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Musk führt Deutschland vor – Deutschland erwache!

Hier habe ich schon in zahlreichen Beiträgen beschrieben, wie Deutschland abstürzt, u.a. hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/09/03/deutschland-stuerzt-ab-ranking-der-unis/
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/21/deutschland-stuerzt-ab-14/
Und ich habe immer wieder aufgerufen: „Deutschland erwache!“, z.B. hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/12/27/deutschland-erwache-3/
Es hat alles nichts genützt. Die Politiker wollen es nicht glauben. Aber nun hat Telon Musk uns dreimal eindrucksvoll unsere Rückständigkeit demonstriert:

> Er hat die Autofirma Tesla gegründet, die binnen kurzer Zeit mehr wert ist als VW, Daimler, BMW, GM, Ford, Renault, Peugeot, Fiat, Hyundai, Honda und Nissan zusammen! Die Aktie hat in einem Fahr um 770% zugelegt.
https://www.automotive.at/kfz-wirtschaft/unglaublich-tesla-ist-bereits-mehr-wert-als-vw-daimler-bmw-204004
Da werden sich unsere Autohersteller warm anziehen müssen.
> Musk baut in Brandenburg schneller ein Autowerk, als unsere langweilige Bürokratie für die bloße Erteilung der Baugenehmigung braucht.
> Und nun watscht er die deutsche Autoindustrie richtig ab. Während unsere Fahrzeugindustrie über ihre Lobby ständig neue Subventionen absahnt, baut er nun noch in Brandenburg ein Batteriewerk und verzichtet dabei auf die ihm zustehende staatliche Förderung:
https://web.de/magazine/wirtschaft/tesla-verzichtet-staatliche-foerderung-milliardenhoehe-36380212
So sehr hat uns noch niemand gezeigt, wo wir stehen (abgesehen von den oben verlinkten Beiträgen). Nicht auszudenken, was unserer Industrie blühen würde, wenn es Musk einfallen würde, eine ganz billige, coole „Folkscar“ herzustellen.

Weg aus der VW-Krise?

Man sollte das eigene Wirken vom Ende her denken, riet einst Steven Covey. Auch die Kanzlerin zitierte diese Weisheit in Ihrer Rede zu Schäubles Geburtstag: „Respice finem“. Denken wir also so, wie die Kanzlerin meint:

Zur Zeit befinden sich die immer gehätschelten Kinder der deutschen Wirtschaft, nämlich die Autohersteller, in der Krise:
https://web.de/magazine/wirtschaft/vw-informiert-belegschaft-lage-wolfsburg-krach-diess-36314840
Diese Gefahr war voraus zu sehen, denn Leuten wie Musk haben wir nichts entgegen zu setzen:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/10/27/deutsche-autoindustrie-in-gefahr/
Was also ist zu tun? Legen wir das Denken vom Ende her Merkels  Politik zu Grunde, so bedeutet das: Immer mehr Prämien für Autokäufe, immer mehr prekäre Arbeitsverhältnisse, bei denen der Staat einen Teil des Lohns übernimmt, und immer mehr  Geld für die Forschung über Weiterentwicklungen. Vom Ende her gedacht würde das bedeuten, dass der Staat schließlich alles bezahlt.
Und es muss auch in der neuen Regierung jemand genau so wie Merkel die schützende Hand über unsere Vorzeigeindustrie halten: Es darf auf keinen Fall geschehen, was auch nach Auffassung des Bundesumweltamts unbedingt geschehen muss: Streichung der Pendlerpauschale und Tempolimit. Hier tritt Lindner auf die Bremse – insoweit ein „würdiger“ Nachfolger der Kanzlerin.
Klimaschutz ade! Es lebe die deutsche Autoindustrie! Aber wie lange noch? Wird sie das Schicksal unserer Foto- und Bekleidungsindustrie sowie vieler deutscher Werften teilen?

Schizophrene Politik

Ist das nicht seltsam? Die Autoindustrie wird dauernd gehätschelt – mit zweifelhaftem Erfolg. Da gab es Abwrackprämien und nun verstreut man viel Geld für Prämien an die E-Autokäufer. Man rechtfertigt dies mit dem Prinzip der Freiwilligkeit. Und man streut den Bürgern Sand in die Augen, indem man behauptet, die Freiwilligkeit müsse vor den Verboten rangieren.. 
Aber kein Mensch hinterfragt das: Wieso soll das arme alte Mütterchen mit einer Minirente beim Einkaufen über die Mehrwertsteuer dafür abkassiert werden, dass ein Reicher sich ein Auto kauft? Warum ging man nicht den anderen Weg: Verkaufssteuerung ausschließlich über stufenweise Steuererhöhung für Benziner und Dieselfahrzeuge und längere Steuerbefreiung für E-Autos?

Völlig anders verfährt der Staat bei der Impfung. Hier gibt es keine Prämien, während in den USA die Menschen mit Zahlungen zwischen 100 und 250 $ zum Impfen gelockt werden. Bei uns arbeitet der Staat mit Verboten: Ungeimpfte dürfen immer weniger. Die 2-G-Regel greift immer mehr um sich, so dass immer öfter für die Ungeimpften auch kein Test mehr in Frage kommt.

 

Deutsche Autoindustrie in Gefahr?

Der freche Ami Musk hat die Dreistigkeit besessen, mitten im Autoland Deutschland ein Werk zu errichten. Obwohl die Baugenehmigung noch gar nicht erteilt ist, wird dort schon eifrig produziert. Das ist amerikanisches Tempo und da reiben sich unsere von der Regierung gehätschelten Autohersteller verwundert die Augen. Da kommt einer daher in kürzester Zeit von 0 auf 100!

Unglaublich, aber wahr: Tesla ist bereits jetzt schon mehr wert als VW, Daimler, BMW, GM, Ford, Renault, Peugeot, Fiat, Hyundai, Honda und Nissan zusammen! Die Aktie hat in einem Fahr um 770% zugelegt.
https://www.automotive.at/kfz-wirtschaft/unglaublich-tesla-ist-bereits-mehr-wert-als-vw-daimler-bmw-204004
In den drei Monaten bis Ende September stieg der Gewinn im Jahresvergleich um 389 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar (1,4 Mrd Euro)
Und während unsere Autohersteller wegen mangelnder Chips teilweise ihre Produktion zeitweise einstellen mussten, kannte Tesla solche Probleme nicht.

So sieht es also aus mit unserer Vorzeigeindustrie: Wird sie das Schicksal der deutschen Fotobranche, Textilindustrie, Fernseherproduzenten … teilen?  Wie wird es sein, wenn China die notwendigen Rohstoffe (seltene Erden, Magnesium…) nicht mehr liefert, sondern selbst verbraucht? 

 

 

 

Kein Problem mit der Lieferung von Chips.

Geschäftsinhaber und Gastronomen – merkt euch das!

Ihr Gastwirte, merkt Ihr das nicht? Ihr seid zu unwichtig, als dass Ihr erwarten könnt, so bedient zu werden wie die Autoindustrie oder die Lufthansa. Zwar macht die Autoindustrie trotz der Krise Milliardengewinne (z.B.: VW 8,8 Mrd), aber das ist kein Hindernis, ihr eilfertig Milliarden-Subventionen zukommen zu lassen. Auch die Lufthansa erhielt sofort Milliarden, damit die Arbeitsplätze erhalten bleiben, die sie dann aber gleich in Massen abgebaut hat.
Aber Euch Gastwirte lässt man am Rande der Pleite auf Euer Geld warten. Ihr seid für die Politik zu unwichtig, weil Euer Beitrag zum Bruttosozialprodukt zu gering ist. Daher spielt Ihr im Zeitalter des Merkelismus kaum eine Rolle. Ihr und der Handel habt zwar zusammen mehr Arbeitnehmer als die Autoindustrie. Sozial wäre es also, wenn Ihr bei den Subventionen obenan stündet. Aber danach geht es bei uns nicht, sondern nach der Stärke des Lobbyismus. Und da ist die Autoindustrie bärenstark: Allein VW gibt jährlich 2,66 Millionen Euro für Lobbytätigkeit aus. Da kommt Ihr einfach nicht mit.
Macht Euch also keine Illusionen!

 

Da muss ich mich wieder aufregen: Corona-Hilfen – Rausgeschmissenes Geld

Geldspritze gefällig?

Ich habe mich hier ja schon oft für die Gastronomie stark gemacht und mich gewundert, dass sie sich so wenig gegen die Schließung ihrer Unternehmen gewehrt hat. Ich habe ja schon früher den Verdacht geäußert, dass die Gastronomie durch die Corona-Hilfen womöglich mehr verdient, als wenn sie geöffnet hätte, denn sie erspart sich ja durch die Schließung viele Ausgaben. Wie Recht ich mit meiner Vermutung hatte, zeigen Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft. Demnach zahlt der Staat 10 Milliarden Euro mehr an Corona-Hilfen, als eigentlich notwendig wäre. Vor allem die Gastronomie sei eine der Hauptnutzerinnen dieser Verschwendung von Steuergeld.

Die Autoindustrie war natürlich wie immer beim Kassieren auch mit vorne dabei.

Ebenso haben andere Branchen wie die Lufthansa und die TUI einen wahren Geldsegen erhalten, bei dem ich mich frage, wie es denn gewesen wäre, wenn diese Unternehmen pleite gegangen wären: Dann hätten sie wieder klein anfangen müssen. Jetzt aber müssen sie sich „gesund schrumpfen“ und das kostet uns viel Geld und das Ergebnis ist dasselbe. Der Arbeitsminister behauptet zwar immer, dass der von der Regierung eingeschlagene Weg finanziell günstiger sei, aber konkrete Berechnungen dazu hat er nicht bekannt gegeben.

Corona-Politik: Unglaubliche Fehler

Der größte Fehler der Corona-Maßregeln besteht m.E. darin, dass die die Politiker in ihrer Montagsrunde keine Epidemilogen oder Virologen zur Beratung hinzu gezogen haben. Dementsprechend war das Ergebnis ihrer Besprechung auch eher politisch begründet als wissenschaftlich.
Die Schulen bleiben also weiter auf und die Gastronomie zu.
Mit der Gastronomie habe ich mich ja schon öfter befasst:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/17/unsere-schreihalsdemokratie-corona-bringt-die-schaebigen-prinzipien-der-politik-ans-licht-ii/
Ich habe gefunden, dass die Ansteckungsgefahr dort gleich Null sein dürfte, zumal die drei Lebensmittelmärkte, in denen ich einkaufe und die einen großen Kundenzulauf haben, keinen einzigen Krankheitsfall aufwiesen, weil dort die Regeln strikt eingehalten werden. 
Daher habe ich gefunden, dass ein so schwer wiegender Eingriff in die Grundrechte, wie er bei der Gastronomie erfolgte, nur auf Grund einer fundierten wissenschaftlichen Untersuchung hätte erfolgen dürfen. Aber hat man etwa die Gesundheitsämter gefragt, wie viele Infektionen auf einen regelgerecht geführten Gasthof zurück zu führen sind? Dass ich mit meiner Auffassung richtig lag, bestätigte heute Morgen ein Virologe in b5-aktuell. Er sagte, dass es für die Schließung der Gaststätten keine wissenschaftliche Evidenz gäbe.
Anders verhält es sich mit der Evidenz der Ansteckungsgefahr bei Schulen. Ich habe selbst Kinder im Kindergarten und in der Schule gehabt. Das bedeutete für uns, dass wir in jedem Jahr einmal bei der Grippewelle dabei waren. Die breitete sich nämlich über die Kinder auf die Eltern usw. aus. Warum soll es bei Corona anders sein? Freilich hat man Vorkehrungen getroffen, aber ob die helfen und ob sich die Kinder so weit bändigen lassen, ist doch sehr zweifelhaft. Und so steigen die Quarantänefälle in den Schulen an. Das Schlimme ist ja, dass infizierte Kinder sich noch ein paar Tage ganz gesund fühlen, bevor die Krankheit ausbricht. In dieser zeit können sie aber schon andere anstecken.
Es ist also eine rein politische Entscheidung, wenn die Schulen im Gegensatz zur Gastronomie offen gehalten werden: Man brauchte eben die Eltern als Arbeitskräfte und die wissen nicht, wohin mit den Kindern, wenn die nicht in der Kita oder Schule sind. Die Eltern sind eine politische bedeutsame Masse, zumal sie organisiert sind. Anders ist es mit den Gästen der Gastronomie: Die sind eine amorphe Menge. Man kann sie also übergehen.

Der zweite Fehler liegt in der Schreihals-Politk (s. Link oben). Wer am lautesten schreit, kriegt am meisten Geld (Arme Künstler!). Die Autoindustrie bekommt nun schon wieder 3 Milliarden. So ist das halt in unserer Lobbykratie. Man sieht wieder einmal: die 6000 Lobbyisten sind erfolgreicher als der verschlafene deutsche Michel, der all dies als „alternativlos“ über sich ergehen lässt. Er fragt nicht, weshalb die Auto-Konzerne so etwas nicht aus der Westentasche bezahlen können: Allein bei Volkswagen wurden 2019 die Umsatzerlöse um 16,8 Milliarden Euro auf 252,6 Milliarden Euro gesteigert. Was sind dagegen die „läppischen“ 3 Milliarden?
Was die Politik wieder mit Abwrackprämien erreichen will, könnte sich ohne Inanspruchnahme von Steuergeldern auch mit einer Verschärfung der Abgasregeln erreichen lassen. Wie unsinnig das Vorgehen der Regierung ist, sei mit einem Beispiel verdeutlicht:
Man könnte ja auch gegen die Verkehrssünder so vorgehen: Man bestraft sie nicht, sondern belohnt die punktefreien Autofahrer. Geld genug ist ja da, wenn auch nur in der Druckmaschine.

Die geldgierige, undankbare Autoindustrie – Motor der Wirtschaft oder Krebsgeschwür?

Die Reaktionen der Autoindustrie auf das Corona-Hilfspaket der Regierung zeigen, dass sowohl der Gewerkschaft wie auch den Bossen die Maßstäbe abhanden gekommen sind. Sie betrachten den Staat als Melkkuh, der nicht nur ihre Forschung großzügig unterstützt, obwohl die Weiterentwicklung der Produkte ureigenste Aufgabe der Unternehmen ist. Die Autoindustrie meint vielmehr auch, sie habe wegen ihrer vielen Arbeitsplätze Anspruch auf eine Prämie für den Kauf neuer Autos. Die gibt es nun zwar für E-Autos, aber anstatt dafür dankbar zu sein, meckert die Autoindustrie daran herum, weil sie auch noch Prämien für Diesel und Benziner will.
Was diese Leute dabei aus den Augen verlieren, ist die Gerechtigkeit: Was haben denn die Freischaffenden und die Gastronomie an Hilfen bekommen?
Gibt es denn nicht auch in der Gastronomie viele Arbeitsplätze?
Die Autoindustrie betrachtet sich immer als Motor der Wirtschaft. In Wahrheit ist sie ihr Krebsgeschwür, wie nur an zwei Beispielen gezeigt werden soll:
> Nehmen wir als erstes Beispiel die Firma Amazon.
Wie ein großer Staubsauger saugt sie die Gewinne der Geschäfte der Innenstädte ab, so dass die Citys immer mehr veröden. Die Gewerbesteuereinnahmen der Kommunen sinken, so dass immer weniger Geld für die Infrastruktur zur Verfügung steht. Und Amazon zahlt seine Steuern nicht da, wo es sein müsste nämlich da, wo die Gewinne erzielt werden, sondern in einem Land, wo die Steuern am niedrigsten sind. Eigentlich müsste ja der Staat dagegen einschreiten, aber dann droht Trump gleich mit Strafzöllen für deutsche Autos. Richtig wäre eine saftige Besteuerung des Online-Handels, um die Verödung der Städte zu verhindern. Aber so etwas können wir uns mit Rücksicht auf die Autoindustrie nicht leisten. All dies bedeutet eine indirekte milliardenschwere Subvention für die Autoindustrie.

> Ähnlich verhält es sich mit der Landwirtschaft. Weil wir Autos verkaufen wollen, müssen wir unseren Markt für Agrarprodukte aus dem Ausland öffnen. Allerdings konnten unsere Bauern mit ihren kleinen Feldern und strengen Bauvorschriften mit der ausländischen Konkurrenz nicht mithalten und müssen seither subventioniert werden. Diese gewaltigen Subventionen werden indirekt für die Autoindustrie bezahlt, um ihnen die ausländischen Märkte offen zu halten.

> So gäbe es noch etliche Beispiele, die zeigen, dass wir uns durch die Autoindustrie wirtschadtlich  in einer Sackgasse befinden. Wenn man den Weg, auf dem wir uns befinden, zu Ende denken würde, käme dies dabei heraus: Der Staat stockt immer mehr Arbeitslöhne weiter auf, bis er die Löhne überhaupt übernimmt. Und die Kaufprämien steigen immer weiter, bis die Autos verschenkt werden. Am extremen Beispiel kann man prüfen, ob wir auf dem richtigen Weg sind.

Übrigens gab es einmal eine Zeit, da hat die Industrie im wesentlichen den Staat finanziert. Heute hängen große Teile der Wirtschaft am Tropf der Steuern, wie ein Schwerkranker auf der Intensivstation. „Ankurbeln“ ist eine der Vokabeln, die wir mit am meisten aus dem Munde der Politiker hören. Doch was nützt das Ankurbeln, wenn das Auto kaputt ist? Sollten wir daher nicht mehr vom „Reparieren“ hören?
Manchmal frag ich mich, wie haben wir
nur früher besser und sorgenfreier leben können:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/08/22/wie-haben-wir-damals-so-leben-koennen-3/

Was ist nur aus der Autoindustrie geworden?


Einst war die Autoindustrie die stolze Vorzeigebranche der deutschen Wirtschaft. Inzwischen sind ihre Bosse zu bettelnden Jammerlappen herunter gekommen. Sie fordern vom Staat Unterstützung in Form von Kaufprämien und haben dabei einen Trumpf in der Hand: Es geht um Arbeitsplätze.
Erfreulicherweise hat die Bundesregierung beim letzten Autogipfel noch keine Zusagen gegeben, doch rechnen Experten damit, dass sich die sehr starke Autolobby unter ihrem Schutzpatron Andi Scheuer durchsetzen wird.
Wieso eigentlich? So schlecht geht es der Autoindustrie ja gar nicht, Beispielsweise lesen wir in der Zeitung über VW; „Finanzvorstand Frank Witter rechnet für das laufende zweite Quartal mit einem Verlust im Tagesgeschäft. Im Gesamtjahr 2020 dürfte es noch ein positives operatives Ergebnis geben – jedoch wohl »gravierend« unter dem Vorjahreswert.“
Sollen also auch noch unsere Enkel dafür zahlen, dass VW nicht nur ein positives Ergebnis erzielt, sondern das Vorjahresergebnis übertrifft?
Haben Sie nicht auch den Eindruck, dass wir langsam ein anderes Wirtschaftssystem brauchen? Schauen Sie auch mal hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/05/11/die-blutsauger-sind-unter-uns-plaedoyer-fuer-ein-anderes-wirtschaftssystem/

Die Blutsauger sind unter uns – Plädoyer für ein anderes Wirtschaftssystem

Wo wir hinschauen, können wir feststellen, das die Blutsauger unter uns sind: Ob es der immer stärker aufgeblasene Bundestag ist, der fette Pfründe für viele Parteigenossen bietet, oder die Autoindustrie, die wieder die Hand aufhält – für alles müssen die ständig weiter verarmenden Bundesbürger bezahlen, und nun sogar bis ins dritte Glied, denn die nun anwachsenden Schulden müssen noch die Enkel abzahlen.
Die Unverschämtheit mancher Konzerne ist geradezu unglaublich: Sie nutzen beim Normalbetrieb jedes Steuerschlupfloch, aber wenn eine Krise kommt, drängen sie an den deutschen Steuertopf. Und manche finden es selbstverständlich, dass sie auch dann noch Dividenden zahlen, wenn sie staatliche Hilfe erhalten.
Was sind wir nur für ein Volk, dass wir solche Zustände hinnehmen! Der Ruf „Deutschland erwache!“ verhallt.
Wie anders die Wirtschaft auch aussehen könnte, habe ich bei einem Millionen schweren Unternehmen erlebt. Es ging pleite und wurde dann zum halben Preis von den neuen Eigentümern übernommen. Aber die ereilte dasselbe Schicksal und die Firma wurde auch wieder zum halben Preis von anderen übernommen. Nun läuft der Laden.
Wie wäre es denn, wenn man mit der Autoindustrie auch so verfahren würde? Um Gottes Willen! Das geht gar nicht! Eine Nachschusspflicht für Aktionäre – das wäre ja Kommunismus und der macht die Demokratie kaputt! So würde man uns sagen.
Aber vielleicht sollte man doch etwas von dieser Idee ins Wirtschaftsleben übernehmen: Warum sollen die Bürger für die Krise bezahlen und nicht die Aktionäre, die ja dieses Risiko eingegangen sind? So könnte man beispielsweise festlegen, dass die Kaufprämien für die Anschaffung von Autos, die nun im Gespräch sind, nur zur Hälfte vom Staat und im übrigen von den Aktionären zu zahlen sind. Aber solche Fragen werden von den braven öffentlich-rechtlichen Sendern nicht gestellt, wenn beispielsweise Tina Hassel den Wirtschaftsminister interviewt.