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Kann denn Impfen tödlich sein?


Zur Zeit breitet sich wie ein Virus im Internet die These einer irischen Virologin aus, wonach eine Corona-Impfung tödlich sein kann.
Ein trauriges Zeichen unserer Zeit! Es zeigt, dass das Misstrauen gegen die Institutionen so gewachsen ist, dass diese ihre Glaubwürdigkeit eingebüßt haben. Wenn beispielsweise in der Wissenschaft nur einer etwas anderes vertritt als der Rest, dann wird ihm nicht nur zu Recht Aufmerksamkeit zuteil, sondern er findet eine große Anhängerschaft, weil viele Menschen eher glauben, sie würden von der herrschenden Meinung belogen.

Ach, wie einfach war es doch früher beim Impfen: Da wurde bekannt gegeben, wie viele Menschen an Diphtherie usw. sterben, und es wurde gesagt, dass der Letalfaktor (Tödlichkeitsrate) bei der Impfung zu vernachlässigen sei. Dabei wurde eine Hochzahl angegeben, die von den meisten ebenso wenig verstanden wurde wie das Wort „Letalfaktor“. Heute hören wir nichts mehr davon, sondern stattdessen von der guten Verträglichkeit des Vakzins. Das verstärkt natürlich dass Misstrauen der Leute, besonders, wenn dann sogar plötzlich Ärzte eine Impfung wegen der Nebenwirkungen ablehnen.

Wir leben in einer Zeit der „Überinformation“ und die macht das Leben nicht einfacher.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie die richtige Entscheidung treffen und dass es uns nicht so geht wie seinerzeit bei Contergan.

 

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Das Christentum hat sich bei den Juristen und Ärzten nicht durchgesetzt: Diese wissen zwar, wer Justitia und Äskulap sind, können aber meist nicht die Heiligen nennen, die heute für sie zuständig sind.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in er Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Kenne ich nur die falschen Ärzte?

Als alter Mann bekomme ich nun zum dritten Mal Post vom Landratsamt mit  einer Einladung zum Impfen. Inzwischen liegen bei mir ein Dutzend ungelesene Seiten. Ich will erst mal abwarten und mich orientieren.
Daher habe ich mich natürlich zunächst bei dem medizinischen Personal umgehört und gefragt, ob diese Experten sich impfen lassen würden. Die Antwort war immer gleich: „Auf keinen Fall!“
Na so was! Kenne ich vielleicht nur die falschen Ärzte? Und dann habe ich mich bei einer Quelle orientiert, bei der man wohl erwarten kann, dass man einigermaßen objektiv informiert wird: beim Ärzteblatt. Da las ich, dass sich drei Viertel der Ärzte impfen lassen wollen – bei den Ärztinnen und beim Pflegepersonal war der Prozentsatz erheblich geringer:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/119400/Drei-Viertel-der-Aerzte-wollen-sich-gegen-SARS-CoV-2-impfen-lassen
Natürlich ist diese Statistik mit Vorsicht aufzunehmen. („Vertraue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!“) Es ist nämlich vielleicht so, dass manche Ärzte sich nicht einmal anonym als Impfgegner eintragen, weil sie in der Bevölkerung kein Misstrauen gegen die Impfung erzeugen wollen – nach dem Motto: Sollen die sich impfen lassen, das schützt uns auch.“
Die nicht sehr hohe Impfbereitschaft bei den Ärzten wirkt auf mich nicht gerade motivierend: Wenn sich nicht einmal alle die Leute impfen lassen, die dauernd einem erheblichen Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind, warum soll ich das tun, weil ich doch höchstens beim Einkaufen angesteckt werden könnte, wo das Personal die ganze Zeit gesund geblieben ist?
https://autorenseite.wordpress.com/2020/12/12/coronapolitik-gescheitert-iv/
Und ich denke an eine frühere Grippeimpfung, die ich ganz naiv auf Empfehlung über mich ergehen ließ. Ich war danach zwei Wochen lang grippekrank, wenn auch nicht so schwerwiegend. Und nun erfahre ich im Zuge der Corona-Impfung, dass die früheren Grippeimpfungen nur einen unzureichenden Schutz boten, nämlich zu ca. 60 %. Das wurde damals verschwiegen. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich mich nie impfen lassen, zumal man ja nicht sicher wusste, welche Art von Virus auf uns zukommen würde.
Ich halte mich nun erst mal an den altbayerischen Grundsatz: Nix G’wisses woaß ma net. Schau’n ma mal. dann seh’n mir ’s scho!“

 

Söder krank – Allergie muss nicht sein

Als ich Markus Söder kürzlich im Fernsehen sah, dachte ich, ich sehe nicht recht: Der markige Mann sah mitgenommen aus und krächzte seine Worte ins Mikrofon. Erst vermutete ich, er leide an Corona-Grippe, aber dann hieß es, er habe eine Allergie.
So etwas tritt auch sei sonst kerngesunden Menschen auf, wenn sie starkem beruflichen Stress ausgesetzt sind. Und den hat er zur Zeit sicherlich.
Wahrscheinlich ist Söder ja wohl bei den besten Ärzten in Behandlung, aber man hat ja gesehen, dass bisher nicht viel dabei herausgekommen ist.
Daher sollte er einmal dies versuchen:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/05/03/allergien-selbst-heilen/
Es wirkt. Also, Herr Söder: ab morgen vor der Arbeit kurz an der Praterinsel Halt machen und in die eiskalte Isar! Das ist nicht nur gut für die Gesundheit, sondern auch für die Popularität.

 

Zum Sonntag: Santo subito für alle, die bei der Bekämpfung von Corona starben.

Santo subito!“ rief das fromme Kirchenvolk nach dem Tode des Papstes Johannes Paul II und der Ruf war erfolgreich. Der Papst ist nun ein Heiliger.
So sollten die Menschen auch jetzt wieder „Santo subito!“ rufen, nachdem viele Menschen bei der Bekämpfung der Corona-Grippe ihr Leben verloren haben. Da genügt ein bloßes „Merci“ am Eiffelturm nicht.
Eine Heiligsprechung kann ja nicht nur für eine einzelne Person erfolgen, sondern auch für ganze Gruppen, wie wir von den Märtyrern wissen. Daher können auch alle diejenigen heilig gesprochen werden, die ihr Leben eingesetzt haben um das Leben anderer, die an Corona erkrankt waren, zu retten: Ärzte und ihr Personal.
Grundsätzlich sollte man über die Heiligsprechungen wissen:
Während sie früher äußerst selten waren, erlebten wir sie in neueren Zeiten massenweise. Bis zum Jahr 1600 gab es gerade mal eine einzige Heiligsprechung. In den ersten drei Quartalen des 20. Jahrhunderts waren es immerhin 28. Aber dann ging es steil aufwärts: Allein im Jahr 1997 arbeitete die Kongregation an 1500 Verfahren; für jedes mussten rund 250.000 Euro bezahlt werden. Warum ist heutzutage eine solche „Inflation“ von Heiligen zu verzeichnen? Es geht offensichtlich ums Geld, denn heiliger sind die Menschen ja wohl kaum geworden.
Bei einer Heiligsprechung der medizinischen Corona-Opfer könnte die Kirche zeigen, dass es ihr nicht ums Geld geht, sondern um die Vorbildfunktion der Heiligen.
Ich bin mir aber leider sicher, dass mein Vorschlag kein Echo finden wird. Das habe ich nämlich schon einmal erlebt, als ich mich mit einem Brief an den Papst persönlich gewandt habe: Das war vor Beginn des Irak-Krieges von Bush jr. Damals habe ich dem Papst vorgeschlagen, er möge doch die Katholiken aus aller Welt zu einer Friedensprozession in den Irak auf rufen, die sich den Amis entgegen stellen sollte. Ich habe – wie nicht anders erwartet – natürlich vom Papst keine Antwort bekommen. Aber irgendjemand aus dem Kreis seines riesigen Apparats hätte doch mindestens ein freundliches Blabla von sich geben können etwa in dem Sinne, dass der Papst für den Frieden bete. Da zahlt man ein Leben lang Kirchensteuer und dann wird man schlechter behandelt als von jeder verkrusteten Bürokratie.
Übrigens: Stellen Sie sich mal vor, wie anders die Welt heute aussähe, wenn es den Irak-Krieg nicht gegeben hätte: Dann wäre nicht der ganze Nahe Osten destabilisiert worden und das Flüchtlingsproblem wäre uns weitgehend erspart geblieben.

Zwei Fragen zu Corona

Wie kann es sein, dass sich Ärzte und sonstiges Krankenhauspersonal trotz aller Vorsicht so häufig mit dem Corona-Virus infizieren? In China waren es 17.000, in italien vor 10 Tagen 1.600 und gerade haben sich wieder in Magdeburg zwei Krankenhausärzte angesteckt.

Übertreiben wir den Datenschutz nicht doch zu sehr? Als wir hier den ersten Fall einer Corona-Erkrankung hatten, berichtete die Presse so darüber, dass man wusste, um wen es sich handelte. Daraus ergaben sich Probleme. Inzwischen gibt es keine so konkreten Hinweise mehr. Wir erfahren nur, dass es in unserem Landkreis 80 Infizierte gibt. Sollte man nicht jedenfalls angeben, in welchen Orten die Infektionen aufgetreten sind? Dann könnte man dort beispielsweise in den Lebensmittelgeschäften strengere Maßnahmen durchführen und das Personal an den Kassen besonders schützen.

Wie viele Gehirnzellen vernichtet ein Tropfen Alkohol?


Gerade lesen wir wieder, dass Alkohol immer schädlich ist, auch wenn er maßvoll genossen wird. Zuvor lasen wir aber in der Ärztezeitung, dass ein Gläschen Alkohol gut gegen Demenz sein soll.
Wenn ich auf die Jahrzehnte meines Lebens zurück blicke, las ich immer wieder neue Erkenntnisse über die Schädlichkeit bzw. Unbedenklichkeit von Alkohol oder auch von Kaffee.
Und die fielen immer wieder völlig gegensätzlich aus.
Das Schlimmste, was ich über den Alkohol las, stand während meiner Studienzeit in der Zeitung. Damals konnte
n Mediziner angeblich genau vorher sagen, wie viele Gehirnzellen ein Tropfen Alkohol vernichtet. Leider habe in die Zahl längst vergessen, aber sie gab mir zu denken, da ich ja einerseits mein Examen bestehen musste und mir andererseits ein Leben ohne Alkohol keinen Spaß gemacht hätte. Ich ging nämlich damals nach dem Lernen zur Entspannung gerne in Schwabing in eine Bar (Das konnte man sich damals als Student noch leisten!). Dort musste man ein alkoholisches Getränk bestellen. Wasser gab es nicht. Man hätte höchstens GinTonic bestellen und den Gin stehen lassen können.
Ich war immer schon ein Mensch, der herrschende Meinungen kritisch hinterfragte, auch wenn sie von Fachleuten stammte, von deren Fachgebiet ich keine Ahnung hatte. Ich sagte mir damals: Das, was die Ärzte verbreitet
hatten, konnte unmöglich stimmen, denn der wohl intelligenteste Deutsche (Goethe) trank wie viele andere bedeutende Persönlichkeiten gerne ein Gläschen.
Und dann las ich auch zufällig, wie viele Irrlehren schon in der Medizin vertreten worden sind. Ob Sie‘s glauben oder nicht: Sie hätten sogar früher Ihre Exkremente zu sich nehmen sollen:
https://www.aerztezeitung.de/Politik/Gesund-mit-Dreck-und-Kraeutern-290254.html
Das Trinken von Urin hat sich ja bis in die heutige Zeit erhalten. Gandhi und Nehru gönnten sich morgens ein Gläschen frischen Urin und in einem Buch las ich, dass Urin (aus dem Mittelstrahl!) gut gegen Allergien sein soll. Gott sei Dank habe ich keine Allergie, denn ich habe nur einen Strahl, aber keinen Mittelstrahl.
Zusammenfassend bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass man nicht blind seinem Arzt oder den gängigen Gesundheitstheorien folgen soll, sondern dass man auf seinen Körper hören soll. Der weiß oft besser, was ihm gut tut.

Der Irrsinn im deutschen Gesundheitswesen: Ich war eine „Fallpauschale“

Mehrarbeit durch Fallpauschalen:
Ich musste einen kleinen Eingriff vornehmen lassen, der nur im Krankenhaus gemacht werden konnte, weil er eine kurze Narkose erforderte. Das geschah bisher ambulant. Auf einmal war das nicht mehr möglich, weil angeblich sonst wegen der Fallpauschale die Abrechnung mit der Kasse nicht klappt. Auch mein Einwand, dass ich Privatpatient bin, nützte nichts, denn – so wurde mir gesagt – es läuft alles über eine Abrechnungsstelle.
So fand ich mich also morgens im Krankenhaus ein und ließ den kleinen Eingriff machen. Dann lag ich den Tag über im Krankenhaus herum und natürlich auch noch die Nacht. Am nächsten Morgen nach dem Frühstück durfte ich wieder gehen.
Seitdem frage ich mich, ob sich der Wahnsinn im deutschen Gesundheitswesen breit gemacht hat. Und da jammern die Leute über ständig steigende Arbeit und  Kosten!
Immerhin habe ich die Zeit genutzt, um ein paar Aphorismen über die Ärzte zu notieren:

Aphorismen über den Arztberuf

Wer vor seinem Schöpfer sündigt, der soll dem Arzt in die Hände fallen.
(Sirach 38,15)

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Es sind merkwürdige Zeiten, in denen ein Arzt seine Rechnung schneller schickt als ein Handwerker.

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Gebet eines Patienten: Lieber Gott, lass die Diagnosen meines Arztes nicht so falsch sein wie seine Rechnungen.

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Wenn es dir recht schlecht geht und man dich von einem Arzt zum anderen schickt, lernst du etwas kennen, was man die Selbstheilungskraft des Körpers nennt.

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Die meisten Menschen sind fremdbestimmt: Was sie glauben, haben Eltern und Pfarrer entschieden, die Gesundheit überlassen sie einem geldgierigen Arzt und ob sie in den Krieg ziehen, entscheiden machtbesessene Politiker für sie.

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Du bist alt und fühlst dich wohl? Dann lass dich mal vom Arzt durchchecken, und du wirst erfahren, dass du ein behandlungsbedürftiges altes Wrack bist.

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Hüte dich vor einem Gesundheits-Check! Dein Arzt braucht keine Gesunden, sondern Patienten.

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Ein Arzt ist ein Mann, der aus normalen Menschen Patienten macht.( Das lateinische Wort bedeutet zu deutsch: Leidende.)

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Ärztegesetz Nr. 1: Je mehr Ärzte in einer Stadt sind, desto mehr Kranke gibt es.
Ärztegesetz Nr. 2: Es besteht ein statistisch erwiesener Zusammenhang zwischen Arztdichte und Lebenserwartung: Je mehr Ärzte in einem Gebiet wohnen, desto früher sterben die Menschen.

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Ein guter Friseur kann bei einer Frau glatt die Angehörigen von drei Berufssparten ersetzen: den Arzt, den Psychiater und den Beichtvater.

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Wenn ein Arzt einer Frau das Rauchen abgewöhnen will, spricht er nicht von Krebsgefahr, sondern macht darauf aufmerksam, dass der Nikotin-Genuss Falten macht, denn das erschreckt die Frauen mehr.

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Man muss sich überlegen, ob man ein Kind heute noch zu Anstand und Ehrlichkeit erziehen soll: Dann kann es sich in vielen Berufen nur schwer durchsetzen, z.B. als Politiker, Geschäftsmann, Arzt oder Anwalt.

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Wenn einer viele Pillen schluckt, hat er einen Arzt, der sein Handwerk versteht, oder vielleicht ist er auch wirklich krank.

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Weil die Ärzte ihre Aufklärungspflicht im Grunde genommen hassen, vernebeln sie lieber die Tatsachen: „Wenn ein besoffener Arzt in Afrika bei einer OP einen Fehler macht, verlangt unsere blöde Justiz, dass wir Sie über dieses Risiko aufklären.“

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Es sollte einem Arzt zu denken geben, dass sein Tun – juristisch betrachtet – als Körperverletzung bewertet wird (wenn freilich auch als eine gerechtfertigte).

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Wenn ein Neider dir sagt, dass du alt geworden bist, ist alles in Ordnung. Aber wenn er findet, dass du gut aussiehst, ist es höchste Zeit für dich, zum Arzt zu gehen.

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Dein Arzt interessiert sich weniger für deine Gesundheit als für dein Geld

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Wer ist schlechter dran: der Kassenpatient, für den der Arzt keine Zeit hat, oder der Privatpatient, der von vielen Ärzte als Einkommensquelle betrachtet wird und der daher oft mehr über sich ergehen lassen muss, als nötig wäre?

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Der Arzt ist schlimmer als die Krankheit.
Weisheit einer Krankenkasse

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Höre eher auf deinen Körper als auf deinen Arzt. Denn das, was die Ärzte dir heute als wichtige Erkenntnis mitteilen, erweist sich oft schon morgen als Irrtum. Erst heißt es: Iss Spinat und trink Milch, das ist gesund, und nimm viel Vitamin C zur Vorbeugung gegen Grippe. Dann aber hörst du plötzlich, dass Spinat und Vitamin C nicht den versprochen Nutzen bringen und Milch sogar der männlichen Prostata schadet.

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Zyniker behaupten, die ärztliche Kunst bestehe darin, den Patienten so lange hinzuhalten, bis die Selbstheilungskräfte des Körpers wirken. Warum also wartest du nicht selbst darauf – ohne Arzt?

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Man sieht es am Gesicht: Beim Tanz gibt es zwei Gruppen von Menschen: diejenigen, die Spaß daran haben, und diejenigen, die nur dabei sind, weil der Arzt ihnen Bewegung verordnet hat.

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Wenn du zum Arzt gehst, zieh dich ärmlich an! (wegen der Rechnung)
(Weisheit meiner Tante)

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Ein Arzt, der an einem Privatpatienten kein Leiden findet, hat seinen Beruf verfehlt.

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Manchmal könnte man auf den Gedanken kommen, dass die Ärzte das Leben ihrer Patienten nur um die Spanne verlängern, die im Wartezimmer abgesessen wird.

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Früher musste man beim Reisen Angst haben, unter die Räuber zu fallen. Heute muss man fürchten, ein Opfer der Ärzte zu werden.

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Die Kinder, die einmal antiautoritär oder, wie es dann immer mehr üblich wurde, kaum noch erzogen wurden, sind die Flegel in weiß und schwarz (Ärzte und Richter), mit denen du es nun zu tun hast.

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Wenn die Änderung der moralischen Auffassungen so weiter geht wie in den letzten Jahrzehnten, ist die Zeit nicht mehr fern, in welcher das „sozialverträgliche Frühableben der Alten“ nicht nur eine sarkastische Formulierung eines Ärztevertreters ist, sondern zur moralischen Verpflichtung erhoben wird, um die junge Generation zu entlasten.

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Wenn Ärzte von der Verlängerung des Lebens sprechen, sei auf der Hut, ob sie nicht das Sterben meinen oder den Fortbestand einer guten Einkommensquelle.

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Die angehenden Ärzte lernen zu viel über Krankheit und zu wenig über Gesundheit.

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Früher bekamen die Erben den Nachlass, heute kassieren ihn schon vor dem Todesfall die Ärzte.

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Man behauptet oft, es sei ein Zeichen von Alter, wenn jemand findet, dass alles immer schlechter würde. Wie recht man aber mit dieser Schwarzseherei hat, lässt sich einfach mit Zahlen belegen: Z.B. ist der Abrechnungsbetrug der Ärzte in 4 Jahren von rund 7 Millionen Euro auf fast 150 Millionen angestiegen!

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Das Christentum hat sich bei den Juristen und Ärzten nicht durchgesetzt: Diese wissen zwar, wer Justitia und Äskulap sind, können aber meist nicht die Heiligen nennen, die heute für sie zuständig sind.

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Die Gesellschaftsgruppen, die einen Eid leisten sind am meisten aufs Geld aus: die Politiker und die Ärzte.

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Eigentlich müssten die Ärzte gegen die krank machenden chemischen Zusätze der Lebensmittel demonstrieren, aber sie verdienen ja daran und gehen nur auf die Straße, wenn es um ihren Geldbeutel geht.

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Ärzte sind Scharlatane. Sonst würden sie die erwiesenermaßen unwirksame Homöopathie für Humbug erklären.

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