Irrtümer der Philosophen über Frauen


Die Welt ist voll von Irrtümern. Als ich gestern durch die Stadt ging, fielen mir etliche ältere  Frauen mit Matronenfiguren auf, die gewaltige Brüste vor sich her trugen. Da fiel mir eine Erkenntnis des Philosophen Aristoteles ein: „In der Natur hat alles seinen Sinn.“ Also nee, Aristoteles: Welchen Sinn sollen solche Brüste bei Frauen haben, die sowieso keine Kinder mehr kriegen?

Gerade habe ich mir das amüsante fünfseitige E-Book von Schopenhauer über die „Weiber“ herunter geladen. Und da lese ich:
„Das niedrig gewachsene, schmalschultrige, breithüftige und kurzbeinige Geschlecht das schöne nennen konnte nur der vom Geschlechtstrieb umnebelte Intellekt des Mannes.“
Wir wissen ja, dass der Philosoph ein Frauenfeind war, der das weibliche Geschlecht als schön angestrichenes Weltübel bezeichnete, aber dass er nicht richtig sehen konnte, war mir neu:

Mädchen, Frau, Junge, Schöne, Turner


Wo ist hier die von Schopenhauer bemerkte Kurzbeinigkeit zu sehen?
Nach Schopenhauer müsste Schiller besonders umnebelt gewesen sein, als er schrieb: „Das höchste von allen Gütern ist der Frauen Schönheit.“
Das gefällt uns doch gleich viel besser, auch wenn manchem vielleicht noch höhere Güter einfallen.
Was lernen wir daraus? Frauen sollten lieber Schiller lesen als Schopenhauer.

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