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Der Mensch is a Sau! Aufkleber überall


Über das Thema habe ich schon öfter geschrieben, z.B. hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/08/11/der-mensch-is-a-sau-frau-schulze-greifen-sie-durch/
Aber es tut sich zu wenig. Gerade kam in den Nachrichten die Meldung, wie viel etliche Städte dafür ausgeben müssen, um Verkehrsschilder von Aufklebern zu reinigen. Es sind jeweils Zehntausende an Euros in vielen Orten. Die Unsitte des Verklebens von Verkehrszeichen hat inzwischen ein Ausmaß angenommen, dass es gefährlich geworden ist, denn man kann manche Schilder nicht mehr erkennen.
Etliche Städte tauschen nun ihre Beschilderung durch eine neue aus, bei der die Schilder mit einer Beschichtung versehen sind, von der sich die Aufkleber leichter entfernen lassen. Aber die – wenn auch geringeren – Kosten für die Reinigung fallen trotzdem an.
Weshalb w
erden nicht meine Vorschläge aufgegriffen:
> Wer Klebeschilder herstellt, haftet für deren Verwendung. Wenn eine solche Regelung erlassen wird, werden sich die Produzenten sehr genau überlegen, wem sie ihre Produkte verkaufen. Und sie werden diese identifizierbar machen, so dass sie feststellen können, wer die Aufkleber missbraucht hat.
> Man müsste aber das Problem auf jeden Fall so angehen: Klebeschilder dürfen nur mit einer solchen Art von Klebstoff hergestellt werden, dass sich die Schilder leicht abziehen lassen wie die Preisetiketten auf Waren.
Das wäre also alles ganz einfach und enorme Summen würden gespart. Aber unsere Umweltministerin ist auf diesem Ohr taub.
Tun Sie endlich was, Frau Schulze!

Der Mensch is a Sau! Frau Schulze: Greifen Sie durch!

Ich fasse nun noch mal zusammen:

  • Was die Zigarettenkippen anbetrifft, sollte die Tabakindustrie verpflichtet werden, den Packungen kleine brandsichere Beutel oder Boxen anzuhängen, in denen die Kippen entsorgt werden können mit dem Appell: „Bitte halten auch sie die Umwelt sauber!“
  • Auch die Kaugummiproduzenten sollten zur Beifügung von solchen Entsorgungsmöglichkeiten verpflichtet werden. Überall kleben ja die hässlichen ausgespuckten Kaugummis und müssen derzeit noch mühevoll von Reinigungskräften mit Schweißbrennern entfernt werden. Auch hier wäre eine Abwälzung der Kosten auf die Kaugummiproduzenten notwendig. Die Ministerin sollte auch mal ein paar offene Worte an die „Saubären“ richten, die Kippen und Kaugummis in die Gegend werfen. Sie sollte diesen Menschen einmal klar machen, wie sehr sie jene entwürdigen, die ihre Hinterlassenschaften beseitigen müssen.
  • Und noch etwas sollte die Umweltministerin in ihre Bemühungen um mehr Sauberkeit einbeziehen: Eine Unsitte greift immer mehr um sich. Bei uns wird alles Mögliche mit irgendwelchen Reklameetiketten oder sonstigen Botschaften beklebt. Kein Laternenpfahl steht mehr bei uns ohne solche hässlichen Aufkleber. Hier sollte die Umweltschutzministerin auch endlich (!) eingreifen mit zwei Maßnahmen: Wer solche Aufkleber herstellt, hat für die geschätzten Beseitigungskosten zu haften. Und für die Aufkleber müsste gesetzlich bestimmt werden, dass deren Klebstoffe so hergestellt werden müssen, dass man diese Verunzierungen ganz einfach wieder abziehen kann.

Es wäre doch so einfach, gegen diese Umweltsünder etwas zu tun, und es kostet nichts. Warum tun Sie es dann nicht, Frau Schulze?