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Ich schäme mich für Deutschland

Es war schon schäbig, wie die deutschen Kriegsteilnehmer bei ihrer Heimkehr empfangen wurden: eigentlich gar nicht! Mit Verlierern wollte kein Politiker etwas zu tun haben, nicht einmal die Verteidigungsministerin:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/07/01/trauriges-zeichen-von-akk/
Inzwischen dämmert es der Regierung, dass es so nicht geht. Viele Soldaten sind traumatisiert und wenn sich dann keiner mit ihnen solidarisieren würde, wäre das in den Augen des Volkes untragbar. So sollen die Soldaten, die in einen sinnlosen Krieg geschickt worden waren, jetzt doch noch viel zu spät einen großen Zapfenstreich bekommen.

Nicht nur dafür schäme ich mich, sondern auch dafür, wie wir uns den Afghanen gegenüber verhalten. Erst hieß es, dass diejenigen, die mit unseren Soldaten zusammen gearbeitet haben, selbstverständlich bei uns Asyl bekommen würden. Aber nun hören wir von der Kanzlerin: „Wir können nicht alle aufnehmen.“ Der Satz enthält eine banale Selbstverständlichkeit. Die Kanzlerin drückt sich darum herum zu sagen, wen wir aufnehmen werden. Viele Afghanen werden das mit ihrem Leben bezahlen müssen, wenn nun die Taliban kommen. Und nicht auszudenken, was vielen Frauen angetan wird!

Was ich nun vermisse, ist eine Debatte darüber, wie wir den Gefährdeten aus Afghanistan helfen können. Viele werden sich nun selbst auf den Weg nach Deutschland machen. Können wir ihnen dann das Asyl verweigern, wenn wir das Asylrecht nicht überhaupt abschaffen?
Wäre es nicht eine Lösungsmöglichkeit, mit Pakistan darüber zu verhandeln, dass dort den Afghanen mit deutscher Hilfe eine Existenzmöglichkeit geschaffen wird? Aber irgendetwas muss doch geschehen, wenn wir noch von den Menschenrechten reden wollen.

Weg mit ARD und ZDF!

CDU-Politiker Michael von Abercron nennt ARD und ZDF „Indoktrinationsplattformen“. Damit hat er zwar Recht, nicht aber mit der Begründung:
Ihn stören die Sendungen „Extra 3“ und „Heute-Show“. So weit ist es bei uns gekommen, dass sogar kritische Nachtsendungen verboten werden sollen, damit die Bürger in der richtigen Richtung „indoktriniert“ werden.
Recht hat der frühere Chef des Verfassungsschutzes Hans-Georg Maaßen: Er will ARD und ZDF komplett abschaffen. Die Sender seien „zu teuer, zu fett, zu borniert und zu parteiisch“, schrieb er.
Auch im Ausland droht ein Ende der öffentlich-rechtlichen Sender: In Großbritannien will Johnson die BBC „platt machen“ und in Österreich will die FPÖ etwas Ähnliches.
Wann endlich setzt sich die Erkenntnis durch, dass freie Bürger selbst entscheiden dürfen, was sie sehen und bezahlen wollen (wie bei den Zeitungen auch)? Muss der Bürger wirklich ständig indoktriniert werden, wobei der Druck der Parteien und der Rundfunkrat darüber entscheiden, in welcher Richtung das zu geschehen hat?
Lesen Sie auch die weiteren Beiträge zum Thema:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/24/weg-mit-gez-zdf-und-ard-was-die-mainstream-medien-verschweigen/