Schlagwort-Archive: Aktuelles

So wird das nix mit den Fridays for Future!

Liebe Schüler, es ist ja anerkennenswert, dass Ihr Euch so für die „Future“ einsetzt. Aber muss das ausgerechnet durch Schuleschwänzen sein?
Und das, was Ihr aufs Korn nehmt, nämlich die Kohlekraftwerke, sind doch nur ein Teil des Problems. Wenn Ihr wirklich was für Eure Zukunft tun wollt, dann müsstet Ihr schon für eine radikale Umkehr eintreten.
Als ich jung war, hatten wir nach dem Krieg ein schöneres Leben als Ihr heute:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/12/23/wie-haben-wir-damals-nur-so-leben-koennen-2/
Wir konnten uns ein Leben in der Stadt leisten; das Einkommen eines Mannes reichte aus, um eine Familie zu ernähren und unsere Umweltbilanz war ausgeglichen. Plastik gab es nicht.
Und wenn ich Euch so anschaue, stelle ich fest, dass die meisten von Euch nicht wirklich bereit seid, für die Umwelt bzw. Eure Zukunft Einschränkungen auf sich zu nehmen: Auf Flugreisen wollen nur die wenigsten verzichten, denn „Flugscham“ gibt es nur in Schweden. Wenn ich mich so unter den jungen Leuten umschaue, dann ist bei vielen Neuseeland und China gerade „in“
Aber die Sehenswürdigkeiten ihrer Heimat, die die Chinesen bei uns anschauen, haben viele junge Deutsche noch nicht gesehen: Sie waren noch nie am Königssee, in der Wieskirche, auf der Zugspitze…
Und wer von Euch achtet beim Kleidungskauf schon auf Nachhaltigkeit? Und wer kauft nur Lebensmittel aus der Region?
Na, seht Ihr: Da gäbe es noch viel zu tun.
Aber wenn man wirklich Ernst machen würde mit dem Umweltschutz und der Nachhaltigkeit, dann bräche unser auf tönernen Füßen stehendes Wirtschaftssystem zusammen:
Stellt Euch vor, es gäbe plötzlich so etwas wie eine „Autoscham“: Jeder, der aus reinem Prestige unbedingt mit einem SUV zum Einkaufen fahren muss, gälte als „Umweltsau“ und bekäme sogar von Aktivisten einen entsprechenden Zettel ans Auto geklebt. Dann würde unserer Hauptarbeitgeber, nämlich die Autoindustrie, plötzlich abstürzen wie seinerzeit die Kürschner, gegen die eine ähnliche Kampagne gestartet wurde, so dass sich keine Frau mehr mit einem Pelzmantel auf die Straße traute.
Ihr seht also: So Knall auf Fall geht es mit dem Klimaschutz nicht. Der frühere Kanzler Schröder sagte einmal, in der Politik sei das wie mit einem großen Tanker: Der könne auch nur langsam seine Richtung ändern.
Und eine Richtungsänderung geht nur mit einem Verzicht auf viele Annehmlichkeiten, die nicht sein müssen. Aber wer von Euch wäre dazu wirklich bereit?

Frau Nahles, so kommt die SPD aus der Krise!

Mein Senf dazu:

Manchmal, wenn man vor einem Problem steht und nicht mehr weiter weiß, ist die Losung ganz einfach: Man kupfert einfach ab!
Nehmen Sie daher doch als Beispiel den FC Bayern. Den Spielern ging es wie Ihnen: Sie hatte das Siegen verlernt. Aber dann traten Hoeneß und Rumenigge vor die Kameras und verbaten sich jede Kritik an ihrem Verein. Sie sahen darin einen Verstoß gegen das Grundgesetz, insbesondere gegen die Menschenwürde. Das hat gewirkt: Den Kritikern war ihr schäbiges Maul verstopft und die Spieler konnten wieder siegen.
Schön wäre es freilich, wenn Sie diese beiden hervorragenden Männer für die SPD ausleihen könnten. Aber das würde wohl auch für eine Partei zu teuer.
Was man jedoch machen sollte, wäre dies: Man schreibt die Worte der beiden ab und macht sie passend für die SPD: Fertig ist das Redemanuskript, das man dann nur mit entsprechender Lautstärke und gut gemimter Wut vortragen muss. Ralf Stegner würde sich für so etwas eignen.
Sie sehen bei den Bayern: Das wirkt!

Übrigens ginge es auch anders: https://autorenseite.wordpress.com/2018/10/19/spd-endlich-aufwachen-genossen/

Wichtige Warnung zum heutigen Krawattentag


Dieser Mann ist auffällig geworden: Er lacht, obwohl er nichts zu lachen hat. Woran mag das wohl liegen?

Die Apotheken Umschau zitiert eine Studie des Uniklinikums Kiel: Demnach drosseln Krawatten die Blutzufuhr zum Gehirn um 7,5 %.
Wahrscheinlich sind das die entscheidende Prozente!
Wenn Sie sich also wundern, was so alles passiert, wissen sie nun, woran es liegt: Die Gehirne sind nicht richtig durchblutet.

Schlimme Nachrichten

  • Unglaublich, aber wahr: In den reichen USA haben 36% der Studenten nicht genug zum Essen. Depressionen und Versagen sind die Folgen.

  • Bei uns sind 28 % des Grundwassers über den Grenzwert hinaus mit Nitrat belastet. Das kommt vom übermäßigen Düngen. Damit sind wir Spitze in Europa. Nur in Malta ist es noch schlimmer. Früher war Brunnenvergiften ein todeswürdiges Verbrechen. Heute erhalten die Bauern Ausgleichszahlungen, wenn sie im Einzugsbereich von Flüssen und Seen weniger düngen, doch ist es dann immer noch zu viel. Am Chiemsee hat man mit Millionenaufwand eine Ringkanalisation gebaut, doch was nützt die, wenn die moderne Landwirtschaft immer mehr Jauche produziert? Schauen Sie mal hier:
    https://autorenseite.wordpress.com/2017/06/30/seekuehe-im-chiemsee/

  • Die Gewalt breitet sich aus: Im vergangenen Jahr wurden im Mittel 288 Mal täglich Ärzte körperlich attackiert und 2600 Mal beleidigt. Jeder vierte Mediziner ist schon einmal von einem Patienten geschlagen worden. Viele Krankenhäuser haben eigenes Sicherungspersonal angestellt, weil Patienten vor allem in den Notaufnahmen ausrasten, wenn sie warten müssen.
    Auch an den Schulen sieht es schlimm aus: An etwa jeder dritten Grundschule in Deutschland sind laut Verband Bildung und Erziehung (VBE) Lehrkräfte in den vergangenen fünf Jahren körperlich angegriffen worden.
    Dies alles gipfelte in einem Notruf eines Schulrektors: Der verlangte Polizeischutz für die Lehrkräfte. Ursache der Gewalt von Kindern ist die Zerstörung der Familie.

Es war nicht alles schlecht bei den Nazis

Eine Socke aus dem derzeitigen Bundeswehrbestand, von Frau von der Leyen persönlich gestopft.

https://autorenseite.wordpress.com/home/

Man darf es zwar nicht sagen, dass bei den Nazis nicht alles schlecht war, aber ich tue es trotzdem, denn es gibt nichts, was ganz schlecht oder ganz gut ist. Wenn ich nun lese, wo es überall bei der Bundeswehr hapert, denke ich an das WHW zurück. Das war das Winterhilfswerk im Dritten Reich, das Kleidung für die frierenden Soldaten in Russland sammelte. Nun, wo sich heraus stellt, dass unseren Bundeswehrsoldaten nicht nur Schutzwesten fehlen, sondern auch geeignete Winterkleidung, seid ihr gefragt, liebe Frauen. Nehmt euch ein Beispiel an meiner Oma und meiner Mutter: Sie strickten warme Socken für die Soldaten im ersten und im zweiten Weltkrieg. Nun, wo die Welt voller Kriege ist, dass man zusammenfassend von einem dritten Weltkrieg sprechen könnte, seid ihr dran, liebe Frauen von heute. Lernt wieder Stricken und fertigt Socken. Ihr glaubt gar nicht, wie viel Freude es macht, wenn Ihr dann einen Dankesbrief von einem Soldaten aus Afghanistan bekommt, der endlich wieder warme Füße hat und an euch denkt.

Das aktuelle Zitat

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat, heute eines, das zwar alt ist, aber aktueller gar nicht sein könnte. Mehr Zitate lesen Sie in dem Buch: Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt:

Denk ich an Deutschland in der Nacht,
Dann bin ich um den Schlaf gebracht.
Ich kann nicht mehr die Augen schließen,
Und meine heißen Tränen fließen
.
Heinrich Heine

Mehr über diese Seite auf der Homepage oder in der Leseecke.

Arme Rentner in einem reichen Land


Was haben wir nur für eine schäbige Regierung: Dauernd muss sie ermahnt werden, soziale Mindeststandards einzuhalten. So wurde sie von der OECD auf die steigende Armut, insbesondere bei den Kindern hingewiesen. Der IWF musste die Bundesregierung eauffordern, für gerechtere Löhne zu sorgen:

https://autorenseite.wordpress.com/2017/11/11/danke-mr-trump-2/
Und nun hat die OECD die Bundesregierung auf die desaströsen Zustande bei den deutschen Renten hingewiesen. Ausgerechnet in unserem reichen
Land gibt es keine Mindestrente, die verhindert, dass Geringverdiener auf Sozialhilfeniveau absinken.
Und noch etwas ist unerträglich: Im OECD-Durchschnitt betragen die Renten 73 % des Lohns, bei uns dagegen nur 55 %. Und was schreibt die „Zeit“ dazu?
Deutschland holt im internationalen Vergleich bei der Beschäftigung Älterer auf. Eine OECD-Studie sieht das positiv.“
http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-12/rente-studie-eintrittsalter-ungleichheit-altern-oecd
Wieso „positiv“? Die OECD meint das allerdings nicht aus der Sicht der Rentner, sondern aus der Sicht der Kassen. Viele Arbeitnehmer müssen bei uns nämlich bis an den Grabesrand arbeiten, weil die Rente nicht reicht. Deshalb sind wir bei der Zunahme der Arbeit von Alten traurige Weltspitze.
Da kann man nur sagen:
Österreicher müsste man sein:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/01/16/rente-tu-felix-austria/
Übrigens finde ich, dass wir endlich wieder einmal streitbare Kardinäle bräuchten, die den Regierenden so richtig die Leviten lesen würden.  Die Zustände, die die Regierung unter Beteiligung christlicher und sozialer Parteien zu verantworten hat, müssen mit Nachdruck bekämpft werden. Wie wäre es denn, wenn die Bischofskonferenz beschließen würde, den C-Parteien zu verbieten, das Wort „Christlich“ im Namen zu führen?
https://autorenseite.wordpress.com/2017/12/06/zitat-zur-rentenpolitik/

Höcke und die schrecklichen Gutmenschen


Manchmal frage ich mich, ob wir Deutschen nicht hysterisch geworden sind. Die Sachlichkeit und die nüchterne Betrachtungsweise kommen immer mehr abhanden. Schlagworte, die wie Schlagstöcke gehandhabt werden, oder Hypes im Netz treten an ihre Stelle.
Das sich ausbreitende „Gutmenschentum“ ist auch so eine typische Erscheinung unserer Zeit:
Als Gutmenschen werden diejenigen bezeichnet, die ständig auf der Suche danach sind, ob sie nicht etwas finden können, was sie verdammen könnten und woran oft bisher kein Mensch Anstoß genommen hatte. Dass das Wort „Neger“ nun bei uns tabu ist, ist ein „Erfolg“ dieser Gutmenschen und alle nehmen das hin:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/09/03/wir-schrecklichen-gutmenschen/
Oder: Der Krimi „Derrick“ ist in aller Welt beliebt und wird von den ausländische3n Sendern auch wiederholt, bei uns jedoch nicht, weil Horst Tappert bei der SS war.
Ein anderes Beispiel ist eine Aktion eines Mannes, der nach einem halben Jahrhundert der erste ist, der auf einmal gegen einen Grabstein auf der Fraueninsel rebelliert, mit dem des toten Generalobersts Jodl gedacht wird:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/01/26/die-gnadenlosen-gutmenschen/
Der Mann, der sich als Künstler bezeichnet, hat aus dem Namen „Jodl“ das „J“ entfernt, so dass nur noch „odl“ übrig ist – eine bayerische Bezeichnung für Jauche.
Nun sind auch wieder Gutmenschen beim Haus des AfD-Mannes Höcke am Werk: Sie haben bei dem Haus Betonklötze aufgestellt, die dem Berliner Mahnmal für die Ermordung von Juden nachempfunden sind. Diese Gutmenschen verlangen, dass Höcke sich „auf Knien“ dafür entschuldigt, dass er dieses Denkmal als Denkmal der Schande bezeichnet hat.
https://web.de/magazine/politik/akivisten-bjoern-hoecke-knien-entschuldigen-32642340
Vielleicht wollen die Initiatoren dieser Aktion ja nur mal ins Fernsehen kommen, denn die Mainstream-Medien stürzen sich ja auf solche Ereignisse, leider meist ohne sie zu verurteilen. Ich verstehe das, was da getrieben wird, ehrlich gesagt nicht:
Wenn jemand von einem „Denkmal der Völkerschlacht“ spricht, hat niemand Zweifel daran, dass das Denkmal gemeint ist, das für die Völkerschlacht errichtet wurde. Entsprechendes gilt auch für das „Denkmal der Schande“. Dort wird eben der Schande gedacht, die Deutschland durch die Ermordung von Juden auf sich geladen hat. Manche bestreiten ja den Holocaust, was strafbar ist. Man sollte sich daher doch freuen, dass von einer Partei, die oft mit Nationalsozialismus in Verbindung gebracht wird, jemand anerkennt, dass der Holocaust eine Schande für Deutschland ist.
Wenn man die Diskussion verfolgt, die Höcke ausgelöst hat, so muss man feststellen, dass seine Rede bewusst falsch interpretiert wird: so als hätte er gesagt, die Aufstellung des Denkmals sei eine Schande. Das ist das Üble an der Diskussion.
Weiter hat Höcke gesagt, dass kein anderes Volk ein solches Denkmal aufgestellt hat. Darf man so etwas in Deutschland nicht sagen, auch wenn es die Wahrheit ist? Gedenken etwa die USA des Sklavenhandels oder des Landraubs, den man den Indianern angetan hat? Wenn die Katholische Kirche so wäre wie Deutschland, dann müsste auf dem Petersplatz ein großes Denkmal für die Untaten der Kirche stehen: Für die Hexenverbrennungen, die Kreuzzüge, die Ermordung der Katharer, die Bartholomäusnacht… Noch mehr Beispiele gefällig? Dann denken Sie mal selber nach.
Als vor vielen Jahren über die Aufstellung des Denkmals debattiert wurde, habe ich mich in meinem Blog eingemischt und vorgeschlagen zu überlegen, ob Frau Knobloch nicht auf dieses Mahnmal verzichten sollte, nachdem bereits zwei Stätten des Gedenkens in Berlin existieren würden. Ich habe ihr prophezeit, dass das Denkmal ein Streitobjekt bleiben würde und es daher besser für eine Normalisierung des Verhältnisses zu den Juden sein würde, wenn der Bau unterbleiben würde. Ich habe Frau Knobloch für den Fall, dass sie auf einem Denkmal besteht, auch vorgeschlagen zu erwägen, ob nicht eine andere Form des Denkmals errichtet werden sollte. Ich schrieb in meinem Blog, dass ich eine Art von Friedhof mitten in der Stadt nicht gut fände, zumal der ständig vor Missbrauch geschützt werden müsste. Ich schlug stattdessen einen Obelisk vor. Frau Knobloch schrieb dazu, ich sei eben ein Antisemit.
Wie recht ich hatte, sah ich einmal, als ich in Berlin war: Da lagen Mädchen in Bikinis auf den warmen schwarzen Steinen – wahrhaftig kein Ort der Trauer!
Und nun zeigt auch die Äußerung von Höcke, dass das Denkmal wohl nie ein Ort des friedlichen Gedenkens sein wird.
Wie geht man mit Schuld um? Beim einzelnen Menschen gibt es zwar die Verdrängung, aber die scheint nicht richtig zu funktionieren: Beispiel Srebrenica: Anlässlich des letzten Gedenkens befragte man Beteiligte. Ein Serbe erklärte, eigentlich wäre es ihm lieber gewesen, man hätte ihn erschossen. Und ein Holländer von der UNO-Schutztruppe wurde mit seiner Schuld nicht fertig, nichts gegen die Serben getan zu habe; er bedauerte, nicht allein auf die Serben geschossen zu haben.
So wird auch in Deutschland der Holocaust nie vergessen werden – ebenso wie die Hexenverbrennungen der Kirche. Dazu hätte es keines umstrittenen Denkmals bedurft.

 

Der Teufel und der Reformationstag

https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Dstripbooks&field-keywords=Rogenzon

 

Zunächst einmal ein Zitat aus dem Buch: Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt:

Der Teufel steckt überall, sogar im Detail.
H. Pöll, Autor

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Leseecke. In der Leseecke lesen  Sie auch die Geschichte „Reformationstag“. Und da erfahren Sie in einer amüsanten Geschixchte mehr darüber, wie Gott wegen des Reformatiomstags eine Wette verliert und der Teufel gewinnt.

Raserurteil: Fiat Justitia?

JustitiaTitel

Fiat Justitia! Zu deutsch: Es geschehe Gerechtigkeit! Aber wenn man das letzte „Raserurteil“ überdenkt, fragt man sich doch, ob der lateinische Spruch nicht so lauten müsste: Fiat Iniuria (Unrecht)! Das Urteil wirft doch einige Fragen auf.
Das passt doch alles überhaupt nicht zusammen: Ein Raser soll genau so hart bestraft werden wie ein Sexualverbrecher, der sein Opfer bestialisch ermordet? Dabei hat der Raser doch gar nicht gezielt gemordet, sondern nur den Tod anderer „billigend in Kauf genommen“.
Noch weniger passt zusammen, dass ein früherer Raser mit einer 9-monatigen Strafe auf Bewährung davon gekommen ist, mag auch die Fallgestaltung etwas anders gelegen haben.
Gänzlich unverständlich ist, dass die bloße Abhaltung eines Rennens ohne Opfer eine bloße Ordnungswidrigkeit ist. Das müsste doch längst geändert werden. Und auch der Mordparagraph soll schon seit ewigen Zeiten neu gefasst werden. Auch Justizminister Maas hat dies wieder versprochen. Warum geschieht das nicht?
Was den Mordparagraphen anbetrifft, erinnere ich mich an einen Fall, in dem eine Bäuerin ihren schlafenden Mann mit der Axt erschlagen hatte. Das Gericht erließ einen Haftbefehl wegen Mordes, weil die Tat heimtückisch war. Die dreiste Täterin schrieb daraufhin an das Gericht: „Etwas Blöderes habe ich noch nicht gelesen. Hätte ich meinen Mann vielleicht vorher aufwecken sollen?
Übrigens stammt das Titelbild von meinem Buch „Adieu Justitia“.