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Hilfe! Die Menschen werden immer dümmer

Es ist ein Zeichen der zunehmenden Verdummung der Menschen, dass die Reklame immer mehr auf Emotionen setzt anstatt auf sachliche Information.

Die Menschheit verzeichnet einen Niedergang gewaltigen Ausmaßes:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/08/29/der-niedergang-der-spezies-mensch-hilfe-wir-werden-immer-schlapper-kraenker-duemmer-und-impotent/
Die meisten Menschen merken dies gar nicht, aber wenn man so alt wird wie ich, sieht man die Veränderungen im Laufe des Zeit. Dann spürt man deutlich den Flynn-Effekt, also die Erscheinung, dass die Intelligenz ständig abnimmt, wie im verlinkten Beitrag zu lesen ist.
Nehmen wir als Beispiel die Autoreklame: Früher war sie einfach und sachlich: Jede Firma stellte die Vorzüge ihres Produkts heraus: den Preis, den Benzinverbrauch, die Größe des Kofferraums… Selbstverständlich war in jeder Reklame stets der Preis des Fahrzeugs angegeben. Heute wird der verschwiegen, denn nun wird dem Zuschauer ein Werbespot vorgesetzt, der nichts Konkretes aussagt, sondern an seine Gefühle appelliert. Da fahren Autos durch völlig unwirkliche Landschaften und sollen dem durch Verkehrsgewühl gestressten Autofahrer ein Gefühl grenzenloser Freiheit vermitteln, um nur ein Beispiel zu nennen. Sie wissen es ja selbst.
Und das Ganze ist auch Ausdruck unserer Debattenkultur, sofern man dabei überhaupt von Kultur sprechen kann. Bei der Corona-Pandemie sehen wir es auch wieder deutlich. Statt einer sachlichen Diskussion kochen die Emotionen hoch: Wie viel Geschrei und sogar blanker Hass gegenüber Andersdenkenden ist da zu beobachten. Unser Gesundheitsminister wird sogar bespuckt.
All das ist nicht die Art, wie vernünftige Menschen mit sich umgehen sollten. Aber in Zeiten der sich ausbreitenden Dummheit setzt man halt auf Lautstärke und Gewalt.
Die Minderung des Intelligenzquotienten wäre ja nicht so schlimm, wenn nicht gleichzeitig der Dummheitsquotient zunehmen würde.

Senkt die Kirchensteuer!

 

Ich erinnere mich gerade an ein Wort des früheren Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz Zollitsch. Er hat einmal im Fernsehen die zunehmende steuerliche Belastung der Bürger beklagt und sie damit praktisch als unchristlich hingestellt. Ich habe dies kommentiert und geschrieben, dann möge er doch mit der Kirchensteuer anfangen:
https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/

Nun sieht es bei der Kirchensteuer aus Sicht der Kirchen erfreulich aus: Sie steigt, obwohl bei beiden Kirchen die Zahl der Gläubigen jährlich um eine knappe Million abnimmt. Im übrigen sinkt die Zahl der Kirchenbesucher sowieso ständig. Deshalb wurden hier in der Gegend vier Pfarreien zu einer einzigen zusammen geschlossen. Die Kirche hat durch diese überall stattfindende Vereinigung von Pfarreien wesentlich weniger Ausgaben. Und sie verkauft sogar die Kirchen und Klöster, die nicht mehr gebraucht werden. Müsste sie da nicht fairerweise die Kirchensteuer, die sie Hitler verdankt, ermäßigen? Aber wie sagte schon der Hl. Hieronymus: „Wir brennen wahrlich vor Geldgier!“