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Geht es Ihnen auch so? Plötzlich liest man etwas…

Gelegentlich liest man etwas, was einen in Erstaunen versetzt und zum Nachdenken zwingt. Gerade lese ich etwas Unglaubliches, nämlich dass Tesla in seiner Gigafactory in Brandenburg alle 45 Sekunden (!) ein Auto produziert.
Da fragt man sich, wie lange die Deutsche Autoindustrie da mithalten kann. Tesla ist bereits jetzt schon mehr wert als VW, Daimler, BMW, GM, Ford, Renault, Peugeot, Fiat, Hyundai, Honda und Nissan zusammen! Die Aktie hat in einem Jahr um 770% zugelegt:

Während unsere Autoindustrie wie ein Schwerkranker am Tropf der Subventionen hängt, hat Tesla großzügig auf die möglichen Subventionen verzichtet.
Es sieht also nicht gut aus für unsere Vorzeige-Industrie. Was dann?

Ist Bahnfahren gar nicht umweltfreundlich?

 

Wir leben in einer Welt, in der uns der Überblick verloren gegangen ist. Ein Beispiel ist die Verkehrspolitik. Da meinen wir, genau zu wissen, was gut für die Umwelt ist und was nicht. Nicht wenige nehmen die Umstände einer Bahnfahrt im Vergleich zum Auto in Kauf, weil sie etwas Gutes für die Umwelt tun wollen. Aber ist das wirklich so?
Plötzlich kommt einer und durchdenkt das Verkehrswesen von Grund auf und da reibt man sich verwundert die Augen, wenn man das hier liest:
https://de.linkedin.com/pulse/ganzheitliche-%C3%B6kologische-bilanzierung-von-klaus-radermacher

Zitat zum Thema Politik

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Banken, die ihre Kunden betrügen, Supermärkte, die Gammelfleisch verkaufen, und Firmen, die ihre Angestellten bespitzeln, hätte es früher nicht gegeben, weil die Menschen damals konsequent und solidarisch waren mit der Folge, dass all diese Unternehmen pleite gegangen wären.
(H.Pöll)

Die Firma Trigema ist vorbildlich mit ihrer Werbung. Warum wirbt nicht auch einmal ein Autohersteller mit dem Argument, dass es bei ihm keine prekären Arbeitsverhältnisse gibt?
Mehr über den Autor auf der Homepage.

Zitat zum Thema Frauen

Das muss man gelesen haben.

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Seitdem feststeht, dass Frauen sicherer Auto fahren, und seitdem sie auch noch rückwärts einparken können, kann der Mann seine Überlegenheit nur noch bei der Abseitsregel des Fußballs ausspielen.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in er Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Meine spektakulärsten Autounfälle

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist justitiatitel.jpg.

Heute beim Zeitungslesen stoße ich auf schwere Autounfälle und dabei denke ich an die vielen Unfälle zurück, die ich beruflich zu bearbeiten hatte. Hier die spektakulärsten. Da kann man nur sagen: Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht.

Ein Motorradfahrer war mit der Höchstgeschwindigkeit seiner Maschine unterwegs, als ihm ein LKW die Vorfahrt nahm. Der Motorradler fuhr mitten hinein in den Ladeaufbau des LKW. Und er hatte Glück: Dessen Seitenwände bestanden aus Presspappe. So sauste er wir ein Geschoss durch die beiden Wände der Ladefläche und blieb auf der anderen Seite des LKW nur leicht verletzt liegen.

Bei einem Frontalzusammenstoß wurde ein Fahrer schwer verletzt geborgen. Von dem anderen, der in einem offenen Mercedes unterwegs war, fehlte jede Spur. Die Polizei vermutete zunächst eine Unfallflucht. Dann aber tönte eine Stimme aus einem Alleebaum:
„Verdammt, wann holt mich endlich jemand von dem Baum herunter?“
Der Mann war durch die Wucht des Aufpralls in einen Baum geschleudert worden.

Ein unwahrscheinliches Glück hatten ein junger Autofahrer und seine Beifahrerin. Er war mit seinem Kleinwagen in das Geländer der alten Mangfall-Autobahnbrücke gerast. Das Geländer hatte sich durch Windschutzscheibe genau zwischen Fahrer und Beifahrerin durch das ganze Fahrzeug gebohrt und war nach außen geklappt. So hingen die beiden knapp 50 m über der Mangfall an einem dünnen Geländer, das sich durch das Gewicht des Fahrzeugs etwas nach unten gebogen hatte. Ein Absturz zeichnete sich ab, aber das Auto konnte dann doch unter großen Schwierigkeiten geborgen werden.

Noch ein sonderbarer Unfall: Ein Mann hatte bei Dunkelheit und Regen einen Mann überfahren, der bereits angefahren worden war und auf der Straße lag. Er behauptete, mit aller Sorgfalt gefahren zu sein, aber der dunkel gekleidete Verletzte sei nicht zu sehen gewesen. Der Mann wurde angeklagt und sein Verteidiger glaubte ihm. Er erholte ein Gutachten eines Sachverständigen, der dem Angeklagten recht gab. Er sprach von einem „LIchtloch“, das durch die ungünstigen Beleuchtungsverhältnisse verursacht sei. Der Staatsanwalt kommentierte das mit den Worten: „So etwas Blödes habe ich noch nie gehört.“
Der Verteidiger beantragte einen Augenschein. Der Richter ließ also den Unfallhergang rekonstruieren. Er ließ bei Dunkelheit die Straße von der Feuerwehr nass spritzen und eine dunkle menschenähnliche Packung auf den Asphalt legen. Als alles fertig war, kam der Staatsanwalt pünktlich daher gefahren und überfuhr unter großem Gejohle der Zuschauer, die sich angesammelt hatten, die Packung. Da konnte aus seiner Anklage nichts mehr werden. Also achten Sie auf „Lichtlöcher“!

Die deutschen Bremser

Man kann hinschauen wo man will: Überall hat Deutschland auf die Bremse getreten: bei der Senkung der Abgaswerte, bei der Umsetzung der Antikorruptionsrichtlinie, beim Verbot der Zigarettenreklame, beim Schutz des Grundwassers vor Nitrat, bei der Höchstgeschwindigkeit…
Die Liste ist lang und wird nun wieder verlängert: Das autonome Fahren rückt gerade in greifbare Nähe und jetzt wird schon darüber diskutiert, ob man nicht ab sofort in die Autos eine Vorrichtung einbauen könnte, die die Fahrzeuge beim Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit automatisch ausbremst.
So etwas ist mit Deutschland nicht zu machen: Technische Probleme werden vorgegeben und überhaupt…
Was die Technik angeht, so wissen wir vom Navi, dass es Geschwindigkeitszonen erkennt und bei zu schnellem Fahren piept (aber nicht so lange und laut wie beim Fahren ohne Gurt). Dabei wird es wohl bleiben, obwohl man schon berechnet hat, wie viele Tote uns eine automatische Ausbremsung ersparen würde. Beispielsweise könnte es dann Rennen in der Stadt mit entsetzlichen Folgen nicht mehr geben.
Wird es vielleicht dann auch beim autonomen Fahren so sein, dass den Deutschen als letzte Freiheit der Tritt aufs Gaspedal bleibt? Nicht ist so be-scheuer-t, dass man es sich nicht vorstellen könnte. Schließlich brauchen ja die Kommunen die vielen Millionen, die ihnen aus den Geschwindigkeitskontrollen zufließen.

Schämt Euch!

Wir haben eine Schreihals-Politk. Wer am lautesten schreit, kriegt am meisten Geld (Arme Künstler!). Sie ist gekoppelt mit einer Lobbykratie. Jüngstes Beispiel ist die Autoindustrie. Sie bekommt nun schon wieder 3 Milliarden, insgesamt also in der letzten Zeit 5 Milliarden. Man sieht wieder einmal: die 6000 Lobbyisten sind erfolgreicher als der verschlafene deutsche Michel, der all dies als „alternativlos“ über sich ergehen lässt. Er fragt nicht, weshalb die Auto-Konzerne so etwas nicht aus der Westentasche bezahlen können: Allein bei Volkswagen wurden 2019 die Umsatzerlöse um 16,8 Milliarden Euro auf 252,6 Milliarden Euro gesteigert. Was sind dagegen die „läppischen“ 3 Milliarden?
Was die Politik wieder mit Abwrackprämien erreichen will, könnte ohne Inanspruchnahme von Steuergeldern auch mit einer Verschärfung der Abgasregeln bewirkt werden, ohne wieder den Bürger zur Kasse zu bitten..
Das Traurige an solchen Vorkommnissen ist dies:
Zunächst einmal sollten sich die Autoindustriellen schämen, sich so auf Kosten der Steuerzahler zu bereichern. Was für sie Peanuts sind, ist für die Bürger ein Haufen Geld.
Wenn schon die Bürger dies schweigend hinnehmen, sollte jedenfalls ein Aufschrei durch die Presse gehen, aber die ist durch die Zuwendungen, mit denen sie über Wasser gehalten wird, „kastriert“ worden und hat sich dadurch das Attribut „Lügenpresse“ zu gezogen.
Was waren das noch für Zeiten, als Augstein wegen seines aufsässigen Spiegels hinter Gittern landete. Als ich mir damals als junger Mann einen Spiegel kaufte und mein Dienstgebäude betrat, riet mir ein älterer Kollege, das Blatt zusammen zu rollen, um keine dienstlichen Nachteile zu haben. Ja, das waren noch Zeiten.
Die Folge der heutigen Politik ist, dass der Zulauf bei den Extremen immer größer wird. Das Misstrauen bei den Bürgern wächst und daher wählen sie eine Protestpartei oder hängen Verschwörungstheorien an, denn die Regierung verliert immer mehr an Autorität. Noch ist ja die Welle des Protests zu sehr gespalten, aber das kann sich schnell ändern, wenn sich alle darauf verständigen, dass wir einen anderen Staat brauchen.
Inzwischen bin ich auch Anhänger einer Verschwörungstheorie – allerdings anderer Art. Die Regierung betreibt eine Politik, die ich Diversionspolitik genannt habe und bei der den Bürgern immer mehr weggenommen wird: Es geht bei den aus Sicht der Autoindustrie „läppischen“ 5 Milliarden gar nicht so sehr um die Stützung einer schwächelnden Branche, als vielmehr darum, die Bürger weiter verarmen zu lassen, um sie willfähriger zu machen.
Abschließend noch ein Beispiel: Wenn sich jemand an den Vorstand eines Betriebes heran macht, um Geld für sich abzuzweigen, so ist das strafbar. Wenn sich aber ein Industriezweig hinter die Regierung klemmt, ist das Politik.