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Coronapolitik auf dem falschen Weg

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Was haben wir nur für Experten für Corona: Virologen, Epidemiologen und Infektiologen! Nun melden sich auch noch Aerosolforscher zu Wort:
Im Freien seien Ansteckungen äußerst selten, im Promille-Bereich. Hierauf sollten die begrenzten Ressourcen nicht verschwendet werden, heißt es in ihrem Brief. Auch würden im Freien nie größere Gruppen – sogenannte Cluster – infiziert, wie das in Innenräumen etwa in Heimen, Schulen, Veranstaltungen, Chorproben oder Busfahrten zu beobachten sei.
Endlich kommen nun auch Wissenschaftler zu dem Ergebnis, das ich hier schon zu Beginn der ersten Coronawelle vertreten habe: Ich habe schon damals öfter die komplette Schließung der Gastronomie kritisiert und darauf hingewiesen, dass die Ansteckungsgefahr in Biergärten nur im Promillebereich liege. Aber keiner hat auf mich gehört. Wie viel leichter wären die Coronamaßregeln zu ertragen gewesen, wenn die Menschen ins Gasthaus hätten gehen können.
Aber die Politik verfolgt einen Weg der starren Regeln, besser gesagt: der Sturheit. Corona breitet sich aus, weil die Politik nicht in der Lage ist, Massendemonstrationen wie in Kassel und Stuttgart zu verhindern. Und nun muss sie mit einem strengen, ungezielten Lockdown reagieren. Denn irgendetwas muss ja geschehen. Das erwartet das Volk. Und da handelt man nach dem alten Adenauer-Grundsatz: „Keine Experimente!“ Aber es ist kein Experiment, wenn man sich nach den fundierten Erkenntnissen der Aerosolforscher richtet.

Corona: Herr Spahn, erklären Sie mir das mal!

Dass wir auf dem falschen Weg sind, habe ich hier schon öfter beschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/02/19/corona-der-falsche-weg-5/
Nun kommt endlich auch einmal ein Virologe zu der Überzeugung, die ich hier schon lange vertreten habe: Prof. Streeck spricht sich dafür aus, die Gastronomie probeweise zu öffnen.

Man hat ja die Gastronomie einfach zu gemacht, ohne dafür wissenschaftliche Belege über die Ansteckungsgefahr gehabt zu haben.
Herr Spahn, können Sie mir vielleicht einmal erklären, wieso das Personal der Lebensmittelmärkte gesund bleibt, obwohl es beim Einräumen der Regale ständigem Kundenkontakt ausgesetzt ist? Um wie viel sicherer müssten also Gäste in einem Lokal sein, in dem ausreichende Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden (ausreichender Abstand und womöglich noch Plexiglasscheiben zwischen den Tischen). In Biergärten betrug die Ansteckungsgefahr übrigens bei Grippeepidemien früher ohne Schutzmaßnahmen nur 1:1000.

Und noch etwas würde ich gerne von Ihnen wissen: Wie kommt es, dass München auf den sagenhaften Inzidenzwert von 30 kommt, während dieser Wert in unserem Landkreis ca. dreimal so hoch ist? Eigentlich müsste es doch durch das engere Zusammenleben in der Großstadt (U-Bahn!) genau umgekehrt sein.

Meine These zu diesen Widersprüchlichkeiten ist diese: Bei strikter Einhaltung der AHA-Regeln bleiben die Menschen gesund. Bei uns auf dem Land scheint vielleicht eher die altbayerische Regel zu gelten:
„A Guater hält’s aus und um an andern is net schad!“ Deshalb nimmt man vielleicht hier die Corona-Regeln nicht so ernst wie in der Stadt.

Nun sollte man in erster Linie einmal über die Öffnung der Gastronomie reden. So lange sie geschlossen bleibt, neigen die Menschen mehr dazu, über die Stränge zu schlagen, und dadurch steigt die Ansteckungsgefahr. Eine heimliche Party  hat auf jeden Fall mehr Infektionen zur Folge, als ein Lokal verursachen würde.

Corona – Der falsche Weg: Wer redet über die Alten?

In den Seniorenheimen wurde geimpft. Damit ist anscheinend das Thema „Alte und Corona“ erledigt.Der Fokus der Medien richtet sich nun fast ausschließlich auf die Kinder: Die armen Kleinen müssen wieder in die Schule, weil sie sonst Opfer der häuslichen Gewalt werden oder sich langweilen. Und beim Homeschooling geraten viele Kinder ins Hintertreffen.
Alles gut und schön! Aber man sollte auch die vielen Alten nicht aus dem Blick verlieren. Für sehr viele war der tägliche Gang ins nächste Lokal zum Mittagessen der einzige soziale Kontakt, der ihnen noch verblieben ist. Nun sitzen sie stattdessen einsam vor ihrer Fertigpizza oder finden: „Ach, ich brauche heute nichts.“
Wir sind ein Volk der Alten geworden und da hätte man doch einmal ihnen zu Liebe untersuchen können, wie hoch denn eigentlich die Ansteckungsgefahr in gut geführten Lokalen überhaupt ist. Mir ist hierzu nur bekannt, dass das Infektionsrisiko in Biergärten 1:1000 beträgt. In Lokalen mit Abständen und Plexiglasscheiben zwischen den Tischen wird es kaum anders sein. Da haben viele Wirte leider umsonst investiert, weil man lieber pauschal schließt anstatt genau zu untersuchen. Blinder Aktionismus ist so etwas! Und wie ich Frau Merkel kenne, wird das so weiter gehen.

Corona: Impfpflicht oder Aufklärung? Was verschwiegen wird

Der Papst fordert aus moralischen Gründen eine Impfpflicht für alle.

Söder bringt eine Impfpflicht für Pflegekräfte ins Gespräch.
Das ist ein Schnellschuss, denn es steht noch gar nicht fest, ob die Impfung auch davor schützt, dass man andere anstecken kann. Und reicht es nicht aus, wenn die Alten selbst durch Impfung geschützt werden?
Andere Stimmen fordern dagegen eine bessere Aufklärung des Pflegepersonals. Das halte ich insofern für Unsinn, als kaum eine Bevölkerungsgruppe so aufgeklärt sein dürfte wie das Pflegepersonal, denn diese Leute haben ja ständig Kontakt mit Ärzten und da ist natürlich Corona das Hauptthema. Ich kenne zwar nur wenige Pflegekräfte. Von diesen habe ich jedoch erfahren, dass sie ihre Verweigerungshaltung von den Ärzten übernommen haben. Was uns verschwiegen wird, ist, wie die Haltung der Ärzteschaft ist: Wie viele Verweigerer gibt es unter ihnen? Für mich sind die Impfgegner unter den Pflegekräften ein Indiz dafür, dass sie die Einstellung vieler Ärzte widerspiegeln. Dass wir nichts darüber erfahren, liegt daran, dass die ganze Impfkampagne scheitern würde, wenn zu viele Ärzte eine Impfung ablehnen würden. (In Italien hat man gerade die Impfgegner unter den Ärzten über die Ärztekammer an die Kandare genommen.)
Übrigens: Was heißt denn auch bessere Aufklärung? Jeder weiß doch, um was es geht: Die Impfstoffe wurden beschleunigt zugelassen, ohne dass man Erfahrungen mit Langzeitwirkungen hat. Deshalb wollen sich viele nicht impfen lassen, während andere sagen: Das Risiko nehme ich auf mich, wenn ich mich vor der Pandemie schützen kann. Es fragt sich allerdings auch, wie lange dieser Schutz anhält und ob er wirklich auch alle Mutationen des Virus umfasst.

Nicht auszudenken, wenn sich die Corona-Politik einmal als größter Irrtum der Menschheit herausstellen sollte.

Corona: Hört endlich aufs Volk!

Nach einer Umfrage sind 78% der Bundesbürger für eine Wiedereröffnung der Lokale. Also, Ihr Politiker, macht endlich die Lokale jedenfalls mittags wieder auf, wenn Ihr Angst habt, dass die Gäste abends über die Stränge schlagen könnten.
Erinnert Ihr Euch noch, was Demokratie eigentlich bedeutet? Volksherrschaft! Also macht doch mal, was das Volk will. Wenn Ihr meint, das Volk sei in dieser Hinsicht halt unvernünftig, so stimmt das nicht, denn die Menschen sind durchaus für eine Beibehaltung der sonstigen Kontaktbeschränkungen.
Unvernünftig wäre es vielmehr, die komplette Schließung der Lokale beizubehalten. Wie soll man sich denn in einem Lokal anstecken, wo man am Empfangstisch warten muss, bis man vom Personal einen Platz angewiesen bekommt, der einen gebührenden Abstand zum Nachbartisch hat und womöglich noch durch eine Plexiglasscheibe getrennt ist? Bevor Ihr weiter die viel zu pauschale Schließung der Gaststätten aufrecht erhaltet, fragt doch jedenfalls mal vorher die Fachleute, was die von einer Teil-Öffnung der Gasthäuser halten. Es geht nicht nur um viel Geld und Existenzen, sondern auch um eine ausreichende Ernährung der vielen Alten. Es geht doch nicht an, dass Ihr Euch (virtuell) zusammensetzt, ohne die Virologen dabei zu haben.
Eigentlich sollten ja die Gastronomen aktiv werden und ihrerseits ein Gutachten von Virologen darüber vorlegen, dass eine Öffnung  der Lokale am Mittag unbedenklich ist. Aber vielleicht haben die Gastronomen ja kein Interesse an diesem Schritt, denn sie erhalten eine großzügige Entschädigung: also ein Einkommen ohne Arbeit. Und vielleicht würden sie bei Öffnung ihrer Lokale auch nicht mehr verdienen, weil viele Gäste aus Besorgnis ausbleiben könnten.

Corona: Der falsche Weg

Ich lebe beim „hottesten“ Corona-Spot. Und ich staune, dass in den beiden EDEKA-Märkten und beim ALDI das Personal fröhlich und gesund ist. Gott sei Dank, denn was wäre wohl los, wenn die Lebensmittelläden zu machen würden? Das Personal hat ja wohl mehr (distanzierten) Kontakt mit anderen Menschen als die meisten. Dennoch hat sich offenbar keiner angesteckt. Das liegt eindeutig daran, dass in den Geschäften die Corona-Maßregeln strikt  befolgt werden.
Bei der Gastronomie hätte es auch so sein können, weil in den soliden Gastwirtschaften Vorkehrungen gegen eine Ansteckung getroffen und die Regeln eingehalten wurden. Hat man überhaupt einen Fall erlebt, wo sich jemand in einem korrekt geführten Lokal angesteckt hat?
Wir sehen nun, dass sich die Schulen zu Hotspots entwickeln, weil die Kinder nicht so zu bändigen sind, dass die Regeln immer genau beachtet werden. Die Steigerung der Infektionen in Schulen wird allerdings herunter gespielt wird, weil die Welle der Ansteckungen sich erst entwickelt. Es war also der falsche Weg, die Schulen offen und die Lokale zu zu machen. Man hätte sie doch mindestens mittags offen lassen können.
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/11/corona-die-falsche-politik-schulen-schliessen-oder-gastronomie/
Ich sehe die Kinder als Opfer unserer Wirtschaftspolitik. Die Wirtschaft funktioniert nämlich nur, wenn auch viele Frauen berufstätig sind, und die wissen natürlich nicht, wohin mit den Kindern, wenn die nicht in der Schule sind.
Das Ganze wird vertuscht, indem man sich unheimlich Sorgen um die Ausbildung der Kinder macht. Es ist schon von der Gefahr einer „lost generation“ die Rede. Was wäre schon dabei gewesen, wenn man die Herbstferien um 2 Wochen verlängert hätte oder die Weihnachtsferien ein paar Tage ausdehnt? Unsere alte Generation hat nach dem Krieg ein Jahr lang keinen Unterricht gehabt und doch sind wir fähig gewesen, Deutschland wieder aufzubauen.

Corona: Wirte, wehrt Euch!

Liebe Gastwirte, was Euch angetan wird, ist himmelschreiendes Unrecht: In den Verkehrsmitteln und den Geschäften kommen sich die Menschen bedenklich nahe und da kommt es zu keinem Lockdown, wohl aber bei Euch.
Ihr habt große Investitionen auf Euch genommen, um Eure Lokale sicher zu machen, und nun müsst Ihr erleben, dass dies alles umsonst war. Eure Lokale werden geschlossen, obwohl es offensichtlich kaum möglich ist, dass jemand sich bei Euch ansteckt, wenn Ihr die Regeln beachtet.
Das Traurige an den Corona-Schutzmaßnahmen ist ja, dass die Regierung sich offensichtlich kaum auf belastbare Daten stützen kann. Sie hätte Daten darüber sammeln müssen, wo sich die Menschen angesteckt haben. Und da weiß man nur, dass Familienfeiern und Partys Hotspots sind. Aber zu wie vielen Prozentpunkten die Gastronomie beteiligt ist (wenn überhaupt), das weiß man nicht. Ein so schwerwiegender Eingriff in die Grundrechte ist also offenbar nicht mit Fakten belegbar.
Die Bundesregierung hat anscheinend nicht berücksichtigt, welch wichtige Funktion Ihr für die Gesundheit habt: Weil es Euch gibt, brauchen viele Alte nicht ins Altenheim, so lange sie es noch irgendwie schaffen, ein Lokal zu erreichen. Das ist für sie auch psychisch wichtig, weil sie Abwechslung haben und unter Menschen kommen. Nun hocken sie zu Hause und haben keinen Appetit: „Ach ich brauche heute nichts!“ so sagen viele, weil sie den Aufwand für das Kochen scheuen, so weit sie dazu in der Lage sind, denn viele sind ja dement.
Also Ihr Wirte, schließt Euch zusammen zu einer Protestaktion: Hängt Schilder an Eure Gasthaustüren mit Bildern und dem Hinweis: „Liebe Gäste! So sicher sind unsere Lokale, aber die Kanzlerin gönnt Euch das Essen nicht.“ Nehmt Euch ein Beispiel am Protest der Künstler:
https://www.suedost-news.de/region-und-lokal/regionales-traunstein/grabenstaett_artikel,-musikerprotest-im-netz-gegen-buehnenverbot-_arid,598179.html
Habt Ihr denn nicht mitbekommen: Wir leben in der „Schreihals-Demokratie„.  Wer am lautesten schreit (oder die beste Lobby hat), bekommt das meiste Geld oder braucht nicht zu schließen.

Corona: Die große Illusion

Wenn man die Leute über Corona so reden hört, merkt man, dass die meisten einer Illusion unterliegen: Sie denken, dass diese Krankheit durch die eingeleiteten Maßnahmen so ähnlich verschwindet wie andere Grippen auch bisher. Das ist aber leider ein großer Irrtum: Corona lebt auch dann weiter, wenn die Temperaturen steigen. Das zeigt das Beispiel Australiens.
Ziel der ganzen Maßnahmen gegen Corona ist lediglich, dass sich die Ausbreitung dieser Krankheit so sehr verlangsamt, dass unser Gesundheitswesen das verkraften kann.
Das wirkliche Ende von Corona können wir nur auf zweierlei Wegen erreichen:
Erstens durch eine Impfung, aber die Herstellung eines Serums dauert sehr lange und ist derzeit nicht in Sicht.
Also bleibt wohl derzeit nur der zweite Weg: Man muss abwarten bis die „Herdenimmunität“ erreicht ist, d.h. es müssen so viele erkranken und wieder gesund geworden sein, dass die meisten Menschen genügend Abwehrkräfte gegen Corona entwickelt haben und dass dadurch die Ansteckungsgefahr gegen Null absinkt. Zur Erreichung der Herdenimmunität müssten etwa 50 Millionen Bundesbürger erkranken.

Also insgesamt keine guten Aussichten! Bleiben Sie trotzdem gesund!

Corona: Was ist die Wahrheit?

Die Frage nach der Wahrheit habe ich mir in der Corona-Krise schon öfter gestellt, so auch beim Thema „Mundschutz“. Da hörten wir zuerst von den Virologen, dass der schlichte Mundschutz nichts nützt. Das konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, denn für jeden einfachen Laien ist spürbar, dass ein Teil der Atemluft im Stoff hängen bleibt. Wie konnten die Virologen das leugnen?
Dann kamen die Virologen zu dem Schluss, dass ein Mundschutz jedenfalls die Ansteckung anderer verhindern kann. Warum nicht auch die eigene? Wenn ein Mundschutz zwar nicht die Gewähr bietet, vollkommen geschützt zu sein, so wird er doch wohl einige Viren aus der Luft heraus filtern können.
Nun führen schon einige Städte eine Pflicht zum Tragen von einem Mundschutz ein.
Warum dieser Meinungswandel zum Mundschutz? Da werde ich den Verdacht nicht los, dass der Nutzen des Mundschutzes erst herunter gespielt wurde, weil es zu wenig davon gab. Es hätte doch erhebliche Unruhe in der Bevölkerung ausgelöst, wenn gleich festgestellt worden wäre, dass ein Mundschutz notwendig wäre, aber wenn es nicht genügend davon gäbe. Da hätte die Bundesregierung schlechte Noten bekommen und nicht so eine positive wie gerade eben.
Selten erleben wir so sehr, was Mainstream heißt, wie nun in der Corona-Krise: Dies ist nicht nur meine Meinung, sondern wir lesen hier in einem Kommentar:

„Wie die ganze Bevölkerung, so leidet inzwischen auch das Konzept der Polit-Talkshows am Ausnahmezustand. Diskussionen finden kaum noch statt, stattdessen haben die Sendungen eher etwas von Lagebesprechungen… Auch ein bisschen mehr Streit wäre wieder zu wagen. Vertreter der Oppositionsparteien waren bei Anne Will schon seit mehreren Wochen nicht mehr zu Gast.“

Nun nähen viele ihren Mundschutz zu Hause selbst und ich wünsche ihnen, dass sie damit Erfolg haben und gesund bleiben.

Corona: Auch Sie kommen dran!

Zur Zeit leben wir mit zwei Illusionen:
Wir glauben, dass bei uns die Corona-Grippe nur halb so schlimm ist wie anderswo, weil wir viel weniger Opfer haben. Aber vielleicht stimmen ja unsere Zahlen nicht wie so vieles andere auch:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/03/28/corona-virus-werden-wir-bei-der-zahl-der-toten-belogen/
Wir glauben weiter, dass die Corona-Grippe so wie andere Grippen auch demnächst wieder verschwindet. Wir wissen aus Erfahrung zwar, dass es eine Grippezeit gibt und dass diese mit den warmen Frühlingstagen endet. Richtigerweise sollte man aber statt Corona besser sagen: COVID-19, denn diese Krankheit ist anders als die normalen Grippen. Wir sehen am Beispiel Australien, dass sich Corona dort trotz sommerlicher Temperaturen genauso ausbreitet wie auf der nördlichen Halbkugel in der „Grippezeit“.
Corona wird bei uns also weiter wüten und deshalb sprechen vorsichtige Virologen auch nur davon, dass man die Ansteckungsprozesse verlangsamen müsse, damit die Krankenhäuser nicht überlastet werden.
Wir müssen also weiter darauf warten, dass ein Impfstoff gegen diese Krankheit gefunden wird. Nach Meinung der Experten ist dies nicht vor Jahresende zu erwarten. So könnte sich also Corona weiter ausbreiten, bis genügend Menschen infiziert und dann immunisiert sind, d.h.: Es müssten wohl mindestens 60-70% der Bevölkerung erkranken.
So gesehen hat jeder von uns eine „Chance“, dabei zu sein. Das wird die Politik am 20.4. merken, wenn sie über weitere Maßnahmen beschließen will.