Schlagwort-Archive: Absturz

Wie wir immer ärmer werden: Deutschland stürzt ab

Gerade beherrschen auch diese Zahlen die Nachrichten: Die Inflation ist auf 5,2% gestiegen. Und der Vorreiter der nächsten Lohnrunden, nämlich der Öffentliche Dienst, hat gerade mal erreicht, dass die Löhne und Gehälter um 2,8% steigen. Die Differenz zeigt den realen Einkommensschwund an.
Das ist kein Wunder:
Deutschland stürzt ab.

Söder: Wie schnell aus dem „Kanzlerkandidaten der Herzen“ der herzlose Kandidat geworden wäre und warum Laschet doch die bessere Wahl ist

Söder kann sich freuen, der „Kanzlerkandidat der Herzen“ geworden zu sein. Weil er nicht wirklich kandidiert, stochert niemand wie bei Baerbock in seiner Vergangenheit herum und so kommt er als freundlich wirkender Volkstribun-Typ bei den Leuten gut an. Das Volk will einen Führer und deshalb haben solche Typen einen Vorsprung gegenüber den Leisetretern.
Wenn Söder Kanzlerkandidat geworden wäre, hätte man auch bei ihm nach Leichen im Keller gesucht und da wäre man schon fündig geworden: Bei der letzten Landtagswahl stürzte die CSU von 46%  auf 35% ab und benötigte die Freien Wähler als Koalitionspartner. Ein einmaliges Debakel für diese Partei. Einer der Hauptgründe für den Absturz der CSU war der Verkauf der gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft GWB, bei dem Söder eine sehr schlechte Figur machte. Auch sonst gäbe es so einiges, was den Wählern nicht gefallen würde wie die Umstände bei der Verdrängung von Seehofer aus dem Amt. Damals sah man in Söder den rücksichtslosen Machtmenschen.
Und die Klatschpresse würde sich vielleicht des unehelichen Kindes von Söder annehmen: Wie ist die Mutter damit zurecht gekommen? Das wäre vielleicht etwas für die Tränendrüsen.
Wäre Söder Kanzlerkandidat geworden,  wäre schnell aus dem „Kanzlerkandidaten der Herzen“ der „herzlose Kanzlerkandidat“ geworden und man hätte gejammert:
Hätte man doch den freundlichen Herrn Laschet genommen, der in seinem Land beliebt ist und keinen solchen Absturz hinter sich hat wie Söder.

Wohlgemerkt: Damit spreche ich mich nicht dafür aus, seine Partei zu wählen.
Im Gegenteil! Warum Menschen mit sozialem Verantwortungsgefühl nicht die Union wählen können:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/08/15/schmaehschrift-was-union-waehler-wollen/
https://autorenseite.wordpress.com/demokratie-kaputt/

 

Warum die Baerbock so absackt und die Grünen mitreißt

Viele glauben, der Absturz von Frau Baerbock sei auf ihre Fehler zurück zu führen. Und weil wir indirekt bei der Bundestagswahl eine Kanzlerwahl haben („Auf den Kanzler kommt es an!“), stürzen die Grünen mit ihr ab. Das ist so ähnlich wie bei der Union.
Sicherlich sind Baerbocks Fehler ein Grund für ihren Absturz. Aber ich meine, die wahre Ursache ist eine andere: Die Frau ist unsympathisch. Ich glaube, das geht nicht nur mir so.

Ihre Stimme geht mir auf die Nerven. Sie weckt bei mir Erinnerungen an meinen Vater, der bei Plädoyers einer bestimmten Verteidigerin immer Ohropax in die Ohren steckte, weil er ihre Stimme nicht ertragen konnte.
Und an noch etwas musste ich beim Sommerinterview mit Frau Baerbock denken: Im Tivoli in Kopenhagen wird man von einem täuschend echten Männerkopf begrüßt, aber das Gesicht ist halt emotionslos und die Stimme computermäßig. So ähnlich plappert auch Frau Baerbock dahin.

Was uns offenbar fehlt, ist eine Wissenschaft, die ähnlich wie die Graphologie aus der Art der Stimme Schlüsse auf den Charakter zieht. Und da würde ich als „Stimmwissenschaftler“ sagen: Sie redet wie die Streberin von der ersten Schulbank – Emotionen oder Freundlichkeit: Fehlanzeige.
Nehmen wir als Gegenbeispiele die Kanzlerin oder Söder: Wenn die reden, merkt man, welcher Mensch dahinter steht.

Wollt Ihr das so? Deutschland stürzt ab!

https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/21/deutschland-stuerzt-ab-14/

Die größte Leistung der Bundeskanzlerin ist, dass sie den Absturz Deutschlands als Aufschwung verkauft hat und dass sie dem Volk alles, was sie ihm aufgebürdet hat. erfolgreich als „alternativlos“ eingeredet hat.

Man sollte öfter fragen, wo wir bei unserer politischen Entwicklung stehen. Und da muss man zunächst in die Vergangenheit schauen und dann fragen: Was haben wir seitdem erreicht:
Nehmen wir als Ausgangspunkt die Ära Adenauer. Uns ging es damals gut. Das Einkommen des Mannes reichte aus, um eine Familie zu ernähren. Man konnte sich eine Wohnung in der Stadt leisten. Und Adenauer hatte die Devise ausgegeben: „Jeder Deutsche  – ein Hausbesitzer. Jeder Hausbesitzer ein CDU-Wähler.“
Allerdings konnte man damals noch nicht in Urlaub fliegen Und ein Auto besaßen nur wenige. Das hat man auch nicht vermisst: Man machte Urlaub an der See oder in den Bergen. Zum Skifahren fuhren wir mit der Bahn oder mit Bussen. Am Münchner Hauptbahnhof waren damals alle Gleise voll mit Zügen in die Skigebiete besetzt und am Jakobsplatz standen viele Busse für die Skifahrer. War das ein fröhliches Treiben in aller Frühe! Ich finde das besser und jedenfalls umweltfreundlicher, als wenn heute jeder mit dem Auto im Stau in die Berge fährt.

Was bemerkenswert an der damaligen Lebensweise ist, ist die Tatsache, dass es uns gut ging, obwohl uns noch nicht der Computer und die Automatisierung viele Arbeiten abgenommen hatten:
Drei Beispiele:
> Wo heute in den Autofirmen Fertigungsstraßen die Arbeit erledigen, waren früher Schweißerkolonnen tätig, um die Autos zusammen zu bauen.
> In den Banken nahmen freundliche Fräulein (die gab es damals noch und Elvis besang sie) die Überweisungsaufträge entgegen oder zahlten das Geld aus.
> Am Münchner Hauptbahnhof waren Kolonnen tätig, die die großen Anzeigetafeln an den Gleisen  und die kleineren am Prellbock aktualisierten.

Wo sind denn die Gewinne aus all diesen Erneuerungen geblieben? Müssten wir nicht eigentlich weniger arbeiten als früher? Nein, das Gegenteil ist der Fall: Der bei uns herrschende Raubtierkapitalismus (sprich: „Merkelismus„) hat alles geschluckt.
Für die Normalbürger wird die Lebensarbeitszeit ständig verlängert. Und die Frauen, die früher als Hausfrauen zu Hause waren. müssen nun mit arbeiten, denn die Mieten sind sonst unbezahlbar.

Während wir damals nach dem Krieg Deutschland wieder aufgebaut haben, lebt man heute von der Substanz: Allein der Investitionsrückstand bei Städten und Gemeinden beläuft sich auf 149 Milliarden Euro:
https://www.dstgb.de/themen/finanzen/investitionen/149-mrd-investitionsstau/
Das ist eines der Hauptmerkmale des Raubtierkapitalismus, dass er wie eine Spinne, die die im Netz verfangenen Opfer aussaugt, ebenfalls die Ressourcen der Natur,  der Infrastruktur und der menschlichen Arbeitskraft bis zum „Geht nicht mehr“ ausschöpft. Man lebt, als gäbe es kein Morgen: Sollen doch die nächsten Generationen schauen, wie sie zurecht kommen und außerdem noch unsere Schulden bezahlen.

Wie sieht denn nun der Absturz Deutschlands im einzelnen aus?
> Gerade habe ich beschrieben, dass die verfehlte Wohnungspolitik der Regierung vielen Familien nicht einmal mehr Existenzminimum belässt:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/08/05/wir-leben-in-einer-illusion-deutschland-stuerzt-ab/
Sind die Österreicher gescheiter als wir? Die Durchschnittsmiete in Wien beträgt knapp 13 Euro pro qm, in München dagegen 22 Euro.
> Die Kinderarmut in unserem reichen Lande steigt. Die Regierung hat es nicht fertig gebracht, die Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern. Wie schön wäre es doch, wenn man allen Kindern ein geregeltes Taschengeld zukommen lassen würde.
> Die Zahl der Tafelbesucher steigt ständig an auf 1,65 Millionen:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/01/01/schlimme-nachricht-darf-so-etwas-ein/
> Umgekehrt wächst auch die Zahl der Reichen auch gerade wieder in der Pandemie. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander, denn die Reichen stehen unter dem besonderen Schutz des Staates. Sie häufen Geldmengen an, mit denen sie bestimmen können, was die Politik zu tun hat. Sie sind eine Gefahr für die Demokratie.
> Früher hat man von seiner Hände Arbeit leben können. Heute gibt es „Aufstocker“, das sind Menschen, die zu wenig verdienen, um davon leben zu können. Der Staat muss hier einspringen. Wieso darf es sein, dass Konzerne Milliarden verdienen und ihren Arbeitern nicht einmal das Existenzminimum gönnen müssen?
https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/26/schlimme-nachricht-3/
> Überhaupt nimmt die Zahl der prekären Arbeitsverhältnisse zu: Es gibt immer mehr Zeit- und Leiharbeiter. Und immer mehr müssen sich noch eine Zweitjob suchen, um über die Runden zu kommen:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/21/deutschland-stuerzt-ab-14/
> In Deutschland hat man einmal von seiner Rente leben können: „Die Rente ist sicher!“ war die Devise. Heute ist nichts mehr sicher. Die Leute müssen selbst schauen, wie sie für das Alter vorsorgen. Da gibt es keine Zinsen auf Erspartes und keine Bundesschätzchen mehr. Der Bürger muss schauen, wo er seine Altersrücklagen investiert, und da fallen viele auf die Nase: Der Schauspieler Horst Janson ist ein Beispiel oder auch Sylvia:
https://autorenseite.wordpress.com/2012/05/29/sylvias-rente-wirtschaftssystem-funktioniert-13771220/
> Sind wir dümmer als die Österreicher? Die Deutschen müssen demnächst bis zum Alter von 67 Jahren arbeiten, während unsere Nachbarn in Österreich nur bis 60 im Berufsleben stehen müssen. Ihre Rente ist bei 14-maliger Auszahlung im Jahr um mindestens 400 Euro höher als in Deutschland.
https://autorenseite.wordpress.com/2021/06/03/sind-deutsche-duemmer-als-andere-voelker/
> Wir sind ärmer gemacht worden als die Italiener und Franzosen, wo jeder dreimal soviel Vermögen hat, wie Sie dem oben verlinkten Beitrag entnehmen können. Auch verfügen bei uns viel weniger Menschen über Grundbesitz.
> Wir hatten einmal eine Pressefreiheit. Heute werden die Not leidenden Printmedien vom Staat unterstützt. Wer beißt schon die Hand, die ihn füttert? So wundert uns nicht, dass immer mehr Menschen im Internet nach der Wahrheit suchen und auf Fake–News herein fallen.
> Der Staat lebte einmal überwiegend von den Steuern der Unternehmer. Heute sind die Bürger diejenigen, die hauptsächlich den Staat finanzieren müssen.
> Immer wieder hat das Bundesverfassungsgericht feststellen müssen, dass der schäbige Staat den Armen im Zeitalter des Merkelismus das vorenthält, was ihnen zusteht: Das war beim Existenzminimum der Fall, bei den Hartz-IV- Sanktionen und beim Geld für die Asylbewerber.
> Andererseits ist der Staat großzügig gegenüber den reichen Unternehmen. Unter den unionsgeführten Regierungen hat sich eine Krankheit ausgebreitet: die Subventionitis. Es wird Geld auf Druck von Lobbyisten ausgegeben, obwohl es keinen Nutzen hat:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/09/17/subventionitis/
Allen voran hat die Autoindustrie in 10 Jahren allein vom Bund insgesamt rund 1,15 Milliarden Euro erhalten. Hinzu kommen großzügige Zahlungen der Länder. Trump hat zu Recht dagegen Front gemacht:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/03/07/hat-trump-recht/
Warum zahlen die Autofirmen ihre Forschung nicht selbst aus ihren Milliardengewinnen, sondern lassen sich über die Mehrwertsteuer auch noch von den Ärmsten unterstützen?
> Anstatt den Firmen das Geld für deren Entwicklungen in den gierigen Rachen zu werfen, hätte man mehr Geld für Bildung ausgeben müssen. Wir geben 4,9 % des Bruttosozialprodukts aus. Andere Länder wie Italien, Frankreich und Norwegen tun da mehr. In Norwegen sind es 6,2 %. So verwundert nicht, dass wir bei den Nobelpreisen nicht mehr wie früher vorne dabei sind. Und unsere Universitäten sacken beim internationalen Ranking demgemäß auch immer weiter ab:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/06/25/deutschland-stuerzt-ab-5/
Wie sollen wir da konkurrenzfähig bleiben, wo wir doch vom Blaupausenexport leben müssen? Das Tesla-Werk in Brandenburg ist ein deutliches Warnzeichen.
> Das Volk wird um sein Vermögen gebracht durch die Inflation von fast 4% und durch die Null-Zins-Politik, die jeden Haushalt in 10 Jahren 20.000 Euro gekostet hat.
> Wir hören dauernd etwas über die Notwendigkeit der Schonung der angeblichen Leistungsträger, aber über die Schonung der Lastenträger (sprich: Bürger) hört man kaum etwas. Die Pro-Kopf-Verschuldung ist bis zum Jahr 2020 auf über 26.000 Euro gestiegen. Wenn also beispielsweise ein Mann mit zwei Kindern für diese, seine Frau und die beiden alten Eltern zahlen muss, so sind das schon mal 156.000 Euro. Hinzu kommen die Schulden von Arbeitslosen und Menschen, die ihren Anteil nicht zahlen können. Man sollte mal ausrechnen, wie viel so ein echter Leistungsträger bezahlen muss. Dafür könnte er sich leicht eine Eigentumswohnung kaufen oder sogar ein Haus.
> Ist es nicht schlimm dass wir all unsere Daten Google, Facebook & Co überlassen? Als diese Unternehmen sich bei uns etablierten habe ich gewarnt und angeregt, dass der Bund und die Fernsehanstalten deutsche Plattformen schaffen. Leider vergebens.

Lesen Sie weiter über den Merkelismus:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/14/was-ist-der-merkelismus-i-2/

Und wenn dann die Bundestagswahl stattfindet, werden die meisten wohl ihr Kreuz bei der Union machen nach dem Motto: Weiter so; daran haben wir uns gewöhnt. Da fühle ich mich immer an diesen Witz erinnert:

Ein Playboy kommt in die Hölle. Luzifer führt ihn herum. Überall Luxus wie in einem 5-Sterne-Hotel: Bar, Swimmingpool, Wellness-Abteilung usw. Plötzlich kommen sie an einem Fenster vorbei, hinter dem die armen Seelen von kleinen Teufeln fürchterlich gequält werden.
„Und was ist das?“, fragt der Playboy.
„Das ist unsere Katholikenabteilung. Die wollen es so.“

Die Deutschen sind anscheinend auch solche Masochisten bzw.: Sie sind „des Wahnsinns fette Beute“: Sie wollen versklavt werden, aber bitte ganz langsam und „alternativlos“.

 

 

Die Stunde der Opposition (und der CSU)

Ich bin immer noch erschüttert über die CDU:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/04/21/ist-die-cdu-eine-verfassungsfeindliche-partei/
Die Partei sollte ab jetzt als „Club der Undemokraten“ umgetauft werden oder sich ehrlich umbenennen in MEV (Machterhaltungsverein). Es freut mich, dass ich mit meiner Prognose recht hatte und die Strafe auf dem Fuße folgte: Die CDU wird nun bei Umfragen von den Grünen überholt – das Ende einer Volkspartei.
Die Praktiken bei der Wahl Laschets sollten nun von der Opposition so richtig ausgenutzt werden, um die CDU im Bundestag vorzuführen.
Wie bringt man aber eine Diskussion über die Vorgänge bei der Kandidatenwahl in den Bundestag und stellt diese so an den Pranger? Ich kenne mich da nicht so aus. Vielleicht wäre es gut wenn man diesen Gesetzesvorschlag einbringt:
„Wenn eine Partei einen Kanzlerkandidaten aufstellen will, hat seine Wahl durch die Parteibasis zu erfolgen.“
Da gäbe es genügend Gelegenheit, die CDU so richtig bloß zu stellen, wie sie es verdient hat. Was ist nur aus der Partei Adenauers geworden?

Deutschland stürzt ab

Mein Senf dazu:

Das ist nun wieder ein typisches Beispiel dafür, dass sich unsere Regierung fest in den Klauen des Lobbyismus befindet:
Die europäischen Krebsgesellschaften haben Deutschland mit Blick auf die Tabakkontrolle ein Armutszeugnis ausgestellt. Die Bundesrepublik landete im Ranking von 36 Staaten auf dem letzten Platz, wenn es zum Beispiel um Rauch- und Werbeverbote oder Tabaksteuern geht.
Deutschland stürzt ab.

Deutschland stürzt ab

Unter den Titeln „Deutschland stürzt ab“ und „Deutschland erwache“ habe ich schon etliche Beiträge geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/12/27/deutschland-erwache-3/
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/15/deutschland-stuerzt-ab-die-krankenhaeuser/
Heute muss ich die Anzeichen des Absturzes wieder um eines ergänzen: In den Nachrichten wurde heute gemeldet, dass die Zahl der Menschen mit einem Zweitjob im letzten Jahr um 124.000 (!) zugenommen hat. Während die Politiker dauernd von Aufschwung reden, merken immer mehr Menschen, dass es ihnen immer schlechter geht: Sie kommen mit einem Einkommen nicht mehr aus: Was für ein Leben steckt oft hinter diesen nüchternen Zahlen: Eine allein erziehende Friseuse arbeitet nachts noch in einer Bar oder ein Hilfsarbeiter, der vor der Arbeit in aller Frühe Zeitungen austrägt.
Waren das noch Zeiten, als das Einkommen des Mannes ausreichte, um die ganze Familie zu ernähren:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/08/22/wie-haben-wir-damals-so-leben-koennen-3/
Und wenn wir nun hören, dass die Ganztagsbetreuung der Kinder weiter ausgebaut werden soll, so ist das auch ein Zeichen dafür, dass die Menschen mehr arbeiten müssen, um über die Runden zu kommen.
Und die da oben sahnen ab:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/20/sind-sie-auch-so-ein-armes-schwein-zum-heutigen-tag-der-akzeptanz/
Gerade hörte ich jemanden sagen, er müsse nicht arbeiten, sondern lasse sein Geld für sich arbeiten. Das sind die „Leistungsträger“ die unter den Fittichen der Regierung immer reicher werden. Und deshalb hat die alte SPD ausgedient:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/04/03/rpd-radikal-soziale-partei-deutschlands/

Schlimme Nachrichten

> Boeing hat durch Sparmaßnahmen zwei Flugzeugabstürze verschuldet:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/12/11/flugangst-ein-zeichen-von-intelligenz/
Nun kommt auf, dass Boeing auch
am Blitzschutz spart: https://web.de/magazine/panorama/whistleblower-erhebt-vorwuerfe-boeing-spart-blitzschutz-3426251
Da kann man nur wünschen: Guten Flug!

> Kennen Sie Methoxymethyltriphenylphosphonium? Dieser gesundheitsschädliche Stoff wurde im Rhein entdeckt. Seine Einleitung wurde nun erfreulicherweise abgestellt. Aber was ist mit den 10.000 anderen Stoffen, die in die Umwelt gelangen und von denen man oft nicht weiß, welche Folgen sie für die Gesundheit haben? Wir haben die Kontrolle darüber verloren.

> Das organisierte Verbrechen hat in Bayern 2018 einen Schaden von mindestens 169 Millionen Euro verursacht. Die Steigerung ist erschreckend: Im Jahr 2017 wurde ein Schaden von nur 12 Millionen Euro von den Behörden bemerkt.

Deutschland stürzt ab

Über dieses Thema habe ich schon oft geschrieben;
https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/12/deutschland-stuerzt-ab-8/
Und es geht so weiter, wo man auch hinschaut:
> Die Regale der Apotheken werden immer leerer. weil es bei vielen Medikamenten Lieferengpässe gibt.
> In Deutschland hat der Hausarzt nur 103 Sekunden Zeit für das Anhören des Patienten. Nirgendwo ist es noch weniger.
>
Beim Mobilfunk erreicht Deutschland flächenmäßig gesehen eine Netzabdeckung von gerade mal 65,5 Prozent. Damit belegt Deutschland im internationalen Vergleich lediglich Rang 70. Werden wir zum Entwicklungsland?
> Die Industrie, die mit ihren Steuerzahlungen einst der hauptsächliche Finanzier des Staates war, ist zur Bettlerin geworden: Kaum debattiert man in Deutschland oder in der EU über den Haushalt, schon verbreitet der BDI eine Untergangsstimmung: Es werden Steuersenkungen verlangt und natürlich auch noch Subventionen für die verschiedensten Objekte.
Denkt man die ständig wiederholten Ansprüche der Unternehmen zu Ende, sieht die Zukunft so aus: Die Arbeitnehmer
bekommen so niedrige Mindestlöhne, dass sie zu Aufstockern werden und Überstunden werden gar nicht bezahlt. Schon jetzt leisten die Arbeitnehmer fast 1 Milliarde unbezahlte Überstunden. Am besten werden die Unternehmen nach den Vorstellungen des BDI ganz von der Steuer befreit, erhalten dafür aber Subventionen.
> Bei den Cum-Ex-Geschäften entstanden Steuerausfälle in Höhe von sage und schreibe mehr als 55 Milliarden Euro. Diejenigen, die nun zur Rechenschaft gezogen werden sollen, berufen sich darauf, dass der Staat ja solche Geschäfte erlaubt habe. Hektisch, wie es bei uns üblich geworden ist, hat der Finanzminister reagiert und will nun eine Truppe etablieren, die solche Steuerhinterziehungen aufspürt. Völlig überflüssig! Für das Aufspüren der Cum-Ex-Geschäfte bräuchte man keine Steuerpolizei, sondern nur einen funktionierenden Beamtenapparat. Den Finanzämtern können ja solche Geschäfte nicht verborgen geblieben sein. Man bräuchte halt nur eine Behördenstruktur, wo unten und oben gut zusammen arbeiten. Aber das funktioniert nicht. Als ich einmal im Staatsdienst mit einem älteren Kollegen darüber sprach, dass ein Zustand geändert werden müsse und ich mich an das Ministerium wenden wolle, sagte er mir: „Herr Kollege, Vorsicht! Sie können beim Ministerium nur in einer Hinsicht auffallen, nämlich unangenehm!“ Wenn jemand „wider den Stachel löckt“, kann es ihm so ergehen wie jenem Steuerfahnder, an dessen Geisteszustand gezweifelt wurde. Für „die da oben“ gilt halt in besonderem Maße das, was ich in meinen täglichen Aphorismen geschrieben habe:

Manche Menschen halten den guten Einfall eines anderen allein schon deshalb für schlecht, weil sie finden, sonst müsste er ihnen selbst schon längst gekommen sein.

Stromausfall: Ursache ist ein Konstruktionsfehler – die Technikgläubigkeit


Der Stromausfall in Südamerika offenbart ein Phänomen, dessen Gefahren wir uns mehr bewusst sein sollten: Zu dem so weit gehenden Stromausfall kam es deshalb, weil die Netze sich automatisch abschalteten, nachdem es zu Schwankungen im Netz gekommen war. Da habe man keinen Einfluss nehmen können, heißt es.
Ich frage mich nun ganz naiv: Warum ist die Technik nicht so konstruiert, dass man ganz einfach sein eigenes Netz abkoppeln und wieder anschalten kann?
Eine ähnliche Frage stellte ich mir auch beim Absturz der beiden Boeing-Maschinen. Die Unglücke waren dadurch verursacht, dass ein Computerprogramm in den gegebenen Situationen auf Sinkflug schaltete. Warum konnten die Piloten nicht das Computerprogramm ausschalten und auf Handbetrieb übergehen?
Dies liegt wohl daran, dass man inzwischen so technikgläubig geworden ist, dass man nun den Piloten als Schwachstelle im Flugzeug ansieht. Man lässt lieber einen vorprogrammierten Plan ablaufen, als dass man den Piloten eingreifen ließe.
Man vertraut dem Computer mehr als dem Menschen. Schließlich hat sich ja auch u.a. bei den Schachcomputern gezeigt, dass der Computer gescheiter ist als der Mensch. Dumm nur, dass der Computer halt auch nur von Menschen konstruiert ist, die ihre Schwachstellen haben.
Und wenn ich bei ALDI an der Kasse stehe, stelle ich mir vor, was passieren würde, wenn Hacker einen Systemabsturz verursachen würden. Auf einen Ausfall der Technik sind wir nicht vorbereitet. Oder glauben Sie vielleicht, dass Sie Geld bekämen, wenn die Computer des Banksystems ausfallen würden?
Ein Krieg wäre heute so einfach zu führen, wenn man die Technik des Feindes von Hackern ausschalten lassen könnte. Dann wäre ein Leben unmöglich.