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Die Vernichtung des Mannes (Lauter Einser-Abiturientinnen)


Zur Zeit sind die Zeitungen voll von Berichten über das Abitur und dabei sind zwei Erscheinungen be
merkenswert:
Die Zahl der Einser-Abiturienten nimmt ständig zu. Früher hatte ein Einser-Abiturient
in Bayern automatisch die Qualifikation für das Maximilianeum erworben. Und nun haben wir eine Inflation von Einser-Noten.
Und noch etwas fällt bei diesen Berichten auf: Es sind die jungen Damen, die solche Notenschnitte schaffen:
https://www.suedost-news.de/region-und-lokal/regionales-traunstein/traunstein_artikel,-abitur-mit-abstand-und-hindernissen-bisher-kleinster-abijahrgang-am-akg-_arid,579975.html
Und auch bei den Universitätsexamina liegen jedenfalls in manchen Fächern die Frauen vorne. So werden deshalb bei der Justiz immer mehr Frauen eingestellt. Ein alter Anwalt erzählte mir neulich: „Wenn du dich heute bei der Staatsanwaltschaft umschaust, kommst du dir vor wie auf dem Catwalk.“
Und so, wie die Frauen in den Parlamenten nach einer Frauenquote rufen, wird nun bei der Justiz der Ruf nach einer Männerquote laut mit dem Argument, die Richterschaft müsse den Bevölkerungsschnitt abbilden, also gleich viele Männer wie Frauen haben. Nur ist dieser Ruf sehr fadenscheinig, denn bisher war die Justiz reine Männersache, ohne dass jemand daran Anstoß genommen hätte.
Ja, wir haben das Zeitalter der Frauen. Der Mann ist ein Auslaufmodell.
Hier können Sie es nachlesen:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/
Um beim Abitur zu bleiben: Die männliche Jugend wird durch die Koedukation benachteiligt. Wenn ich mir vorstelle, ich wäre vor 70 Jahren in einer gemischten Klasse auf dem Gymnasium gewesen mit so leicht gekleideten Mädchen, wie sie heute in die Schule gehen und früher verhaftet worden wären – dann hätte ich, so glaube ich, keinen klaren Gedanken fassen können. Ein bisschen – wenn auch nicht viel – davon ist bei der heutigen männlichen Jugend übrig geblieben: ihr sehr waches Interesse für die Mitschülerinnen. Diese sind allerdings wegen ihres anderen Naturells mehr in der Lage, sich völlig auf das zu konzentrieren, was im Augenblick am Wichtigsten ist: das Abitur und nicht die Männer.
Übrigens: Wussten Sie, dass das Märchen von Dornröschen diesen Unterschied darstellen soll?

Schreckliches Köln

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Erst die Vorkommnisse an Silvester und nun die Abiturfeiern der Schüler, die den Einsatz von 70 Polizeibeamten erforderten. Man weiß nicht, was schlimmer ist:
Das sollen nun einmal die künftigen Führungskräfte werden, die nun in Köln das (Un-)Reifezeugnis erhalten. Schade dass es keine Kollektivstrafen mehr gibt, sonst würde man fordern: Alle müssen das letzte Jahr wiederholen. Schlimm genug ist schon, dass der Krawall den Einsatz von 70 Polizeibeamten erforderlich machte und dass es zwei Schwerverletzte gab. Wenn schon die Abiturienten keinen Respekt vor Recht und Ordnung haben: Von wem kann man ihn dann überhaupt noch erwarten? Doch nicht von den Nordafrikanern!
Was mich aber am meisten erschüttert, ist die Humorlosigkeit, mit dem die jungen Leute einen der schönsten Tage in ihrem Leben feiern: Endlich so unheimlich frei!
Aber was fangen die Leute mit dieser Freiheit an? Sie sind unfähig, etwas Vernünftiges damit anzustellen. So bleibt ihren leeren, nur aufs Lernen trainierten Gehirnen nichts anderes übrig, als dass man sich besäuft und Randale macht. Traurige Zeiten!
Hier ein Bild, wie wir vor mehr als einem Jahrhundert unser Abitur feierten: Wir veranstalteten eine „Bücherverbrennung“ mit kabarettistischen Beiträgen jedes Schülers über die Lehrer und die Schulbücher. Die Presse war begeistert:

Abi
Und abends gab es einen herrlichen Ball, an den ich heute noch gerne zurück denke.

Schämt Euch!

Von Open-Air-Konzerten lesen wir: Im Jahr 2006 hinterließ jeder Besucher durchschnittlich vier Kilo Abfall, aber im vergangenen Jahr waren es fast 15 Kilo. Bei rund 70.000 Fans summiert sich das auf 1000 Tonnen Müll.
http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/festivals-muell-bei-open-air-konzerten-a-970876.html
Man findet das zwar vielleicht nicht in Ordnung, kann aber die Leute verstehen: Sie zahlen einen Haufen Eintritt und finden, da müsste die Müllentsorgung mit inbegriffen sein.
Schlimm ist es aber, wenn die Leute in öffentlichen Parks, in denen einst das Betreten des Rasens strengstens verboten war, grillen und dort ihren Müll hinterlassen.
Am schlimmsten aber ist es, wenn meist junge Leute die Natur versauen: Da macht man Feuer auf Kiesinseln in Seen und Flüssen und dabei wirft man zum Zeitvertreib mit Glasflaschen herum, so dass dort niemand mehr ins Wasser gehen kann, ohne sich zu schneiden. Man möchte meinen , dass es menschlicher Abschaum ist, der sich so verhält und dass der sich so an der Gesellschaft rächen will. Aber dann liest man diesen Artikel über junge Leute, die gerade ihr Abitur feiern.
http://www.suedost-news.de/region+lokal/landkreis-traunstein/traunstein_artikel,-Wenn-das-Feiern-ausartet-_arid,141161.html
Ich würde sagen, diesen Leuten sollte man rückwirkend das Abitur aberkennen, weil sie eben nicht die Reife besitzen, die ihnen im Zeugnis bescheinigt wurde.

Ein trauriger Kommentar zum G 8

Ich habe hier einmal einen Beitrag zum G 8 bzw. zum G 9 ins Netz gestellt:
https://autorenseite.wordpress.com/2014/05/06/g-8-g-9-fragt-mal-schueler-18389438/
Darauf schrieb mir eine Frau diesen traurigen Kommentar:
„„Nachbarsjunge mit G8, der lebte nur noch im Dunkeln (drinnen) weil er keine Freizeit mehr hatte. „Schöne“ Jugendzeit, wohl kaum !““
Ich meine daher, die Eltern sollten viel nachhaltiger Einfluss auf den Lehrplan nehmen und mitbestimmen, wie der bisherige Lehrplan entrümpelt werden kann, damit die Schüler im G-8-Gymnasium kein „Turbo-Abitur“ machen müssen, sondern halt einen um ein Neuntel gekürzten Lehrstoff lernen müssen.
Ich habe vor mehr als 60 Jahren mein Abitur gemacht und habe manchen Unsinn lernen müssen. Aber rückschauend frage ich mich auch, ob ich nicht auch mein Abitur nach 8 Jahren hätte machen können, wenn ich nur zwei Fremdsprachen statt der vorgeschriebenen drei gelernt hätte. Und hätte ich im Mathematik-Unterricht wirklich differenzieren und integrieren müssen, um zu meiner „Reife“ zu gelangen? Und wäre ich weniger reif gewesen, wenn ich im Physik-Unterricht kein Radio gebaut und keine Geschossbahn errechnet hätte?
Nun frage ich Sie: Was würden Sie im heutigen Lehrplan für überflüssig halten?
Über eines muss man sich beim G 8 (und ebenso auch beim G 9) im Klaren sein: Der Lehrplan wird immer so sein wie eine zu kleine Bettdecke: Er kann nicht alles abdecken.