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Corona: Der falsche Weg

Über dieses Thema habe ich schon öfter geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/01/16/corona-der-falsche-weg-3/
Und nun lese ich zwei Meldungen, die bestätigen, dass wir auf dem falschen Weg sind:
> Erstmals las ich in den Medien eine Meldung, wie wir sie nach den Virologen eigentlich täglich hätten lesen müssen: Eine Schlagzeile berichtete, dass sich eine Arbeitskraft bei ALDI in Niedersachsen mit Corona infiziert habe. Die Kunden wurden gewarnt und aufgefordert, bei sich auf Symptome zu achten.
Ich habe hier ja schon öfter darüber geschrieben, dass sich erstaunlicherweise in den vier von mir beobachteten Supermärkten niemand vom umfangreichen Personal angesteckt hatte, obwohl die Leute in beengten Verhältnissen direkt neben den Kunden die Regale einräumten. Das beweist doch, dass man bei strenger Beachtung der Hygieneregeln durchaus die Geschäfte und die Gastronomie hätte offen halten können, weil die Ansteckungsgefahr dort gegen Null tendiert. Die wahren Ansteckungsherde liegen anderswo:

> Gerade lesen wir auch, dass die Demos in Berlin und Leipzig bis zu 21.000 Neuinfektionen zur Folge gehabt haben dürften. Was gefehlt hat, ist, dass man mit allem Nachdruck gegen solche Veranstaltungen vorgegangen wäre: Wie Johnson in Großbritannien, so hätte man auch bei uns sofort strenge Strafen gegen Maskenverweigerer und Abstandsmissachter verhängen müssen. Und da bei den Demos klar war, dass die Leute mit Bahn und Bussen kommen würden, hätte man hier gleich kontrollieren und durchgreifen müssen. Viel zu oft hatte die Polizei nur mahnende Worte für solche Leute übrig. Infolge dieser laschen Politik müssen nun Künstler, Geschäftsinhaber und Gastronomen ausbaden, was andere ihnen dadurch eingebrockt haben, dass sie über die Stränge geschlagen haben.
Mit anderen Worten: Hilflos, wie man ist, straft man nun die Falschen.

Corona hält uns den Spiegel vor

In der Corona-Krise zeigt sich wieder einmal: Wir reden so viel und wissen so wenig.
Erst heißt es: Masken nützen nichts, nun werden sie vorgeschrieben, obwohl der Weltärztepräsident das „lächerlich“ findet.
Sonderbar ist auch, dass die Masken nach der derzeit herrschenden Meinung zwar nicht den Träger schützen, wohl aber seine Mitmenschen. Da frage ich mich, wieso die Masken die Viren nur in einer Richtung ausbremsen.
Noch etwas frage ich mich: Wie ist man denn auf einen Abstand von 1,5 m gekommen? Weiß man denn überhaupt sicher, wie weit die Viren fliegen, etwa bei windigem Wetter? Manchmal. wenn ich einen weiter entfernten Raucher rieche, frage ich mich, ob nicht die Viren auch so weit fliegen können wie die Geruchspartikel des Zigarettenrauchs. Was wiegen denn ein Corona-Virus und ein Geruchspartikel?
Es wird doch bei der Forderung nach 1,5 m Abstand nicht so zugegangen sein wie bei vielen Grenzwerten:  Man hat sie einfach mal so angenommen.

Corona: Maskenpflicht „lächerlich“?

Der Weltärztepräsident bezeichnete die Pflicht zum Tragen von Masken als „lächerlich“. Das ist nicht gerade die feine Art, wie man mit Meinungen von Kollegen umgeht. Sein Hauptargument, die Masken würden ein falsches Sicherheitsgefühl vermitteln und die Menschen würden deshalb die Abstandsregeln nicht beachten, zieht nicht. Die Menschen sind wegen der Gefährlichkeit des Virus sehr bedacht darauf, die Vorschriften einzuhalten. Das kann man täglich auf den Straßen sehen.
Wenn der Präsident meint, die Masken könnten sogar beim Abnehmen gefährlich werden, weil dabei die Viren daraus ins Gesicht gelangen könnten, so verstehe ich das auch nicht: Wenn man keine Masken tragen würde, wären doch wohl diese Viren sowieso im Gesicht oder? Wer eine Maske abnimmt und sich dann die Hände wäscht, dürfte doch wohl besser dran sein als jemand, der keine Maske trägt.
Eigentlich müsste doch nach physikalischen Grundsätzen feststehen, dass Viren beim Ein- und Ausatmen mindestens teilweise in einer Maske hängen bleiben. Und wenn es auch nur ein Virus wäre, könnte es doch gerade dasjenige sein, dass für jemanden tödlich sein könnte.

Jens Spahn – kein Vorbild

Heute sahen wir in den Fernsehnachrichten, wie unser Gesundheitsminister in einen voll besetzten Lift einstieg. Zu Recht wurde dies beanstandet, weil er dabei den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand nicht einhielt.
Aber auch in anderer Hinsicht war der Minister ein schlechtes Vorbild: Es wird doch dauernd propagiert, dass der Lift nur für Alte und Behinderte da ist. Der Gesunde soll zu Fuß gehen. Das sorgt für eine gute Durchblutung des Gehirns:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/04/12/jens-spahn-von-allen-guten-geistern-verlassen/