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Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften eignen:

„Angst ist ein schlechter Ratgeber.“

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Die Lüge über das Glück der Deutschen

So glücklich sollte angeblich jeder Deutsche aussehen. Deshalb werden wir ständig darüber belehrt, wie glücklich oder zufrieden wir normalerweise sein müssen:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/03/23/die-deutschen-glueckliche-jammerlappen/
Die Post, das Deutsche Institut für Wirtschaft (DIW) und die ARD mit ihrem „Deutschlandtrend“ hämmern den Bürgern ein, dass sie gefälligst glücklich zu sein haben, wenn sie keine Mieslinge sein wollen. Von DIW und ARD war ja nichts anderes zu erwarten, aber dass die Post ins selbe (Post-)Horn stößt, verwundert doch sehr. Hat die Post nichts anderes zu tun, als einen Glücksatlas zu erstellen?

Die Frage nach dem Glück hat ihre zwei Seiten. Man sagt: „Jeder ist seines Glückes Schmied.“ Und so haben sich auch viele ihr persönliches Glück geschaffen. Und wer das nicht zu Wege gebracht hat, wird das vielleicht nicht gerne zugeben. So gesehen sollte eine Frage nach dem Glück bzw. nach der Zufriedenheit ein positives Ergebnis bringen.
Etwas ganz anderes ist es aber, wenn es um die Zufriedenheit mit den politischen Verhältnissen geht. Die ist ja gemeint, wenn man solche Umfragen veranstaltet. Und da muss man sagen: Es gibt einen Spruch: „Vertraue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.Der bewahrheitet sich gerade bei diesen Umfragen.
Wie können die Deutschen zufrieden sein, wenn 73 % Angst um ihren Arbeitsplatz haben? Und wenn sie schon im Ruhestand sind: Wie können Rentner zufrieden sein, wenn sie ebenfalls Angst haben, nicht mehr genug zum Leben zu haben? Sie gehen auf die Straße, um zu protestieren:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/26/fridays-gegen-altersarmut/
Nach dem aktuellen »Trust Barometer« der Beratungsagentur Edelman stellen 61 % der Bundesbürger das bestehende System in Frage – auch ein Zeichen für ihre Unzufriedenheit.

Aktionstag gegen die Angst


Haben Sie Angst? Wenn man wie ich den Krieg mitgemacht hat und den Bombenhagel, der damals  88% unserer Stadt zerstört hat, gerade noch überlebt hat, dann weiß man, was Angst ist.
Wenn man aber von den Ängsten von heute liest, dann kann man sich nur wundern: So gibt es die Arachnophobie, die Angst vor Spinnen. Da kann man höchsten von Hysterie reden
Die Medien berichten immer wieder, dass die Deutschen ein ängstliches Volk seien: Sie fürchten den Klimawandel, den Terrorismus, die Armut im Alter…
In Wirklichkeit sind das aber keine echten Ängste, sondern Sorgen.
Und was soll schon bei einer Umfrage, wovor man Angst hat, anderes heraus kommen, als dass die Menschen von diesen Sorgen reden.
Die Deutschen sind also wohl kaum ein ängstliches Volk, aber wenn das mit dem Absturz unseres Landes so weiter geht, dann wird man einmal Angst bekommen können.

Schlimmer als Homophobie: Cenosillicaphobie

 


Ich bin im Krieg groß geworden und weiß, was Angst ist: Wie oft haben wir um unser Leben fürchten müssen. Heutzutage haben die Menschen kaum noch Angst, höchstens Flugangst (Aviophobie) oder andere Phobien. Das Sonderbare daran ist, dass manche dieser Phobien eigentlich gar keine echten Ängste sind:
Nehmen wir als Beispiel die Homophobie. Das ist ein völlig verfehlter Begriff, mit dem diejenigen verunglimpft werden sollen, die über die Homosexualität eine andere Auffassung haben, als dem Mainstream entspricht. Ich glaube nicht, dass es wirklich Menschen gibt, die Angst vor Lesben, Schwulen oder überhaupt vor der Homosexualität haben. Aber trotzdem werden diejenigen, die beispielsweise die Ehe für Schwule ablehnen, als homophob bezeichnet. Durch diese Etikettierung soll ihnen klar gemacht werden, dass sie hinter dem Zeitgeist hinterher hinken: Sie werden als Feiglinge hingestellt, die sogar vor so etwas Harmlosen wie einer Lesbe Angst haben.

Heute habe ich nun eine neue Phobie entdeckt, die Cenosillicaphobie, von der ich noch nie etwas gehört hatte. Wir sind offenbar geradezu umzingelt von Phobien. Heute ist die  Cenosillicaphobie besonders schlimm, denn heute ist der Tag der Bierliebhaber und unter denen sind sicher einige, die diese „Angst vor leeren Gläsern“ spüren. Aber diese Phobie ist jedenfalls eine, bei der eine Abhilfe ganz einfach möglich ist.
Beim Bier habe ich aber doch eine andere Angst, nämlich eine, für die es noch keinen Fachausdruck gibt: die Angst, dass es bald kein Bier mehr geben könnte:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/08/28/katastrophe-bald-kein-bier-mehr/
Schlimm, wo doch Bier mein einziger Schlankmacher ist!

Die Ängste der Menschheit

Es kann einem angst und bange werden: Schauen Sie sich einmal die Führungsfiguren in der Welt an, die sich die Menschen gewählt haben: Trump, Putin, Kim, Erdogan, Xi… Das sind die Machtmenschen, vor denen die Menschen inzwischen Angst haben, denn diese Gestalten sind in der Lage, die Welt jederzeit in eine Endzeit-Katastrophe zu schicken.
Als Gegengewicht neigen nun die Menschen immer mehr dazu, Clowns zu wählen, in Italien
Berlusconi und Grillo, in der Ukraine den Schauspieler Selensky, und auch Johnson in Großbritannien ist wohl dazu zu rechnen. Die Hoffnung der Menschen ist die, dass solche Leute weniger Unheil anrichten als die Machtmenschen.

Die Menschen haben Angst


Ach, wie war das früher schön im Kino: Man sah meistens Paare, die sich nach einem Haufen Verwicklungen am Schluss „gekriegt“ haben – Happy End! Man ging befriedigt nach Hause. Die Welt war noch in Ordnung.

Anders ist es heute: Meist sieht man gescheiterte Beziehungen, bei denen sich ein Partner neu orientiert. Meist sieht das dann so aus: Die betrogene Ehefrau trennt sich von ihrem Mann und verliebt sich in einen Naturburschen oder so ähnlich..
Das ist die eine Sorte von
heutigen Filmen. Eine andere sind die SciFi-Filme.
Ich habe zwar noch keinen gesehen, aber den Ausschnitten nach sind das Märchenfilme für Erwachsene: Irgendein Superheld rettet die Welt bzw. besiegt das Böse. Warum ist diese Art von Filmen auf einmal aufgekommen? Ich glaube: Die Menschen haben Angst. Und weil die Religiosität immer mehr abnimmt,
vertreiben sie sich ihre Zukunftsängste mit solchen Streifen: Es kommt irgendeine Art von Superman (nun auch Woman) als moderner „Erlöser“ und nimmt ihnen diese Angst. Das ist eigentlich kein gutes Zeichen für unsere Zeit.

Sigmar Gabriel, si tacuisses!

Also nee, Herr Gabriel! Wenn Sie doch geschwiegen hätten… Das sagten schon die alten Römer. Von Ihnen braucht die SPD am wenigsten Ratschläge. Mit Ihrer Beteiligung wurde doch der Karren an die Wand gefahren:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/04/03/rpd-radikal-soziale-partei-deutschlands/

Sie haben einen Aufruf unterzeichnet, in dem es heißen soll: „Deshalb muss alles auf den Prüfstand, ohne Tabus, ohne Denkverbote, ohne Angst!“ Dazu habe ich eine Frage: Gibt es wirklich in Ihrer Partei Denkverbote? Dieses Wort taucht immer wieder im Sprachgebrauch von Politikern auf, ohne dass uns Bürgern erklärt wird, was damit gemeint ist. Was sind denn die Tabus Ihrer Partei? Und wenn Sie von Angst reden: Die einzige Angst, die in Ihrer Partei herrscht, ist die, dass es verdientermaßen weiter abwärts geht.

Das hat mich sehr erschüttert


In welcher Welt leben wir eigentlich? In den Nachrichten kamen zwei schockierende Meldungen:

Jedes 4. Kind ist chronisch krank.
Jedes zweite Kind hat Angst vor Armut und jedes dritte Kind fürchtet sich vor Mobbing und Gewalt in der Schule.

Mich wundert das alles nicht. Man hat Jahrhunderte alte Ernährungsregeln über Bord geworfen: Die Kinder werden in Kitas und Schulen nicht mehr nach diesen Regeln ernährt, sondern billig. Und sie bewegen sich zu wenig, weil das Wohnumfeld kinderfeindlich ist und PCs bzw. Smartphones verlocken, zu Hause zu bleiben anstatt draußen herum zu tollen.
Was die Ängste der Kinder vor Gewalt und Mobbing angeht, führe ich diese darauf zurück, dass die Kinder nicht mehr im „Schoße der Familie“ aufwachsen, sondern in Kitas und Ganztagsschulen. Sie sind nicht mehr so liebevoll zu Hause umsorgt wie früher, sondern wachsen in Gemeinschaften auf, in denen sie sich durchsetzen müssen. Dabei kann natürlich – wie wir nun deutlich sehen – schon frühzeitig Mobbing und Gewalt gefördert werden.
Die Angst vor Armut hat es früher nicht gegeben: Da ging es nämlich immer aufwärts. Nun hören wir zwar immer etwas über den ständigen Aufschwung. In Wirklichkeit geht es aber bergab: Die prekären Arbeitsverhältnisse nehmen zu, die Wohnungen werden unbezahlbar, die Menschen haben zu Recht Angst vor Altersarmut … All dies bekommen die Kinder natürlich mit und sie bekommen Angst.

Meine Angst vor Frauen

Wer kann helfen?
Unlängst befasste sich die Sendung „Bayern 1 am Morgen“ mit Phobien. Leider hatte ich zu wenig Zeit, sie anzuhören oder gar mein spezielles Problem mitzuteilen. Die Sendung erklärte alle möglichen skurrilen Ängste. Kaum zu glauben: Z.B hatte jemand Angst vor Knöpfen! Meine spezielle Angst aber kam nicht vor. Für sie gibt es offenbar nicht einmal einen bekannten Namen, obwohl sie weit verbreitet ist: Ich habe sie daher Feminaphobie getauft. Angst vor Frauen. Kaum hatte ich diesen Namen erfunden, gab ich ihn mal bei Google ein. Man weiß ja nie, ob nicht vielleicht jemand schon vorher die Idee hatte, ein solches Wort zu „schöpfen“. Es gibt ja wohl kaum eine Buchstabenfolge, die nicht schon irgendwann bei Google aufgetaucht ist, selbst wenn sie einige „X“ oder „Y“ enthält. Und tatsächlich fand ich bei Gloria.tv diesen Satz:
„Aufgrunddessen muss man bei den Kräuselnetzlern durchaus von einer kruden Feminaphobie© sprechen. Wie arm.“
Aber der Satz half mir auch nicht weiter, eher im Gegenteil. Kann man überhaupt an so einem Wort ein Urheberrecht geltend machen? Muss ich meine Feminaphobie nun in Mulierphobie umtaufen? Welcher Anwalt weiß da Rat?

Anscheinend bin ich mit meiner Phobie nicht allein. Das beruhigt etwas.
Ich bin zwar verheiratet, doch hat dies meine Phobie nicht behoben. Zwar habe ich in meiner Ehe gelernt, dass Frauen durchaus auch ungefährlich sein können, jedenfalls normalerweise. Meine Ängste betreffen aber fremde Frauen, auch da wiederum nur bestimmte Typen. Neulich war ich beispielsweise im Finanzamt. Dort wird man in einem Service-Zentrum empfangen. Als ich dort eintrat, glotzten mich zwei übereinander sitzende Reihen von Frauen aus ihren offenen Arbeitsboxen an. Ihr finster-muffiger Blick ging mir durch Mark und Bein. Ich fing an zu schwitzen. Es war eine wahrscheinlich spezielle Art von Angstschweiß, den es offenbar nur in unserer Familie gibt, wie die unten folgende Anekdote zeigt. Als ich endlich an die Reihe kam, war ich „f.f.“ (völlig fertig). Ich hätte alle meine Steuersünden gebeichtet, wenn ich mir irgendwelcher Verfehlungen bewusst wäre. Ich versuchte, mein Zittern zu verbergen, um nicht den Eindruck zu erwecken, ich hätte ein schlechtes Gewissen.  „Ha!“ rief die Beamtin auf einmal, dass es mir kalt den Rücken runter lief: „Da haben Sie zu wenig angegeben!“ Ich machte sie darauf aufmerksam, dass die von ihr vermisste Summe an anderer Stelle eingetragen war. Sie belehrte mich dann in einem Ton wie man mit einem geistig minderbemittelten Schüler spricht, was ich warum falsch gemacht hatte.
Nächste Woche muss ich zur Zahnärztin und allein schon beim Gedanken an dieses Wort bricht mir wieder der Schweiß aus. Wie konnte ich nur auf die Idee kommen, beim Anmelden in der Praxis auch mit der Behandlung durch eine Frau einverstanden zu sein? Weiß eine Frau überhaupt, wie sensibel ein Mann sein kann – besonders an den Zahnnerven? Darf man als Mann beim eventuellen Bohren seinen Schmerz zeigen oder gilt das als unmännlich? Fragen über Fragen – Soll ich meinen Termin vielleicht doch lieber absagen?
Gut, dass es auch andere Frauen gibt, wie beispielsweise die Zenzi, die mir bei unserem monatlichen Stammtisch das Bier serviert. Die könnte mich glatt von meiner Phobie heilen, wenn ich nicht schon verheiratet wäre.

Und nun zur Anekdote:

Meine Tante berichtete, dass sie sich einmal auf dem Chiemsee bei einem Unwetter in höchster Lebensgefahr befunden habe. Als jemand dies nicht recht glauben wollte, erzählte sie: „Unser Vater hatte ein Ruderboot gemietet und ist mit uns auf den See hinaus gerudert, als ein Sturm losbrach. Die Wellen wurden höher und höher, schwappten schließlich sogar ins Boot. Unser Vater ruderte wie ein Wahnsinniger, so dass wir doch endlich heil, aber durchnässt das Ufer erreichten. Am nächsten Tag brachte ich sein durchgeschwitztes Hemd in die Wäscherei. Als ich es wieder abholte, reklamierte ich, dass es noch Schweißflecken hatte. Die Wäschereibesitzerin schaute kurz hin und sagte: „Das geht nicht weg. Das ist Todesschweiß!“
Mehr Anekdoten hier.
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Ein anderes Deutschland


Jetzt um die Jahreswende ist es auch dem letzten treuen CDU/CSU-Wähler klar geworden: Wir leben plötzlich in einem völlig anderen Deutschland. Manche haben es schon umgetauft in „Merkelland“.
Man brauchte nur die Augen offen halten, dann konnte man es sehen: Die Weihnachtsmärkte, die früher ein Ort des friedlichen Advents waren, mussten mit Betonbarrieren und einem starken Polizeiaufgebot gesichert werden. Ähnlich war es bei den Silvesterfeiern: Während sie früher ohne Polizeipräsenz abliefen, mussten allein in Köln Hunderte von Polizisten dafür sorgen, dass unsere Frauen nicht begrapscht wurden oder ihnen Schlimmeres widerfuhr.
Und dann kommen die Reporter der Mainstream-Medien und befragen die Leute, ob sie Angst haben. Natürlich lautet die Antwort: „Nein!“ Und dann bohren die Reporter weiter und wollen wissen, ob sich die Leute ihren Lebensstil nehmen lassen. Natürlich lautet auch hier wieder die Antwort: „Nein!“ Und so soll den Bürgern suggeriert werden, es sei alles so wie früher. Aber wir leben in Wirklichkeit in einem völlig anderen Deutschland.