Schlagwort-Archive: Atheisten

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Die meisten Christen haben ein ganz schiefes Bild von ihrem Glauben, weil sie die Bibel nie ganz gelesen haben und sie sich daher mit dem zufrieden geben, was ihnen ihre Pfarrer vorsetzen.

Ist es nicht unglaublich, dass nur ganz wenige Christen das Buch gelesen haben, das doch eigentlich ihr wichtigstes sein sollte, nämlich die Bibel? Nach dem Katechismus ist sie Gottes eigens Wort, für das sich viele Gläubige so wenig interessieren, dass ein weiser Mann einmal sagte: „Die Atheisten kennen oft die Bibel besser als die Christen,“
Mehr über den Autor auf der Homepage oder in er Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Katholikentag – ein Schlag ins Wasser?

Ich weiß ja nicht, warum die Katholische Kirche ihren Katholikentag in Leipzig abhält, wo 80 % nicht an Gott glauben. Versprach man sich davon vielleicht einen Zuwachs an Gläubigen? Daraus ist jedenfalls offensichtlich nichts geworden.
Es gibt ja wohl zwei Arten von Atheisten: Die einen sind fest davon überzeugt, dass es keinen Gott gibt. Die wird man wohl kaum vom Gegenteil überzeugen können. Andere wiederum glauben einfach nur nichts. Bei diesen hätte man doch beim Katholikentag ein wenig Missionssarbeit leisten können.
Ich habe aber den Eindruck, dass man kaum einen einzigen nichtgläubigen Leipziger dazu gebracht hat, in die Kirche einzutreten. Die Fernsehbilder vermittelten eher den Eindruck, als würden die Leipziger die Katholiken als eine Art exotischer Sekte betrachten. Und deshalb waren etliche sehr sauer, dass die Stadt Leipzig den Katholikentag bezuschusst hat.
Interessant ist, dass die Kirche nur wenige neue Gläubige durch Überzeugungsarbeit gewinnt. Ihren Zuwachs verdankt sie in der Regel der Zuwanderung von Christen sowie der Geburt und Taufe des Nachwuchses von Katholiken. Diesen Kindern wird der Glaube so sehr eingeprägt, dass die meisten nicht mehr davon los kommen. Daher gibt es nur ganz wenige Konvertiten.
Nach meinem Dafürhalten gehört es zum Erwachsen-Werden, dass der Mensch alles überwindet, was andere in ihn hinein gepfropft haben, und dass er selbst als mündiger Erwachsener entscheidet, was er für sich als richtig empfindet. Das gilt auch gerade für die Religion.
Eine Hilfe zum Nachdenken finden Sie in dem unterhaltsamen Buch „Verbotene Zone“:

Verbotene Zone

https://autorenseite.wordpress.com/home/