Wahlkampf: So nicht, Herr Laschet!

Hier waren ja schon öfter Tipps für den Wahlkampf zu lesen, aber die blieben ungehört:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/07/18/hochwasser-das-waere-baerbocks-chance/
Nun bekommt Laschet die Quittung dafür. Er wurde bei seinem Erscheinen im Hochwassergebiet ausgebuht. Wie anders hätte es ausgesehen, wenn er einen Tag lang mit zur Schaufel gegriffen hätte.
Und nun kommt der nächste Fehler: Wie anders hätte sein neuer Besuch ausgesehen, wenn er einen Schalter für die Auszahlung der Hochwasserhilfen eröffnet hätte und selbst am Auszahlungsschalter gesessen hätte. Da hätte man gesagt: Der Mann tut was. Er packt an.
Aber stattdessen macht er seinem Namen alle Ehre, der zu seinem Nachteil Wortspiele mit „lasch“ zulässt. Und so gerät er auch gegenüber dem „Kanzlerkandidaten der Herzen“ (Söder) immer mehr ins Hintertreffen. Man hat geradezu den Eindruck, als wenn ihn Söder vor sich her treibt.
Nun trösten sich viele in der CDU damit, dass sie sagen, es werde bei der Bundestagswahl ja kein Kanzler, sondern eine Partei gewählt. Diese Leute täuschen sich. Die Wahl ist in den Augen der meisten Bürger persönlichkeitsgeprägt, wobei es weniger auf den Kandidaten des Wahlkreises ankommt, den sie oft nicht kennen, sondern auf die Persönlichkeit des künftigen Kanzlers.
Und so trägt Laschet dazu bei, dass die Chancen einer Ampelkoalition mit dem beliebteren Kandidaten Scholz steigen.
Ein solcher Wechsel ist auch dringend geboten, damit der Merkelismus endlich beendet wird, was mit der FDP allerdings schwierig sein wird.

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