Schlagwort-Archive: Alpen

Jetzt ist es am schönsten oben am Berg

Jetzt, wo die grauen Tage im November aufs Gemüt gehen, da gibt’s nur eins: Hinauf auf den Berg. Während die ständigen Inversionswetterlagen die kalte neblige am Boden halten,  ist es oben sonnig und warm. Und das genießt man in dieser dunklen Jahreszeit ganz besonders. Wenn man mit dem Auto durch die dichten Nebelschwaden nur langsam fahren kann, freut man sich, wenn man aus dieser grauen Suppe heraus kommt und endlich die Sonne sieht. Deswegen finde ich immer: Im November ist es droben am schönsten und einsamsten.

Da kann ich nur den Kopf schütteln

Der Untersberg ist ein beliebtes Wanderziel. Bei einem Wanderweg kam es im Jahr 2019 zu einem Hangrutsch. Als schlichter Laie meint man: dann wird der Schaden halt schleunigst behoben. Irrtum! Wer hätte das gedacht: Dafür ist eine Genehmigung erforderlich. Und mit Kopfschütteln liest man, dass das Genehmigungsverfahren 2 Jahre gedauert hat:
https://www.traunsteiner-tagblatt.de/startseite_artikel,-kehre-am-stoehrweg-darf-ab-sofort-ausgebessert-werden-_arid,658096.html
Ja, so ist das nun mal in Deutschland. Wenn es überhaupt voran geht, dann nur im Schneckentempo.

 

Wetter in Bergen (Bavaria)

Noch ist es bewölkt, aber auch die Sonne soll für 4 Stunden scheinen bei 18°, so der Wetterbericht von Wetter-online. Aber inzwischen hat mir Microsoft ungefragt einen Wetterbericht ins Startmenü gestellt, und der verspricht mir sogar 20°.
Ich habe also nun drei verschiedene Arten von Wetter: das von Wetter-online, das von MS und das wirkliche.

Der Mensch is a Sau

Dies ist nun schon der 14. Beitrag zu diesem Thema:
Eigentlich bin ich bei meinen Bergwanderungen immer überrascht, wie sauber die Natur ist. Es kommt kaum vor, dass man ein weg geworfenes Bonbonpapier oder Taschentuch findet. Aber bei meiner letzten Almwanderung über die Rachl- und Hefter-Alm war ich entsetzt, was ich da sehen musste: Der ganze Weg war mit so scheußlichen Pfeilen besprüht, und zwar nicht nur an den Abzweigungen, sondern auch dauernd unterwegs, wo man den Weg sowieso nicht verlassen konnte.
Und was das Unglaubliche war: Man hat nicht nur den Weg besprüht, sondern auch noch an den Bäumen Plastikstreifen aufgehängt:

Mir ist rätselhaft, was das soll, wenn man schon den Weg mit Pfeilen verunziert hat. Ich habe mich bei den Gemeinden bemüht, heraus zu bringen, wer für so etwas verantwortlich ist. Seltsamerweise wusste man das nicht.

Aber das sind nicht die einzigen Verschandler der Berge. Auch die EU unterstützt so einen Unsinn, indem markierte Wege mit hässlichen gelben Bemalungen zusätzlich gekennzeichnet werden:
https://autorenseite.wordpress.com/2015/11/30/verunstaltung-der-alpen/

 

Urlaub daheim ist am schönsten


Wenn ich in den Fernsehnachrichten sehe, wie die Menschen Urlaub machen, tun mir viele leid: Vielleicht haben sie einen Liegestuhl in Reihe 17 an einem Mittelmeerstrand ergattert, nachdem sie einen Tag ihres Lebens mit dem Stress des Hinflugs vertan haben. Oder sie stehen irgendwo im Stau auf dem Weg zur Küste. Und die Münchner umkurven den Chiemsee auf der Suche nach einem Parkplatz.

Aber wir lassen es uns gut gehen an diesem klaren Gebirgssee, den wir nur mit den Kühen teilen müssen: Herrlich! Und zum Mittagessen gehen wir in eines der vielen großartigen Wirtshäuser in Bayern. Ja, das leben kann schön sein.
„Wen Gott liebt, den lässt er fallen in dieses Land.“ (Ganghofer)
Oder anders ausgedrückt, wie es über unserem Wirtshaus steht: