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Es gibt so wenig Bücher…

Eigentlich wird ja zu viel geschrieben, obwohl es schon in der Bibel heißt:

„Und über dem allen, mein Sohn, lass dich warnen; denn des vielen Büchermachens ist kein Ende, und viel Studieren macht den Leib müde.
(Prediger, 12,12)“

Ich muss trotzdem bekennen: Ich schreibe gern. Deswegen will ich mich aber nicht gleich als Schriftsteller bezeichnen; das überlasse ich anderen. Ich bin halt nur ein Hobby-Schreiberling.
Ich weiß nicht, wie viele Bücher jeden Tag neu erscheinen. Ich habe nur einmal gelesen, dass bei Lulu, wo meine Bücher zu haben sind, Tag für Tag 1000 neue Schriften produziert werden: Bücher, Doktorarbeiten, Reiseberichte usw. Ist das alles wert, schriftlich festgehalten zu werden? Und wer soll das alles lesen?
Zu Weihnachten habe ich wieder Bücher bekommen und da leide ich unter meiner falschen Erziehung. So wie meine Mutter sagte: „Was auf den Tisch kommt, wird aufgegessen!“, so fühle ich mich auch verpflichtet, die geschenkten Bücher zu lesen, auch wenn mich überhaupt nicht interessiert, was der bekannte „Hundertjährige“ Neues erlebt hat. Aber das Buch ist halt ein Bestseller.
Doch zurück zum Thema: Es gibt so wenig Bücher, von denen man wirklich etwas hat, die einen also zum Nachdenken anregen, aber trotzdem unterhaltsam sind. Ich habe mich bemüht, solche Bücher zu schreiben. Vielleicht interessiert Sie ja eines davon:


https://autorenseite.wordpress.com/home/

Was ist das Wichtigste beim Bücher schreiben?

Das ideale Buch sieht so aus: Es ist spannend oder unterhaltsam mit einer Prise Humor. Vor allem sollte es aber dem Leser einen Stoff zum Nachdenken geben, der ihn noch länger beschäftigt. Das Schreiben sollte Spaß machen. Dann hat es sich für dich gelohnt, denn du kannst kaum erwarten, dass du einen Bestseller zu Stande gebracht hast.

Es wäre ja interessant zu erfahren, was die verschiedenen Autoren als besonders wichtig betrachten. Meine Antwort ist schlicht und einfach: „Das Wichtigste ist der Papierkorb.“ Und warum das so ist und wie man ihn benutzt, steht in diesem Gedicht:

         Das Werk
Es war nicht nur so hin geschmiert,
Du hast dich gründlich konzentriert
Und lange vorher nachgedacht,
Eh’ du es zu Papier gebracht.
Dann ließt du es zunächst noch ruh’n –
Du hattest anderes zu tun.
Nach ein, zwei Wochen denkst du dran
Und schaust dir dein Geschreibsel an:
Dann fragst du dich beim Wieder-Lesen:
Bin ich denn wirklich der gewesen,
Der alles das geschrieben hat?
Dir bleibt die Luft weg – du bist platt.
Doch hast du Grund, dass du dich freust,
Weil es nichts gibt, was du bereust:
Alles das, was du geschrieben,
Ist – Gott sei Dank – bei dir geblieben.
Dort wirst du sorgsam es verwahren.
Dann wirfst du’s weg – nach ein paar Jahren.

( Mehr Lyrik und anderen Lesestoff gibt es hier:
https://autorenseite.wordpress.com/home/)

Weisheit für Schriftsteller, Autoren und andere Schreiberlinge…

…die Ihr Euch hier tummelt und die Ihr auf dieser Seite schon manchen guten Tipp bekommen habt. Die Bibel hält heute diese Weisheit für Euch bereit:
„Und über dem allen, mein Sohn, lass dich warnen; denn des vielen Büchermachens ist kein Ende, und viel Studieren macht den Leib müde.
(Prediger, 12,12)“
(Mehr Aphorismen und Zitate gibt es hier:„ Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt“.

Wenn ich ein prominenter Autor werden wollte…

Was müsste ich nicht alles tun, um mit meinen Büchern bekannter zu werden? Auf Vorlesungstouren gehen, auf den Buchmessen ausstellen… Das tue ich nicht, weil ich meine, meine Bücher sollten sich selbst weiter empfehlen.
Ich müsste mir dann auch eine medienwirksame Vita zulegen, sie muss ja nicht wahr sein, sondern nur chaotisch, vielleicht so:
Als Kind von der Mutter verprügelt, vom Pfarrer im Beichtstuhl vergewaltigt, Alkoholproblem mit dreizehn, harte Drogen mit vierzehn, Suche nach sexueller Identität: Schwul oder hetero, Obdachlos im U-Bahn-Schacht,…
Ich glaube, das würde fürs erste genügen, um die Neugier der Menge zu befriedigen.
Und dann müsste ich natürlich auch Zeug schreiben, das mich nicht interessiert.
Aber wenn ich es recht bedenke, bleibe ich lieber so, wie ich bin – ein völlig unprominenter Autor, der halt Spaß am Schreiben hat und der immer wieder viele Leute findet, die den selben Spaß am Lesen haben.
Rein schauen kostet nichts:
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Und was lesen Sie?

Ich bin als Autor nicht besonders bekannt. Meine Bücher stehen nicht in den Bestsellerlisten: Die Frauen in meinen Geschichten haben keine ausgefallenen Namen wie „Celine“, „Samantha“ usw, die sie interessant machen würden. Sie sind auch keine Galeristinnen oder Designerinnen. Schon so gesehen können meine Büchern nicht unter den Top Ten landen. Soweit ich mich erinnere, taucht in meinen Büchern auch kein Schwuler und keine Lesbe auf. Und das Wort „Gender“ kommt nirgends vor. Es werden auch keine ausgefallenen Sexualpraktiken beschrieben.
Ja, wer bleibt denn da noch als Leserkreis übrig? Es sind Menschen, die beim Lesen nicht nur unterhalten werden wollen, sondern gleichzeitig auch Stoff zum Nachdenken haben wollen, also Leute wie die Leser dieses Blogs.
Besuchen Sie mich doch mal hier!

Der Osterhase und der Liebe Gott

Klapperstorch und Osterhase,
Krampusse und Nikolase –
Alle sind sie nur erfunden,
Sind mit der Kindheit mir entschwunden.
Und Lieber Gott, was ist mit dir?
Bist du noch da? Dann zeig es mir!

Besuchen Sie mich doch bitte mal bei Autor im Rampenlicht! Da finden Sie Lesestoff der anderen Art.

Warum ich nicht durch Damenbinden bekannt werde

Wer sich wie ich als Autor betätigt, möchte natürlich auch gelesen werden, also bekannt sein. Und um sich ins Licht zu setzen, sind gerade besonders blöde Einfälle gut geeignet. Das habe ich hier beschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2015/03/22/bloede-bekannt-20198904/
Nun lesen wir gerade im Spiegel diese Schlagzeile: 19-Jährige erregt mit Damenbinden weltweite Aufmerksamkeit.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/karlsruhe-protest-mit-binden-wird-weltweites-phaenomen-a-1024616.html
Was bin ich doch für ein einfallsloser Einfaltspinsel, wenn ich nur darauf setze, dass sich meine Bücher nur dadurch verbreiten, dass sie weiter empfohlen werden.
Machen Sie doch einmal einen Spaziergang durch meine Webseite. Sicher ist etwas für Sie dabei.

Autoren, Schriftsteller, Poeten, Lyriker…

Sie haben ein Buch geschrieben? Sicher haben Sie Ihr Bestes gegeben und finden es gut. Wenn Sie Anfänger sind, werden Sie es selbstverständlich finden, dass ein mehr oder weniger bekannter Verlag sich Ihres Werkes annehmen wird. Aber es ist völlig sinnlos, wenn Sie als Unbekannter Ihr Buch dort anbieten. Dazu bräuchten Sie unbedingt einen Agenten, wenn Sie Erfolg haben wollen. Und wenn Sie womöglich so unvorsichtig sein sollten, im Internet zu schreiben, dass sie einen Verleger suchen, dann werden Sie verführerische Angebote bekommen, deren Fallstricke nicht offensichtlich sind oder deren Tragweite Sie nicht überblicken: Beispielsweise steht dann irgendwo unter zig Klauseln, dass Sie eine langjährige Abnahmeverpflichtung eingehen oder Ähnliches.
Manche Verlage bieten Ihnen für etliche tausend Euro Verschiedenes an, was verlockend klingt: Aufnahme Ihres Buchs in den Verlagskatalog, der an sämtliche Buchhändler versandt wird. Ausstellung Ihres Buchs auf den Buchmessen und Möglichkeit, auf diesen Messen vorzulesen…
Nur, was bringt Ihnen das? Der Verlagskatalog wird bei den Buchhändler wie sonstige Reklame im Papierkorb landen. Und wer wird Ihr Buch auf Messen unter weit über hunderttausend anderen bemerken?
Wenn Sie vorlesen: Wer nimmt sich die Zeit, Ihnen zuzuhören? Glauben Sie wirklich, dass davon eine Art Schneeballeffekt ausgeht, der Ihr Buch zum Bestseller macht?
Also seien Sie vorsichtig bei allem, was Sie mit Ihrem Buch unternehmen. Die Aasgeier lauern schon und wollen Ihr Geld.
Kein Geld kosten meine Tipps:
https://autorenseite.wordpress.com/2013/05/01/buch-schreiben-vermarkten-15812904/
Und kein Geld kostet ein Blick auf meine Homepage:
https://autorenseite.wordpress.com/