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Sehen Sie das auch so? Früher war alles besser

Ja, ich weiß schon, was viele denken: Da ist wieder einer der ewigen Meckerer und Vorgestrigen am Werk, die keine Ahnung haben und immer davon reden, dass früher alles besser war. Aber sehen Sie das nicht auch:
> Engpässe bei Medikamenten hat es früher nicht gegeben. Das kann lebensgefährlich sein.
> Im Krankenhaus erwarten uns heute: mangelnde Hygiene,
unnötige Operationen, zu wenig Plätze in der Notaufnahme und Intensivstation und zu wenig Personal. Deswegen sterben bei uns Menschen!
> Heute häufen sich überflüssige Operationen. Die Geldgier hat die Ethik verdrängt.
> Noch schlimmer geht es in den Altenheimen zu. Dort fehlt Personal, so dass schon
Altenheime schließen mussten. Bei uns müssen die Pflegekräfte doppelt so viele Alte betreuen wie in den Nachbarländern. Der Personalmangel ist zum Hauptproblem in der Altenpflege geworden:17.000 Stellen in den rund 13.500 Pflegeeinrichtungen können derzeit nicht besetzt werden. In der ambulanten Altenpflege sind weitere 21.000 Stellen noch offen.
> Die Leistungen der Krankenkassen wurden immer mehr reduziert.
> In den Schulen fehlen Lehrer, so dass man Quereinsteiger braucht.
> Gewalt an den Schulen war früher noch kein Problem und das Wort „Mobbing“ gab es noch nicht.
> Auch das Wort „Umwelt“ habe ich früher nie gehört.
> Die deutschen Universitäten standen einmal an der Spitze und viele Ausländer kamen deshalb zum Studium hierher. Heute bemühen sich diese jungen Leute um einen Studienplatz in den USA.
> Die deutschen Erzeugnisse wurden wegen ihres technischen Fortschritts in aller Welt gern gekauft. Heute müssen wir billig verkaufen und der amerikanische Präsident wirft uns nicht zu Unrecht vor, wir würden unsere Autos zu Dumpimglöhnen produzieren (gemeint sind unsere prekären Arbeitsverhältnisse).
> Die Buchstaben „Bio“ verwandte man nur im Zusammenhang mit Biologieunterricht bzw. Wissenschaft.
> Arten-, Insekten- oder Bienensterben gab es nicht.
> Massentierhaltung gab es auch noch nicht.
> „Umwelt“ war noch kein Thema. Über Abgase, CO2, Klimaerwärmung, oder Ozonloch sprach man noch nicht, weil man keinen Anlass dazu hatte.
> Das Grundwasser war noch sauber.
> Das Wort Glyphosat kannte man noch nicht.
> Die Kühe hatten noch Hörner und grasten auf den Wiesen.
> Brillenträger oder Pillenschlucker unter Kindern waren bedauernswerte Ausnahmen.
> Die Armen werden nun immer mehr. Die Schere zwischen arm und reich geht immer weiter auseinander.
> Durch die Nullzinspolitik werden heutzutage die Sparer und Alten enteignet zugunsten der Industrie, die dadurch Kredite fast zum Nulltarif bekommt.
> Es gab noch echte Bankiers, die ihre Kunden fair berieten und die heute von Bankern abgelöst wurden, die nur den Profit ihres Unternehmens im Auge haben.
> Der Staat hatte einmal keine Schulden, sondern Rücklagen in einem „Juliusturm“ (so benannt nach dem damaligen Finanzminister).
> Die Unternehmen trugen einmal die überwiegende Steuerlast, aber heute bekommen sie Milliarden-Subventionen. Nun wird der Staat überwiegend von den Bürgern über die Einkommenssteuer finanziert.
> Es gab noch keine Globalisierung mit der Folge, dass die deutschen Arbeitnehmerlöhne von ausländischen Hungerlöhnen gedrückt werden und die deutschen Bauern Konkurrenten in aller Welt bekommen haben, die unter ganz anderen Bedingungen arbeiten können.
> Polizeibeamte waren Respektspersonen und nicht Ziel von Steinwürfen und Molotow-Cocktails.
> Gewalt gegen Schiedsrichter, Sanitäter usw. gab es noch nicht. Heute brauchen sogar Kliniken ein Sicherheitspersonal.
> Nach dem Krieg kamen Gastarbeiter zu uns und keine Flüchtlinge.
> Während früher beispielsweise ein Handwerker seine Familie allein ernähren konnte, müssen nun beide Eheleute arbeiten.
> Die prekären Arbeitsverhältnisse werden immer mehr.
> Das hat es früher nicht gegeben, nämlich dass Menschen von ihrer Hände Arbeit nicht leben konnten und „aufstocken“ mussten.
> Es gab keinen Klimawandel.
> Die Luft war sauber.
> Man lebte ohne Plastik.
> Man hatte Sinn für Anstand und Ordnung und warf daher keine Abfälle auf den Boden.
> Chemie in den Nahrungsmitteln gab es fast nicht.

> Eine Wohnung in den Großstädten ist für Normalverdiener unerschwinglich geworden. Die meisten müssen in den Speckgürtel der Städte ziehen.
> Das Einkommen des Mannes reichte aus, um eine Familie zu ernähren. Heute müssen meist beide Eheleute arbeiten, weil einer die Miete verdienen muss.
> Früher waren die meisten Frauen mit ihrer Tätigkeit als Hausfrau und Mutter voll beschäftigt und zufrieden.
> Die durchschnittlichen Fahrten zum Arbeitsplatz verlängern sich von Jahr zu Jahr. Wie viel Zeit des Lebens wird dadurch verschwendet!
> Im Alter erwarten jeden 5. Bürger Altersarmut. Die Zahl steigt ständig.
> Die Zahl der Tafelbesucher steigt ebenfalls.
> Die Zahl der Wohnungslosen ist allein im letzten Jahr um 4% gestiegen.
> Es gab früher noch das „Wir“ und nicht die Spaltung in „die da oben“ und die „Menschen draußen im Lande“.
> Es gab noch keine Protestwähler, weil die Demokratie noch nicht so kaputt war.
> Man stellte einmal Qualitätsprodukte „made in Germany“ her. Heute baut man oft Sollbruchstellen ein.
> Die Zahl der Suizide steigt.
> Wir steuern auf eine Rezession zu. Trotzdem werden die finanziellen Forderungen der Oppositionsparteien immer größer.
Und da frage ich mich immer: Wie haben wir damals nur so leben können, als die Welt noch in Ordnung war?
Das Seltsame am Ganzen ist, dass sich die Menschen laut Umfragen angeblich glücklich fühlen. Wer hat ihnen das eingeredet? Oder mögen sie es nur nicht zugeben, dass sie nicht glücklich sind, weil sie sonst als Versager da stehen würden?

 

 

 

Werden wir vergiftet? Deutschland erwache!



Es ist ja interessant, dass viele Menschen – so wie ich – einfach nicht verstehen können, was sich derzeit abspielt. So gibt es die ausgefallensten Verschwörungstheorien: Manche glauben, dass giftige Chemikalien von Flugzeugen aus auf die Menschheit herab gesprüht werden („Chemtrails“), um die Leute ruhig zu stellen. Ich habe da eine andere Theorie:
Die Regierung setzt auf Hyposensibilisierung. Diese Behandlung kennen wir aus der Medizin: Wer zum Beispiel auf Birkenpollen allergisch ist, bekommt sie zunächst in minimalen und dann in immer größeren Mengen gespritzt, damit sich der Körper daran gewöhnt.
So ähnlich geht der Staat auch vor: Wir alle sind allergisch darauf, dass man uns ständig etwas weg nimmt. Also geht der Staat ganz vorsichtig zu Werke. So spüren wir kaum, dass wir immer weniger haben. Es gibt einen Tag, der einen Teil der Verarmung der Bürger sichtbar macht: Das ist der Steuerzahlergedenktag:
https://autorenseite.wordpress.com/2012/07/11/grund-feiern-14083451/
Von diesem Tag an dürfen wir endlich für uns selbst und nicht für Steuern und Abgaben arbeiten. Dieser Steuerzahlergedenktag war im Jahr 2012 am 8. Juli. Im Jahr 2017 mussten aber wir schon bis zum 19. Juli nur für die Bezahlung unserer Abgaben arbeiten. (In den USA war der „Tax Freedom Day“ allerdings schon am 19.4.) So geht es schon seit langem Jahr für Jahr „bergauf“. Seien wir gespannt, wie es heuer aussieht. Vorläufig hören wir noch nichts.
Immer mehr Geld wird uns abgeknöpft und kann nicht mehr von uns selbst ausgegeben werden, sondern vom Staat nach dessen Gutdünken. Im Grunde genommen ist dies eine langsam um sich greifende Versklavung.
Nun sind die ständig steigenden Steuern und Abgaben nicht das einzige Übel, das die Bürger zu erdulden haben: Nein es gibt so viel mehr, was mich ausrufen ließ: „Deutschland erwache!“ Nur leider ist der Schlaf des deutschen Michels zu fest. Der Normalbürger ist schon so weit heruntergekommen, dass er sich freut, wenn er überhaupt einen Arbeitsplatz hat, bei dem er dankbar als Aufstocker-Geld vom Staat entgegen nehmen kann. Er hält es nun für normal, dass nicht mehr der „Ernährer“ allein für den Unterhalt einer Familie sorgen kann, sondern dass auch noch die Frau und Mutter ihr „Dasein als Heimchen am Herd“ aufgeben muss und ihre „Befriedigung im Beruf findet“ (als wenn Hausfrau kein Beruf wäre!). Und wenn er sich dann nicht mehr ein Leben in der Stadt leisten kann, sondern „idyllisch in der Umgebung“ wohnt und auf immer längeren Fahrten zum Arbeitsplatz Lebenszeit und Gesundheit vergeudet, dann hält er das für „alternativlos“.
Da kann man nur sagen: „Gute Nacht!“

Tun Sie was, Frau Merkel!

In der Sendung Frontal 21 wurde über EDEKA berichtet. Demnach verdienen normale EDEKA-Kaufleute bis 150.000 Euro, gute bis 250.000 Euro und viele sind sogar Millionäre geworden. Neidisch sind wir nicht, aber wir fragen uns, warum ein schlichter Kaufmann mehr verdienen muss als ein Richter. Da wird uns dann sicher geantwortet. „Das ist halt so in der freien Marktwirtschaft.“
Was wir aber nicht hinnehmen dürfen ist dies: Viele EDEKA-Kaufleute bereichern sich auf Kosten ihrer Mitarbeiter, denen sie nur minimale Löhne zahlen.
Es kann doch nicht angehen, dass der Chef absahnt und der Steuerzahler dann für diejenigen aufkommen muss, die zu wenig verdienen.
Deshalb habe ich hier einen Vorschlag für Sie, Frau Merkel: Sobald ein Unternehmen Geringverdiener beschäftigt und der Staat deren Lohn aufstocken muss, sollte sich der Staat das Geld beim Arbeitgeber wieder hereinholen, nicht aber den Steuerzahler zur Kasse bitten.
Das wäre doch nur gerecht. Beim Hartz-IV-Empfänger ist ja auch so, dass Angehörige u.U. haften. Warum soll man bei Unternehmern großzügiger sein? Ich wäre sehr gespannt, wenn mir das jemand vernünftig erklären könnte.