Auf ein Wort, Herr Lindner!

Es hört sich alles so toll an, wenn Sie Ihre Schlagworte ausposaunen. Solange alles nebulös bleibt, werden Sie Leute überzeugen können, aber schauen wir uns Ihr Schlagwort der Freiwilligkeit mal am Beispiel der E-Autos an:
Man hätte den Verkauf von Autos mit Verbrennungsmotoren ab einem bestimmten Zeitpunkt verbieten können.
Oder man hätte auch durch eine laufende Steigerung der Kfz-Steuer den Kauf solcher Autos unattraktiv machen können. Beides hätte den Staat nichts gekostet.
Aber Ihre Freiwilligkeit mit Prämien für E-Autos ist ausgesprochen unsozial. Da zahlt nun das arme alte Mütterchen mit einer Rente am Rande des Existenzminimums beim Einkaufen über die Mehrwertsteuer einen Teil der Prämie, die ein steinreicher Mensch für den Kauf eines Luxus-E-Autos erhält. Unsozialer geht’s doch kaum noch.

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