Endlich: Verbot von Schottergärten – Die Zerstörung von Ortsbildern


In meiner Jugend hatten die Häuser noch hübsche Vorgärten und so war es ein Genuss, durch die Straßen zu gehen und zu schauen. Es war so ähnlich wie in einer Gemäldeausstellung.
Aber dann kam die Zeit, in der man sich immer mehr abschottete: hohe Hecken verwehren nun die Einblicke in die Grundstücke. Eine Frau bemerkte einmal treffend: „Das sind ja die reinsten Tunnelstraßen in unserem Dorf geworden.“
Der neueste Trend sieht so aus: Statt eines Gartens vor dem Haus sieht man immer mehr pflegeleichte Kiesflächen. Und statt der Hecken, die man schneiden muss, haben immer mehr Leute Mauern, die für sie den Vorteil bieten, dass man dort Reklameflächen vermieten kann.

So schaut’s aus.

Lesen Sie bitte auch „Bayern kaputt“

Jetzt endlich verbieten mehr und mehr Städte jedenfalls die immer mehr um sich greifenden Schottergärten:
https://web.de/magazine/wissen/natur-umwelt/staedte-verbieten-schottergaerten-36793978
Bisher war ja das „Garteln“ das beliebteste Hobby der Deutschen, aber nun, wo der Stress bei der beruflichen Arbeit ständig zu nimmt, wollen sie sich nicht auch noch die Gartenarbeit aufladen.

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