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Deutschland stürzt ab

Über dieses Thema schreibe ich hier häufig, besonders in den letzten Tagen. Heute liest man wieder Meldungen, die und anzeigen, wie es um unser Land bestellt ist:

> In Deutschland sind die Warnungen vor verunreinigten Lebensmitteln im laufenden Jahr ein neues Rekordniveau gestiegen – ein Zeichen dafür, dass man sich Sauberkeit nicht mehr so recht leisten kann.
> Ein trauriges Zeichen für unseren Abstieg ist die Tatsache, dass man heute für  die Schwimmbäder, die wir in den 60-er Jahren gebaut haben, kein Geld mehr hat. Sind wir im Grunde genommen heute ärmer als damals? Jeden 4. Tag wird in Deutschland ein Schwimmbad geschlossen mit der schlimmen Folge, dass 6o % der Grundschüler nicht mehr schwimmen können.

Wir gewöhnen uns an alles – dank Merkel


Die Kanzlerin betreibt eine Politik der sanften Gewöhnung des Volkes an den Abstieg. Wo wir hinschauen, geht es bergab.
Gerade werden wir damit konfrontiert, dass es bei allen möglichen Medikamenten Engpässe gibt, sogar bei lebensrettenden. In den Salzburger
Nachrichten lesen wir, dass bei einem einzigen Pharmahersteller fast 1000 Medikamente nicht lieferbar waren:
https://www.sn.at/panorama/oesterreich/apotheker-fuer-versachlichung-der-debatte-um-lieferengpaesse-77865649
Bei uns müssen Menschen sterben, weil die Notaufnahmen und Intensivstationen aus Kostenersparnisgründen immer weniger und kleiner werden:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/10/26/schlimme-nachricht-2/
Und doie Palliativ-Medizin können wir uns auch nicht mehr recht leisten:
https://ostblog.wordpress.com/2019/10/18/bis-zur-bahre/
Das nehmen die Bürger hin mit stoischer Gelassenheit: Ist eben Kismet (solange sie nicht selbst dran sind).
Daneben fällt es gar nicht besonders ins Gewicht, dass unsere Sparguthaben langsam durch Inflation und Nullzinspolitik enteignet werden – ist ja nur Geld!
Dass die Armen immer mehr werden und die Tafeln immer mehr Zulauf haben, hindert die Bürger nicht, Parteien zu wählen, die „christlich“ und „sozial“ in ihrem Namen tragen.
Und wenn die Reichen und Unternehmer ihre Einkünfte ständig gewaltig steigern können, freuen sich die Arbeitnehmer schon, wenn sie einen kleinen Inflationsausgleich erstreiken können.
Wenn man den Umfragen glauben kann, fühlt sich das Volk trotzdem dank Merkel wohl und die Kanzlerin erzielt die höchsten Sympathiewerte bei den Umfragen.
Nur ein paar Quertreiber wie ich rufen hier öfter auf: „Deutschland erwach
e!“ und fordern eine radikal-soziale Partei. Das einzige, was passiert, ist, dass die AfD immer stärker wird trotz aller organisierten Aufmärsche und aller Vorwürfe, die sogar in Schuldzuweisungen an Morden gipfeln.

Abstieg der Deutschen Bank

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Gerade schließt die Deutsche Bank etliche Filialen, u.a. die bei uns in Bad Reichenhall. Was für ein Abstieg! Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an einen offenen Brief, den ich über meine Blogseite an den früheren Bankchef Ackermann geschrieben habe:
„An sich finde ich es ja toll, dass Sie wieder eine Rendite von 25 % anstreben. Nur frage ich mich als schlichter Sparer und Steuerzahler, ob ich es nicht bin, der das Ganze bezahlen muss. Ich erhalte ja nur ein Zehntel Ihrer Rendite aber nur, wenn ich mein Geld länger anlege, und denke mir manchmal, dass der schlichte Bürger in unserem Staat zum reinen Ausbeutungsobjekt geworden ist:
Sie erhalten von der EZB Kredite zu einem Zinssatz von 1 % – und was muss ich bezahlen, wenn ich einen Kredit haben möchte?
Die Banken benutzen das billige Geld schon wieder zum Spekulieren und verwenden es nicht so, wie es vorgesehen war, für Kredite an Unternehmen. Wenn aber nicht die Banken, sondern die Kunden das billige Geld von der EZB bekämen, würden sie es investieren: Häuser bauen oder renovieren, Autos kaufen usw. Eine solche verfehlte Politik begreife ich nicht…“
Tja, und nun sieht man, wie recht ich damals hatte. Was Ackermann vorzuweisen hatte, war nur eine Scheinblüte.