Die genialen Unionsparteien

Wie kriegen es die Unionsparteien nur wieder hin, dass sie in der Wählergunst wieder ganz oben stehen? Eigentlich müsste sich ja das Volk abwenden von Parteien, die nicht nur Masken- und Amigoaffären zu verantworten haben, sondern die mit ihrem „Merkelismus“ das Volk ausbluten lassen, wie ich ich hier öfter beschrieben habe.

> Die geniale Wahlkampftaktik der Unionsparteien besteht zunächst einmal in einer Diversionsstrategie. So, wie man einem Hund einen Knochen vorwirft, um ihn abzulenken, rückt man Themen in den Vordergrund, die gewichtigere Probleme in den Hintergrund treten lassen. Gewiss ist es beispielsweise richtig, über Toleranz gegenüber Schwulen zu reden, aber muss dies das zur Zeit vorherrschende Thema sein und darf man darüber vergessen, dass die Zahl der Menschen an den Tafeln immer mehr werden?

> Die Union hat nicht nur das Staatsfernsehen in der Hand, sondern es hängen auch die vom Internet geschädigten Printmedien am Subventionstopf des Staates, allerdings nur, wenn sie brav sind.

> Die Kanzlerin hat die SPD, die eigentlich gegen den Merkelismus kämpfen müsste, an ihrem Busen platt gedrückt. Warum sollen die Menschen die SPD wählen, wenn sich sowieso im Wesentlichen nichts ändert, abgesehen von marginalen Erfolgen der Sozis.

> Durch den andauernden Merkelismus wurden die Abgehängten der Gesellschaft müde gemacht. Sie gehen gar nicht mehr zur Wahl. Nur ein paar von ihnen wählen aus Protest die AfD. So hat die Union die Masse der Menschen, die sich eigentlich von der bisherigen Politik abwenden wollen, weitgehend ausgeschaltet.

> Man redet dauernd über den Aufschwung und erweckt dadurch beim Volk die Illusion, dass es den Menschen immer besser geht. Dabei geht es immer mehr bergab: Als wir jung waren, konnte eine normale Familie vom Einkommen des Mannes leben, in der Stadt wohnen und sich den Bau eines Hauses leisten. Heute müssen beide Eheleute arbeiten, können sich nur eine Wohnung am Stadtrand leisten und vom eigenen Heim können sie nur träumen.

> Man verlagert die Probleme in die Zukunft. Das Geld wird mit vollen Händen ausgegeben, als gäbe es kein Morgen und als ob sicher wäre , dass keine neuen Krisen kommen. An den Schulden, die jetzt gemacht werden, haben noch die Enkel zu tragen.

> Die Kanzlerin redet dauernd von „alternativlos“. So klingt es einleuchtend, wenn die Absenkung der Renten und längere Lebensarbeitszeiten „alternativlos“ sind. Aber ein Blick über den Grenzzaun zeigt, dass es auch anders geht:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/06/03/sind-deutsche-duemmer-als-andere-voelker/ 

Sind die Deutschen also dümmer als andere Völker, wenn sie sich den Merkelismus als alternativlos einreden lassen?

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