Schlagwort-Archive: Armut

Heute Zitat zum Thema Armutsrisiko: Sie kommen auch noch dran!

 

Die Vereinten Nationen und IWF warnen vor den Folgen des Krieges in der Ukraine:
Für 90 Prozent der Bevölkerung sieht der Entwicklungsexperte der Vereinten Nationen ein Armutsrisiko.
https://web.de/magazine/politik/russland-krieg-ukraine/vereinte-nationen-iwf-warnen-folgen-krieges-ukraine-36693878
Da wären Sie doch sicher auch dabei oder?

 

Rote Socken oder schwarze Strümpfe?


Wie verzweifelt muss die Union sein dass sie jetzt auf eine Wahlkampftaktik aus der Kohl-Ära zurück greift: nämlich auf die „Rote Socken-Kampagne“. Ja, es werden Szenarien vom drohenden Kommunismus an die Wand gemalt, wenn die „Mauerschützenpartei“ mit regiere. Anscheinend hat die Union ihre eigene Vergangenheit vergessen, in der ehemalige Nazis Gründer waren und ein Kommentator der Judengesetze Staatssekretär werden konnte.

Aber Schluss mit der Vergangenheit. Was ist schlimmer: rote Socken oder schwarze Strümpfe? Vor dieser Wahl stehen die Bürger in 4 Wochen. Soll es wirklich so weiter gehen wie bisher und wie ich bereits schon mal hier geschrieben habe und nun nochmals wiederhole. Wenn sie die schwarzen Strümpfe (Union) wählen, müssen Sie dies bekennen:

>  Wir sind für ständig steigende Kinderarmut, denn Geld verdirbt den Charakter
> Wir wollen steigende Mieten. Uns reicht das Existenzminimum oder weniger. Wir sind ja so bescheiden und daher gegen österreichische Verhältnisse (Miete in Wien ∅ 13 Euro pro qm, in München 22).
> Wir finden es gut, dass immer mehr Menschen von den Tafeln ernährt werden müssen. Dann kriegen die Leute jedenfalls ein gesundes Essen.
> Wir sind keine Neidhammel und gönnen den Reichen, dass sie immer reicher werden. Wer ärmer wird, ist selber schuld.
> Wir sind für prekäre Arbeitsverhältnisse: Aufstocker, Zeit- und Leiharbeiter… So kreiert man Aufschwung und eine Steigerung der Unternehmergewinne.
> Wenn Rentner bis ans Lebensende arbeiten müssen und immer mehr einen Zweitjob brauchen, ist das gut so: Arbeit erhält jung.
> Bescheidenheit ist die Zierde des Alters: Wir wollen keine so hohen Renten wie die Österreicher, die 400 Euro mehr bekommen als Deutsche bei14-maliger Auszahlung.
> Wir Deutschen sind fleißig und arbeiten gerne bis 67 und heben uns damit von den faulen Österreichern ab, die mit 60 in den Ruhestand gehen können.
> Es ist gut, dass die Printmedien über Subventionen vom Staat an die Kandare genommen werden. Es geht doch nicht an, dass jeder schreiben kann, was er will.
> Armut schändet nicht. Deshalb gönnen wir den Bürgern der Nachbarstaaten, dass sie mehr Grundbesitz und viel mehr Vermögen haben.
> Wenn bei uns die Armut ständig steigt, so ist das ein Ansporn für das Volk. noch mehr zu leisten.
> Wir zahlen gerne Steuern. Deshalb finanzieren wir nun den Staat anstatt es wie früher von den Unternehmern zu verlangen.
> Wir geben wenig für Bildung aus, denn wir Deutschen sind sowieso gescheit.
> Wir lieben dynamische Männer, denen auch bei traurigen Ansprachen des Bundespräsidenten der Humor nicht vergeht. Deshalb muss Laschet Kanzler werden, auch wenn ihn das Volk nicht mag.
> Wir haben keine Skrupel, Schulden zu machen „auf Teufel komm raus“. Sollen die Kinder und Enkel nur dafür zahlen, dass wir ihnen das Leben geschenkt haben.
Ach, wie gut haben wir es doch in Deutschland. Das wird uns durch Umfragen immer wieder eingebläut. Darum weiter so!

Lesen Sie eingehender über den Merkelismus:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/14/was-ist-der-merkelismus-i-2/

 

Armes Deutschland! Nie war das Armutsrisiko so hoch wie jetzt

https://web.de/magazine/wirtschaft/deutschland-armutsrisiko-hoeher-dgb-schlaegt-alarm-36091988

Soll es wirklich so weiter gehen mit dem Merkelismus?
https://autorenseite.wordpress.com/2021/08/15/schmaehschrift-was-union-waehler-wollen/
Was Herr Laschet verschweigt,  ist ein Eingehen auf die Probleme, die der Merkelismus hinterlässt. Das heißt also: Weiter wursteln wie bisher.
Bedenken Sie bei der Wahl: Reiben Sie sich den Sand aus den Augen, den man Ihnen hinstreut und zeigen Sie soziale Verantwortung!

 

Kinderschutzbund, Familienverband, Mieterverein, VdK, Rentner, Tafelbesucher… Rafft euch endlich auf! Das ist eure Stunde.


Wir leben in einer Schreihalsdemokratie. Wer nicht über eine einflussreiche Lobby verfügt, muss auf die Straße gehen, um seine Interessen wahr zu nehmen. Sonst rührt sich nichts bei unserer Politik.
Die Entrechteten unserer Politik, die sich beispielsweise ihr Existenzminimum erst beim Bundesverfassungsgericht erstreiten mussten, sind den Politikern ziemlich egal, weil diese Menschen aufgegeben haben: Sie gehen kaum zur Wahl, weil sie meinen, dass sich sowieso nichts ändert. Deshalb werden sie von der Politik zu wenig beachtet.
Das muss sich ändern. Deshalb sollten sich die Organisationen, die die Rechte von den Armen wahrnehmen, zusammen tun und gerade jetzt vor der Wahl eine machtvolle Demonstration veranstalten. Es geht doch nicht an, dass die Kinderarmut ständig steigt und dass dadurch die Chancen der armen Kinder schlechter sind. Wollen die Alten hinnehmen, dass ihre Rente nicht mehr sicher ist? Und wollen die Tafelbesucher nicht auch ein auskömmliches Leben führen?
Ja, es läuft vieles schief in unserem Staat:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/08/15/schmaehschrift-was-union-waehler-wollen/
Leisten Sie mit einer machtvollen gemeinsamen Demonstration einen Beitrag dafür, dass sich jedenfalls insoweit etwas ändert!

Sind die Österreicher gescheiter als Deutsche?

Die Frage habe ich hier schon öfter gestellt wegen der höheren Renten und billigeren Wohnungen in Österreich:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/11/04/sind-die-oesterreicher-gescheiter-als-die-deutschen/
Die Deutschen nehmen es hin, wenn sie einem Alter in Armut entgegen sehen und wenn der Wohnraum immer unerschwinglicher wird. Der deutsche Michel schluckt all dies, weil er das alles für „alternativlos“ hält, wie ihm eingetrichtert wird. Er braucht halt lange, bis er aufwacht. Die letzten Wahlen zeigen immerhin ein leichtes Aufmucken.

Gerade lesen wir, dass im Land Salzburg Ölheizungen verboten werden sollen wie schon vorher in zwei anderen Bundesländern. Das wäre doch auch wieder ein Vorbild für Deutschland. Aber es wird lange dauern, bis so etwas in unserer Lobbykratie möglich sein wird.

Schlimme Nachricht (Merkelismus pur)

„Ist dies schon Wahnsinn, so hat es doch Methode.“
(Shakespeare)

Falls Sie nicht wissen, was Merkelismus ist: Machen Sie die Augen auf! Sie leben in einem Staat, in dem dieses Prinzip herrscht:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/01/11/der-merkelismus-oder-das-reichtumsfoerderungsprinzip-raubtierkapitalismus/
Die augenfälligste Erscheinung des Merkantilismus ist, dass die Reichen immer reicher werden und die Armen immer ärmer.
Gerade öffnet uns wieder ein Bericht von Oxfam die Augen: Demnach sind im letzten Krisenjahr die Reichen um 35 % reicher geworden, während aus dem schlichten Volk viele ihre Existenz verloren haben oder vom Kurzarbeitergeld leben mussten.
Das ist nun schon die zweite Krise, die zu einer gewaltigen Umschichtung der Vermögen geführt hat. Bei der Finanzkrise verloren viele ihre Alterssicherung, weil die Banken gerettet werden mussten:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/30/egoismus-der-alten-forts/
Und nun geht es ans Vermögen der Bürger. Ja, die Blutsauger sind unter uns:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/10/13/blutsauger-sind-unter-uns/
Und was tun die Sozis dagegen? Sie rühmen sich, weil sie den „hart arbeitenden Menschen draußen im Lande“ ein paar Kröten mehr gönnen, sprich: den Mindestlohn etwas erhöhen.
Da wundern sich die Politiker, wenn Verschwörungstheorien aufkommen und der Extremismus zunimmt. Sie haben nichts verstanden.

Der Merkelismus oder das Reichtumsförderungsprinzip („Raubtierkapitalismus“) Nachtrag

Heute Morgen habe ich mich schon ausführlicher mit dem Thema befasst
https://autorenseite.wordpress.com/2021/01/11/der-merkelismus-oder-das-reichtumsfoerderungsprinzip-raubtierkapitalismus/
Und schon kommen wieder neue Zahlen, die zeigen, was Merkelismus ist:
 Während 2006 noch 21,5 Prozent der Singles unter der Armutsgrenze lebten, sind des 2016 bereits 32,9 Prozent.
Demnach ist nun also fast jeder dritte Single von Armut betroffen. Zehn Jahre vorher war es nur jeder fünfte.

Zitat zum Tag: Was heißt eigentlich Aufschwung?

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Aufschwung“ bedeutet in der Sprache unserer Politiker:
Mehrung des Reichtums auf Kosten der Armen.

Wenn Sie die Politiker überhaupt noch richtig verstehen wollen, müssen sie dieses Lexikon benutzen:
https://autorenseite.wordpress.com/lexikon-des-politischen-sprachgebrauchs-und-des-sonstigen-geschwafels/
Gerade wird gemeldet, dass die Armutsgefährdung bei den Alten in den letzten 15 Jahren um 4,7 % auf 14,7 % gestiegen ist. so dass in unserem reichen Land nun insgesamt 1,65 Millionen Menschen auf die Tafeln angewiesen sind. Dabei geht es den Alten aber immer noch besser als den Kindern:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/03/kinderarmut-nicht-so-schlimm/

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Das Ende der AfD


Die AfD ist als Protestpartei gegen Merkels Flüchtlingspolitik entstanden und nun ist ihr dieses Betätigungsfeld durch die geradezu rigorose Flüchtlingspolitik der Regierung (Moira!) entzogen worden.
Hinzu kommen ständige innerparteiliche Auseinandersetzungen, die zwangsläufig zu einem Zerfall der Partei führen und ihre Wählerschaft vertreiben.
Nun desavouiert sich die Protestpartei weiter, indem sie sich bei den „Covidioten“ einreiht und Parteimitglieder bei einer verantwortungslosen Demo mitmachen.
Das Ganze erinnert an die NPD, die sich erst als Schreckgespenst der Altparteien etablierte und nun so ziemlich in der Versenkung verschwunden ist.
Der AfD wird es genau so gehen. Nur: Wo werden dann die Rechtsextremen eine Heimat finden?
Was wir nun bräuchten, wäre eine radikal-soziale Partei:

https://autorenseite.wordpress.com/2017/04/03/rpd-radikal-soziale-partei-deutschlands/
Eine solche Partei bekäme nämlich bei dem, was auf uns zukommt, denselben Zulauf wie die AfD in Zeiten ihrer Blüte. Die Coronakrise wird uns nämlich noch lange beschäftigen und sie wird die sozialen Gegensätze noch verschärfen:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/08/13/warum-wir-vielleicht-mit-dem-corona-virus-leben-muessen/
Gestern kam in den Nachrichten die Meldung, dass der Prozentsatz der Armen wieder gestiegen ist. Und jetzt googeln Sie mal, wo diese Meldung in der Presse ihren Niederschlag gefunden hat. Da werden Sie nichts finden, sondern höchstens zu lesen bekommen, dass arm sein gar nicht so schlimm ist. So sind sie halt, unsere braven Medien.
Deutschland erwache!

Seht Ihr das nicht auch so: Streetworker als Alarmzeichen?

Mein Senf dazu:

Gerade steht in der Zeitung, dass eine Kleinstadt wie Kulmbach zwei (!) Streetworker braucht. Und da frage ich mich als alter Mann: Wie sind wir eigentlich früher ohne solche Streetworker ausgekommen? Schon ihr Name sagt, dass es sich um einen neuartigen Beruf handelt, der seinen Ursprung wie so vieles andere auch in den USA haben dürfte:
Streetworker sind Sozialarbeiter, die sich um problematische Zielgruppen bemühen sollen und dazu gehört leider auch die Jugend.
Beispiel: Soeben haben 11-jährige eine Schule demoliert, nachdem sie bereits 25 (!) Straftaten auf dem Kerbholz hatten.
Ich sehe diese Erscheinungen als Anzeichen dafür, dass unsere Gesellschaft krank ist.
Man kümmert sich zu wenig um diejenigen, die von den Politikern oft als das wertvollste Gut des Staates bezeichnet werden, nämlich um die Kinder. Ein Fünftel davon ist in unserem reichen Staat dazu verdammt, in Armut zu leben. Und da ist es wohl durchaus nachvollziehbar, dass so eine Jugend, die schlechte Startchancen hat, einen Hass auf die Gesellschaft entwickelt.
Ein zweiter Faktor, der Streetworker notwendig macht, ist die Zerstörung der Familie.
Durch die vielen Scheidungen steigt die Zahl der Alleinerziehenden, die sich oft schwer durchschlagen müssen: Wie viel Zeit bleibt einer alleinerziehenden Friseuse, die abends noch als Bedienung arbeiten muss, für ihr Kind? Und der Drang bzw. Zwang vieler Frauen zum Berufsleben führt dazu, dass häufig die Kinder eher als Störfaktor empfunden werden oder sich mindestens so fühlen.

Wie die Pflanzen Wasser brauchen, benötigen Kinder Liebe. Aber so, wie die Dürre in der Natur immer mehr zunimmt, verdorrt auch die zarte Pflanze der Liebe.


Wie schön war es doch früher:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/13/sehen-sie-das-auch-so-frueher-war-alles-besser/