Schlappe Parteijugend

Oh Wunder! Auf einmal hört man etwas von der Jungen Union. Von ihrem schon etwas ältlich wirkenden Chef hört man auf einmal starke Worte: „In der CDU darf kein Stein auf dem anderen bleiben.“
Um im Bild zu bleiben: Wo war denn die Junge Union, als das Haus der CDU begann, baufällig zu werden? Sollte nicht gerade die Jugend einer Partei gleichsam die Hefe sein, die ein Teig zum Gelingen braucht? Aber die Jugend Deutschlands macht nicht in den Parteien von sich reden, sondern außerhalb in den Fridays for Future.
Bei der Jungen Union hat man eher den Eindruck, als wären dort junge Leute eingetreten, die darauf warten, eines Tages mal an ein Amt zu gelangen: ein schlapper Haufen. Wenn diese Leute jetzt auf einmal mit starken Worten tönen, so tun sie das deshalb, weil Laschet zum Abschuss frei gegeben ist und weil man nun auf sich aufmerksam machen muss, wenn es um die Neubesetzung von Posten geht.

Wenn die jungen Leute in der Jungen Union nicht schon vorzeitig vergreist wären, wären sie eine kämpferische Truppe wie Fridays for Future, aber eben im Sinne der Partei.
Ich stelle mir eine Parteijugend so vor:
Sie durchforscht das Internet nach Seiten, die sich mit ihrer Partei beschäftigen. Und wenn sie dort Negatives findet, sollte sie dem entweder entschlossen entgegen treten oder sie sollte es als Anregung für die „Alten“ aufgreifen. Das Thema „Merkelismus“ hätte genug Gelegenheit gegeben, sich einmal grundlegend damit zu befassen. Herr Kuban: Schon damals hätten Sie dieses Haus mit dem Namen „Merkelismus“ einreißen müssen.

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