Schlagwort-Archive: ändern

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften eignen.

Weniges fällt den meisten Menschen so schwer wie, dass sie ihre Meinung ändern. Praktisch ganz unmöglich ist ihnen der Wechsel ihrer Religion.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Heute ist der Tag der großen Veränderungen in letzter Minute

Mein Senf dazu:

Heute ist der Tag der großen Veränderungen in letzter Minute – das amerikanische Festival Of Enormous Changes At The Last Minute.
Tja, haben Sie auch schon darüber nachgedacht, was Sie verändern sollten? Meine Vorsätze sind bescheiden: Ich werde ein bisschen sauber machen, aber ansonsten hoffe ich in meinem Alter, dass alles so bleibt, wie es ist.

Hysterisches Deutschland – Tabubrecher Merz


Es gibt Themen, über die man in der Bundesrepublik nicht reden darf. Dazu gehörte bisher auch das Asylrecht, obwohl viele nachdenkliche Menschen sich fragen, ob dieses Recht so wie bisher weiter bestehen sollte. Kanzlerkandidat Merz hat nun etwas gesagt, was man jetzt auch schon im hysterischen Deutschland nicht mehr sagen darf, nämlich dass man einmal über das Thema offen reden müsse. Ist der Mann so mutig, dass er sich zu sagen traut, was er denkt, oder hat er die Reaktionen auf seine Äußerung nicht kommen sehen? Jedenfalls habe ich hier einen Rat für ihn, der vom Vater der Frau von der Leyen stammt. Er sagte einmal, als er sich in einer ähnlichen Lage befand: „Wenn du in ein Wespennest langst, musst du richtig zupacken.“
Also packen Sie es an, Herr Merz!
Übel ist, was die Vertreter anderer Parteien über Merz gesagt haben. Es ist typisch für die Art, wie bei uns diskutiert wird. Sie tun so, als habe Merz die Abschaffung des Asylrechts gefordert und stellen ihn in die rechtsextreme Ecke. Am schlimmsten ist der Gechäftsführer von Pro-Asyl Burghardt. Er meinte, Merz zündele ziemlich ahnungslos tuend in einem Heuhaufen und unterminiere die Fundamente des Rechtsstaats in Europa und Deutschland. Der Mann hat ein merkwürdiges Verhältnis zum Rechtsstaat: Man kann natürlich etwas tun, was schon oft gemacht wurde, auch einmal beim Asylrecht: Man kann das Grundgesetz ändern. Das ist durchaus rechtsstaatlich, Herr Burghardt!

Das Asylrecht wurde einmal aus Dankbarkeit eingeführt, weil im Dritten Reich viele deutsche Flüchtlinge im Ausland Schutz gefunden haben und man sich dafür revanchieren wollte. Aber man sollte einmal darüber reden, ob es so noch in unsere Zeit passt:
Zunächst einmal muss man sehen, dass das Asylrecht völlig ungerecht ist: Warum sollen nur Menschen bei uns aufgenommen werden, die aus politischen Gründen aus ihrer Heimat fliehen müssen, nicht aber solche, die in Zeitalter des Klimawandels nichts mehr zu essen haben? Das ist deshalb besonders ungerecht, weil wir für deren politischen Asylgrund nicht verantwortlich sind, wohl aber nach der herrschenden Meinung mitverantwortlich für den Fluchtgrund des Klimawandels sind.
Man muss auch offen darüber reden, ob man den Flüchtlingen alle Wohltaten unseres Rechtsstaats zur Verfügung stellen muss mit der Folge, das sich Unmassen von Verfahren stauen.
Auch über das Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung wäre zu diskutieren: Etliche gravierende Straftaten wurden von Asylsuchenden begangen, die man keinesfalls hier hätte dulden dürfen. Hierzu nur zwei Fälle als Beispiele von vielen: die letzte Massenvergewaltigung und das Attentat auf den Berliner Weihnachtsmarkt.
Die „Familien“, die hier ihr Unwesen treiben, hätten auch schon längst ins Visier genommen worden sein. All dies zeigt, dass die Sicherheitsbehörden nicht mehr in der Lage sind, ihre Aufgaben richtig wahr zu nehmen.
Und was tun wir gegen die No-go-Getthos?
Soll die Zukunft so aussehen, wie sie eine Lehrerin kürzlich beschrieb: Nur noch ein deutsches Kind unter 103 Schülern?
All dies in geordnete Bahnen zu lenken, ist doch wohl ein Gespräch wert. Und wer von vornherein dagegen massiv protestiert, hat in einer Demokratie nichts verloren, die ja vom Meinungsaustausch lebt. Schreiben Sie dies Ihren Gegnern hinter die Ohren, Herr Merz, und denken Sie ans Wespennest!

Google reinlegen

Ich bin ja nun schon sehr alt und das weiß natürlich auch Google. Leider! Und so bekam ich dauernd deprimierende Reklameangebote: Treppenlifte, Hörgeräte, Badewannenausstiegshilfe, … Und da dachte ich mir, das muss aufhören. Und so klickte ich lauter Luxusartikel an: Uhren ab 10.000 Euro, Dachgeschoßwohnung in Salzburg, Ferrari, Weiber…
Tja, und nun sieht es auf meinem Schirm gleich viel besser aus.

 

 

Das Chaos der Flüchtlingspolitik

DSC00744~1
Das Attentat von Berlin zeigt, wie chaotisch die Flüchtlingspolitik ist:

  • Merkel hat aus humanitären Gründen Menschen unkontrolliert ins Land gelassen.
  • Die Folge davon ist, dass wir nun 550 Gefährder im Lande haben, die eigentlich ständig von der Polizei überwacht werden müssten, was aber unmöglich ist, wie sich beim Attentat gezeigt hat. Der frühere Anti-Terror-Chef des britischen MI6, Richard Barrett, sagte dem Radiosender BBC 4, dass sich in Deutschland sogar 7.000 Terrorverdächtige aufhalten. 550 seien „wirklich gefährliche Extremisten und potentielle Terroristen“.
  • Die Überwachung von Gefährdern lässt daher zwangsläufig nach, wenn sich jemand längere Zeit einwandfrei führt, obwohl dies ja gerade die Taktik der „Schläfer“ ist.
  • Der Täter von Berlin hat sich mehrere Idenditäten zulegen können, ohne dass dies durch Abgleichung der Fingerabdrücke aufgefallen wäre.
  • Die Zusammenarbeit in der EU funktioniert überhaupt nicht, sonst hätte man in einer gemeinsamen Kartei abrufen können, um wen es sich bei dem Täter handelt, nämlich einen schwer vorbestraften Mann.
  • Die Abschiebung von Leuten, die wir nicht haben wollen, funktioniert nicht richtig. Jeder Tag, den ein Abzuschiebender zu lange im Lande bleibt, kann Menschenleben kosten! Dieser Satz sollte im Satz der zuständigen Behörden an der Wand hängen.
  • Es fehlt offenbar ein Straftatbestand und Haftgrund für diejenigen, die trotz Anordnung der Ausreise noch hier bleiben.
  • Das Asylrecht wird als eine Art Gottes Gebot betrachtet, an das sich niemand heran traut. Lieber wird es stillschweigend missachtet. Das Asylrecht ist inkonsequent, weil es nur für politische Flüchtlinge gilt, nicht aber für die, die schlimmer dran sind, weil sie vor dem Hungertod fliehen. Das Asylrecht passt auch nicht in unsere Zeit, in der 60 Millionen Menschen auf der Flucht sind. Es muss also eine Obergrenze geben, denn die Sicherheit in einem Staates muss vor der Humanität stehen.

Asylrecht nicht mehr zeitgemäß

stop

Unsere Gutmenschen bilden sich auf das Asylrecht etwas ein. Dabei ist es völlig ungerecht: Wer dem Hungertod entfliehen will, bekommt im allgemeinen kein Asyl, denn dieses wird nur denen gewährt, die aus politischen Gründen zu uns kommen. Wenn man schon human sein will, müsste man doch in erster Linie die Hungernden retten, denn die politisch Verfolgten haben ja immerhin eine gewisse Chance, sich im eigenen Land verbergen zu können.
Das derzeitige Asylrecht ist nicht nur ungerecht: Es ist auch nicht mehr zeitgemäß. Die Genfer Flüchtlingskonvention kam unter dem Eindruck der Verhältnisse in der Nazizeit zustande. Damals waren es nur wenige, die sich ins Ausland absetzen konnten. Die Masse musste zu Hause in Deutschland bleiben: Männer mussten an die Front und konnten den Wehrdienst nicht verweigern. Und die Frauen und Kinder konnten dem mörderischen Bombardement der Alliierten nicht entfliehen.
Es ging also damals um wenige Menschen, denen Asyl gewährt wurde und diese hatte man bei der Genfer Konvention im Auge.
Heute dagegen sind 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Es ist unmöglich, dass wir davon nur ein paar Millionen bei uns aufnehmen könnten. Das würde unsere eigene Sicherheit, die immer obenan stehen müsste, gefährden. Das Asylrecht müsste daher den heutigen Verhältnissen angepasst werden. Doch entweder denken unsere Politiker nicht so weit oder sie trauen sich nicht, so etwas auszusprechen. Also wurstelt man sich irgendwie durch, indem man sich darüber, ob eine Obergrenze mit der Genfer Konvention vereinbar ist und ob man auf die integrationsfähigkeit abstellen darf. Diese Fragen müssten in einer Neufassung der Genfer Konvention geregelt werden anstatt dass die Staaten das Recht je auf ihre eigene Art missachten.
Und noch ein Gedanke sollte diskutiert werden: Wir fanden es normal, dass wir früher eine Wehrpflicht hatten. Heute gewähren wir denen, die sich in ihrer Heimat der Wehrpflicht entziehen, Asyl. Anscheinend gibt es in Afghanistan eine Wehrpflicht. Können wir es hinnehmen, dass sich die Wehrpflichtigen aus diesem Land absetzen und dass dann unsere Soldaten ihr Leben einsetzen, um deren Heimat zu verteidigen? Sollte man nicht für solche Fälle eine Ausnahmeregelung in das Asylrecht aufnehmen? „Um Gottes Willen!“ werden unsere Gutmenschen sagen und finden, man könne doch niemanden gegen sein Gewissen in den Krieg schicken. Diese Gutmenschen sollten sich aber fragen, ob sie es mit ihrem Gewissen vereinbaren können, dass wir unsere Soldaten in fremde Länder schicken, wo sie den Job derer übernehmen, die es sich bei uns als Asylanten gut gehen lassen.