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Zitat zum Thema Politik

Das muss man gelesen haben.

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Aufschwung nennt man es in Deutschland, wenn man die Ersparnisse der Alten durch die Niedrigzinspolitik plündert und das Geld der Industrie als Subvention zuschiebt.

 

Wollt Ihr das so? Deutschland stürzt ab!

https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/21/deutschland-stuerzt-ab-14/

Die größte Leistung der Bundeskanzlerin ist, dass sie den Absturz Deutschlands als Aufschwung verkauft hat und dass sie dem Volk alles, was sie ihm aufgebürdet hat. erfolgreich als „alternativlos“ eingeredet hat.

Man sollte öfter fragen, wo wir bei unserer politischen Entwicklung stehen. Und da muss man zunächst in die Vergangenheit schauen und dann fragen: Was haben wir seitdem erreicht:
Nehmen wir als Ausgangspunkt die Ära Adenauer. Uns ging es damals gut. Das Einkommen des Mannes reichte aus, um eine Familie zu ernähren. Man konnte sich eine Wohnung in der Stadt leisten. Und Adenauer hatte die Devise ausgegeben: „Jeder Deutsche  – ein Hausbesitzer. Jeder Hausbesitzer ein CDU-Wähler.“
Allerdings konnte man damals noch nicht in Urlaub fliegen Und ein Auto besaßen nur wenige. Das hat man auch nicht vermisst: Man machte Urlaub an der See oder in den Bergen. Zum Skifahren fuhren wir mit der Bahn oder mit Bussen. Am Münchner Hauptbahnhof waren damals alle Gleise voll mit Zügen in die Skigebiete besetzt und am Jakobsplatz standen viele Busse für die Skifahrer. War das ein fröhliches Treiben in aller Frühe! Ich finde das besser und jedenfalls umweltfreundlicher, als wenn heute jeder mit dem Auto im Stau in die Berge fährt.

Was bemerkenswert an der damaligen Lebensweise ist, ist die Tatsache, dass es uns gut ging, obwohl uns noch nicht der Computer und die Automatisierung viele Arbeiten abgenommen hatten:
Drei Beispiele:
> Wo heute in den Autofirmen Fertigungsstraßen die Arbeit erledigen, waren früher Schweißerkolonnen tätig, um die Autos zusammen zu bauen.
> In den Banken nahmen freundliche Fräulein (die gab es damals noch und Elvis besang sie) die Überweisungsaufträge entgegen oder zahlten das Geld aus.
> Am Münchner Hauptbahnhof waren Kolonnen tätig, die die großen Anzeigetafeln an den Gleisen  und die kleineren am Prellbock aktualisierten.

Wo sind denn die Gewinne aus all diesen Erneuerungen geblieben? Müssten wir nicht eigentlich weniger arbeiten als früher? Nein, das Gegenteil ist der Fall: Der bei uns herrschende Raubtierkapitalismus (sprich: „Merkelismus„) hat alles geschluckt.
Für die Normalbürger wird die Lebensarbeitszeit ständig verlängert. Und die Frauen, die früher als Hausfrauen zu Hause waren. müssen nun mit arbeiten, denn die Mieten sind sonst unbezahlbar.

Während wir damals nach dem Krieg Deutschland wieder aufgebaut haben, lebt man heute von der Substanz: Allein der Investitionsrückstand bei Städten und Gemeinden beläuft sich auf 149 Milliarden Euro:
https://www.dstgb.de/themen/finanzen/investitionen/149-mrd-investitionsstau/
Das ist eines der Hauptmerkmale des Raubtierkapitalismus, dass er wie eine Spinne, die die im Netz verfangenen Opfer aussaugt, ebenfalls die Ressourcen der Natur,  der Infrastruktur und der menschlichen Arbeitskraft bis zum „Geht nicht mehr“ ausschöpft. Man lebt, als gäbe es kein Morgen: Sollen doch die nächsten Generationen schauen, wie sie zurecht kommen und außerdem noch unsere Schulden bezahlen.

Wie sieht denn nun der Absturz Deutschlands im einzelnen aus?
> Gerade habe ich beschrieben, dass die verfehlte Wohnungspolitik der Regierung vielen Familien nicht einmal mehr Existenzminimum belässt:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/08/05/wir-leben-in-einer-illusion-deutschland-stuerzt-ab/
Sind die Österreicher gescheiter als wir? Die Durchschnittsmiete in Wien beträgt knapp 13 Euro pro qm, in München dagegen 22 Euro.
> Die Kinderarmut in unserem reichen Lande steigt. Die Regierung hat es nicht fertig gebracht, die Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern. Wie schön wäre es doch, wenn man allen Kindern ein geregeltes Taschengeld zukommen lassen würde.
> Die Zahl der Tafelbesucher steigt ständig an auf 1,65 Millionen:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/01/01/schlimme-nachricht-darf-so-etwas-ein/
> Umgekehrt wächst auch die Zahl der Reichen auch gerade wieder in der Pandemie. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander, denn die Reichen stehen unter dem besonderen Schutz des Staates. Sie häufen Geldmengen an, mit denen sie bestimmen können, was die Politik zu tun hat. Sie sind eine Gefahr für die Demokratie.
> Früher hat man von seiner Hände Arbeit leben können. Heute gibt es „Aufstocker“, das sind Menschen, die zu wenig verdienen, um davon leben zu können. Der Staat muss hier einspringen. Wieso darf es sein, dass Konzerne Milliarden verdienen und ihren Arbeitern nicht einmal das Existenzminimum gönnen müssen?
https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/26/schlimme-nachricht-3/
> Überhaupt nimmt die Zahl der prekären Arbeitsverhältnisse zu: Es gibt immer mehr Zeit- und Leiharbeiter. Und immer mehr müssen sich noch eine Zweitjob suchen, um über die Runden zu kommen:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/21/deutschland-stuerzt-ab-14/
> In Deutschland hat man einmal von seiner Rente leben können: „Die Rente ist sicher!“ war die Devise. Heute ist nichts mehr sicher. Die Leute müssen selbst schauen, wie sie für das Alter vorsorgen. Da gibt es keine Zinsen auf Erspartes und keine Bundesschätzchen mehr. Der Bürger muss schauen, wo er seine Altersrücklagen investiert, und da fallen viele auf die Nase: Der Schauspieler Horst Janson ist ein Beispiel oder auch Sylvia:
https://autorenseite.wordpress.com/2012/05/29/sylvias-rente-wirtschaftssystem-funktioniert-13771220/
> Sind wir dümmer als die Österreicher? Die Deutschen müssen demnächst bis zum Alter von 67 Jahren arbeiten, während unsere Nachbarn in Österreich nur bis 60 im Berufsleben stehen müssen. Ihre Rente ist bei 14-maliger Auszahlung im Jahr um mindestens 400 Euro höher als in Deutschland.
https://autorenseite.wordpress.com/2021/06/03/sind-deutsche-duemmer-als-andere-voelker/
> Wir sind ärmer gemacht worden als die Italiener und Franzosen, wo jeder dreimal soviel Vermögen hat, wie Sie dem oben verlinkten Beitrag entnehmen können. Auch verfügen bei uns viel weniger Menschen über Grundbesitz.
> Wir hatten einmal eine Pressefreiheit. Heute werden die Not leidenden Printmedien vom Staat unterstützt. Wer beißt schon die Hand, die ihn füttert? So wundert uns nicht, dass immer mehr Menschen im Internet nach der Wahrheit suchen und auf Fake–News herein fallen.
> Der Staat lebte einmal überwiegend von den Steuern der Unternehmer. Heute sind die Bürger diejenigen, die hauptsächlich den Staat finanzieren müssen.
> Immer wieder hat das Bundesverfassungsgericht feststellen müssen, dass der schäbige Staat den Armen im Zeitalter des Merkelismus das vorenthält, was ihnen zusteht: Das war beim Existenzminimum der Fall, bei den Hartz-IV- Sanktionen und beim Geld für die Asylbewerber.
> Andererseits ist der Staat großzügig gegenüber den reichen Unternehmen. Unter den unionsgeführten Regierungen hat sich eine Krankheit ausgebreitet: die Subventionitis. Es wird Geld auf Druck von Lobbyisten ausgegeben, obwohl es keinen Nutzen hat:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/09/17/subventionitis/
Allen voran hat die Autoindustrie in 10 Jahren allein vom Bund insgesamt rund 1,15 Milliarden Euro erhalten. Hinzu kommen großzügige Zahlungen der Länder. Trump hat zu Recht dagegen Front gemacht:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/03/07/hat-trump-recht/
Warum zahlen die Autofirmen ihre Forschung nicht selbst aus ihren Milliardengewinnen, sondern lassen sich über die Mehrwertsteuer auch noch von den Ärmsten unterstützen?
> Anstatt den Firmen das Geld für deren Entwicklungen in den gierigen Rachen zu werfen, hätte man mehr Geld für Bildung ausgeben müssen. Wir geben 4,9 % des Bruttosozialprodukts aus. Andere Länder wie Italien, Frankreich und Norwegen tun da mehr. In Norwegen sind es 6,2 %. So verwundert nicht, dass wir bei den Nobelpreisen nicht mehr wie früher vorne dabei sind. Und unsere Universitäten sacken beim internationalen Ranking demgemäß auch immer weiter ab:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/06/25/deutschland-stuerzt-ab-5/
Wie sollen wir da konkurrenzfähig bleiben, wo wir doch vom Blaupausenexport leben müssen? Das Tesla-Werk in Brandenburg ist ein deutliches Warnzeichen.
> Das Volk wird um sein Vermögen gebracht durch die Inflation von fast 4% und durch die Null-Zins-Politik, die jeden Haushalt in 10 Jahren 20.000 Euro gekostet hat.
> Wir hören dauernd etwas über die Notwendigkeit der Schonung der angeblichen Leistungsträger, aber über die Schonung der Lastenträger (sprich: Bürger) hört man kaum etwas. Die Pro-Kopf-Verschuldung ist bis zum Jahr 2020 auf über 26.000 Euro gestiegen. Wenn also beispielsweise ein Mann mit zwei Kindern für diese, seine Frau und die beiden alten Eltern zahlen muss, so sind das schon mal 156.000 Euro. Hinzu kommen die Schulden von Arbeitslosen und Menschen, die ihren Anteil nicht zahlen können. Man sollte mal ausrechnen, wie viel so ein echter Leistungsträger bezahlen muss. Dafür könnte er sich leicht eine Eigentumswohnung kaufen oder sogar ein Haus.
> Ist es nicht schlimm dass wir all unsere Daten Google, Facebook & Co überlassen? Als diese Unternehmen sich bei uns etablierten habe ich gewarnt und angeregt, dass der Bund und die Fernsehanstalten deutsche Plattformen schaffen. Leider vergebens.

Lesen Sie weiter über den Merkelismus:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/14/was-ist-der-merkelismus-i-2/

Und wenn dann die Bundestagswahl stattfindet, werden die meisten wohl ihr Kreuz bei der Union machen nach dem Motto: Weiter so; daran haben wir uns gewöhnt. Da fühle ich mich immer an diesen Witz erinnert:

Ein Playboy kommt in die Hölle. Luzifer führt ihn herum. Überall Luxus wie in einem 5-Sterne-Hotel: Bar, Swimmingpool, Wellness-Abteilung usw. Plötzlich kommen sie an einem Fenster vorbei, hinter dem die armen Seelen von kleinen Teufeln fürchterlich gequält werden.
„Und was ist das?“, fragt der Playboy.
„Das ist unsere Katholikenabteilung. Die wollen es so.“

Die Deutschen sind anscheinend auch solche Masochisten bzw.: Sie sind „des Wahnsinns fette Beute“: Sie wollen versklavt werden, aber bitte ganz langsam und „alternativlos“.

 

 

Wir leben in einer Illusion – Deutschland stürzt ab.

Gerade erfahren wir aus einer Studie, dass 13 Prozent der Mieter in Großstädten weniger als das Existenzminimum zum Leben haben – eine Folge der verfehlten Wohnungspolitik unserer Regierung.
Und gerade haben wir auch lesen müssen, dass die Kinderarmut wieder steigt:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/07/15/das-ist-merkelismus-kinderarmut-steigt/
Diejenigen, die sich von Zahlen des sog. „Aufschwungs“ blenden lassen, merken nicht, dass es bei uns steil bergab geht. Ich habe dies hier oft beschrieben unter „Deutschland stürzt ab“ und „Deutschland erwache!“ und werden dies hier demnächst noch einmal zusammen stellen.

CDU: Wie oft noch wollt ihr diesen Blödsinn erzählen?

Wir lesen gerade, dass die CDU die Grünen „scharf angreift“ (ein normaler Angriff genügt ja bei dem Umfragetief von Laschets CDU nicht, es muss schon scharf geschossen werden):
Besonders scharf wird die CDU unter dem Punkt »Steuererhöhungen«: Weil die Grünen  höhere Spitzensteuersätze, die Abschaffung der Abgeltung von Kapitalerträgen sowie die Einführung einer Vermögenssteuer fordern, würden sie den wirtschaftlichen Aufschwung gefährden, meint die CDU . Na, so was!
Die CDU, die Schutzpatronin der Reichen, hält mal wieder ihren Rettungsschirm über diejenigen, die gar nicht mehr wissen, wohin mit dem Geld. Die Partei will also fortfahren mit dem übelsten Regierungsprogramm, dem die Bürger je ausgesetzt waren. Klicken sie mal durch die Beiträge über den Merkelismus, falls Sie Aufklärungsbedarf haben.
Es soll also nach Meinung der CDU weiter gehen mit dem Programm, das Reiche immer reicher und arme immer ärmer macht.
Wenn man schon die Behauptung aufstellt, dass die Erhöhung der Spitzensteuersätze den wirtschaftlichen Aufschwung gefährde, dann sollte man das auch begründen. Wir hatten doch schon einmal Zeiten, in denen nicht die Bürger mit der Einkommenssteuer, sondern die Unternehmer den Staat überwiegend finanzierten. Da ist die Wirtschaft auch nicht zusammen gebrochen und hing noch nicht wie ein Schwerkranker am Tropf der Subventionen. Warum also soll es schädlich sein, zu Steuersätzen zurück zu kehren, die es auch schon unter CDU-Regierungen gegeben hat? Da muss man nicht gleich von Sozialismus reden.

Um das ganze zu demonstrieren: Nehmen wir einen Fußballspieler mit Millioneneinkünften. Der hat seinen „Mister-10%“, der sein Vermögen gegen eine Gewinnbeteiligung von 10% anlegt. Und wo investiert dieser Mann? Doch nicht unbedingt in der heimischen Wirtschaft, sondern beispielsweise bei Tesla. oder er kauft Gold. Was hat das mit einem Aufschwung zu tun, Herr Laschet?
Wenn wir nach dem Modell Österreich leben würden, bei dem die Wirtschaft ja auch gut läuft, dann hätten die Rentner monatlich 400 Euro mehr in der Tasche und die würden in erster Linie in Deutschland ausgegeben.
So wird ein Schuh daraus, Herr Laschet! Warum geht das bei uns nicht? Das sollten Sie mal erklären, Herr Laschet!

Deutschland stürzt ab

Gestern kam in den Fernsehnachrichten ein Bericht über einen Volkslauf in China. Man sah Tausende von Läufern ohne Maske und hörte, das sei nur möglich, weil in China der Inzidenzwert bei Null liege. Corona ist dort also besiegt. Und bei uns? Da sterben immer noch Menschen. Uns wir hocken deprimiert in der dritten Coronawelle. Wir können’s halt nicht!

Und dazu fällt mir ein, dass wir für den Berliner Flughafen eine Bauzeit von 9 Jahren gebraucht haben, während die Chinesen ihren viel größeren Flughafen von Peking, den größten der Welt, in nicht einmal der halben Bauzeit fertig gestellt haben.

Wir hören dauernd etwas vom „Aufschwung“, aber der bringt nichts:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/06/14/der-dauernde-aufschwung-der-nichts-bringt/
Denn Deutschland stürzt ab. Und der hiesige Ruf „Deutschland erwache“ wird von Söders Wakeup-Call abgelöst, der wie alle bisherigen Aufrufe der Politiker zum Aufbruch kaum etwas bringen wird.

Der verlogene „Politsprech“

Die Politik scheut sich, die Dinge beim Namen zu nennen. Deshalb pflegt sie eine eigene Sprache, die „Politsprech“ genannt wird. So wird heutzutage keiner mehr getötet oder erschossen, sondern „ausgeschaltet“, um nur ein Beispiel zu nennen.
Die „Kunst“ der Politik besteht darin, das, was einem nicht passt, mit einer eigenen Wortschöpfung zu desavouieren. Wenn also nun im Zuge der Coronakrise die Reichen ihr Vermögen in einem Jahr um 35 % gesteigert haben und der Ruf nach Gerechtigkeit immer lauter wird, so wird das von der Regierung als „Neiddebatte“ abgetan. Man diffamiert also auf diese Weise ein so berechtigtes Verlangen wie das nach einer Vermögenssteuer oder nach einer höheren Abgabenlast für Reiche. Diese Reichen werden dabei als „Leistungsträger“ bezeichnet, obwohl ihre Leistung oft nur darin besteht, dass sie ihr Geld vielleicht im Ausland angelegt haben. Aber mit dem Wort „Leistungsträger“ erweckt man den Eindruck, als hätten sie eine ähnliche Funktion wie ein Brückenträger, den man natürlich nicht angreifen darf.
Auch das Wort „Aufschwung“ Ist eine typische Bezeichnung aus dem System des Merkelismus: 
Bei genauer Betrachtung handelt es sich um eine Vermögensverschiebung von den Normalbürgern zu den Reichen. Mit der Nullzinspolitik werden die Unternehmer unterstützt zu Lasten der Sparer, die nun keine Zinsen mehr bekommen. Und mit der Inflationspolitik wird das Vermögen vieler Bürger immer geringer.
Es gab einmal eine Zeit, da waren die Unternehmer mit ihren Steuern die Hauptfinanziers des Staates, heute sind es die Bürger mit ihrer Einkommenssteuer. Und aus dem Steuertopf erhalten dann die Unternehmer Milliarden, mit denen man einen Aufschwung finanziert, mit dem sich die Politiker brüsten. Und die ständig subventionierten Unternehmer, die so ähnlich wie ein Schwerkranker am Tropf am Subventionstopf hängen, gelten als Leistungsträger anstatt als Almosenempfänger.
https://autorenseite.wordpress.com/2018/08/02/die-neue-deutsche-sprache/

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Aufschwung ist eine verschönernde Bezeichnung für eine Geldgier, die die Ressourcen der Erde ausbeutet.
(Siehe auch „Merkelismus„.)

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in er Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Was ist der Merkelismus (I)?


Die Kanzlerschaft von Angela Merkel nähert sich dem Ende und eines Tages werden Historiker auf diese Zeit zurück blicken. Was werden sie sagen?
Ich bin kein Historiker, möchte aber doch hier meine Sicht auf den

Merkelismus

kurz beschreiben. Mein Resümee fällt nicht gut aus, obwohl ich feststellen muss, dass die Kanzlerin unter allen Politikern die höchsten Beliebtheitswerte erreicht. Wie kann es so etwas geben?
Da wuchern natürlich Verschwörungstheorien, die besagen, dass die Bevölkerung über Chemtrails, abgelassenes Kerosin oder chemische Nahrungszusätze dumm und gefügig gemacht werde. So blöde viele diese Theorien manchen erscheinen mögen: Können Sie aber vielleicht erklären, warum die Menschen immer dümmer werden? Neuerdings sogar exponentiell?
http://web.de/magazine/wissen/mystery/chemtrails-menschheit-manipuliert-31159220
Es könnte also eine Art von Herdentrieb sein, der die Menschen veranlasst, der „Leithammelin“ nach zu laufen. Da haben wir ja schon ganz andere Führer mit hohen Beliebtheitswerten gehabt, die wir lieber hier nicht erwähnen wollen und mit denen ich Merkel natürlich nicht vergleichen möchte.
Merkel verdankt ihre Beliebtheit weitgehend auch ihrer von mir so genannten „Diversisionsstrategie“ (Vernebelung, Ablenkung und Schönfärberei), mit der die wirkliche Lage vernebelt wird. Die funktioniert so:
> So ähnlich wie man einem Hund einen Knochen vorwerfen kann, um ihn von etwas anderem abzulenken, macht man es in der Politik: Man spielt über die Medien Randthemen in den Vordergrund, um von wichtigen Problemen abzulenken: Was wurde nicht alles über das Thema „Gender“ verbreitet, obwohl doch eigentlich die sexuelle Ausrichtung eines Menschen seine Privatsache bleiben sollte und es doch wirklich kein Problem ist, ob man nun „Leser*innen“ schreiben muss oder nicht.
> Man redet von Äpfeln, wenn es um Birnen geht, wie es in Interviews bei bohrenden Fragen üblich wird.
> Man betreibt eine Salamitaktik, indem man den Menschen ganz langsam immer mehr weg nimmt, z. B. über die Nullzinspolitik mit Inflation, die die EZB mit Billigung Merkels betreibt. Manchmal erkennen die Menschen dabei gar nicht die Zusammenhänge: Wenn nun die Krankenkassenbeiträge bis zu 17% steigen, wissen die Leute nicht, dass das mit der Nullzinspolitik zusammenhängt, denn die Kassen bekommen für ihre Altersrücklagen keine Zinsen.
> Man verschleiert die Probleme, indem man sie in die Zukunft verlagert, z.B. die Rente.
> Man beseitigt die Probleme verbal, indem man sie schönfärberisch vertuscht, z.B.: „Aufschwung“, obwohl wir in Wirklichkeit einen Abschwung haben. Das, was man „Aufschwung“ nennt, wird doch teuer erkauft mit gewaltigen Subventionen an die Industrie durch Kaufprämien für Autos, durch Bezahlung von Forschungsarbeiten, die eigentlich die Industrie mit ihren Gewinnen finanzieren müsste… Unsere Industrie bietet fast das Bild eines schwer Kranken, der am Tropf hängt.
Zum Thema „Aufschwung“ behaupte ich ja immer, dass wir früher besser leben konnten. Darüber habe ich hier schon öfter geschrieben, z.B. hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/10/09/wie-haben-wir-damals-nur-so-leben-koennen/
Um es noch einmal zusammen zu fassen:
> Unsere Umweltbilanz war früher ausgeglichen, während wir heute 1 1/2 Erden bräuchten, um so weiter leben zu können. Ein Ende ist also abzusehen:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/08/22/heute-ist-der-welterschoepfungstag/
> Früher konnte es sich eine Familie leisten, vom Einkommen des Mannes in der Innenstadt zu leben. Heute müssen wegen der hohen Mieten beide Eheleute arbeiten und können sich meist nur eine Wohnung am Rande der Stadt oder außerhalb leisten mit stressigen Fahrten zum Arbeitsplatz, die Jahr für Jahr mehr Zeit in Anspruch nehmen. Wie sehr unsere Wohn- und Siedlungspolitik im Argen liegt, sieht man bei einem Vergleich mit Österreich, wo es sogar in der Hauptstadt Wien moderate Mieten gibt.
https://autorenseite.wordpress.com/2018/11/04/sind-die-oesterreicher-gescheiter-als-die-deutschen/
Bei uns wurden viele Sozialwohnungen verkauft und sind der Geldgier zum Opfer gefallen.
> Adenauer hatte die Devise ausgegeben: Jedem Deutschen sein Häuschen, denn Hausbesitzer sind CDU-Wähler. Und heute können sich viele kaum noch die Miete leisten.
Vergleicht man die Vorteile unseres früheren Lebensstils mit denen der heutigen Zeit, so mag jeder für sich entscheiden, ob es besser ist, wenn man heute stattdessen überall hin fliegen kann, Shoppen gehen kann, auch wenn man nichts braucht…
Nur sollten die Leute, die einen Aufschwung sehen, auch im Auge behalten, wie teuer wir ihn erkaufen: mit der Staatsverschuldung, mit der Zubetonierung der Landschaft, mit der Verseuchung des Grundwassers, mit der Belastung der Luft, mit tierquälerischer Massentierhaltung, mit der ständig wachsenden Konzentration des Vermögens auf wenige Reiche, während die Tafelgäste immer mehr werden, mit einer Globalisierung, die uns ein Pandemie beschert… Kann man da wirklich von einem Plus reden?
                                                          (Wird fortgesetzt)

Die neuen Unworte: „systemrelevant“ und „Aufschwung“

Im Zuge der Corona-Krise hören wir dauernd das Wort „systemrelevant“. Doch was ist das eigentlich für ein System, das mit diesem Wort gemeint ist? Zunächst einmal ist damit unsere Wirtschaft gemeint und und das System, nach dem sie arbeitet. Es nennt sich soziale Marktwirtschaft müsste aber richtig heißen: Herrschaft der Blutsauger:

> Mit unserer Wirtschaft stimmt etwas nicht:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/03/31/mit-unserer-wirtschaft-stimmt-etwas-nicht/
> Sie ist ein System, das sogar in der Corona-Krise die Reichen immer reicher macht:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/06/05/corona-bringt-die-schaebigen-prinzipien-der-politik-ans-licht/
https://autorenseite.wordpress.com/2020/10/07/so-nicht-herr-altmaier/
>  So klafft die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander.
> Die Kinderarmut nimmt ständig zu:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/02/19/deutschland-stuerzt-ab-15/
> Ebenso die Altersarmut. Wie anders ist es da in Österreich:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/26/fridays-gegen-altersarmut/
> Und der Zulauf bei den Tafeln wächst ständig in unserem reichen Land:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/12/08/deutschland-stuerzt-ab-11/
Das sind nur einige Erscheinungen des Systems, in dem die Rettung der Unternehmen angeblich nach Relevanz erfolgen soll. Richtig müsste es statt „nach Relevanz“ wohl heißen „nach Lobby“. Wie sonst ist es zu erklären, dass die Lufthansa 9 Milliarden erhält, die Künstler aber am Hungertuch nagen. Wenn es gerecht zuginge, müsste die Unterstützung der Branchen nach Erfolgsaussicht (da sähe es schlecht aus bei der Lufthansa) und nach der Zahl der Beschäftigten erfolgen. Weil das alles nicht so ist, wie es sein soll, ist für mich das Wort „systemrelevant“ ein Unwort, das ich nicht mehr hören kann.

Ähnlich verhält es sich mit dem verlogenen Wort „Aufschwung“, das mir genau so zuwider ist:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/10/01/zitat-zum-tag-was-heisst-eigentlich-aufschwung/
https://autorenseite.wordpress.com/2020/06/14/der-dauernde-aufschwung-der-nichts-bringt/

Zitat zum Tag: Was heißt eigentlich Aufschwung?

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Aufschwung“ bedeutet in der Sprache unserer Politiker:
Mehrung des Reichtums auf Kosten der Armen.

Wenn Sie die Politiker überhaupt noch richtig verstehen wollen, müssen sie dieses Lexikon benutzen:
https://autorenseite.wordpress.com/lexikon-des-politischen-sprachgebrauchs-und-des-sonstigen-geschwafels/
Gerade wird gemeldet, dass die Armutsgefährdung bei den Alten in den letzten 15 Jahren um 4,7 % auf 14,7 % gestiegen ist. so dass in unserem reichen Land nun insgesamt 1,65 Millionen Menschen auf die Tafeln angewiesen sind. Dabei geht es den Alten aber immer noch besser als den Kindern:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/03/kinderarmut-nicht-so-schlimm/

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/