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Die intolerante Toleranz

Zur Zeit breitet sich eine geradezu fanatische Forderung nach Toleranz bei den Schwulen aus, die fast so ist, wie man sie früher bei den Religionen beobachten konnte. Die „Toleranz“ ist so aggressiv geworden, dass sie in Intoleranz gegenüber anders Denkenden ausartet. Heute gilt es nicht mehr als tolerabel. wenn jemand gegen eine Schwulenehe ist. So jemand wird als rückständig oder homophob abgestempelt. Wieso eigentlich? Er ist halt nur anderer Meinung als er nach der heutigen Stimmung sein soll.
Unerträglich ist für die Schwulen, dass sich bisher nur ein einziger Fußballer als einer der Ihren geoutet hat. Ich finde es richtig, wenn die Fußballer ihre sexuelle Ausrichtung für sich behalten. Das ist Privatsache und geht niemanden etwas an. Und warum soll sich jemand outen, wenn das womöglich nachteilige Folgen für ihn hat? Warum soll er sich den Pfiffen eines Mobs aussetzen, der findet, Fußball sei ein Sport für „richtige Männer“?
°Jeder soll nach seiner Fasson selig werden°, hat schon Friedrich II gesagt und ich möchte hinzu fügen: „… aber er soll es für sich behalten, wenn es um sein Sexualleben geht.“

 

Helden(-innen) des Alltags

Es gibt Menschen, die ich bewundere. Das sind besonders die vielen Frauen, die nach einer zerbrochenen Beziehung ihre Kinder allein groß ziehen. Was müssen manche da leisten! Nur ein Beispiel: Eine junge Mutter bringt in der Frühe die Kinder in die KITA, arbeitet dann als Friseuse und weil das Geld nicht reicht, bedient sie noch nachts in der Disco. Wie lange wird sie das durchhalten können?

Und die anderen, die ich bewundere, sind die Alten, die ihre(n) Ehegatten(-in) pflegen, obwohl sie selbst schon hinfällig sind. Das sind Beispiele tiefer echter Liebe, die in unserer Wegwerfgesellschaft immer mehr verloren geht. In den Beziehungen macht sich ja immer mehr die Mentalität der Konsumgesellschaft breit: Es muss ständig etwas Neues her.