Schlagwort-Archive: Armut

Sind die Österreicher gescheiter als Deutsche?

Die Frage habe ich hier schon öfter gestellt wegen der höheren Renten und billigeren Wohnungen in Österreich:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/11/04/sind-die-oesterreicher-gescheiter-als-die-deutschen/
Die Deutschen nehmen es hin, wenn sie einem Alter in Armut entgegen sehen und wenn der Wohnraum immer unerschwinglicher wird. Der deutsche Michel schluckt all dies, weil er das alles für „alternativlos“ hält, wie ihm eingetrichtert wird. Er braucht halt lange, bis er aufwacht. Die letzten Wahlen zeigen immerhin ein leichtes Aufmucken.

Gerade lesen wir, dass im Land Salzburg Ölheizungen verboten werden sollen wie schon vorher in zwei anderen Bundesländern. Das wäre doch auch wieder ein Vorbild für Deutschland. Aber es wird lange dauern, bis so etwas in unserer Lobbykratie möglich sein wird.

Schlimme Nachricht (Merkelismus pur)

„Ist dies schon Wahnsinn, so hat es doch Methode.“
(Shakespeare)

Falls Sie nicht wissen, was Merkelismus ist: Machen Sie die Augen auf! Sie leben in einem Staat, in dem dieses Prinzip herrscht:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/01/11/der-merkelismus-oder-das-reichtumsfoerderungsprinzip-raubtierkapitalismus/
Die augenfälligste Erscheinung des Merkantilismus ist, dass die Reichen immer reicher werden und die Armen immer ärmer.
Gerade öffnet uns wieder ein Bericht von Oxfam die Augen: Demnach sind im letzten Krisenjahr die Reichen um 35 % reicher geworden, während aus dem schlichten Volk viele ihre Existenz verloren haben oder vom Kurzarbeitergeld leben mussten.
Das ist nun schon die zweite Krise, die zu einer gewaltigen Umschichtung der Vermögen geführt hat. Bei der Finanzkrise verloren viele ihre Alterssicherung, weil die Banken gerettet werden mussten:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/30/egoismus-der-alten-forts/
Und nun geht es ans Vermögen der Bürger. Ja, die Blutsauger sind unter uns:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/10/13/blutsauger-sind-unter-uns/
Und was tun die Sozis dagegen? Sie rühmen sich, weil sie den „hart arbeitenden Menschen draußen im Lande“ ein paar Kröten mehr gönnen, sprich: den Mindestlohn etwas erhöhen.
Da wundern sich die Politiker, wenn Verschwörungstheorien aufkommen und der Extremismus zunimmt. Sie haben nichts verstanden.

Der Merkelismus oder das Reichtumsförderungsprinzip („Raubtierkapitalismus“) Nachtrag

Heute Morgen habe ich mich schon ausführlicher mit dem Thema befasst
https://autorenseite.wordpress.com/2021/01/11/der-merkelismus-oder-das-reichtumsfoerderungsprinzip-raubtierkapitalismus/
Und schon kommen wieder neue Zahlen, die zeigen, was Merkelismus ist:
 Während 2006 noch 21,5 Prozent der Singles unter der Armutsgrenze lebten, sind des 2016 bereits 32,9 Prozent.
Demnach ist nun also fast jeder dritte Single von Armut betroffen. Zehn Jahre vorher war es nur jeder fünfte.

Zitat zum Tag: Was heißt eigentlich Aufschwung?

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Aufschwung“ bedeutet in der Sprache unserer Politiker:
Mehrung des Reichtums auf Kosten der Armen.

Wenn Sie die Politiker überhaupt noch richtig verstehen wollen, müssen sie dieses Lexikon benutzen:
https://autorenseite.wordpress.com/lexikon-des-politischen-sprachgebrauchs-und-des-sonstigen-geschwafels/
Gerade wird gemeldet, dass die Armutsgefährdung bei den Alten in den letzten 15 Jahren um 4,7 % auf 14,7 % gestiegen ist. so dass in unserem reichen Land nun insgesamt 1,65 Millionen Menschen auf die Tafeln angewiesen sind. Dabei geht es den Alten aber immer noch besser als den Kindern:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/03/kinderarmut-nicht-so-schlimm/

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Das Ende der AfD


Die AfD ist als Protestpartei gegen Merkels Flüchtlingspolitik entstanden und nun ist ihr dieses Betätigungsfeld durch die geradezu rigorose Flüchtlingspolitik der Regierung (Moira!) entzogen worden.
Hinzu kommen ständige innerparteiliche Auseinandersetzungen, die zwangsläufig zu einem Zerfall der Partei führen und ihre Wählerschaft vertreiben.
Nun desavouiert sich die Protestpartei weiter, indem sie sich bei den „Covidioten“ einreiht und Parteimitglieder bei einer verantwortungslosen Demo mitmachen.
Das Ganze erinnert an die NPD, die sich erst als Schreckgespenst der Altparteien etablierte und nun so ziemlich in der Versenkung verschwunden ist.
Der AfD wird es genau so gehen. Nur: Wo werden dann die Rechtsextremen eine Heimat finden?
Was wir nun bräuchten, wäre eine radikal-soziale Partei:

https://autorenseite.wordpress.com/2017/04/03/rpd-radikal-soziale-partei-deutschlands/
Eine solche Partei bekäme nämlich bei dem, was auf uns zukommt, denselben Zulauf wie die AfD in Zeiten ihrer Blüte. Die Coronakrise wird uns nämlich noch lange beschäftigen und sie wird die sozialen Gegensätze noch verschärfen:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/08/13/warum-wir-vielleicht-mit-dem-corona-virus-leben-muessen/
Gestern kam in den Nachrichten die Meldung, dass der Prozentsatz der Armen wieder gestiegen ist. Und jetzt googeln Sie mal, wo diese Meldung in der Presse ihren Niederschlag gefunden hat. Da werden Sie nichts finden, sondern höchstens zu lesen bekommen, dass arm sein gar nicht so schlimm ist. So sind sie halt, unsere braven Medien.
Deutschland erwache!

Seht Ihr das nicht auch so: Streetworker als Alarmzeichen?

Mein Senf dazu:

Gerade steht in der Zeitung, dass eine Kleinstadt wie Kulmbach zwei (!) Streetworker braucht. Und da frage ich mich als alter Mann: Wie sind wir eigentlich früher ohne solche Streetworker ausgekommen? Schon ihr Name sagt, dass es sich um einen neuartigen Beruf handelt, der seinen Ursprung wie so vieles andere auch in den USA haben dürfte:
Streetworker sind Sozialarbeiter, die sich um problematische Zielgruppen bemühen sollen und dazu gehört leider auch die Jugend.
Beispiel: Soeben haben 11-jährige eine Schule demoliert, nachdem sie bereits 25 (!) Straftaten auf dem Kerbholz hatten.
Ich sehe diese Erscheinungen als Anzeichen dafür, dass unsere Gesellschaft krank ist.
Man kümmert sich zu wenig um diejenigen, die von den Politikern oft als das wertvollste Gut des Staates bezeichnet werden, nämlich um die Kinder. Ein Fünftel davon ist in unserem reichen Staat dazu verdammt, in Armut zu leben. Und da ist es wohl durchaus nachvollziehbar, dass so eine Jugend, die schlechte Startchancen hat, einen Hass auf die Gesellschaft entwickelt.
Ein zweiter Faktor, der Streetworker notwendig macht, ist die Zerstörung der Familie.
Durch die vielen Scheidungen steigt die Zahl der Alleinerziehenden, die sich oft schwer durchschlagen müssen: Wie viel Zeit bleibt einer alleinerziehenden Friseuse, die abends noch als Bedienung arbeiten muss, für ihr Kind? Und der Drang bzw. Zwang vieler Frauen zum Berufsleben führt dazu, dass häufig die Kinder eher als Störfaktor empfunden werden oder sich mindestens so fühlen.

Wie die Pflanzen Wasser brauchen, benötigen Kinder Liebe. Aber so, wie die Dürre in der Natur immer mehr zunimmt, verdorrt auch die zarte Pflanze der Liebe.


Wie schön war es doch früher:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/13/sehen-sie-das-auch-so-frueher-war-alles-besser/

Fridays gegen Altersarmut


In Deutschland herrschen Zustände, die eigentlich unerträglich wären, wenn
man sie nicht durch die Merkel‘sche Politik der sanften Gewöhnung hinnehmen würde. Der deutsche Michel ist eingelullt worden und sanft entschlafen. Nur gelegentlich gibt es hier und da ein Aufbegehren, das aber durch die Politik des Aussitzens irgendwann wieder einschläft. Die „Fridays for Future“ sind die erste etwas zähere Protestbewegung, die es längst auch schon in ähnlicher Weise von Seiten der Alten gegeben haben müsste:
Was sind das für Zustände, wenn die Alten
in unserem reichen Land als Flaschensammler durch die Städte ziehen und sich an Tafeln ernähren, weil die Rente aus einem langen Berufsleben nicht reicht? Es gab einmal eine starke Bewegung der Alten, die die Politiker das Fürchten lehrte, nämlich die grauen Panther. Aber die sind inzwischen zu einer Splitterpartei herunter gekommen. Wie konnte das nur passieren?
Nun jedoch nehmen sich die Alten die Jugend zum Vorbild und veranstalten
Fridays gegen Altersarmut. Das könnte ja gefährlich werden, denken offenbar unsere Politiker und so besinnt man sich auf ein altes Herrschaftsprinzip aus vorchristlicher Zeit, das sich bis heute erhalten hat:
„Divide et impera!“. „Teile und herrsche!“ – man treibt einen Keil der Spaltung in die Phalanx der Gegner:
So verbündet man sich mit denen, die eigentlich die Partei der Alten ergriffen haben müssten: Die Gewerkschaft sieht „reinen Populismus“ bei den Initiatoren der Fridays gegen Altersarmut und wirft ihnen vor, sie hätten
keine konkreten Ziele oder Forderungen, sondern nur ein Feindbild. Da kann man nur sagen: Dümmer geht‘s nimmer. Die Ziele der Alten sind doch klar und berechtigt: Sie brauchen mehr Geld.
Und der VdK sowie der Paritätische Wohlfahrtsverband warnen davor, dass Akteure der extremen Rechten die Bewegung der Alten unterwandert haben könnten und das Thema Armut instrumentalisieren wollten.
Man weiß offenbar nicht Genaues, aber man diffamiert diejenigen, die eigene Versäumnisse der Wohlfahrtsverbände offenbaren.
Typisch ist für unsere Zeit, dass man immer gleich zum Stichwort „Instrumentalisieren“ greift, wenn einem etwas nicht gefällt.
Man redet ja bei uns immer über die Spaltung des Volkes. Und so versucht man, die Alten auch zu spalten und man hat schon etliche Menschen mobilisiert, die gegen diese angeblich rechte Bewegung der Alten protestieren.
Also, liebe Altersgenossen, lasst euch nicht auseinander dividieren! Gemeinsamkeit macht stark. Und wenn es solche Missstände gibt wie bei uns, dann ist es doch gleich, wer bei den Protesten mit marschiert: Die Hauptsache ist, dass man ein gemeinsames Ziel hat, das endlich durchgesetzt werden muss. Wir wollen doch nicht dümmer sein, als die Österreicher:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/11/04/sind-die-oesterreicher-gescheiter-als-die-deutschen/
Deutschland stürzt ab.
Das habe ich hier oft beschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/21/deutschland-stuerzt-ab-14/
Die meisten wollen es nur nicht wahr haben, weil es zuerst die Armen erwischt, und weil sie dem dauernden Gerede der Kanzlerin vom Aufschwung glauben. Der scheinbare Aufschwung wird bezahlt durch Ausbeutung der Bürger, deren Sparguthaben mit Nullzinsen geplündert werden, mit Renten am Existenzminimum, …
Warum wurde bei uns der Spitzensteuersatz, der schon einmal bei 56 % gelegen hat, mit Hilfe der Sozis (!) auf 42 % abgesenkt? Sollten da nicht zuerst die Stellschrauben nachjustiert werden, bevor es die Armen trifft? Aber da hebt gleich ein Geschrei an: Das sei ja Sozialismus oder: „Schluss mit der Neiddebatte.“ „.Keine Bestrafung der Leistungsträger, die ja wieder investieren.“ Was sind das aber für Leistungsträger, die vom ererbten Kapital leben und ihr Geld oft im Ausland anlegen? Da ist es doch besser, wenn die Armen mehr Rente bekommen, die sie auf jeden Fall in Deutschland für den Lebensunterhalt ausgeben. Aber die Armen haben bisher keine Stimme, die laut genug ist, dass sie gehört wird.
In Österreich beträgt übrigens der Spitzensteuersatz 55 %, ohne dass dort die Wirtschaft zusammengebrochen wäre. Bei uns hat es ja auch früher mit einem ähnlichen Steuersatz geklappt. Und so wunderten wir uns nicht, dass es sogar deutsche Unternehmer gegeben hat, die eine Anhebung des Spitzensteuersatzes gefordert haben.
Aber damit sind sie nicht durchgedrungen, denn die von den Lobbys beherrschten C-Parteien sind die großen Hüter der sich ständig vergrößernden Reichtümer. Horst Seehofer bekannte einmal (versehentlich?):
»Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.«

Merkels Erfolg: Die Deutschen sind zufrieden


Die OECD hat die Bürger nach ihrer Zufriedenheit befragt. Dabei gaben die Einwohner von Deutschland einen Zufriedenheitsgrad von 7,0 an, was etwas über dem OECD-Durchschnitt von 6,5 liegt. Damit liegen wir auf Platz 13 von 40. Immerhin!
Eigentlich müsste uns ja nur ein Blick über den Zaun ja unzufrieden machen:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/10/31/tu-felix-austria-traurige-mieten-und-renten-in-deutschland/
In Frankreich sind die Gelbwesten aufgestanden, wo der deutsche Michel brav alles hin nimmt
https://autorenseite.wordpress.com/2017/04/03/rpd-radikal-soziale-partei-deutschlands/
Das ist Merkels zunächst einmal genialer Diversionspolitik zu verdanken: Die besteht darin, dass das Volk von seinen Problemen abgelenkt wird, indem ihm andere vorgesetzt werden, an denen es sich fest beißt wie ein Hund, dem man einen Knochen hin wirft. Dazu gehört auch, dass sie von Äpfeln redet, wenn Birnen das Thema sind: Sie spricht dauernd vom Aufschwung, während es in Wahrheit mit dem Volk immer weiter abwärts geht: Die Armut steigt, die Tafeln haben immer mehr Zulauf, die prekären Arbeitsverhältnisse werden immer mehr (jeder vierte arbeitet im Niedriglohnsektor) und das Wohnen wird kaum noch bezahlbar, denn das kleine Deutschland ist dank Merkels Politik zum weltweit bedeutendsten Immobilienmarkt hinter den Vereinigten Staaten aufgestiegen und lockt Investoren aus aller Welt an.
Warum begehrt niemand auf und warum sind die Deutschen sogar zufrieden? Weil Merkel eine Salamitaktik der sanften Hand betreibt. Auf vielen Gebieten wird alles schlechter, aber so langsam, dass die Leute es kaum merken. Es läuft so wie bei der Zinspolitik: Die Zinsen sinken ganz langsam auf Null und so werden die Menschen enteignet; aber sie sind dabei zufrieden, weil ihnen eingetrichert wird, dass das alles „alternativlos“ ist.

Heute ist der Tag zur Beseitigung der Armut

Kann so etwas überhaupt sein? Bei uns steigt die Armut ständig an, obwohl die Sozialdemokraten an den Regierungen beteiligt waren. Deutschland musste sogar von der OECD ermahnt werden, etwas gegen die Armut zu tun, aber es hat nichts gebracht. Nicht einmal die Kinder wurden von der Verarmung ausgenommen. Darüber habe ich hier schon oft geschrieben und die Gründung einer neuen radikal-sozialen Partei gefordert.
Wie schäbig unsere Regierungen sind, belegt die Tatsache, dass die Armen vor dem Verfassungsgericht ihr Existenzminimum erstreiten mussten, während die Reichen ihren Reichtum ständig vermehren konnten.
Da wundern sich die „Volksparteien“, dass sie immer weniger Rückhalt im Volk haben. Die SPD ist mit Recht auf dem Weg zur Splitterpartei und die AfD macht enorme Gewinne, weil immer mehr Menschen sie aus Protest wählen.
Es wird immer von einer Spaltung des Volkes gesprochen. Eine davon sieht so aus: Die Absahner stehen gegen die Ausgenutzten.

Aktionstag gegen die Angst


Haben Sie Angst? Wenn man wie ich den Krieg mitgemacht hat und den Bombenhagel, der damals  88% unserer Stadt zerstört hat, gerade noch überlebt hat, dann weiß man, was Angst ist.
Wenn man aber von den Ängsten von heute liest, dann kann man sich nur wundern: So gibt es die Arachnophobie, die Angst vor Spinnen. Da kann man höchsten von Hysterie reden
Die Medien berichten immer wieder, dass die Deutschen ein ängstliches Volk seien: Sie fürchten den Klimawandel, den Terrorismus, die Armut im Alter…
In Wirklichkeit sind das aber keine echten Ängste, sondern Sorgen.
Und was soll schon bei einer Umfrage, wovor man Angst hat, anderes heraus kommen, als dass die Menschen von diesen Sorgen reden.
Die Deutschen sind also wohl kaum ein ängstliches Volk, aber wenn das mit dem Absturz unseres Landes so weiter geht, dann wird man einmal Angst bekommen können.