Schlagwort-Archive: Aufklärung

Ukraine: Glauben Sie das alles?

Es heißt ja: „Im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst.“ Und wenn ich die Meldungen aus der Ukraine höre, frage ich mich schon, ob das alles so stimmt. Gerade hören wir über das Atomkraftwerk Pivdennoukrainsk dasselbe, was wir schon von Saporischschja kennen: Auch dieses Werk sollen die Russen angegriffen haben, wobei es eine „mächtige Explosion“ gegeben habe.

Stimmt das alles, oder verbreitet Selenskyj solche Meldungen, um den Druck auf den Westen zu erhöhen, mehr Waffen zu liefern? Zu Saporischa habe ich geschrieben:
Dafür, dass der Beschuss des AKW eine Showveranstaltung sein könnte, sprechen die Bilder einer Explosion vor einem Kraftwerksgebäude. So „schöne“ Bilder einer Explosion können doch kaum zufällig entstanden sein.
Auch Lawrows freudige Äußerung, dass jetzt bei der Untersuchung durch die IAEO die Wahrheit aufkomme, lässt Schlimmes ahnen.
Wenn man die Bilder des Besuchs der IAEO sah, stellte man fest, dass russische Fahrzeuge beim AKW standen. Sollten also die Russen sich selbst beschossen haben oder sind die Fahrzeuge erst später dort hin gekommen?

Es fragt sich ja auch, warum die Russen die AKWs beschossen haben sollen. Sie brauchen diese ja, wenn sie ihre Absicht verwirklichen, sich die eroberten Gebiet einzuverleiben. Und was soll ein Beschuss knapp neben die Kraftwerke? Sie schaden dem Image Russlands, weil jeder denkt, die schrecken nicht einmal vor einer atomaren Katastrophe für ganz Europa zurück, von der auch übrigens die Russen selbst betroffen sein könnten.

Sonderbar ist auch, dass wir nichts über die Aufklärung der angeblichen russischen Angriffe hören. Müsste nicht in der total von Satelliten überwachten Region feststellbar sein, wer den Schuss abgegeben hat, dessen Einschlag ja auf jeden Fall sichtbar war? Und hat nicht die IAEO vielleicht Munitionssplitter eingesammelt, die sich zuordnen lassen? Darüber herrscht Schweigen. Ebenso hören wir nichts über die Untersuchungen von den behaupteten russischen Gräueltaten. Die müssten doch inzwischen vorliegen.

Kann es sein, dass wir deshalb nichts hören, weil man vermeiden will, dass es zu einem Stimmungsumschwung der Bevölkerung kommen könnte?

Aufklärung einst und jetzt

Das waren noch Zeiten, als ich jung war. Sexualkundeunterricht gab es nicht. Und zu Hause gehörte es sich nicht, über Sexualität zu sprechen. Also blieb für unsere Aufklärung damals nur „die Straße“. Und die hat funktioniert. Was man da durch „Mund-zu-Mund-Propaganda“ erfuhr, hat uns gereicht. So sind wir gut durch die Pubertät gekommen.

Nun werden schon die Kinder in der Schule aufgeklärt. Als ich neulich durch die Stadt ging, hörte ich zufällig, über was sich zwei Mädchen unterhielten, nachdem sie offenbar Sexualkundeunterricht erhalten hatten: „Ich glaube, mein Vater bringt’s nicht mehr!“ (Der Arme!)

Die sonderbarste Aufklärung, von der ich jemals gehört habe, berichtete eine Tante meiner Frau; „Mei, ma war halt so jung und wusste gar nichts. Vor der Hochzeit hat mei Mutter g’sagt: ,Leg a Handtuch drunter!‘“ Na ja, es hat auch so funktioniert.

Fußballer brechen zusammen: Ist Corona schuld?

Das hat es früher nicht gegeben, dass Fußballer während des Spiels einen Herzinfarkt erlitten haben. Nun hat es gerade Coulibaly  erwischt. Wir erinnern uns auch an Eriksen oder Agüero. Das sind aber nur die bekannten Spieler. Auch im Breitensport soll es natürlich entsprechend mehr solche Fälle gegeben haben. Und die Impfgegner haben natürlich sofort eine Erklärung parat: Die Impfung ist schuld.
Wo bleibt die offizielle Erklärung? Sind die Fußballer überhaupt geimpft und wenn ja, kommt ein Zusammenhang mit der Impfung in Betracht? Weil man hierüber zu wenig hört, ist das natürlich Misstrauen erregend – nicht nur für die Impfgegner.

Linke bringen Licht in Maskendeal

Die Linken gelten zwar für die Altparteien als „Schmuddelkinder, mit denen man nicht spielt (koaliert)“. In Wahrheit aber erfüllen sie eine wichtige Aufgabe in unserer verlotterten Demokratie. Mit ihren Anfragen legen sie immer ihren Finger in die Wunden. So haben sie auch für mehr Offenheit bezüglich der Maskendeals gesorgt, die andere gern unter den Teppich gekehrt hätten. Und nun steht Spahn ganz schön dumm da mit seinen fadenscheinigen Ausreden:
https://www.rnd.de/politik/spahn-ministerium-kaufte-67-millionen-ffp2-masken-teurer-als-noetig-ein-NVCIUG6OB5CRHIWJTEUMC3Q2OQ.html
In Bayern gehen die Uhren anders. Da gibt es keine Linke und auch keine Aufklärung darüber, wer die unglaublichen Maskendeals eingefädelt hat und was zur Rechtfertigung gesagt wird.  Aber da gibt es wohl nichts zu sagen, also Schwamm drüber, so denkt man offenbar in der CSU. Kann man so etwas wirklich auf die Dauer durch gehen lassen? Wo bleib die Süddeutsche Zeitung?

CSU: Schon wieder ein Masken-Deal. Herr Spahn, wir verlangen Aufklärung!

Jetzt gab es schon wieder einen Masken-Deal mit einer Millionenprovision für die Tochter des Ex-CSU-Ministers Tandler:
https://www.tagesschau.de/investigativ/wdr/corona-masken-gewinn-101.html
Die Union scheint auf die Vergesslichkeit der Wähler zu hoffen, denn schon bei den früheren Maskendeal wurden wir nicht darüber aufgeklärt, wie so etwas überhaupt bei einer korrekten Verwaltung möglich ist:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/03/12/wahldesaster-fuer-cdu-csu-wegen-des-maskenhandels/
Nun ist es wieder dasselbe. Es kann ja durchaus in Ordnung sein, dass Frau Tandler die Millionen verdient hat, nämlich dann, wenn sich Herr Spahn bei allen Masken- und Schutzkleidungsherstellern umgesehen und nichts besser gefunden hätte als die von Frau Tandler ins Spiel gebrachte Firma. Dann hätte Frau Tandler die Provision verdient. Das müsste uns Herr Spahn aber erst mal detailliert dar tun.
Es geht nicht dauernd nach der bisherigen Methode: „Schwamm drüber und nach vorne blicken.“  Wie wär’s denn, Frau Anne Will, wenn Sie die Maskendeals mal zur Sprache bringen würden?  Es ist doch interessant, wie so etwas bei und möglich sein kann. Oder ist das Thema doch zu heiß?

Wie leicht man übrigens korrekt eine Millionenprovision verdienen kann, erfuhr ich von einem Bekannten. Der hatte einem Handwerker empfohlen, etwas zu tun, was ihm selbst nie eingefallen wäre, nämlich sich um einen Großauftrag bei einer deutschen Großbaustelle zu bewerben. Der Handwerker erhielt den Zuschlag und zahlte dem Bekannten die übliche Vermittlungsprovision von 3 %.

AstraZeneca: WHO vernebelt die Lage

Heute lesen wir eine Verlautbarung der WHO über AstraZeneka:  Sie sei der Meinung, dass die Vorteile die Risiken überwiegen.
Das war doch aber gar nicht die Frage. Es ist doch ganz natürlich, dass auch ein schlechter Impfstoff immer noch besser ist als gar nichts: Wenn also beispielsweise 100 Menschen normal an Corona sterben würden, an einer Impfung aber nur 10, dann überwiegen doch schon die Vorteile im Vergleich zu den Risiken.
Um was es wirklich geht, ist Klarheit, wie ich hier schon gefordert habe:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/03/17/astrazeneca-typisch-fuer-unsere-verwirrte-zeit/
Wir wollen nicht wissen, ob AstraZeneca Vorteile hat, sondern wollen wissen, wie hoch die Risiken einer solchen Impfung sind (Letalfaktor). Und wir wollen auch wissen, wie das vergleichsweise bei den anderen Vakzinen aussieht. Entsprechendes gilt natürlich auch für die Prozentzahlen bei der Schutzwirkung gegenüber Infektionen.
Erst dann ist der Bürger so aufgeklärt, wie es die Rechtsprechung verlangt. Dann kann er entscheiden, ob er vielleicht doch lieber gleich mit einem schlechteren und riskanteren Vakzin geimpft werden will oder ob er lange auf ein sichereres Mittel warten will.

Hanau: Was bei uns schief läuft

Natürlich ist es unerträglich, dass man immer noch nicht weiß, warum der Attentäter einen Waffenschein erhielt und warum die Notrufnummer der Polizei nicht erreichbar war. Da muss nun der Bundespräsident in Hanau selbst erscheinen und Aufklärung bei den Versäumnissen fordern.

Aber etwas anderes ist auch wichtig. Bei der Bekämpfung des Terrorismus sollte man immer wieder auch dies im Auge behalten, wie ich hier schon einmal beschrieben habe:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/06/24/was-beim-terrorismus-falsch-laeuft-2/
Bei all dem, was aus Anlass von solchen Taten gesagt wird, fehlt etwas. was womöglich eventuellen Nachahmern zu denken geben könnte. Sie kommen sich ja so toll vor als Vollstrecker ihrer abstrusen Ideen. Deshalb sollte man sie herunter holen von ihrem eingebildeten Podest und dies heraus stellen:
>  die Schäbigkeit und Feigheit solcher Verbrechen,
>  und die Sinnlosigkeit dieser Taten. Man sollte immer wieder die früheren Attentate erwähnen und darauf hinweisen, dass die Täter nichts von ihren Zielen erreicht haben, sondern nur unermessliches Leid in unbeteiligte Familien gebracht haben.

Corona: Impfpflicht oder Aufklärung? Was verschwiegen wird

Der Papst fordert aus moralischen Gründen eine Impfpflicht für alle.

Söder bringt eine Impfpflicht für Pflegekräfte ins Gespräch.
Das ist ein Schnellschuss, denn es steht noch gar nicht fest, ob die Impfung auch davor schützt, dass man andere anstecken kann. Und reicht es nicht aus, wenn die Alten selbst durch Impfung geschützt werden?
Andere Stimmen fordern dagegen eine bessere Aufklärung des Pflegepersonals. Das halte ich insofern für Unsinn, als kaum eine Bevölkerungsgruppe so aufgeklärt sein dürfte wie das Pflegepersonal, denn diese Leute haben ja ständig Kontakt mit Ärzten und da ist natürlich Corona das Hauptthema. Ich kenne zwar nur wenige Pflegekräfte. Von diesen habe ich jedoch erfahren, dass sie ihre Verweigerungshaltung von den Ärzten übernommen haben. Was uns verschwiegen wird, ist, wie die Haltung der Ärzteschaft ist: Wie viele Verweigerer gibt es unter ihnen? Für mich sind die Impfgegner unter den Pflegekräften ein Indiz dafür, dass sie die Einstellung vieler Ärzte widerspiegeln. Dass wir nichts darüber erfahren, liegt daran, dass die ganze Impfkampagne scheitern würde, wenn zu viele Ärzte eine Impfung ablehnen würden. (In Italien hat man gerade die Impfgegner unter den Ärzten über die Ärztekammer an die Kandare genommen.)
Übrigens: Was heißt denn auch bessere Aufklärung? Jeder weiß doch, um was es geht: Die Impfstoffe wurden beschleunigt zugelassen, ohne dass man Erfahrungen mit Langzeitwirkungen hat. Deshalb wollen sich viele nicht impfen lassen, während andere sagen: Das Risiko nehme ich auf mich, wenn ich mich vor der Pandemie schützen kann. Es fragt sich allerdings auch, wie lange dieser Schutz anhält und ob er wirklich auch alle Mutationen des Virus umfasst.

Nicht auszudenken, wenn sich die Corona-Politik einmal als größter Irrtum der Menschheit herausstellen sollte.

Corona-Impfung: Die wichtigste Frage ist noch gar nicht gestellt

Nun soll es also bald los gehen mit der Impfung gegen Corona. Wir wissen über den Impfstoff, dass er bei unter  -70° gelagert und transportiert werden muss. Das sind schon extreme Anforderungen, bei denen es durchaus zu Pannen kommen kann. Lauern hier Gefahren?
Merkwürdig ist, dass – soweit ersichtlich – noch niemand die Frage gestellt hat: Was passiert eigentlich, wenn die erforderliche Temperatur nicht eingehalten wird? Und wie lautet dann die Antwort?
Bestenfalls ist dann die Impfung nur wirkungslos, aber als Laie fragt man sich, ob man vielleicht bei einem zu warmen Impfstoff Corona bekommt.
Wann werden wir darüber aufgeklärt? Oder hören wir nichts darüber, weil das keine gute Nachricht wäre?

Geheimniskrämerei um Corona

Der Landkreis Berchtesgaden befindet sich im Lockdown. Was mich dabei stört, dass man pauschal den ganzen Landkreis lahm legt. Vom Gesundheitsamt hören wir zwar, das Corona-Virus habe sich über den gesamten Landkreis ausgebreitet. Ich meine aber doch, dass die Bevölkerung Anspruch auf genauere Aufklärung hat.
Man macht ja im allgemeinen keine näheren Angaben darüber, welche Orte wie stark betroffen sind. Anscheinend ist dies auf Datenschutzerwägungen zurück zu führen. Aber wenn es um Existenzen und Arbeitsplätze geht, sollte man doch etwas konkreter werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass in dem gebirgigen Landkreis, in dem die Einwohner der verschiedenen Ortschaften oft kaum Kontakt untereinander haben, sich ein Virus gleichmäßig ausbreiten kann. Es könnte also sein, dass abgeschiedenere Orte wie beispielsweise Schneizelreuth oder Weißbach coronafrei sind. Dann wäre es verfassungswidrig, sie in den Lockdown mit einzubeziehen.
Die Gerichte haben ja immer wieder behördliche Corona-Regelungen aufgehoben, weil sie zu wenig differenziert waren. Auch das Berchtesgadener Land könnte zu so einem Fall werden. Aber mangels ausreichender Informationen können sich die Leute nicht wehren und das macht böses Blut.