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Totale Verwirrung um AstraZeneca

Gerade lesen wir, dass die EU AstraZeneca auf Lieferung ausstehender Dosen verklagen will. Gleichzeitig erfahren wir, dass die USA 60 Millionen Dosen verschenken will. Dort hat der Impfstoff noch nicht einmal eine Notfallzulassung erhalten. AstraZeneca hat diese Zulassung noch nicht einmal beantragt. Die Firma wird hierfür wohl gute Gründe haben.
Was haben wir schon alles über den Impfstoff AstraZeneca gehört: Ende Januar las man noch, dass das Vakzin bei den über 65-Jährigen nur einen Schutz von 8 % bietet. Deshalb sollten nur Jüngere damit geimpft werden. Nun auf einmal soll das Mittel gut und sicher sein. Wie kann sich die Schutzwirkung innerhalb von 2 Monaten von 8 auf quasi 100 % steigern? Kann man so was glauben?
Erst war das Mittel angeblich völlig ungefährlich, dann löste es doch Todesfälle aus, die nun einen Warnhinweis nötig machen.
Jetzt wird es uns ständig als sicher angepriesen, aber warum soll man sich mit so einem Mittel impfen lassen, wo es doch bessere gibt?

Impfen: Totale Wirrnis

Heute Morgen noch forderte der Virologe Drosten die Alten auf, mutiger zu sein und sich mit AstraZeneca impfen zu lassen, sonst würden sie den Jungen die Impfstoffe weg nehmen, die für sie gedacht sind.
Die Alten sind mit Recht misstrauisch gegenüber AstraZeneca, weil man zu viel Widersprüchliches gehört hat: Erst war das Mittel für Alte nicht geeignet, nun auf einmal soll es gut für sie sein. Erst hatte es angeblich eine geringere Schutzwirkung, nun soll es sicher sein.
Wie recht die Alten mit ihrem Misstrauen haben, sieht man daran, dass in Dänemark nicht mehr damit geimpft wird.
Und auch von Jansson gerät in die Diskussion: In den USA wird nicht mehr damit geimpft.
Man sieht also: Beim Impfen bewegen wir uns auf sehr unsicherem Boden.

Das ist der Gipfel!

Nun also wird bei uns eifrig mir AstraZenca geimpft, weil wir nichts Besseres haben. Aber die Widersprüchlichkeiten und Nebenwirkungen, die hier schon öfter behandelt wurden, werden unter den Teppich gekehrt. Nun fordert der Hausärzte-Chef endlich Klarheit:
https://web.de/magazine/news/coronavirus/hausaerzte-chef-weigeldt-klarheit-astrazeneca-35693704
Das ist schlimm genug. Sollte die Klarheit nicht schon vorher herrschen?

Aber genauso schlimm ist das verlinkte Video selbst. Es gibt nämlich nichts zu sehen, sondern es werden „tröpfchenweise“ ein paar Worte vorgelesen. Was soll der Unsinn? Die drei Sätze hätte man ohne Reklamevorspann in einer Sekunde lesen können. Aber der Besucher soll möglichst lange auf der Seite gehalten werden. Das ist gut für die Platzierung in der Rangliste.
Und weil das Volk immer weniger zu lesen bekommt und stattdessen mit Videos gefüttert wird, sind wir auf dem Weg, ein Volk von Analphabeten zu werden.

Corona-Impfung: Totale Wirrnis

Was haben wir nicht schon für Widersprüchlichkeiten über die Impfungen gehört!
Erst war AstraZenca nicht so sicher wie andere Vakzine, jetzt soll das Mittel sehr sicher sein. (Wie hoch ist denn nun eigentlich die prozentuale Schutzwirkung im Vergleich zu anderen Vakzinen?)
Erst hieß es. AstraZeneca sei für Alte nicht geeignet, jetzt ist es umgekehrt. (Wieso eigentlich? Wenn Alte schon eher zu Thrombosen neigen, müssten Sie doch auch zu solchen Nebenwirkungen beim Impfen neigen.)
Gestern noch hieß es, wer eine AstraZeneca-Impfung überlebt hat, könne sich bedenkenlos ein zweites Mal mit dem Vakzin Impfen lassen. Heute nun hören wir das Gegenteil: Das bereits mit AstraZeneca geimpfte Klinikpersonal solle sich zum zweiten Mal mit einem anderen Vakzin impfen lassen. Allerdings wisse man nichts über das Zusammenwirken der beiden Vakzine. Na, so was! Impfen ins Blaue hinein?

Der Bundespräsident hat sich als Vorbild mit AstraZeneca impfen lassen. Allerdings ist die Vorbildfunktion verpufft, weil Seehofer gesagt hat, dass er eine solche Impfung ablehne.
Der Mensch handelt manchmal nicht ganz logisch: Wenn er ein Risiko von 1:1000 hat, von einem gefährlichen Virus angesteckt zu werden, dann lässt er sich nicht mit einem Mittel dagegen impfen, wenn dabei ein Risiko von 1:1.000.000 besteht.

 

Hört Söder seinen eigenen Wakeup-Call nicht?

Söder hat einen Wakeup-Call gefordert. Nur hat er ihn anscheinend selbst überhört. Ich habe ja schon öfter gefordert, den russischen Impfstoff Sputnik hier auch ohne Zulassung frei zu verkaufen, denn viele würden ihm sogar mehr vertrauen als AstraZeneca.
Erst jetzt fordert auch Söder mit Ramelow, den russischen Impfstoff mit einzubeziehen. Warum nicht gleich? Und was wäre mit dem chinesischen?
Und noch eine Frage muss sich Söder stellen lassen: Warum stellt er insoweit Forderungen, anstatt selbst aktiv zu werden. Warum schafft er ihn nicht selbst für Bayern an? Er kommt damit nicht der EU in die Quere, die ja insoweit offenbar keine Option geltend gemacht hat.
Und eine Extra-Notzulassung eines solchen Verfahrens dürfte doch wohl für einen Mann wie Söder kein Problem sein: Da würde sich doch niemand trauen, einem solchen vernünftigen Vorschlag zu widersprechen.

Verstehen Sie das?


Liegt das daran, dass ich zu alt bin, oder geht es Ihnen auch so? Ich verstehe immer weniger, was in der Politik geschieht:

Nehmen wir als Beispiel AstraZeneca. Noch vor 2 Monaten war es für Alte nicht geeignet und sollte nur eine Schutzwirkung von 8 % entfalten. Nun plötzlich ist es umgekehrt: Es soll gut geeignet für die Alten sein und eine sichere Schutzwirkung entfalten. Ich verstehe nicht, wie es zu einem so plötzlichen Wandel kommen kann, es sei denn wir werden belogen.

Um beim Thema Impfen zu bleiben: Wir sind in einer Notsituation. Warum kann man nicht in einem freien Staat zulassen, dass sich hier Menschen mit dem russischen Impfstoff Sputnik oder mit einem in China bewährten Vakzin impfen lassen dürfen, ohne auf die langwierige Zulassung durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) warten zu müssen? Wenn diese Mittel in Deutschland vertrieben würden, würden sich sehr viele damit impfen lassen und die Inzidenz-Zahlen würden rapide fallen.

Noch etwas zum Thema Pandemie: Herr Spahn, ich verstehe nicht, warum die Steuerzahler 2 Milliarden für die Verteilung der FFP-2-Masken bezahlen müssen, und die Apotheker sich dabei „dumm und dämlich“ verdienen konnten. Hätte die nicht jeder selbst zahlen können, notfalls durch leichte entsprechende Anhebung der Sozialhilfe?

Anderes Thema: In verstehe die ganzen pandemiebedingten Unterstützungsmaßnahmen der Regierung nicht:
Warum bekommt die Lufthansa 9 Milliarden an Unterstützung und andere Unternehmen müssen pleite gehen? Wäre es nicht besser gewesen, die Lufthansa in den Konkurs gehen und neu anfangen zu lassen, anstatt dasselbe Ergebnis mit viel Steuergeld beim jetzigen Prozess des Gesundschrumpfens zu erreichen?
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/29/da-muss-ich-mich-wieder-aufregen-corona-hilfen-rausgeschmissenes-geld/
https://autorenseite.wordpress.com/2021/01/14/unsere-schreihalsdemokratie-was-ist-der-unterschied-zwischen-adler-und-condor-lufthansa/
Wir können nur staunen über Ryanair. Die rührige Fluglinie kommt ganz ohne Unterstützung durch die Krise und hat nun gegen die Unterstützungsmaßnahmen geklagt:
Zu Recht beklagt Ryanair auch die Lohnsubventionen bei uns. Schon Trump hat ja auch mit Strafzöllen gegen deutsche Autos gedroht wegen der deutschen „Dumpinglöhne“. Wieso müssen wir die zu niedrigen Löhne mit Staatsgeldern aufstocken, wenn die Unternehmen Milliardengewinne machen? Tesla zeigt, wohin die ständige Hätschelei der deutschen Autoindustrie führt.

Ach, ich verstehe so vieles nicht, aber ich will Sie nicht weiter damit behelligen. Es läuft halt so vieles schief im Zeitalter der Merkelismus:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/14/was-ist-der-merkelismus-i-2/
https://autorenseite.wordpress.com/2021/02/05/zitat-zum-tag-merkelismus/

Das Hin und her bei AstraZeneca zeigt: Wir wissen viel zu wenig

Was haben wir nur für Experten: Virologen, Epidemiologen und Infektiologen ! Aber trotzdem wissen wir noch zu wenig: Typisch ist der Fall des Impfstoffs AstraZeneca: Ende Januar las man noch, dass das Vakzin bei den über 65-Jährigen nur einen Schutz von 8 % bietet. Deshalb sollten nur Jüngere damit geimpft werden. Nun auf einmal soll das Mittel gut und sicher sein.  Wie kann sich die Schutzwirkung innerhalb von 2 Monaten von 8 auf quasi 100 % steigern? Kann man so was glauben?
Erst war das Mittel angeblich völlig ungefährlich, dann löste es doch Todesfälle aus, die nun einen Warnhinweis nötig machen.

Lachen müsste ich ja, wenn die die jetzige bloße Notfallzulassung der verschiedenen Impfstoffe eventuelle Spätwirkungen nicht berücksichtigt hätte. Das würde mich mit meinen 87 Jahren wohl kaum noch betreffen.
Wahrscheinlich lasse ich mich sowieso nicht impfen. Ich habe seit 3 Jahrzehnten keine Grippe mehr gehabt und hoffe, dass das auch bei Corona so bleiben wird.

AstraZeneca: WHO vernebelt die Lage

Heute lesen wir eine Verlautbarung der WHO über AstraZeneka:  Sie sei der Meinung, dass die Vorteile die Risiken überwiegen.
Das war doch aber gar nicht die Frage. Es ist doch ganz natürlich, dass auch ein schlechter Impfstoff immer noch besser ist als gar nichts: Wenn also beispielsweise 100 Menschen normal an Corona sterben würden, an einer Impfung aber nur 10, dann überwiegen doch schon die Vorteile im Vergleich zu den Risiken.
Um was es wirklich geht, ist Klarheit, wie ich hier schon gefordert habe:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/03/17/astrazeneca-typisch-fuer-unsere-verwirrte-zeit/
Wir wollen nicht wissen, ob AstraZeneca Vorteile hat, sondern wollen wissen, wie hoch die Risiken einer solchen Impfung sind (Letalfaktor). Und wir wollen auch wissen, wie das vergleichsweise bei den anderen Vakzinen aussieht. Entsprechendes gilt natürlich auch für die Prozentzahlen bei der Schutzwirkung gegenüber Infektionen.
Erst dann ist der Bürger so aufgeklärt, wie es die Rechtsprechung verlangt. Dann kann er entscheiden, ob er vielleicht doch lieber gleich mit einem schlechteren und riskanteren Vakzin geimpft werden will oder ob er lange auf ein sichereres Mittel warten will.

Astrazeneca – typisch für unsere verwirrte Zeit

Ich habe es ja schon mal hier beschrieben: Früher herrschten klare Verhältnisse bei der Impfung. Bei Astrazeneca  herrscht Verwirrung: Erst war das Mittel für Alte nicht geeignet, dann wurde es sogar für sie empfohlen. Erst bot es nur einen Schutz von 60 %, nun wird ein sicherer Schutz behauptet ohne nähere Angabe. Und schließlich gab es jetzt Todesfälle.
Glaubte denn wirklich jemand, dass die Impfung ohne jeden Todesfall verlaufen würde?
Früher war es einfach: Da erfuhr man bei jedem Mittel den Letalfaktor (Sterberisiko). Da las man dann: „Das Mittel ist gut verträglich und hat nur einen Letalfaktor von …“ Und dann folgte eine Hochzahl.
Heute verschweigt man den Letalfaktor und ist erschrocken, wenn einer stirbt, anstatt dass man von vornherein sagt, dass beispielsweise bei 3 Millionen Impfungen mit einem Todesfall zu rechnen ist. Und dann wäre es ehrlicher, wenn man die Letalfaktoren der verschiedenen Vakzine vergleichen würde. Aber das geht nicht, weil dass die Durchimpfung der Bevölkerung abbremsen würde. So wurde der Letalfaktor durch eine angebliche  „absolute Sicherheit“ ersetzt.
Und noch etwas bleibt im Dunklen: Die Vakzine haben eine schnelle Notzulassung erhalten. Eventuelle Spätfolgen sind also unbekannt. Da wäre es doch interessant und für eine Aufklärung wichtig, zu erfahren, wie solche Spätfolgen aussehen könnten. Die Rechtsprechung fordert ja eine solche umfassende Aufklärung, gegen die sich allerdings die Ärzte auf ihre Weise wehren.
So sagte einmal ein Arzt, der sich über Juristen wie ich einer bin, ärgerte, zu mir: „Wenn ich nach der Rechtsprechung über alle Risiken einer Blinddarmoperation aufklären müsste, müsste ich Ihnen ein dickes Buch in die Hand drücken.“ Und: „Wenn ein besoffener Arzt in einem Entwicklungsland einen tödlichen Fehler macht, fließt das in die Statistik ein und wir müssen über das Sterberisiko aufklären.“

Corona: Astrazeneca oder Pfizer?

Der Impfstoff von Astrazeneca wird von vielen verschmäht, weil er schlechte Kritiken hatte:
starke Nebenwirkungen und nur ein Schutz von gut 60 %. Weil dieser Impfstoff nun liegen bleibt, hören wir ein Loblied auf ihn aus vielen Kehlen: vom Gesundheitsminister (der inzwischen von manchen als Pannenminister umgetauft wurde) und von Virologen. Das Loblied hat nur einen Fehler: Es ist zu nebulös, wenn von“gut wirksam“ und dergleichen gesprochen wird.
Was fehlt, ist ein klarer Fakten-Vergleich mit dem Mittel von Pfizer und anderen:
Wie hoch ist die Schutzwirkung der verschiedenen Mittel?
Wie hoch ist der „Letalfaktor“?
Wie stark sind die Nebenwirkungen?
Schützen die Stoffe vor Ansteckung anderer?
Weiß man schon was über die Dauer der Schutzwirkung?