestohlen.
Dieser Bär hat kein Gewissen,
Hat kleine Lämmchen aufgerissen.
Und dann ist er ganz ungeniert
In Kochel auf der Straß’ spaziert.
Auch am Haus der Polizei
Ging er ohne Gruß vorbei.
Ein Bär, der Anstand nicht gelernt,
Wird nun aus der Natur entfernt.“
(Zu deutsch: „…zum Abschuss freigegeben.“)
Und so endete sein Leben.
Wir suchen Trost im Alkohol:
„Prost, Bruno – auf dein Seelenwohl!“
Und die Moral von der Geschicht?
Reize einen Schnappauf nicht!

Brutale Bayern

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Erinnern Sie sich noch an Bruno, den Bären? Er lebte in Bayern und wurde schließlich zum Abschuss frei gegeben, weil er sogar in Dörfern sein „Unwesen“ trieb. Es gab damals einen heftigen Streit darüber, ob der damals einzige Bär in Bayern weiter leben durfte oder nicht. Schließlich traf ihn die Kugel eines Jägers. Und die Nachrufe auf das Tier klangen fast so wie die auf den „Meuchelmord“ am Wildschützen Jennerwein.
Da konnte ich natürlich nicht abseits stehen und habe dem Bären Bruno ein Gedicht gewidmet:

Nachruf auf Bruno
(„Problembär“, erschossen  im Juli 2006
auf Anordnung von Minister Schnappauf)

Bruno, unser Lieblingsbär,
Weilt leider unter uns nicht mehr.
Nachdem man wochenlang geheuchelt,
Wurde er dahingemeuchelt.
Dem Schnappauf war er nicht genehm,
Der sprach: „Der Bär ist ein Problem.
Weil er nicht so lebt wie ein Bär,
Drum dulden wir ihn nun nicht mehr,
Hat er doch ganz unverhohlen,
Ein Pfund Honig sich gestohlen.
Dieser Bär hat kein Gewissen,
Hat kleine Lämmchen aufgerissen.
Und dann ist er ganz ungeniert
In Kochel auf der Straß’ spaziert.
Auch am Haus der Polizei
Ging er ohne Gruß vorbei.
Ein Bär, der Anstand nicht gelernt,
Wird nun aus der Natur entfernt.“
(Zu deutsch: „…zum Abschuss freigegeben.“)
Und so endete sein Leben.
Wir suchen Trost im Alkohol:
„Prost, Bruno – auf dein Seelenwohl!“
Und die Moral von der Geschicht?
Reize einen Schnappauf nicht!
Und so raten wir den Tieren:
Lasst euch schleunigst gut dressieren!
Nehmt euch ein Beispiel an dem Schaf:
Gebt Wolle, Milch und seid recht brav!
Haltet’s Maul und gebt a Ruh,
Als Vorbild nehmt die CSU.

Nun lesen wir gerade, dass in Sachsen ein Wolf Probleme bereitet. Und da staunen wir darüber, wie sensibel die Sachsen mit dem Problem sprachlich umgehen: Das Tier wird nicht zum Abschuss, sondern zur „Entnahme“ freigegeben. Dagegen kann doch niemand etwas haben, oder?
Wir werden dieses Wort dem „Lexikon des politischen Sprachgebrauchs und sonstigen Geschwafels“ hinzu fügen. Schauen Sie doch mal rein!

Nachruf

Bär

Kinder wie die Zeit vergeht! Nun ist es schon 10 Jahre her, seit der erste in Bayerm wieder angesiedelte Bär erschossen wurde. Das gab damals einen furchtbaren Aufstand! Ich habe deshalb gefunden, dass dem Bären ein würdiges Gedenken gewidmet werden muss wie seinerzeit auch dem Wildschützen Jennerwein.
Ich habe daher zu seinem Gedenken dieses Gedicht geschrieben:

Kreuz

Nachruf auf Bruno
(„Problembär“, erschossen  im Juli 2006
auf Anordnung von Minister Schnappauf)

Bruno, unser Lieblingsbär,
Weilt leider unter uns nicht mehr.
Nachdem man wochenlang geheuchelt,
Wurde er dahingemeuchelt.
Dem Schnappauf war er nicht genehm,
Der sprach: „Der Bär ist ein Problem.
Weil er nicht so lebt wie ein Bär,
Drum dulden wir ihn nun nicht mehr,
Hat er doch ganz unverhohlen,
Ein Pfund Honig sich gestohlen.
Dieser Bär hat kein Gewissen,
Hat kleine Lämmchen aufgerissen.
Und dann ist er ganz ungeniert
In Kochel auf der Straß’ spaziert.
Auch am Haus der Polizei
Ging er ohne Gruß vorbei.
Ein Bär, der Anstand nicht gelernt,
Wird nun aus der Natur entfernt.“
(Zu deutsch: „…zum Abschuss freigegeben.“)
Und so endete sein Leben.
Wir suchen Trost im Alkohol:
„Prost, Bruno – auf dein Seelenwohl!“
Und die Moral von der Geschicht?
Reize einen Schnappauf nicht!
Und so raten wir den Tieren:
Lasst euch schleunigst gut dressieren!
Nehmt euch ein Beispiel an dem Schaf:
Gebt Wolle, Milch und seid recht brav!
Haltet’s Maul und gebt a Ruh,
Als Vorbild nehmt die CSU.