Nachdenken über die Frauen

Frauen

(Dieser Beitrag ist ausschließlich für Männer geschrieben. Also Frauen: Finger weg von dieser Seite! Sie kann bei Euch Kopfschmerzen, Wutkrämpfe und Ähnliches auslösen und bildet tiefe Zornesfalten im Gesicht, die Botox-resistent sind! Sie werden vielleicht fragen, ob das Ganze ernst gemeint ist. Nun, diese Frage sollten Sie schon selbst beantworten.)

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Gerade habe ich mir ein neues schnelles Auto gekauft, das offensichtlich aus einer Montagsproduktion stammte, denn es war mit so vielen Fehlern behaftet, dass ich es zurück geben musste.

Schwieriger ist das Problem, das ich mit meiner Partnerin habe. Sie ist zwar, wie ich anerkennend sagen muss, auch ein recht flottes Modell, um im Jargon der Autofahrer zu bleiben, aber sie hat leider auch eine Reihe von erheblichen Mängeln, bei denen ich mich frage, wie lange ich noch bereit bin, diese hinzunehmen. Um gleich mit dem Gravierendsten zu beginnen: Sie ist eine Frau. Das bedeutet, dass die Fehler bei ihr technisch ausgedrückt sozusagen systemimmanent sind. Männer wissen dies. Frauen hingegen werden entschieden protestieren und sich natürlich von den folgenden klaren Beweisen kaum beeindrucken lassen.

Gehen wir zunächst von den theologischen Aspekten des Themas aus:

Schon zu Beginn der Menschheitsgeschichte ist sogar Gott mit seinem Frauenmodell total gescheitert. Die meisten Menschen glauben ja fälschlich, dass Eva die erste Frau auf der Welt war. Dies ist jedoch ein Irrtum, den wir dem Hl. Hieronymus verdanken. Der war nämlich vom Papst beauftragt worden, aus den vielen Fassungen der Bibel, die vor Jahrhunderten existierten, diejenigen zusammenzusuchen, die fortan als Gottes Wort zu gelten hätten. Und als der Heilige begann, die alten Schriften zu studieren, stutzte er schon gleich ganz am Anfang: Da wurde über die Erschaffung des ersten Menschenpaares berichtet. Dass der erste Mann auf der Welt Adam hieß, weiß ja jeder, aber nur wenig bekannt ist, dass seine erste Frau Lilith war. Sie war vom Herrgott genauso wie Adam direkt aus Lehm geschaffen worden. Die Ehe der beiden war also ein Gleichberechtigungsmodell, das, wie wir aus heutiger Sicht wissen, scheitern musste, weil es nicht funktionieren kann, wenn beide das „Sagen haben“. Und so war natürlich das, was da in den alten Schriften über das erste Menschenpaar stand, so haarsträubend, dass es dem Heiligen Hieronymus die Schamröte ins Gesicht trieb, die so rot war, wie der Stift, mit dem er die betreffenden Stellen aus der Bibel strich. In seinen Augen muss es irgendein Schmutzfink gewesen sein, der solche Schweinereien in die heilige Überlieferung eingeschmuggelt hatte. Es konnte einfach nicht wahr sein, dass das erste Menschenpaar, das von Gott eigenhändig geschaffen worden war, gleich nach seinem Eintritt ins Leben darüber zu streiten begonnen hat, wer beim Sex oben liegen darf. So tilgte der Heilige alle Stellen aus der Bibel, die mit Lilith zusammen hingen, mit der Folge, dass für uns heute die Zweitfrau Adams, nämlich Eva, das erste weibliche Wesen auf der Welt ist. Gott hat mit ihr ein völlig neues Frauen-Modell ausprobiert:

Während Adam als Ebenbild Gottes aus Lehm geschaffen wurde, ist Eva nur ein unbedeutendes kleines Teil des Mannes, nämlich eine Rippe. Gönnen Sie sich morgen einmal als Mittagessen ein „Kassler Ripperl“, um sich in etwa vorstellen zu können, wie die Frau entstanden ist. Dabei konnte doch einfach nichts Vernünftiges heraus kommen. Interessant ist auch, dass Gott nach dem Text der Bibel zwar dem Adam eine Seele eingehaucht hat, nicht aber auch der Eva. So war die Kirche jahrhundertelang der Überzeugung, dass die Frauen keine Seele haben. Dass diese Überzeugung durchaus nicht unbegründet sein könnte, glauben auch heute noch viele Männer erkannt zu haben, die auf eine in die Brüche gegangene Beziehung zurück blicken. Doch lassen wir lieber die Finger von diesem heißen Eisen.

Schlimmer an der Frau ist aber, dass sie sich weder vom Hl. Paulus noch vom Hl. Petrus belehren lässt: Sie will einfach nicht ihrem Manne untertan sein, indem sie die gottgewollte natürliche Autorität ihres natürlichen Herrn und Gebieters in Frage stellt. Meist passiert das ja erst im Laufe der Ehe, aber bei der Hochzeit von Kate und William konnten wir sehen, dass Kate sich schon bei der Eheschließung weigerte, Gehorsam zu geloben. Wie kann das sein, wo er doch König ist und Gott den Frauen ein Gehorsamkeits-Gen eingepflanzt hat, indem er sie aus einem Körperteil von Adam produziert hat? Leider ist Gott mit seinen guten Absichten gescheitert. Schon bei Adam und Eva können wir beobachten, dass Männer und Frauen völlig unterschiedlich ticken. Während Adam brav das Paradies genossen hat, ohne auf die Idee zu kommen, von dem verbotenen Apfelbaum zu essen, reizte Eva von allen Früchten des Gartens Eden gerade diese eine verbotene Frucht. Adam hingegen überblickte souverän die Massen an Obstsorten, die Gott für die ersten Menschen angepflanzt hatte: Mangos, Birnen, Quitten, Stachelbeeren, Granatäpfel… eine unermessliche Auswahl, und da dachte sich Adam ganz vernünftig, sein Leben würde kaum ausreichen, um die alle durchzuprobieren. Warum also sollte er ausgerechnet den einen verbotenen Apfel essen? Eva jedoch dachte genau umgekehrt: Wenn Gott schon den Genuss dieser einen Apfelsorte verboten hatte, musste die besonders gut sein. Und wir wissen alle, welche Folgen diese sündigen Gedanken Evas gehabt haben: Wir leben nicht mehr im Paradies. Zusammenfassend steht also fest, dass Gott mit seinen beiden Frauenmodellen gescheitert ist. Und da gibt es Männer, die glauben, dass sie gescheiter sind wie Gott. Eine solche Überheblichkeit (Superbia) ist nach Auffassung der Kirche eine Todsünde, die unweigerlich eine Höllenstrafe nach sich zieht. Aber die fürchtet der wahre Mann nicht, sonst wäre er keine Beziehung eingegangen. Er ist ja von Papst Pius II gewarnt worden, was ihm blüht:

„Wenn du eine Frau siehst, denke, es sei der Teufel! Sie ist eine Art Hölle!“

Genaueres lesen Sie in dem BuchVerbotene Zone“.

Verbotene Zone

Ein bekannter Autor (nämlich ich) hat übrigens in seinen Aphorismen geschrieben:

„Der 7. Himmel muss ein Loch haben, durch das jemand, der nicht aufpasst, direkt in die Hölle hinunterfallen kann.“

Ich habe sogar ein Buch über dieses Thema verfasst:

Himmel

 

Wie sollen nun aber die Männer mit den Frauen zurecht kommen, wenn sogar Gott mit ihnen Probleme gehabt hat?

Auch heute sind es ja immer noch die Frauen, die Männer aus dem Paradies ihres Junggesellendaseins vertreiben. Wie schön und einfach könnte doch das Leben eines Mannes sein, wenn es keine Frauen gäbe. Männer sind ja so bescheiden und mit Wenigem zufrieden: Ein Fernseher mit einem Fußballspiel und ein Glas Bier in der Hand genügen den meisten völlig, um sich rundum glücklich zu fühlen. Ein Tor der favorisierten Mannschaft reicht aus, um in einem Mann höchste Glücksgefühle auszulösen.

Frauen hingegen brauchen etwas Teures, etwa ein Schmuckstück, um auf diesen Level an Glücksgefühlen zu kommen. Und das bedeutet für die Männer: Geld ausgeben.

Männer sind in der Regel zu harmlos, um erkennen zu können, welche Gefahr ihnen droht. Sie sind so blind wie ein balzender Auerhahn, der vor lauter Liebe nichts mehr sieht und von einem Auto überfahren wird. Genauso werden die Männer vom Schicksal überrollt. Sie meinen – naiv wie sie sind –, dass sie ihr Geld mit ihrer Partnerin teilen müssen. Nein, Männer! Das müsst ihr nicht! Die Frauen begnügen sich sowieso keineswegs mit der Hälfte, denn sie finden, ihnen steht mehr zu, weil sie eben Frauen sind und sich opfern, indem sie dem Mann ein bisschen Sex gönnen. Und die Männer tun das Ihrige dazu, um die Frauen in dieser Überzeugung zu bestärken: Sie verwöhnen die Frauen, ja sie vergöttern sie geradezu, wie in Ausdrücken wie Diva (=Göttin) oder Ikone (laut Duden: „Galionsfigur, Idol, Kultfigur, Legende, Leitbild, Leitfigur, Star, Symbolfigur, Mythos“) zum Ausdruck kommt. Mindestens aber sehen die Männer in ihren Verehrten einen Engel, was insofern ein Blödsinn ist, weil Gott aus gutem Grund nur Männer für würdig gefunden hat, diesen Job zu übernehmen: Gabriel, Michael, Cherub usw., wie es ja auch keine Apostelinnen gegeben hat.

Weil aber Männer – von Hormonen verwirrt – zu den Frauen aufblicken, halten diese sich für perfekt. Das hat leider zur Folge, dass die Frauen meinen, ihr Mann könne nicht so bleiben, wie er ist. Und so beginnen sie, ihn so zu verändern, dass ihn seine eigene Mutter kaum wiedererkennt. So sagte eine von ihnen kürzlich über ihren Sohn:

20 Jahre habe ich gebraucht, um einen Mann aus ihm zu machen, und ein daher gelaufenes Flittchen hat ihn in 2 Wochen zum Pantoffelhelden gemacht.“

Wie die Männer in einer Partnerschaft unter die Räder kommen, hat einer unserer bedeutenden Dichter (nämlich ich) unübertrefflich in diesen Versen niedergeschrieben:

Beugt sich ein Mann dem Ehejoch,
Dann hat er eine Chance noch:
Er tut stets das, was ihm befohlen,
Sonst wird ihn gleich der Teufel holen.

Mehr solchen Tiefsinn (Frauen würden sagen: Unsinn) lesen Sie im Eheratgeber für Männer oder im Buch „Frauen für Fortgeschrittene“. Die Bücher können kostenlos heruntergeladen werden, sind allerdings, wie Sie aus diesen einleitenden Bemerkungen ersehen können, keine für Frauen geeignete Lektüre.Weitere Bücher des Autors finden Sie hier.