Das Lernen muss man lernen: Beim Lernen ist es wie beim Sex… (III)

Wenn ich bei der heutigen Jugend so herum schaue, stelle ich bei denjenigen, die ich im Blickfeld habe, fest: Sie sind zu fleißig. Auch bei den Intelligenten sehe ich, dass sie zwar einen hohen IQ haben mögen, aber beim DQ (Dummheitsquotientent) hapert es oft.
Das zeigt sich besonders beim Lernen. Die meisten übersehen, dass das Lernen eine Aufgabe ist, mit der man sich näher befassen muss:
Sie finden es selbstverständlich, dass man zum Fahren-Lernen in die Fahrschule geht. Und auch jeder weiß, dass man Schwimmen schneller bei einem Schwimmlehrer lernt. Nur beim Lernen glauben die meisten wie beim Sex: Das kann man von selbst. Durchaus, aber wie!
Was das Lernen anbetrifft, stecken viele einfach ihre Nase in die Lehrbücher und meinen, so prägen sie sich den Stoff ganz einfach ein. Aber mit Fleiß und Lernen bis in die Nacht verderben sich viele ihre Jugend und erreichen nicht mehr als andere, die die Aufgabe des Lernens lockerer angehen:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/12/29/das-lernen-muss-man-lernen-beim-lernen-ist-es-wie-beim-sex-ii/
Hier noch mal alles kurz zusammengefasst:
> Das Gehirn braucht Sauerstoff. Wer sich gleich morgens über seine Lehrbücher setzt, dessen Blut läuft träge durch die Adern. Wer hingegen seinen Blutkreislauf mit einem Tennisspiel oder Joggen in Schwung gebracht hat, leistet in der Bilanz mehr.
> Bergsteigen ist Gehirndoping, weil die dünnere Luft in der Höhe den Sauerstoffgehalt im Blut erhöht.
> Das Gelernte speichert sich richtig erst im Schlaf ab. Lernen bis in die Nacht bringt nichts. Ausreichend Schlaf ist wichtig, sonst bleibt vieles nur kurz im „Arbeitsspeicher“ hängen.
> Das Sonntagsgebot, das es auch bei anderen Religionen in ähnlicher Weise gibt, beruht auf der Weisheit, dass man auch mal eine längere Pause braucht, um wieder etwas leisten zu können.
> Wie man beim Sport Dehnungsübungen macht, braucht auch das Gehirn so etwas. Deshalb wurde die Universität erfunden, die  – wie der Name sagt – den Studenten eine universelle Bildung verschaffen wollte. Die Begegnung mit anderen Wissensgebieten erweitert das Gehirn. Aber heute sind aus den Studenten Studierende geworden, die keine Zeit mehr haben, über den Tellerrand ihres Fachgebiets hinaus zu schauen.
Dies sind nur noch mal kurz ein paar Anregungen, die Ihnen vielleicht das Leben erleichtern könnten.


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