Entlarvung von Lindner und Co


FDP-Chef Lindner wiederholte bei seinem Fernsehinterview das Mantra seiner Partei: Spitzenverdienende müssten besonders entlastet werden, denn das seien Menschen, die Arbeitsplätze schaffen.
Wir wissen ja, dass im Zeitalter des Merkelismus die Reichen unter dem besonderen Schutz des Staates stehen: Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich immer weiter, besonders nun auch in der Coronazeit. Da will natürlich Lindner nicht abseits stehen. Ihn interessiert nicht, was man dagegen tun muss, dass immer weniger Menschen immer mehr besitzen und dass sie dadurch zu einer Gefahr für die Demokratie werden, denn wer Geld hat, bestimmt, wo es lang geht.

Die These, dass die Spitzenverdiener Arbeitsplätze schaffen, sollte doch einmal von Wissenschaftlern untersucht werden: Nehmen wir einen Fußballspieler, der Millionen verdient: Interessieren den überhaupt die Arbeitsplätze? Wohl kaum! Er investiert dort, wo es am meisten Geld bringt, vielleicht in australische Silberminen oder japanische Container.
Auf jeden Fall aber würden Arbeitsplätze geschaffen und gesichert, wenn man den weniger Bemittelten mehr gönnen würde: Die würden das Geld nämlich ausgeben und damit der Konjunktur eine Spritze verpassen.

Überfällig ist also eine Studie darüber, was aus dem Geld wird, wenn man es den Reichen zuschiebt oder den Ärmeren zukommen lässt. Ich glaube, dann würde Lindner sehr schlecht aussehen.
Übrigens erweckt Lindner mit seiner These den Eindruck, als könnten die reichen Unternehmer das Geld, das sie in ihr Unternehmen investieren und dadurch Arbeitsplätze schaffen, nicht sowieso von der Steuer absetzen.

 

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