Omicron und die nutzlose Quarantäne

Bald reicht das griechische Alphabet nicht mehr aus, um all die neuen Varianten des Coronavirus zu benennen. Nun sind wir gerade bei Omikron angekommen.
Das neue Virus scheint noch gefährlicher zu sein als die Variante, die uns derzeit zu schaffen macht. Und unsicher ist, inwieweit die bisherigen Vakzine Schutz dagegen versprechen.
Um eine Ausbreitung des Omikron-Virus zu verhindern, hat man die Flüge nach Süd-Afrika eingeschränkt und eine Quarantäne gegen die Einreisenden verhängt.
Mit der Quarantäne ist das allerdings so eine Sache:
Ich erinnere mich an meine Jugendzeit, als ein Kommilitone TBC bekam. Ich besuchte ihn öfter im Krankenhaus, wo die Patienten mit offener TBC unter Quarantäne standen. Am Wochenende war das Krankenhaus leer, weil die Patienten verbotenerweise ausgerückt waren und zum Tanzen gegangen sind.
Wenn also die Quarantäne nicht einmal in einem verwahrenden Krankenhaus funktioniert, wie soll das dann gehen, wenn die Leute zu Hause ihre Quarantänezeit abbüßen? Da könnten nur ganz strenge Strafen und ebenso strenge Kontrollen helfen, aber so etwas ist bei uns nicht in Sicht.
Ich fürchte, wir müssen uns nun wohl auf Omikron einstellen und vielleicht eine Durststrecke von 3 Monaten durchstehen, bis ein entsprechender Impfstoff gefunden wird, falls die bisherigen Vakzine nicht ausreichen. Aber vielleicht sind wir dann schon bei Omega angekommen.

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