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Alarmstufe rot: Haben Sie keine Phantasie?

 

Biden rechnet nun mit einem Angriff Russlands auf die Ukraine. Auch der Kanzler spricht von drohender Kriegsgefahr. Die Deutschen glauben so etwas erst im Ernstfall. Darum sorgen sie auch nicht vor. Die Regale in den Supermärkten werden deswegen noch nicht geplündert.:
Aber stellen Sie sich vor: Sie wachen morgen auf und hören in den Nachrichten, dass russische Panzer auf dem Weg nach Kiew sind. Dann können Sie sicher sein, dass im Nu alle Regale im Supermarkt lee sind.
Also sorgen Sie vor!

Mein Vater pflegte zu sagen:

Das Schicksal winkt erst mit dem Zaunpfahl, dann schlägt es zu.

Wo wir hin schauen, sehen wir nicht nur  bei der Ukraine solche Winke, die uns auf Gefahren hinweisen, sondern auch sonst. Aber wer reagiert schon darauf? Nehmen wir zwei Beispiele:

Vor einiger Zeit fielen bei etlichen Banken deren Geldautomaten infolge eines Cyberangriffs aus. Nach wenigen Tagen war der Schaden repariert. Wer garantiert uns aber, dass nicht ein viel schlimmerer Cyberangriff das Bankenwesen viel länger sabotiert? Was dann? Haben Sie immer genügend Geld im Haus? Ein Angriff Russlands wird mit Sicherheit mit einer Cyber-Beeinträchtigung einher gehen, die sich auch bis zu uns erstrecken könnte.

Zur Zeit funktionieren die Lieferketten nicht mehr richtig. Medikamente (auch lebenswichtige), Computer-Chips, Rohstoffe … sind nicht mehr uneingeschränkt lieferbar. Man sollte jetzt schon für alle Fälle vorsorgen.
Wie steht es mit Ihren Lebensmittelvorräten? Schon in der Adenauer-Zeit wurden die Bürger aufgefordert, einen solchen Vorrat anzulegen. Und auch heute mahnen Politiker zur Vorsorge für unvorhergesehene Ereignisse. Ich erinnere mich an den Jom-Kippur-Krieg. Damals konnte ich mir bei ALDI gerade noch ein paar Dosen Bohnen als Vorrat sichern. Denken Sie daran: Die Ukraine ist viel näher an uns dran.

Noch eine Bemerkung um Ukraine-Konflikt: Mich erschreckt die Unnachgiebigkeit der NATO. Sie hat kein Verständnis für das Sicherheitsbedürfnis der Russen. Natürlich darf jeder Staat entscheiden, welche Bündnisse er eingeht. Das muss aber nicht heißen, dass die NATO die Ukraine aufnehmen muss, sondern sie könnte sagen: Wir respektieren Putins Angst, dass ihm der Westen zu sehr „auf die Pelle rückt“.  Wir halten uns daher aus der Ukraine fern.
Der Westen sollte erkennen, dass Putin bei der Krise am längeren Hebel sitzt. Was nützen die Drohungen mit schrecklichen Sanktionen, wenn man wenig in der Hand hat? Wäre es nicht besser, den russischen Sicherheitsbedürfnissen entgegen zu kommen, anstatt die Ukraine zu opfern mit sehr ungewissem Ausgang?

Trumps Angriff auf Damaskus: Vergeltung und die Moral?


Zunächst einmal fehlen die Beweise dafür, dass es überhaupt einen Giftgasangriff Assads gegeben hat. Kann das Ganze nicht auch eine bloße Inszenierung gewesen sein, wie die Russen behaupten? Es ist nicht einleuchtend, warum Assad Giftgas angewandt haben sollte, nachdem er doch klar auf der Siegerstraße ist. Demgegenüber hätten seine Gegner allen Grund, Assad eines Giftgasangriffs zu beschuldigen, um so zu versuchen, die Amerikaner im Land zu halten.
Mit den Beweisen für eine Benutzung von Giftgas durch Assad sieht es ziemlich  merkwürdig aus. Angeblich hat der britische Geheimdienst welche. Das behauptet zumindest die britische Premierministerin. Warum legt sie die nicht auf den Tisch? Dasselbe gilt für den forschen Macron.
Man fragt sich schon, ob ein Vergeltungsschlag überhaupt moralisch vertretbar ist. Man hätte ja ins Auge fassen können, Assad zu töten, doch ist das zum einen schwierig. Zum anderen hat Trump wegen des Angriffs mit Putin telefoniert und dabei wird Putin gesagt haben, dass bei einer Tötung Assads eine rote Linie überschritten werden würde. Auch würde ein Tyrannenmord zu viel Wirbel machen. Also blieb nur die Alternative, Assads Militär einen Schlag zu versetzen.
Die Vergeltung, von der Trump spricht,  bedeutet Rache. Ist ein Angriff aus Rache auf das dicht besiedelte Damaskus überhaupt moralisch vertretbar, zumal die „Kollateralschäden“ (Politikerausdruck für tote Zivilisten) erheblich sind?
Trump rechtfertigt den Angriff aber auch damit, dass weitere Giftgaseinsätze Assads verhindert werden sollen. Die sind aber – wie gesagt – nicht zu erwarten, so dass dieses Argument Trumps ins Leere geht.
Ein Motiv für Trump dürfte sicherlich auch sein, dass er davon ablenken will, welchen Vorwürfen er ausgesetzt ist. Schon sein Vorgänger Bush hat seine miesen Umfragewerte durch den Angriff auf den Irak gewaltig aufgebessert,so dass er wieder gewählt wurde.

Seltsame Follower

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Heute bekam ich eine Email, in der mir mitgeteilt wurde, dass ich wieder eine(n) neuen Follower(in) dazu gewonnen habe. Darüber freut man sich natürlich. Und man kommt gerne der Anregung von WordPress nach, das Profil des neuen Followers anzuklicken. Nur merkwürdigerweise hindert mich Firefox an der Ausführung von Adobe Flash für das Profil. Und noch etwas ist merkwürdig: Normalerweise werden mir die neuen Followers auf dem Dashboard angezeigt. Aber dieser Follower ist nicht dabei.
Handelt es sich also um einen Angriff auf meinen PC? Seit dem Pishingversuch, den ich heute morgen geschildert habe, bin ich sehr misstrauisch geworden.

Drohnenkrieg

Wir hören immer wieder, dass bei Drohneneinsätzen der Amerikaner auch viele Zivilisten ums Leben kommen. Mich würde ja interessieren, nach welchen Gesichtspunkten entschieden wird, ob man zuschlägt oder nicht. Wie viele zivile Opfer nimmt man in Kauf, um einen IS-Terroristen zu töten?
Wahrscheinlich werden mir die Militärs entgegen halten, ich solle nicht so zimperlich sein. Wenn die Alliierten im 2. Weltkrieg zig-tausend Dresdener getötet haben, wird man sich doch nun nicht wegen ein paar Orientalen Gedanken machen. Ich schon!