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Bauern als Grundwasservergifter, Luftverpester, Maulwurfmörder, …

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Wenn Sie hier in dieser Blog-Seite googeln, finden Sie viele Beiträge, die sich damit befassen, dass die Bauern durch übertriebenes Düngen die Luft mit Ammoniak und das Grundwasser mit Nitrat und Glyphosat vergiften. Aber richtig durchgreifen mag hier keiner, denn die Bauern stehen unter dem Schutz des Landwirtschaftsministers. Deshalb brauchen wir die EU, damit unser Grundwasser geschützt wird. Sie hat uns wegen unserer Sauereien verklagt. Anders ist es bei der Luft. Die wird nur in den Großstädten gemessen aber nicht auf dem Lande, wo einem der Ammoniakgestank der Düngung manchmal die Tränen in die Augen treibt. Was nützen die verschärften EU-Bestimmungen, wenn deren Einhaltung viel zu wenig kontrlliert werden?
Die Bauern haben durch übertriebene Düngung und durch das Befahren der Flächen mit schwerem Gerät das Leben im Boden getötet. Der Maulwurf, der unter Naturschutz steht. wurde ausgerottet:
https://autorenseite.wordpress.com/todeszone-in-bayern-und-anderswo/
Wer als Normalbürger in seinem Garten eine Falle aufstellt, weil ein Maulwurf seinen Rasen umgräbt, wird bestraft. Aber die völlige Ausrottung des Maulwurfs durch die Bauern bleibt ohne Folgen. So sahen einmal die Wiesen aus:

20161128_120925~1.jpgDer Boden der Wiesen wurde durch die Maulwürfe gelockert.

Und heute ist das Bild ein völlig anderes:20161128_1210081So tot und eintönig sind die Wiesen heute – gezeichnet von Traktorenspuren. Im Sommer wächst dort kein einziges Blümchen mehr und die Bienen finden keine Nahrung.

Vergiftete Luft, vergiftetes Grundwasser

Die EU hat gerade neue Grenzwerte für die Luft erlassen. Dabei wurde auch ein strengerer Grenzwert für Ammoniak festgelegt. Natürlich hat der Bauernverband sofort protestiert und behauptet, dann sei keine Viehhaltung auf der Weide mehr möglich. Von was reden diese Leute? Viehhaltung auf der Weide gibt’s bei uns nicht mehr:
Bayern kaputt
Die armen Kühe stehen oft im finsteren Stall und ihre Exkremente werden auf den Wiesen ausgestreut, so dass diese oft so dunkel aussehen, als wären sie gepflügte Äcker.

Gülle

In unserem Dorf stinkt es nach der Gülleausbringung manchmal so penetrant, dass es einem die Tränen in die Augen treibt, und das in einem Luftkurort. Bisher dachte ich immer, das gehört nun einmal dazu, wenn man auf dem Lande lebt. Eine alte Tante pflegte immer zu sagen: „Kinderchen, tief atmen: das ist die gesunde Landluft!“ Nein, das ist eine Luft, die krank macht. Ein Experte schätzte gerade im Fernsehen die gesundheitlichen Schäden, die die schlechte Luft verursacht, auf bis zu 800 Milliarden Euro! Zum Vergleich: Der gesamte Produktionswert der Landwirtschaft betrug nur rund die Hälfte, nämlich 364,8 Milliarden Euro. Wie blöde wir leben, ergibt sich aus solchen Zahlen: Je kränker die Menschen sind, um so höher sind die Behandlungskosten, und diese steigern das Wirtschaftswachstum, denn beim Wirtschaftswachstum wird nicht nach der Qualität gefragt, bzw. danach, was uns voran bringt.
Was nützen auch all die Grenzwerte, wenn diese nicht überprüft werden?
Ich habe ja schon einmal die Frage aufgeworfen, ob es nicht Betrug ist, wenn mit der Bezeichnung „Luftkurort“ geworben wird.
https://autorenseite.wordpress.com/2015/12/09/ist-luftkurort-ein-betrug/
https://autorenseite.wordpress.com/2016/10/11/luft-zum-durchatmen/

Schlimm ist, dass die Landwirtschaft nicht nur die Luft, sondern auch das Grundwasser vergiftet. Auch darüber habe ich mehrfach berichtet:
Der Bauer – ein Landschaftsversauer„.

 

Schlechte Luft (II)

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Ich hatte eine alte Tante, deren Aussprüche in der Familie auch heute noch zitiert werden. Ich komme gerade vom Zahnarzt und dabei begleitete mich dieses Zitat:
„Wenn du zum Arzt gehst, zieh dich arm an, besonders beim Zahnarzt!“
Ein anderer Ausspruch fällt mir jetzt oft ein, wenn die Bauern düngen:
Wenn wir als Kinder mit der Tante auf dem Lande unterwegs waren und es dabei manchmal ein wenig nach einem Misthaufen roch, pflegte sie zu sagen:
„Kinderchen tief einatmen! Das ist die gute Landluft.“
Das würde sie wohl heute nicht mehr sagen. Unsere Felder werden überdüngt und dabei stinkt es manchmal bestialisch. Die Bauern verpesten dabei die Luft mit Ammoniak. Ich bin der Überzeugung, dass diese verpestete Luft am Arbeitsplatz nicht zulässig wäre, aber für den normalen Bürger gelten solche Schutzvorschriften leider nicht. Schlimmer ist, dass diese Luft durchaus auch in Luftkurorten toleriert wird.
Übrigens vergiften die Bauern durch die übertriebene Düngung auch unser Trinkwasser, denn das Nitrat verseucht das Grundwasser. Weil wir nichts dagegen unternommen haben, schritt die EU ein und verklagt uns jetzt.
Beispielhaft verhalten sich die Holländer: Sie haben strenge Regeln für das Düngen erlassen. Und wohin mit der vielen Gülle? Nach Deutschland natürlich! Bei uns verdient man sogar mit Scheißdreck und kauft ihn mit Preisen bis zu 25 Euro pro cbm den Holländern ab.