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Wetter bei uns und Klimawandel

So schaut’s aus bei uns: Sonne pur bei bis zu 17°.
Hier ein Blick von der Weinleite auf Traunstein Mit Hochfelln und Hochgern. Hier ging die Römerstraße entlang und die Römer haben hier Wein angebaut, daher der Name dieses schönen Aussichtswegs. Und wenn immer über den Klimawandel gejammert wird: So warm wie damals ist es noch nicht bei uns, denn ein Weinbau ist noch nicht möglich.
Auch hier wurde bei uns seinerzeit Wein angebaut:
https://autorenseite.wordpress.com/2015/12/22/klimawandel/

Etwas andere Bergerlebnisse

Ich liebe den Toten Mann, weil er mit seinen 350 Höhenmetern für mich als alten Mann noch leicht zu bewältigen ist und weil er eine prächtige Aussicht bietet. Oft bin ich ganz allein unterwegs. Aber einmal hat es mich nicht gefreut, als bei meiner Ankunft gerade Schüler aus einem Bus ausgestiegen waren, die ihren Wandertag hatten und sich auf den Weg machten. Ich ließ mir also in meinem Auto ein wenig Zeit, um sie verschwinden zu lassen.
Als ich dann im gemessenem Bergsteigerschritt los ging, hatte ich bald die ersten Schüler eingeholt. Einen mit hochrotem Gesicht setzte die Lehrerin gerade zum Ausruhen auf einen mitgenommenen Schlitten und sagte:
„Mei, die Jugend ist halt gar nimmer fit.“
Wie recht sie hatte, merkte ich, als ich noch die Hälfte der Schüler überholte.
Das sind ja traurige Zeiten, in denen viele Kinder weniger fit sind als ein Mensch im 9. Jahrzehnt seines Lebens:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/03/17/wir-ziehen-junge-invaliden-heran/

Und noch ein andere, aber lustiges Erlebnis hatte ich gerade:
Ich war wieder in aller Frühe ganz allein am toten Mann unterwegs. Es herrschte völlige Stille, aber auf einmal traute ich meinen Ohren nicht: Ich hörte lautes Lachen und freudiges Quieken von Frauen. Und dann kamen sie daher: Junge einheimische Burschen hatten vorne auf ihren Schlitten hübsche exotische Frauen saßen. Sie mochten vielleicht von den Philippinen stammen. Sie sahen wohl zum ersten Mal Schnee und genossen die Schlittenfahrt. Ja, das war eine geballte Ladung Lebensfreude, die da schon frühmorgens den Berg herunter fuhr.
Sie stoppten kurz bei mir und grüßten fröhlich. Ich fragte einen der jungen Burschen:
„Na, wo habt ihr die denn aufgegabelt?“
„Das ist unser eigener Direktimport. Mei, so was Liebes, Fröhliches und Dankbares find’st bei uns nimmer.“

Und da dachte ich an mein Buch „Der 7. Himmel hat ein Loch„, wo ich zwei Liebesgeschichten solchen Frauen gewidmet habe.


So schön ist’s heut‘ bei uns: Wetter in Bergen (Bavaria)

Der Vorfrühling geht weiter: ein sonniger Tag mit 13°. Da machen wir einen Spaziergang durchs nahe Bad Adelholzen:

Das war der Anfang: Der Heilige Primus soll diese Quelle und ihre Heilwirkung entdeckt haben.


Und in diesem riesigen Werk wird das Wasser heute abgefüllt.


Mehrere schöne Kapellen erinnern an die Zeit, als hier die Nonnen zu Hause waren.


Ihre schönen alten Gräber sind teils überwuchert.


Überall Zeichen der altbayerischen Frömmigkeit

Ja. herrlich ist es, hier bei diesem schönen Wetter spazieren zu gehen!