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Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Das Leben ist zu kurz, um sich lange zu ärgern.

Haben Sie schon mal über das Meditieren nachgedacht? Geht es Ihnen auch so: Noch nie gemacht! Kann ich nicht! Dann irren Sie sich, denn beim Ärgern schaffen viele das, von dem sie glauben, es nicht zu können: Meditieren – aber im negativen Sinn,

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in er Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

 

Das Leben ist zu kurz, um sich lange zu ärgern.

Updates sind zum Verzweifeln: Firefox, LibreOffice, WordPress.


Bisher lief ja alles ganz gut auf meinem PC. Aber nun auf einmal erscheint nicht mehr die eingestellt
e Startseite Web.de, sondern eine weiße Seite mit dem Titel „Suchen mit Google…“ Das ginge ja noch an, wenn man nicht sein blaues Wunder mit dieser Suche erleben würde: Wenn man von dort auf Web.de geht und etwas sucht, erscheinen nur Anzeigen. Gibt man da einen Suchbegriff ein, erhält man keine wirkliche Antwort, sondern Reklame von Google, die bei mir gerade das Gegenteil von dem anzeigt, was ich gesucht habe.
Verdammt, wie kriege ich das Zeug weg? Hab schon alles versucht: Firefox neu eingerichtet, Malware-Ent
ferner laufen lassen …
Jetzt dachte ich, ich hätte eine anscheinend brauchbare Lösung gefunden: Ich bin bei den Einstellungen von Firfox auf Neue Tabs gegangen und habe dort die Leere Seite weg geklickt und statt dessen Firefox Standard gewählt. Jetzt läuft es wieder so einigermaßen, aber nicht immer. Anscheinend ist ein Update von Firefox schuld an diesem Ärger. Wer weiß da Rat?
Was ich Google übel nehme, ist die Tatsache, dass die Firma sich in so unheimlicher Aggressivität der „leeren Seite“ bemächtigt hat.
Zum Thema Update noch eine Bemerkung. Ich hasse diese Updates, die meist nichts bringen als Probleme. Ich habe gerade LibreOffice upgedated und mir auch da wieder Ärger eingehandelt. Dort w
ar auf einmal die Rechtschreibprüfung weg, wie leider auch hier bei WordPress.

Zum heutigen Tag des Ehrenamts


Mein Senf dazu:

Zum heutigen Tag des Ehrenamts ein Gedicht von Wilhelm Busch. Soweit Sie ein solches Amt inne haben, wünsche ich Ihnen, dass es Ihnen nicht so ergeht:

 

Willst Du froh und glücklich leben,
laß kein Ehrenamt Dir geben!
Willst Du nicht zu früh ins Grab
lehne jedes Amt gleich ab!
So ein Amt bringt niemals Ehre,
denn der Klatschsucht scharfe Schere
schneidet boshaft Dir schnipp-schnapp,
Deine Ehre vielfach ab.
Wieviel Mühe, Sorgen, Plagen,
wieviel Ärger mußt Du tragen;
gibst viel Geld aus, opferst Zeit
und der Lohn? Undankbarkeit!
Selbst Dein Ruf geht Dir verloren
wirst beschmutzt vor Tür und Toren,
und es macht ihn oberfaul
jedes ungew·asch’ne Maul!
Ohne Amt lebst Du so friedlich
und so ruhig und so gemütlich.
Du sparst Kraft und Geld und Zeit,
wirst geachtet weit und breit.
Drum, so rat‘ ich Dir im Treuen:
Willst Du Weib und Kind erfreuen,
soll Dein Kopf Dir nicht mehr brummen,
laß das Amt doch and’ren Dummen!

Nie wieder Chieming!

An sich ist es ja so schön am Chiemsee, aber Chieming ist ein Ort, auf dem ein Fluch zu lasten scheint. Durch den Ort verläuft eine stark – auch von großen LKW – befahrene Straße, gegen deren Abgase und Luftverschmutzung sich ein Bauer mit einem großen Plakat an seinem Haus gewehrt hat. Eine Umgehungsstraße hätte längst gebaut werden müssen, scheiterte aber an jahrelangen Querelen.
À propos Verkehr: Auf der Uferpromenade ist das Radfahren eigentlich verboten, aber die Masse, die täglich um den Chiemsee radelt, kümmert sich herzlich wenig darum und auch die Gemeinde gebietet diesem Treiben nicht Einhalt, obwohl es wegen der vielen Kinder gefährlich ist. Verägert sind auf jeden Fall die Kurgäste, die ihre Ruhe haben wollen und nicht dauernd von Radlern angeklingelt werden wollen.
Das Dorf hatte einen ausgezeichneten Gasthof, den Unterwirt. Nachdem das
frühere Gastwirte-Ehepaar aufgehört hatte, wurde der Gasthof verkauft und total umgestaltet. Das einst vorhandene bayerische Flair wurde durch eine nüchterne Kantinenatmosphäre ersetzt. Und im einst so gemütlichen Biergarten standen nun aufgereiht lange Tische mit harten Bänken. So setzen sich die Menschen nur notgedrungen auf dem Oktoberfest zum Biertrinken. Kein Wunder, dass der Gasthof nun wieder geschlossen ist. Welch ein Abstieg vom Unterwirt mit Festsaal zur nüchternen nun geschlossenen Fütterungsstelle. Warum hat der Gemeinderat das nicht verhindert?
Gestern wurde ich ein Opfer der Chieminger Wirrnis: Ich fuhr morgens in einen Parkplatz, konnte aber nicht wieder weg fahren, weil die Ausfahrt wegen eines Volkstriathlons gesperrt war. So war ich zwei Stunden eingesperrt. Normalerweise hätte man ja an der Parkplatzeinfahrt ein Schild anbringen müssen, auf dem auf die Sperrung der Ausfahrt hingewiesen wird. Nicht so in Chieming. Da betreibt man amtlich genehmigte Freiheitsberaubung
und verärgert so wieder einmal seine Gäste.

Update wie ein Hackerangriff – auch bei Ihnen?

Da muss ich mich schon wieder aufregen
Geht es Ihnen auch so? Plötzlich ist der PC anders eingestellt und man weiß nicht, wieso. Man könnte meinen, es wären bösartige Hacker am Werk gewesen, aber nein, das kommt durch irgendwelche Updates. Bei mir beispielsweise sind die Symbole auf dem Desktop auf einmal mit grünen Häkchen versehen worden und ich habe bisher vergeblich danach gegoogelt, wie ich das Zeug wieder weg kriege: Alle Ratschläge haben nichts genützt. Und was schlimmer ist: Der PC läuft nun ganz langsam. Auf einmal konnte ich auch mein Antivir nicht mehr updaten, sondern sollte mir bei Antivir ein Programm für 19,95 Euro kaufen zur Beschleunigung meines PC. Es kommt mir zwar nicht auf das Geld an, aber ich fürchte, dass das Programm nicht viel bringt, sondern dass das Problem tiefer liegt.
Das ist aber nicht das Einzige, was verändert wurde: Das Desktop-Symbol vom Firefox ist auf einmal weg. Oder wenn ich ein Link anklicke, öffnet sich die neue Seite nicht vor der betreffenden Seite, sondern dahinter, so dass man sie zunächst nicht sieht. Und so geht es weiter.
Verdammt noch mal: Warum können die Leute, die sich an meinem PC zu schaffen machen, nicht alles lassen, wie es ist, anstatt die User ständig mit neuem Zeug zu verärgern?
Ich nehme an, Ihnen geht es genau so.
PS.: Erfreulicherweise konnte ich mein Problem mit der „Wiederherstellung“ ganz gut lösen.