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Heute ist ein Freudentag!

Heute ist der Steuerzahler-Gedenktag. Zum Verständnis des heutigen Freudentags ein Witz vorweg:

Ein Steuerzahler kommt ins Finanzamt und fragt:
„Kann ich bitte zwei Wochen Urlaub haben?“
Darauf antwortet der Finanzbeamte:
„Wieso? Sie sind doch gar nicht hier beschäftigt!“
„Stimmt, aber ich arbeite doch hauptsächlich für Sie.“

Ja, es ist schon so: Bis heute haben Sie nur für die Abgaben an den Staat gearbeitet. Erst ab heute gehört Ihr Einkommen Ihnen ganz allein. Wenn das kein Grund zur Freude ist…
Von jedem Euro, den Sie erarbeiten, bleiben Ihnen nur 47 Cent zur freien Verfügung. Gehen Sie gut damit um!

Freuen Sie sich: Heute ist der Steuerzahler-Gedenktag

Mein Senf dazu: Ab heute gehört das alles Ihnen!

Zum Verständnis des heutigen Freudentags ein Witz vorweg:

Ein Steuerzahler kommt ins Finanzamt und fragt:
„Kann ich bitte zwei Wochen Urlaub haben?“
Darauf antwortet der Finanzbeamte:
„Wieso? Sie sind doch gar nicht hier beschäftigt!“
„Stimmt, aber ich arbeite doch hauptsächlich für Sie.“

Ja, es ist schon so: Bis heute haben Sie nur für die Abgaben an den Staat gearbeitet. Erst ab heute gehört Ihr Einkommen Ihnen ganz allein. Wenn das kein Grund zur Freude ist…

Werden wir vergiftet? Deutschland erwache!



Es ist ja interessant, dass viele Menschen – so wie ich – einfach nicht verstehen können, was sich derzeit abspielt. So gibt es die ausgefallensten Verschwörungstheorien: Manche glauben, dass giftige Chemikalien von Flugzeugen aus auf die Menschheit herab gesprüht werden („Chemtrails“), um die Leute ruhig zu stellen. Ich habe da eine andere Theorie:
Die Regierung setzt auf Hyposensibilisierung. Diese Behandlung kennen wir aus der Medizin: Wer zum Beispiel auf Birkenpollen allergisch ist, bekommt sie zunächst in minimalen und dann in immer größeren Mengen gespritzt, damit sich der Körper daran gewöhnt.
So ähnlich geht der Staat auch vor: Wir alle sind allergisch darauf, dass man uns ständig etwas weg nimmt. Also geht der Staat ganz vorsichtig zu Werke. So spüren wir kaum, dass wir immer weniger haben. Es gibt einen Tag, der einen Teil der Verarmung der Bürger sichtbar macht: Das ist der Steuerzahlergedenktag:
https://autorenseite.wordpress.com/2012/07/11/grund-feiern-14083451/
Von diesem Tag an dürfen wir endlich für uns selbst und nicht für Steuern und Abgaben arbeiten. Dieser Steuerzahlergedenktag war im Jahr 2012 am 8. Juli. Im Jahr 2017 mussten aber wir schon bis zum 19. Juli nur für die Bezahlung unserer Abgaben arbeiten. (In den USA war der „Tax Freedom Day“ allerdings schon am 19.4.) So geht es schon seit langem Jahr für Jahr „bergauf“. Seien wir gespannt, wie es heuer aussieht. Vorläufig hören wir noch nichts.
Immer mehr Geld wird uns abgeknöpft und kann nicht mehr von uns selbst ausgegeben werden, sondern vom Staat nach dessen Gutdünken. Im Grunde genommen ist dies eine langsam um sich greifende Versklavung.
Nun sind die ständig steigenden Steuern und Abgaben nicht das einzige Übel, das die Bürger zu erdulden haben: Nein es gibt so viel mehr, was mich ausrufen ließ: „Deutschland erwache!“ Nur leider ist der Schlaf des deutschen Michels zu fest. Der Normalbürger ist schon so weit heruntergekommen, dass er sich freut, wenn er überhaupt einen Arbeitsplatz hat, bei dem er dankbar als Aufstocker-Geld vom Staat entgegen nehmen kann. Er hält es nun für normal, dass nicht mehr der „Ernährer“ allein für den Unterhalt einer Familie sorgen kann, sondern dass auch noch die Frau und Mutter ihr „Dasein als Heimchen am Herd“ aufgeben muss und ihre „Befriedigung im Beruf findet“ (als wenn Hausfrau kein Beruf wäre!). Und wenn er sich dann nicht mehr ein Leben in der Stadt leisten kann, sondern „idyllisch in der Umgebung“ wohnt und auf immer längeren Fahrten zum Arbeitsplatz Lebenszeit und Gesundheit vergeudet, dann hält er das für „alternativlos“.
Da kann man nur sagen: „Gute Nacht!“

Haben Sie das auch gelesen?

Wie die OECD gerade veröffentlichte, stieg der Anteil von Steuern und Sozialabgaben an der jährlichen Wirtschaftsleistung um einen Prozentpunkt auf 37,1 Prozent.
„Unter 29 Ländern, für die die OECD über Daten verfügt, gehört Deutschland zur Gruppe mit der höchsten Steigerung“, teilte die Organisation mit. Noch stärker als in Deutschland stieg die Belastung nur in Chile, Frankreich und Tschechien.
So sieht es aus in einem Land, in dem den Bürgern vor der Wahl versprochen wurde, dass die Steuern gesenkt werden.
Zur Statistik der OECD ist zu bemerken, dass sie die wahre Lage nicht erfasst: Wenn die Steuern nicht so sehr erhöht werden, sondern die Renten ein Fünftel ihrer Kaufkraft verlieren, wenn die Krankenkassen immer weniger ersetzen, wenn das Sterbegeld gestrichen wird, so sind das alles Faktoren, sie bei solchen Statistiken außen vor bleiben. Und dann denkt jeder: Ist gar nicht so schlimm.
Und ähnlich ist es auch bei der Staatsverschuldung: Die wird teilweise irgendwo hin ausgelagert. Und dann schaut es wieder ganz gut aus. Das ist die Kunst des Regierens.