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Schämt Euch!

Wir haben eine Schreihals-Politk. Wer am lautesten schreit, kriegt am meisten Geld (Arme Künstler!). Sie ist gekoppelt mit einer Lobbykratie. Jüngstes Beispiel ist die Autoindustrie. Sie bekommt nun schon wieder 3 Milliarden, insgesamt also in der letzten Zeit 5 Milliarden. Man sieht wieder einmal: die 6000 Lobbyisten sind erfolgreicher als der verschlafene deutsche Michel, der all dies als „alternativlos“ über sich ergehen lässt. Er fragt nicht, weshalb die Auto-Konzerne so etwas nicht aus der Westentasche bezahlen können: Allein bei Volkswagen wurden 2019 die Umsatzerlöse um 16,8 Milliarden Euro auf 252,6 Milliarden Euro gesteigert. Was sind dagegen die „läppischen“ 3 Milliarden?
Was die Politik wieder mit Abwrackprämien erreichen will, könnte ohne Inanspruchnahme von Steuergeldern auch mit einer Verschärfung der Abgasregeln bewirkt werden, ohne wieder den Bürger zur Kasse zu bitten..
Das Traurige an solchen Vorkommnissen ist dies:
Zunächst einmal sollten sich die Autoindustriellen schämen, sich so auf Kosten der Steuerzahler zu bereichern. Was für sie Peanuts sind, ist für die Bürger ein Haufen Geld.
Wenn schon die Bürger dies schweigend hinnehmen, sollte jedenfalls ein Aufschrei durch die Presse gehen, aber die ist durch die Zuwendungen, mit denen sie über Wasser gehalten wird, „kastriert“ worden und hat sich dadurch das Attribut „Lügenpresse“ zu gezogen.
Was waren das noch für Zeiten, als Augstein wegen seines aufsässigen Spiegels hinter Gittern landete. Als ich mir damals als junger Mann einen Spiegel kaufte und mein Dienstgebäude betrat, riet mir ein älterer Kollege, das Blatt zusammen zu rollen, um keine dienstlichen Nachteile zu haben. Ja, das waren noch Zeiten.
Die Folge der heutigen Politik ist, dass der Zulauf bei den Extremen immer größer wird. Das Misstrauen bei den Bürgern wächst und daher wählen sie eine Protestpartei oder hängen Verschwörungstheorien an, denn die Regierung verliert immer mehr an Autorität. Noch ist ja die Welle des Protests zu sehr gespalten, aber das kann sich schnell ändern, wenn sich alle darauf verständigen, dass wir einen anderen Staat brauchen.
Inzwischen bin ich auch Anhänger einer Verschwörungstheorie – allerdings anderer Art. Die Regierung betreibt eine Politik, die ich Diversionspolitik genannt habe und bei der den Bürgern immer mehr weggenommen wird: Es geht bei den aus Sicht der Autoindustrie „läppischen“ 5 Milliarden gar nicht so sehr um die Stützung einer schwächelnden Branche, als vielmehr darum, die Bürger weiter verarmen zu lassen, um sie willfähriger zu machen.
Abschließend noch ein Beispiel: Wenn sich jemand an den Vorstand eines Betriebes heran macht, um Geld für sich abzuzweigen, so ist das strafbar. Wenn sich aber ein Industriezweig hinter die Regierung klemmt, ist das Politik.

Heute ist der Tag des Schlafes und der Tag „Mobil ohne Auto“

Hoffentlich haben Sie gut geschlafen!
Den heutigen Tag „Mobil ohne Auto“ hat man offensichtlich verschlafen: Der Verkehr läuft wie immer, denn niemand hat auf diesen Tag aufmerksam gemacht, obwohl er dem Klimawandel gut täte.
Aber man sollte auch ans Erwachen denken: Deutschland erwache!

Corona bringt die schäbigen Prinzipien der Politik ans Licht

Eine Krise hat ihren Sinn: Sie zwingt zum Nachdenken.
Und wenn ich so nachdenke, sehe ich in der Politik verschiedene Prinzipien wirksam werden:
Wer am lautesten schreit, bekommt das meiste Geld: Lufthansa und Autoindustrie. Wieso eigentlich? Da stimmt doch etwas nicht an unserem Wirtschaftssystem:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/05/11/die-blutsauger-sind-unter-uns-plaedoyer-fuer-ein-anderes-wirtschaftssystem/
Die Verteilung des Geldes nach Lautstärke der Lobbyisten führt zu unerträglichen Ungerechtigkeiten. Nur zwei Beispiele: Die vielen Selbständigen bekommen nichts. Und in der Gastronomie droht eine Pleitewelle: Jeder dritte Betrieb macht zu.
Wie viele Arbeitsplätze wären wohl verloren gegangen, wenn die Lufthansa pleite gegangen wäre? Wahrscheinlich nur wenige, denn das Unternehmen wäre dann von einem anderen geschluckt worden, das ja auch Piloten und sonstiges Personal braucht. Und man sollte dagegen rechnen, wie viele Arbeitsplätze bei den Selbständigen und in der Gastronomie verschwunden sind. Wahrscheinlich viel mehr.
Was typisch ist, ist die Tatsache, dass die Reichen völlig ungeschoren davon kommen, obwohl sie immer die Gewinner waren, wenn die Schere zwischen Arm und Reich immer mehr auseinander klaffte. Hätte es nicht nach der Krise eine Art Lastenausgleichsgesetz geben können wie nach dem Krieg?
Und noch etwas stört mich an der Politik. Es fehlt an Ehrlichkeit bzw. an Aufklärung. Die Politiker müssten den Bürgern klar sagen, welche Belastungen auf sie durch das neue Hilfspaket zu kommen. Aber über so etwas redet die Politik nicht gerne und die Bürger wollen es lieber auch gar nicht wissen. Der deutsche Michel schläft lieber ruhig.
Wir tanzen ja sowieso auf einem Vulkan und wer wird da schon an Morgen denken.

Witz zum Tag

Lach mit!

Ein Mann fährt im Reitdress von seinem Pferdestall nach Hause. Unterwegs hält er bei einer Autowerkstatt und fragt, ob es sich noch lohnen würde, seinen Wagen generalüberholen zu lassen. Der Mechaniker wirft einen kurzen Blick auf das Auto und sagt:
„Also, wenn‘s ein Pferd wäre, müsste man‘s erschießen lassen.“

Schaut Euch das an, Ihr Jammerlappen!

Heute Abend kommt im ZDF ein Film über das zerstörte Nachkriegsdeutschland. Schaut Euch das an, Ihr Jammerlappen von der Autoindustrie: Welche gewaltige Aufbauleistung hat das deutsche Volk damals erbracht. Und insbesondere: Was für großartige Autofabriken wurden errichtet. Mit innovativen Ideen hat man sich einen Spitzenplatz in der Welt erobert.

Und heute? Da bricht gleich Katastrophenstimmung aus, wenn ein kleines Virus 2 Monate Stillstand verursacht. Da geht Ihr betteln bei der Regierung. Schämt Ihr Euch nicht? Was soll auch eine Kaufprämie bewirken? Da ziehen manche ihren Autokauf vor, aber dafür verkauft Ihr dann dafür später umso weniger. Es ist also nur ein Strohfeuer, das Ihr entfachen wollt.

Ein Gutes hat Corona doch für Euch: Ihr habt wesentliche Entwicklungen unter dem Schutz der Regierung verschlafen. Und nun könnt Ihr immer sagen: Corona ist schuld.

Ihr macht Euch lächerlich mit Eurem Beitrag zur Nachhaltigkeit: Für E-Autos soll es 1000 Euro mehr geben als für Benziner. Da wird sich Greta Thunberg „freuen“!

Meine merkwürdigen Gedanken zu Corona und Auto

Geht es Ihnen auch so? Manchmal habe ich ganz merkwürdige Gedanken. So stelle ich mir vor, wie es wohl wäre, wenn es noch keine Autos gegeben hätte. Dann aber kommen genau so wie Corona plötzlich und überraschend die ersten Vehikel daher. Es gibt Tote bei Unfällen und die Politik beschließt daher, dass die Autos nicht zum Vergnügen, sondern nur für Arztbesuche und Lebensmitteleinkäufe benutzt werden dürfen und das auch nur mit 20 km/h. Aber das gefällt dem Volk auf die Dauer nicht. Deshalb lockert die Politik ganz vorsichtig die Vorschriften. Es darf wieder nach Belieben herum gefahren werden, aber es bleibt bei der Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h, weil man zunächst beobachten wolle, wie viele Tote es geben würde und ob die Krankenhäuser dies verkraften würden. Da es am Auto und auf dem Medizinsektor viel zu verdienen gab, konnte die Geschwindigkeit der Autos nach und nach gesteigert werden. Die Unfallkliniken wurden vergrößert, so dass die Verletzten versorgt werden konnten.
Als man die Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h auf einmal auf 130 km/h anhob, gab es
auf einmal wesentlich mehr Tote und das Volk murrte. Aber der schlaue Verkehrsminister, der natürlich aus Bayern kam, führte eine neue Art von Mathematik ein und bewies, dass eine Höchstgeschwindigkeit unter 130 km/h dazu führen würde, dass die Leute am Steuer einschlafen würden und es mehr Tote geben würde.
Außerdem verwies der Verkehrsminister darauf, dass unser Wohlstand vom Auto abhänge. Jedes Manipulieren der Höchstgeschwindigkeit würde zu Arbeitslosigkeit und einer Verelendung führen.
Das hat gewirkt und so opfern wir wie die Inkas ihren Göttern heute unserem Gott, dem Auto, ebenfalls Menschenleben.
Aber bei Corona ist alles anders, weil hier der Verkehrsminister nicht zuständig ist.
Wir würden der Verelendung entgegen gehen, wenn wir nicht auf die tolle Idee gekommen wären, unsere Schulden auf die Enkel abzuwälzen. Wer weiß denn, ob es dann noch eine Zukunft gibt?

Corona: Hurra! Endlich Geld für alle?

Wie kommen wir wieder aus der Corona-Krise heraus? Ganz einfach: mit Geld. Und so rufen sie nun alle nach Unterstützung. Vorneweg agiert wieder Söder, der nach der Krise mit einer Innovationsprämie die deutsche Autoindustrie wieder stärken will – also quasi eine Neuauflage der Abwrackprämie.
Auch die Lufthansa ist am Boden und Condor muss gerettet werden.
Der Hotel-Und Gaststättenverband fordert Geld, um eine Pleitewelle zu verhindern. Besonders schlimm steht es um die Jugendherbergen. Es wäre schlimm, wenn es diese großartigen Häuser nicht mehr gäbe, die vorbildlich sind und als Einladung an die Jugend anderer Länder dienen, sich bei uns umzusehen.
Ja, und wenn schon alle unterstützt werden müssen: warum dann nicht auch die Verbraucher? Für den Fall, dass sich die Krise hin zieht, “ brauchen wir auch einen finanziellen Schutzschirm für Verbraucher«, sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller, der Deutschen Presse-Agentur.
Aber wer kriegt am Ende das Geld? Die Auto-Industrie wegen ihrer starken Lobby und ihrem unabsetzbaren Schutzpatron Scheuer. Und nicht zu vergessen: die Zahnärzte, für die der Vizekanzlerkandidat Spahn so rührend sorgt:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/04/12/jens-spahn-von-allen-guten-geistern-verlassen/

Nur eine Frage bleibt offen: Wo soll das viele Geld her kommen? Auf jeden Fall werden wir wohl am Ende feststellen müssen, dass wir verdammt viel ärmer geworden sind.

 

Na so was!

Heute bin ich spazieren gegangen und habe dabei einen Blick auf die A8 geworfen. Da habe ich meinen Augen nicht getraut: Dort, wo sich normalerweise um diese Zeit die Autos der Osterurlauber stauen, war heute überhaupt nichts los. Minutenlang war dank Corona8

überhaupt kein einziges Auto zu sehen. So könnte es von mir aus bleiben.