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Unser bedrohtes Leben

Manchmal bin ich froh, dass ich schon so alt bin und ein Leben hinter mir habe, in dem es nur bergauf ging: Im Krieg hatten wir Angst um unser Leben. Dann fürchteten wir zu verhungern. Aber von da an ging es aufwärts. Wir starteten mit 40 DM ins Wirtschaftswunder. Und dann konnten wir uns mehr und mehr leisten: statt des „Volksempfängers“ einen „Super“ (Radio mit magischem Auge!), Tennisspiel im Gruppenunterricht bei Sportscheck, die erste Urlaubsreise ins Ausland (Italien), ein Auto, ein Häuschen, Urlaubsflüge… All dies hätten wir nie für möglich gehalten.
Doch was nun kommt, hätten wir auch nicht für möglich gehalten: Wir haben viele Ressourcen zu einem großen Teil verbraucht (Öl, Natur, seltene Metalle, …) und müssen immer mehr dafür bezahlen. Das Klima gefährdet unsere Ernährung. Gefährlich ist auch: So instabile Länder wie Pakistan verfügen über die Atombombe. Was wäre, wenn dort die Taliban die Macht übernähmen? Und trauen Sie vielleicht solchen Ländern zu, dass sie auf ihren Atommüll aufpassen? Das schafft nicht einmal Russland. Dort liegt das Zeug irgendwo herum, dass sich die USA schon darum kümmern und beim Aufräumen helfen wollten, aber das können sie nun doch nicht, weil sie nicht genügend Geld haben. So kann der Atommüll eine leichte Beute für Terroristen werden. Stellen Sie sich vor: radioaktiver Abfall wie das schlimmste Gift der Welt (Plutonium) in der Wasserversorgung von Großstädten oder an Verkehrsknotenpunkten!
Genießen wir die Zeit, in der die Terroristen noch „rückständig“ sind und selber nur normale Bomben basteln! Wie lange noch?

Schlechte Aussichten für 2018?

Trotzdem erst einmal: Ich wünsche Ihnen ein gutes neues Jahr und, dass sich die Wolken am politischen Himmel bald verziehen. Aber die Wolken sind derzeit manchmal recht dunkel:

In der Nähe von Trondheim sind seit Januar Soldaten der US-Armee stationiert. Ihr General Robert Neller sagte zu ihnen, sie sollen sich auf einen „verdammt großen Kampf“ vorbereiten: „Ich hoffe, dass ich falsch liege. Aber es wird Krieg geben. Vergesst nicht, warum ihr hier seid.“ Der General ist Mitglied des sogenannten „Joint Chiefs of Staff“ und im Pentagon für die Notfallplanung zuständig. Er hat mehr Überblick über die Lage als unsereiner. Bisher sind wir ja mit viel Glück immer wieder davon gekommen.
https://autorenseite.wordpress.com/2017/12/21/wir-sind-wieder-einmal-davon-gekommen/
Das wird aber mit Sicherheit nicht immer so bleiben, zumal sich die Atombomben immer mehr ausbreiten und in immer verrücktere Hände geraten:
https://web.de/magazine/politik/nordkorea-konflikt/nordkorea-konflikt-schlechte-aussichten-2018-32722622

Hoffen wir, dass wir auch im Jahr 2018 wieder eine Gnadenfrist eingeräumt bekommen. Und seien wir dankbar dafür, dass es bisher immer gut gegangen ist.

Wie gefährdet wir sind

Wo man hinschaut, drohen uns Gefahren: Wieder einmal lesen wir, dass womöglich tödliche Erreger aus den angeblich sichersten Pentagon-Laboren entwichen sein sollen, wo die USA biologische Waffen entwickeln. Dort sind offenbar Proben von potenziell tödlichen Erregern falsch gekennzeichnet, unsachgemäß gelagert und versandt worden. Es wurden Anthrax-Bakterien in einer Armee-Einrichtung entdeckt, was zur Schließung aller neun Pentagon-Labore geführt. Auch Pest- und Enzephalitiserreger könnten außer Kontrolle geraten sein. Was könnte alles passieren, wenn diese Erreger besonders aggressiv sind und sich weltweit ausbreiten?

Wussten Sie eigentlich, wie nahe wir schon an einer atomaren Katastrophe standen? Lesen Sie mal das hier:
http://www.salzburg.com/nachrichten/welt/politik/sn/artikel/fehlalarm-in-der-udssr-haette-1983-fast-dritten-weltkrieg-ausgeloest-160444/
In der Ukraine-Krise standen wir dank EU und Nato am Rande eines Dritten Weltkriegs, wie Gorbatschow zu Recht warnend bemerkte.
Nun kommt es zu einer neuen Konfrontation im Nahen Osten. Der Westen war nicht in der Lage, dort stabile Verhältnisse zu schaffen mit der Folge eines Flüchtlingsstroms von nie da gewesenem Ausmaß. Aber nun erscheint Putin und mischt sich ein:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/09/01/blamage-fuer-obama-russland-greift-in-syrien-ein/
Man sieht, dass es eine große Dummheit war, Putin ins Abseits zu stellen. Das büßen nicht nur unsere Bauern, sondern auch wir alle, weil wir einem Zustrom von Flüchtlingen ausgesetzt sind, der bald nicht mehr zu bewältigen sein wird.
Man hätte mit Putin reden müssen, um im Nahen Osten wieder stabile Verhältnisse zu schaffen. Der wäre sicher gerne mit dabei gewesen, denn es hätte ihn gefreut zu sehen, dass es ohne ihn nicht geht. Es wäre wohl unvorstellbar, dass Ost und West es nicht gemeinsam geschafft hätten, die Ordnung im Nahen Osten wieder herzustellen. Nun aber droht durch unsere Dummheit, Putin ins Abseits zu stellen, eine Konfrontation der beiden großen Blöcke: Russland wird sich mit dem Iran verbünden und der Westen wird vor der Frage stehen, ob er über die Luftangriffe hinaus nun auch Bodentruppen schicken soll. Die Amis sind ja schon da, wenn auch nur „zu Ausbildungszwecken“. – Wer’s glaubt.